Pony und der 11. September

Startbeitrag von crabtree am 16.01.2007 12:19

Nur mal ganz kurz - ich weiß nicht, ob Du das bei gw gelesen hast. auf dieser http://www.gerhard-wisnewski.de/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&p=16227&highlight=ntv#16227 und der folgenden Seite sind mal ein paar "grundlegende" Gedanken von mir zur "Wahrheitsfindung", eine etwas emotionale Antwort von mir an paco auf der ersten Seite, und etwas zu mihop/lihop auf der nächsten.

Da kannst Du mal meine Positionen ein wenig einschätzen lernen.


Und dann wollte ich Dir mal den link zu einem kleinen Text „Mein 11. September“ in einem Zeit-Leserbrief geben.
Das erklärt ein wenig, warum ich keine „Verschwörungstheoretiker“ brauchte, um im Falle von 911 meiner gesunden Skepsis nachzugehen. Das war damals eine Zeit-Umfrage: Wie haben sie den 11.9. erlebt. Hier der Link – http://apollo.zeit.de/kommentare/index.php?km_id=464&from=70&to=80 aber man findet den Beitrag schwer.

Deshalb hier die Kopie:

2006-08-29 12:58:57

Ich arbeitete zu der Zeit im Berliner „Regierungsviertel“. Genauer in der Tauben/Glinkastraße.
Am 11.9. hatte ich morgens um 9 Uhr einen Besprechungstermin im Cafe Einstein/Unter den Linden.

2001 war in Berlin das Jahr, in dem sich die „Berliner Republik“ städtebaulich und politisch etablierte. Der Umzug von Bonn war weitgehend abgeschlossen, überall Botschaftsneubauten, das Kanzleramt wurde endgültig fertiggestellt etc. pp. Neu für die Berliner waren Straßenabsperrrungen in der Innenstadt und dem Regierungsviertel. Die gab es immer dann, wenn „kritische Staatsbesuche“ anstanden , so z.B. bei Scharon Juli 2001 und Assad Juli 2001. Ansonsten konnte man sich aber überall ungehindert bewegen, mit dem Auto fahren und parken.

9/11
Keiner hat vorher etwas gewusst – aber die US-amerikansiche Botschaft in Berlin war morgens um 9 MESZ schon wie eine Festung gesichert!

Am 11.9.stand (m.W.) kein Staatsbesuch an. Trotzdem waren morgens um 8.45 Uhr um die (alte) amerikanische Botschaft in der Neuenstädtischen Kirchstraße weiträumige Absperrungen vorgenommen worden, man konnte nicht mehr nach links in die Mittelstraße einbiegen. Das gesamte Straßencarrée (NeuenstädtischeKirchstraße/Mittelstraße/ Schadowstraße vor der Botschaft war zugebaut. (Ich war sauer, weil ich sonst immer vor 9 Uhr einen Parkplatz fand). An diesem Tag musste ich in die Tiefgarage des Maritim in der Friedrichstraße – überall waren weiträumig in den angrenzenden Straßen Halteverbote!! Das war so damals nicht üblich an einem „normalen“ Tag.


Nun kommt aber der eigentliche Clou. - Keiner hat vorher etwas gewusst!!!

Ich hatte von ca. 11.30 Uhr nach der Besprechung bis 12.30 Uhr Zeit für eine Mittagspause, das hieß: für einen Spaziergang im Tiergarten mit meinem Hund.
Wie so oft fuhr ich zur John-Foster-Dulles-Allee, um dann am Bettina-von-Arnim-Ufer (Spreebogen) spazieren zu gehen. Vorbei an der alten Kongresshalle (heutiges Haus der Kulturen der Welt), dahinter begann dann schon die Baustelle des Kanzleramtes. Von dort hatte ich im Laufe des Jahres den Fortgang der Außenarbeiten (Gartenanlage, Ausbau der Paul-Löbe-Allee) immer wieder beobachtet. Oft waren keine Bauarbeiter da, alles dort war menschenleer und man konnte ungestört ein bisschen rumspazieren.
Im September war die Paul-Löbe-Allee fertiggestellt und ich konnte über ungeebnetes Baustellengelände von hinten an das Kanzleramt gehen – kam also vom hinteren Ende in eine Sackgasse.

Exakt um 12 Uhr mittags trödelte ich dort mutterseelenallein mit meinem Hund in dem damaligen „Niemandsland“ zwischen Kongresshalle und Kanzleramt umher, als zwei große Touristenbusse in die Straße fuhren und am hinteren Ende hielten. Ich dachte natürlich, das seien Berlinbesucher.
Plötzlich stiegen aus beiden Bussen Uniformierte (Bundeswehr)– „ah“, dachte ich: „die machen einen Betriebsausflug (warum sonst zivile Reisebusse) um mal zu sehen, von wo aus Schröder seine Richtlinienkompetenz außer Frage stellt“.

Sie stiegen eilig aus, stellten sich in Reihen auf, um an den Gepäckluken des Busses ihre Gewehre in Empfang zu nehmen, die sie schulterten, um dann auf dem Gelände seitlich des Kanzleramtes aufzumarschieren. Das war schon sehr befremdlich, denn wäre es eine wie auch immer geartete Ehrenkompanie gewesen, wären sie doch sicher mit Bundeswehrfahrzeugen gekommen. Außerdem stand – wie oben gesagt – an diesem Tag m.W. kein Staatsbesuch an.
Und die Ehrenkompanien stehen in der Regel nicht ums Kanzleramt herum.

Als ich kurz nach 15 Uhr bei der Arbeit (Fernsehredaktion - bei Fernsehanstalten stehen Fernsehgeräte in fast allen Räumen) sah, wie die zweite Maschine in den zweiten Tower raste, hatte plötzlich das Gesehene vom Vormittag eine ganz andere Bedeutung und Gewichtung.

Ich unterstütze alle Aktivitäten, die zur endgültigen Klärung der Vorfälle von 911 beitragen und ich wünschte, auch die ZEIT würde die öffentlich zutage getretenen Widersprüche aufgreifen, anstatt den regierungstreuen US-amerikanischen Verlautbarungen zu folgen.

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