Empfindliche Heimniederlage

Startbeitrag von Hando am 13.12.2006 19:07

Empfindliche Heimniederlage
SG Achim/Baden geht nach einer 11:8-Führung die Puste aus
Von unserem Mitarbeiter
Jürgen Prütt

ACHIM·ROTENBURG. Die Weibliche Handball-B-Jugend der SG Achim/Baden hat im Landesliga-Heimspiel gegen ihren Tabellennachbarn TV Spaden den dritten Saisonsieg verpasst. Obwohl die Bremerhavenerinnen in den vergangenen drei Begegnungen nicht überzeugt hatten, gelang ihnen im Kreis Verden ein 16:13 (6:7)-Sieg.SG Achim/Baden - TV Spaden 13:16 (7:6). In den Anfangsminuten sah es nach einem Erfolg der Heimmannschaft aus. Die Schützlinge von Karsten Krone standen in der offensiv ausgerichteten Abwehr sicher und führten nach elf Spielminuten scheinbar sicher mit 6:1. Bis zur Halbzeit lief bei der SG Achim/Baden aber nicht mehr viel zusammen, und die Gäste verringerten ihren Rückstand bis auf einen Treffer. "Unsere Spitze der 3:2:1-Deckung stand häufig zu offensiv, Spaden hat diese Freiräume gut ausgenutzt", war der Achimer Übungsleiter unzufrieden mit seiner Defensivabteilung. Nach dem Seitenwechsel führten die Gastgeberinnen noch einmal mit 11:8, danach waren die jungen Spielerinnen der SG aber mit ihren Kräften am Ende. Der TV Spaden hatte in den Schlussminuten mehr zuzusetzen und durfte sich letztlich über den dritten Saisonerfolg freuen. "Diese Punkte hätten wir schon ganz gerne mitgenommen", war Krone enttäuscht über eine erneute Niederlage seiner Mannschaft.TV Grambke - TuS Rotenburg 33:10 (16:5). Gerade einmal acht Spielerinnen standen Rotenburgs Trainer Marco Körner für die Auswärtsbegegnung mit dem TV Grambke zur Verfügung - zu wenig, um in dieser Liga bestehen zu können. So gab es für den TuS Rotenburg eine weitere deftige "Klatsche", und der Trainer muss sich langsam Gedanken um die Moral seiner Truppe machen. "Leider lassen einige Spielerinnen die notwendige Zuverlässigkeit vermissen." Das Häuflein der Aufrechten hatte bis zur 15. Spielminute gut mitgehalten (5:8), dann übernahm der TV Grambke aber immer mehr das Kommando. Nach dem Seitenwechsel ließ bei den Gästen verständlichweise die Kraft nach, und der TV Grambke baute seine Führung immer weiter aus. "Es ist wirklich lobenswert, dass sich unsere wenigen Spielerinnen den Spaß am Handball nicht nehmen lassen", hat Marco Körner die Hoffnung auf bessere Zeiten noch nicht aufgegeben.

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