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Austauschforum
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3
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Exen-Holger, Christoph / AEorg, Powerfrau_MTK

KV will Kind wg Berufstätigkeit der Mutter

Startbeitrag von Powerfrau_MTK am 14.04.2003 13:51

Ich bin seit Geburt meiner Tochter (3) 3 Tage/Woche berufstätig. In der ganzen Zeit wurde sie von meiner Mutter betreut, da der KV auch berufstätig war. Seit einem halben Jahr lebe ich nun vom KV getrennt. Seit April 2003 ist jedoch der KV arbeitslos. Um meine Tochter und mich über Wasser halten zu können (KV zahlt keinen Ehegattenunterhalt - habe ich eingeklagt), habe ich meine Arbeitszeit jetzt auf 5 Tage/Woche erhöht, d.h. meine Tochter wird nun 3 Tage von ihrer Oma und 2 Tage von ihrem Vater betreut (jeweils nach dem Kindergarten). Nun hat der KV folgendes "zum Wohle des Kindes" eingeklagt a) ihm die Betreuung anstatt der Oma für die 3 Tage/Woche zuzusprechen und b) mir das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu versagen und ihm zuzusprechen, damit das Kind bei ihm leben kann. Begründung: ich bin voll berufstätig und er arbeitslos und somit reichlich Zeit für seine Tochter. Wer hat schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen?

Antworten:

Erfahrungen nicht, aber ist er sich bewußt, wie lächerlich er sich damit macht? Das würde ja bedeuten, er hätte auch in absehbarer Zeit nicht vor, zu arbeiten. Das wird der Richter aber gar nicht gern sehen ;-) Dazu kommt, daß er sich ja bisher wohl erfolgreich vor Unterhalt gedrückt hat - ein weiteres Argument gegen ihn. Ich würde also ganz optimistisch zu einem Anwalt gehen und die Verhandlung auf mich zukommen lassen. (Außerdem kann das Kind ja inzwischen - oder spätestens im Herbst - in den Kindergarten; das wäre ganz normal, und warum sollte es dann zu einem arbeitsunwilligen Vater?)

Alles Gute!

von Christoph / AEorg - am 14.04.2003 14:07
Moin Powerfrau,

sie es gelassen. Damit er Arbeitslosengeld bekommen kann, muß er auch bereit und fähig sein, zu arbeiten. Also zieht der Wille zur Kinderbetreuung nicht, da er dann ja nicht arbeiten könnte und somit Arbeitslosengeld zu Unrecht beziehen würde. Frag doch mal beim Arbeitsamt nach ;-) Da er jedoch als Vater einer minderjährigen Tochter eine erhöhte erwerbsobligenheit hat, kann er nicht einfach sagen, ich betreue und dafür arbeite ich nicht. Da gibts von Richter was auf die Finger:-)

Die Zeit, die er für das Kind aufwenden möchte, soll er mal in die Arbeitssuche investieren, dann klappt's auch mit dem Job. Und damit auch mit dem Unterhalt.

Ich bin mir jedoch sicher, daß auch der Richter merkt, daß Dein Ex genau das Gegenteil bezweckt.

Gruß
Holger

von Exen-Holger - am 24.04.2003 14:03
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