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Handball Oberliga Nordsee BHV - Frauen
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3
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hando, Sabbel (HSG Nordhorn)

HSGHude: Problem mit der Kreisläuferin

Startbeitrag von Hando am 08.12.2006 12:19

Problem mit der Kreisläuferin

Oberliga Nordsee Frauen: Eigentlich bräuchte die Partie zwischen der HSG Hude/Falkenburg gegen die HSG Nordhorn gar nicht angepfiffen werden. Denn Inge Breithaupt, Trainerin von Hude/Falkenburg, kann sich nicht daran erinnern, je gegen Nordhorn gewonnen zu haben. Auch beim jetzigen Aufeinandertreffen sieht die Übungsleiterin die Gäste in der Favoritenrolle. "Nordhorn hat eine sehr große und vor allem gute Kreisläuferin. Solche Mannschaften liegen uns nicht. Der Ausgang des Spiels wird im Wesentlichen davon abhängen, ob wir die Kreisläuferin ausschalten können oder nicht." Denn die Trainerin sieht ihre Mannschaft auch in einem Punkt im Vorteil. "Wir haben die bessere Verteidigung. Wir müssen deshalb unsere Chancen konsequent nutzen." Dies wird aber auch keine leichte Aufgabe, denn mit der HSG Nordhorn kommt der Tabellenführer.

(SEG)

Anpfiff: Sonntag, 16.30 Uhr, neue Halle Am Steinacker

Quelle: DEL - 08.12.2006

Antworten:

Die Macht der bösen "Eins"

Die Macht der bösen "Eins"
Hude/Falkenburg scheitert an sich selbst und lässt die schlagbaren Nordhornerinnen 30:28 gewinnen
Von unserem Redaktionsmitglied
Andreas D. Becker

GANDERKESEE. Die Macht der Zahlen ist ein schwer erklärliches Phänomen. Aber es gibt sie, wie die HSG Hude/Falkenburg gestern einmal mehr bewies. Oder zumindest glauben die Oberliga Nordsee-Handballerinnen offenbar an diese esoterische Kraft.Besonders schlimm ist in dieser Welt die "Eins". Und gerade mit dieser bösen Ziffer behaftet, reiste die HSG Nordhorn an, der - Achtung: Blitz, Donner, Gruselatmosphäre - ERSTE der Tabelle. Bei Hude/Falkenburg setzte also eine kollektive angstbedingte Lähmung ein. Was einer der Gründe für die absolut vermeidbare und rein selbstverschuldete 28:30 (13:17)-Niederlage war."Wir haben die Partie in der ersten Hälfte verloren", sagte Inge Breithaupt, Trainerin der Huderin und den Falkenburgerinnen. In den ersten 30 Minuten vermisste sie den unbedingten Willen, das Tor zu werfen. "Wir haben uns ja ein paar gute Situationen herausgespielt, aber dann machen wir das Tor nicht." Sie war merklich wütend über so viel Fahrlässigkeit. Und auch in der Abwehr machte ihre Sieben nicht gerade die beste Figur. Viel zu passiv und viel zu zahm ließ die Defensive die Gäste gewähren. Wenn Andrea Klahn, die ab der elften Minute für Hiske Jacobi kam und unter anderem drei Siebenmeter abwehrte, nicht so gut gehalten hätte, wäre die Partie wahrscheinlich schon zur Halbzeit entschieden gewesen. Doch sie sorgte dafür, dass ihre Vorderleute weiter hoffen durften.In einer der Nordhorner Schwächephasen hätte Hude/Falkenburg in der Zeit zwischen der 15. und 21. Spielminute sogar wieder an die auf 11:7 (17.) enteilten Gäste herankommen können. Aber immer dann, wenn es hinten gut lief, wurden vorne alle Träume zerstört. Maren Schulenberg schmetterte einen Tempogegenstoß gegen den Pfosten (17.), zwei Minuten später warf sie aus aussichtsreicher Position nur die Torhüterin an, schließlich pfefferte Michaela Cordes den Ball ans Gehölz (20.). Statt also auf 10:11 zu verkürzen, darf Nordhorn in sorgloser Ruhe wieder zur Besinnung kommen, um anschließend nicht nur per Siebenmetertreffer auf 12:7 zu erhöhen, sondern auch noch seinen Rhythmus wiederzufinden und mit einer verdienten Vier-Tore-Führung in die Pause zu gehen.Aufglimmender HoffnungsschimmerAber die Partie war noch nicht gelaufen. Mit einer Leistungssteigerung, so viel war ersichtlich, konnte die Breithaupt-Sieben die bedächtigen, aber effektiven Gäste locker unter Druck setzen. Und so kam es auch. Durch die Manndeckung gegen Nordhorns Spielmacherin Simone Wegter wurde die Defensive der Heimmannschaft sicherer. Zudem spielte der Angriff jetzt druckvoller, suchte den Abschluss - und wurde belohnt. Nach der 20:15-Führung der Gäste (42.) spielte auf einmal nur noch Hude/Falkenburg, Nadja Wassrodt, Michaela Cordes und zwei Mal Nadine Wagner verkürzten auf 19:20 (46.). Es sah so aus, als würde Nordhorn wackeln, als sei der böse Bann der "Eins" überwunden. Doch Inge Breithaupt hob die enge Deckung auf, und Nordhorn fasste erneut Fuß, setzte sich schnell ab (24:21/51.), und Hude/Falkenburg erinnerte sich wieder an das numerologische Omen - und scheiterte an der Blockade im Kopf.

von Hando - am 11.12.2006 11:49
Zur kurzen Information:

Wir haben bisher in den Vergleichen in Falkenburg nur 2 x gewonnen (Saison 2005/2006 und jetzt), die anderen Male haben wir immer verloren.

Uns liegt die Spielweise der Falkenburger eigentlich auch nicht, besonders mit Hinblick auf die immer wieder starken Torhüter. In der Saison 2005/2006 hat nicht mal die große, sondern unsere kleine Kreisläuferin gespielt und gepunktet.

Viel Glück für die weiteren Spiele (außer gegen uns ;) )

von Sabbel (HSG Nordhorn) - am 04.01.2007 13:05
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