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Handball Landesliga BHV - Frauen
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Hando

TV Grambke am Scheideweg

Startbeitrag von Hando am 20.12.2006 06:39

TV Grambke am Scheideweg
Landesliga-Handballerinnen heute bei Werder unter Zugzwang


GRAMBKE (EB). Heute Abend stehen die Landesliga-Handballerinnen des TV Grambke I am Scheideweg: Gewinnen sie das Nachholspiel um 20 Uhr in der Werderhalle gegen den Viertletzten SV Werder Bremen II, dann könnten sie nicht nur ihrer eigenen zweiten Vertretung die nötige Schützenhilfe im Kampf um den Klassenerhalt liefern, sondern sie könnten sich auch weiterhin in der Spitzengruppe festbeißen.

Ansonsten dürften die Gelb-Schwarzen allmählich den Weg in die mittleren Tabellenregionen antreten. "Wir müssen gegen die offensive Werder-Abwehr sicher abschließen und dürfen deren Torfrau nicht einwerfen, damit die jungen Gastgeberinnen gar nicht erst ihre Konter starten können", lautet die Erfolgsrezeptur des Grambker Trainers Kenneth Böhnke.

Dessen Mannschaft hatte jedoch in den vorangegangenen vier Begegnungen trotz 6:2 Punkten nicht mehr überzeugen können. Umso wichtiger wäre es für die Nordbremerinnen jetzt, mit einem aufbauenden Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause gehen zu können.

Die Gäste müssen gegen den stark abstiegsgefährdeten Tabellenneunten, der bereits der zweiten Vertretung des TV Grambke mit 27:18 die Leviten gelesen hatte, auf die erkrankte Karina Brandt und die beruflich verhinderte Berit Zachrau verzichten. Der Einsatz der erkrankten Anna Krutki ist noch fraglich.

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GRAMBKE (EB). Von wegen Schützenhilfe für die zweite Mannschaft. Vier Tage vor Heiligabend stürzten sich die Landesliga-Handballerinnen des TV Grambke gleich in doppelter Hinsicht in das Tal der Tränen: Zum einen verpasste die erste Vertretung mit der 20:21 (10:12)-Niederlage beim SV Werder Bremen II den Anschluss an die Spitzengruppe, zum anderen rutschte dadurch die eigene zweite Mannschaft hinter die Grün-Weißen ab und belegt den gefährlichen viertletzten Rang.

"Wenn wir nach der Pause auch nur einmal das Unentschieden geschafft hätten, dann wäre das Spiel vielleicht gekippt", meinte Grambkes Trainer Kenneth Böhnke nach dem Abpfiff. Doch dazu offenbarten die Nordbremerinnen in Durchgang zwei einfach zu viele Probleme mit der starken gegnerischen Kreisläuferin und der Chancenverwertung. Dabei hätte es unterm Strich vermutlich sogar schon gereicht, wenn die Gelb-Schwarzen zwei ihrer drei verworfenen Siebenmeter im SVW-Gehäuse untergebracht hätten.

Das vorübergehende Ausscheiden aus der Spitzengruppe tut den Gästen aber offenbar nicht weh. "Unser Hauptziel ist es ohnehin, die Mannschaft mittelfristig mit unseren A-Jugendlichen zu verjüngen. Da ist der Aufstieg sowieso nicht mit eingeplant", erklärt der TVG-Coach. Viel schlimmer: Bei nur vier Pluspunkten Vorsprung (bei einem noch ausstehenden Nachholspiel gegen den Siebten TSV Wetschen) auf den Drittletzten MTV Wisch und den zuletzt gezeigten sportlichen Leistungen müssen die Nordbremerinnen allmählich aufpassen, dass sie in der Rückrunde nicht auch noch in akute Abstiegsgefahr geraten. "Na klar müssen wir sehen, dass wir nicht in den Tabellenkeller abrutschen", weiß auch Kenneth Böhnke. Er sah aber zumindest in kämpferischer Hinsicht einen Aufwärtstrend: "Da hat meine Mannschaft gegen Werder das gezeigt, was ich von ihr zuletzt vermisst hatte." Außerdem baut er im neuen Jahr auf die Rückkehr von Karina Brandt, Dörte Eckmann, Berit Zachrau und Kerstin Grieme, die gegen die Grün-Weißen schmerzlich vermisst wurden.

Aufsteiger Werder setzte sich in der ständig auf des Messers Schneide stehenden Partie zwar mehrfach ab, doch der TV Grambke kämpfte sich immer wieder bis auf ein Tor an die Gastgeberinnen heran. Das letzte Mal nach dem 18:21 (58.), als die Gelb-Schwarzen die Abwehr immer mehr öffneten und durch einen Doppelschlag von Stephanie Meyer, die endlich wieder Zug zum Tor zeigte, zum 20:21-Anschlusstreffer kam.

Zehn Sekunden vor dem Abpfiff eröffnete sich den Nordbremerinnen noch eine Torchance zum Ausgleich. Almut Kodanek wollte einen schnellen Pass auf eine ihrer drei vorne frei stehenden Mannschaftskameradinnen spielen, wurde dabei jedoch ungeahndet gefoult.



von Hando - am 22.12.2006 06:52
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