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ADHS ADS Selbsthilfe
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Krümel01, Zeusi, Rosenfan, Birgit 1, matata, Sternchen*, pralini, HanneM

Klassenlehrerin will meinen Sohn nicht mehr

Startbeitrag von Krümel01 am 29.08.2007 21:33

Hallo,
ich muß mir unbedingt mal Luft machen,ansonsten platze ich.

Mein Sohn ist 7 und macht zur Zeit eine teilstationäre Therapie,das läuft soweit ganz gut.
Er hat ADHS und bekommt nun auch Medis,mit denen es ihm sehr gut geht,was er selbst festgestellt hat.
nun habe ich das Problem,das mir die Klassenlehrerin gesagt hat,naja,eigentlich nicht mir,sondern der Lehrerin von der teilstationären,das sie meinen Sohn nicht wieder in seiner Klasse aufnehmen will und die Schule erst beschließen muß,in welche Klasse er kommen soll...

Ich habe schon vor der Therapie das Gefühl gehabt,das Lasse nicht nur bei der Klassenlehrerin,sondern von fast allen Lehrern lieber gehen als kommen gesehen wird.

Seine Klassenlehrerin ist "überfordert",sagte sie...Das ist sie aber nicht erst jetzt,sondern schon das ganze Jahr...

Ich finde das echt nen Hammer,der kleine bemüht sich total um in der Schule zurecht zu kommen und nun sowas...
Das schlimme ist nur,das die Lehrerin aus der teilstationären im schon gesagt hat,das er wieder in seine Schule zurück soll.

Morgen früh habe ich nun auf die Scnelle noch einen Termin mit der Psychologin und der Lehrerin,wo dann besprochen werden soll,was wir nun machen.

Ich denke sogar schon über einen Schulwechsel nach...bei uns gibt es eine christliche Schule,die einen super ruf hat...

Könnt ihr mir einen Rat geben?

Bin über jede hilfe dankbar.

Lieben gruß
Krümel01

Antworten:

Guten Morgen!

Mal eben auf die schnelle.

Wie wäre es denn,wenn die beiden Lehrerinnen mal miteinander sprechen,oder haben sie es schon??
Dann könnte die Kliniklehrerin der KL mitteilen,wie dein Sohn sich verhält und was sie selbst vielleicht dazu beitragen kann,dann bist Du erstmal aus der Erklärungsnot raus.

Tja,und wenn sie mit den Kindern überfordert ist,dann muß sie was tun,oder sehe ich das falsch??

Nachdenkliche und für Dich Daumendrückende Grüße
von Sternchen*

von Sternchen* - am 30.08.2007 07:06
Guten Morgen Sternchen*,

Die Kliniklehrerin hat schon mit seiner Klassenlehrerin gesprochen,da heißt es nur,das die Klassenlehrerin sehr viele Schicksalsschläge erlitten hat...deshalb ist sie überfordert.

Heute Morgen habe ich erfahren,das er in eine Klasse kommen soll,mit der wir nie was zu tun hatten und wir kennen auch die Lehrerin nicht.
Außerdem kriege ich in der Schule nur Blicke,die aussagen,bloß nicht wieder Lasse hierher...

Ich bin echt ratlos,was ich mit meinem süßen machen soll,denn er weiß von allem nichts,was soll ich ihm blos sagen???

Ich werde mir überlegen,ob ich das dem Schulamt mitteile,in meinen Augen hat die Frau den Job verfehlt,aber sie hat ja noch mindestens zwei weitere Kinder in der Klasse,die verhaltensauffällig sind.

Ich weiß echt nicht weiter,bis nächsten Freitag muß ich entscheiden,was mit Lasse passieren soll.

Ich glaube nicht,das die Schule gut für ihn ist,aber man weiß es ja nicht.Viele aus meinem bekanntenkreis raten mir ihn von der Schule zu nehmen.

Liebe Grüße von der ratlosen Mutter

von Krümel01 - am 30.08.2007 07:58

Ach Krümel

das tut mir Leid!! Von wem bekommst du denn die Blicke??

Auch von Eltern und Mitschüler?

ich kann mich gut in deiner Lage reinversetzen, wie verlassen du dir
vorkommen musst....

Leider bin ich so nicht gut in Tips geben, ich gehe eher immer nach meinem Gefühl.

Ich denke, wenn auch Eltern und Mitschüler dir "komische" Blicke zuschmeißen, (vielleicht bildest du es dir ja auch ein) aber wenns wirklich so sein sollte, wäre vielleicht ein neuer Anfang auf einer ganz andern Schule nicht schlecht.

Aufjedenfall drück ich dich,

die mitfühlende Anne




von pralini - am 30.08.2007 08:15
hallo krümel

wenn es um die frage des prinzips und der rechtes geht würde ich ihn glatt wieder zu der lehrerin bringen,denn sie darf ihn garnicht einfach aus der klasse werfen..*kopfschüttel*
aber es geht um deinen sohn.ihm muss ein optimaler rückweg ins schulleben gestaltet werden...und ich darf mal so behaupten das er den bei seiner klassenlehrerin nicht hat und auch nie haben wird.
dann hast du noch das problem das mit sicherheit viele kinder wissen das er in therapie war...da kannst du auf die ersten hänseleien nur warten.

ich finde die idee mit der neuen schule einfach nur gut..."neues spiel,neues glück"...smile...er hätte dort eine echte chance sich gut einzugliedern...denn niemand weis wie er vorher war.
tolle idee von dir...bleib da dran!

...und lass dich von den blicken der anderen nicht beirren..menschen sind so...ist etwas anders oder auffällig müssen alle gaffen...wie auf der autobahn....gibts in die eine richtung einen unfall und stau,ist 5 min.später auch auf der anderen seite ein stau....denn alle müssen gaffen....*lach*


von matata - am 30.08.2007 08:49
Guten morgen Krümmel,

ich finde es schade und traurig, wie sich manche Lehrpersonen verhalten.

Wenn dein Sohn nicht unbedingt auf diese Schule zurück will, würde ich die Schule wechseln.

Aus eigener Erfahrung:
Mit unserem Sohn kamen die Lehrer auch nicht zurecht, wir haben ihn dann auf eine Privatschule gegeben, dort funktionierte es leider oder Gott sei dank auch nicht.
Er mußte dann zurück auf seine alte Schule, obwohl mir versprochen wurde keine Vorurteile zu haben, war es eine Katastrophe.
Er wurde von Anfang an von seiner KL gemobbt, das ging soweit das er von der Schule verwiesen wurde und auf eine andere kam.

(Unserer seits haben wir Strafanzeige und eine Dienstsufsichtsbeschwerde gemacht aber bis heute noch nichts weiter gehört)

Das war unser Glück, denn dort wird wirkliche Pädagogig angewand. Er versteht sich prima mit den Lehrern, diese können die alte Schule nicht verstehn, da es mit ihm dort keinerlei Schwierigkeiten gibt.

Mein kleiner Cousin war auch stationär in der KJP und sie haben meiner Tante abgeraten ihn auf die alte Schule zu geben, damit er keine Schwierigkeiten bekommt und die neuen Lehrer ohne Vorbehalt sich den Kleinen widmen können.

Diese Entscheidung war bis heute richtig.

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute

Hannelore


von HanneM - am 30.08.2007 08:49
Hallo Krümel!

Also ich kann genau nachvollziehen, wie es Dir geht. Uns ist es nämlich genauso ergangen. Diese verflixten Lehrer machen es sich heute einfach viel zu einfach, aber wir sind denen ausgeliefert. Schießt Du als Eltern quer, muss Dein Kind die Suppe auslöffeln.

Also bei uns war es ähnlich. Mit Beginn der Schule häuften sich die Probleme. Elterngespräch nach 1 1/2 Wochen und so zog es sich über das erste halbe Jahr hin. Dann hat man uns seitens der Schule vor die Wahl gestellt: Therapie in einer KJP oder Sonderschule. Der mobile Dienst (eine Pädagogin einer Sonderschule für verhaltensauffällige Kinder) wurde seitens der Schule eingeschaltet. Sie kam zu dem Schluss, dass unser Sohn an einer Regelschule zu händeln ist.

Dann folgten 13 Wochen stationäre Therapie in einer KJP. 4 Wochen vor Entlassung aus der KJP wurde dann ein großes Round-Table-Gespräch in der KJP geführt. Auch die Lehrerin und Rektorin waren dabei. Entscheidung: der Junge kann nicht zurück an die Schule. Die Leherin wollte ihn nicht zurück. Angeblich hatte er sein Brandmal drauf! Selbst eine andere Klasse wollte man nicht anbieten. Die Geschichte hätte vor den Türen der anderen Klassen nicht halt gemacht. Also: Umschulung auf eine andere Grundschule.

Wir haben dann sofort die Schulaufsichtsbehörde eingeschaltet. Dort ist man auch der Konfrontation aus dem Weg gegangen. ABER: man hat uns geholfen. Eine neue Schule wurde organisiert incl. Hortplatz (alle Plätze waren schon vergeben) und eine Taxi-Beförderung zur neuen Schule (vorher 1 km, jetzt 3,5 km entfernt) wurde bewilligt. Was wollen wir mehr? Gott sei Dank ist unser Sohn kurz vor den Ferien entlassen worden, so dass er dann "Sonderbeurlaubung" hatte. An die alte Schule brauchte er nicht zurück. Hätten wir auch nicht zugelassen. Ab heute besucht er die neue Schule. Sie hat einen super Ruf und die Lehrer sind mit den vorherigen nicht annähernd zu vergleichen. Vorher war es ein Haufen alter Tanten (Durchschnittsalter 55+). Jetzt junge, dynamische Lehrerinnen und Lehrer!

Es ist immer sehr schwer, das richtig zu entscheiden. Auch wir haben uns unendliche Male gefragt: was ist richtig, was ist falsch. Aber willst Du die Lehrerin zwingen, Deinen Sohn zurückzunehmen? Sie weiß genau, wo sie Deinen Sohn anpieksen muss, damit er wieder "rückfällig" wird, willst Du das Deinem Sohn antun?

Manchmal muss man eben den kürzeren ziehen bzw. den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Wenn Dein Sohn mit den anderen Kindern gut klar kam, dann käme vielleicht ein Klassenwechsel in Betracht. NUR BEDENKE EINES: ein Krähe hackt der Anderen kein Auge auf! Die Kollegen wird 100 %ig der anderen nicht in den Rücken fallen und auf einmal positiv über Deinen Sohn berichten - auch wenn die Therapie viel gebracht hat.

Denke lieber über einen Schulwechsel nach! Nimm schnell Kontakt mit der anderen Schule auf und lass Dich vor allem NICHT von der Lehrerin unter Druck setzen. Schon gar nicht nach dem Motto: mal eben schnell ein Termin her. Nimm auf jeden Fall Deinen Partner oder Mutter, Freundin etc. mit zum Gespräch. 4 Ohren hören immer mehr! Sorry, das hat uns die Erfahrung gezeigt.

Viel viel Glück und gutes Gelingen wünscht
Zeusi

von Zeusi - am 30.08.2007 09:52
Hallo,

ich würde auch zu einem Schulwechsel tendieren.
Denn mit diesem Stempel den er jetzt schon hat,nicht nur bei der Klassenlehrerin,sondern auch bei den anderen Lehrern,wird ihm der Neustart sicher sehr schwer gemacht.

Ich drücke alle Daumen und wünsch Euch alles Gute.

Grüße
Birgit

von Birgit 1 - am 30.08.2007 12:51
Hallo Krümel,

mich macht es immer wütend, wenn ich so was lesen muß. Leider geht es uns nicht anders.

Mein Sohn hat zwar ADS, z.Zt. noch ohne Medis, aber in der Schule ebenfalls immer wieder Probleme. Hauptsächlich liegt es mit an der KL, die er nicht mag, was ja nicht so selten ist, aber sie mag ihn auch nicht und- was noch schlimmer ist- sie zeigt es ihm auch. Von einer KL kann man eigentlich soviel pädagogisches Feingefühl erwarten, daß sie damit umgehen kann. Es gibt doch immer Leute, die man nicht besonders mag und mit denen man dennoch auskommen muß.

Der Höhepunkt war jetzt kurz vor den Sommerferien. Sie rief bei uns an, daß sie große Bauchschmerzen hätte, unseren Sohn mit zur Klassenfahrt im Okt. mitzunehmen. Darauf Gespräch mit Schulleiter, brachte aber nicht viel.

In der letzten Schulwoche vor den Ferien gab's dann zwei kleine- eher harmlose und m.M. nach aufgebauschte- Vorfälle, woraufhin es dann als Ordnungsstrafe den Ausschluß von der Fahrt gegeben hat. Das Widerspruchsverfahren deswegen läuft noch.

Wir haben in den drei Schuljahren schon diverse Gespräche geführt. Manchmal entschuldigte sie sich dann mit pers. Problemen. Wer hat die nicht?!
In unseren Augen ist sie einfach überfordert und auch inkompetent. Mit Mitte 50 hätte sie ja nun durchaus auch ein Alter erreicht, wo sie in den Ruhestand gehen könnte. Damit wäre vielen geholfen. Stattdessen hatte sie vor 2 Jahren noch die Stundenzahl erhöht!

Ich hatte auch schon an einen Schulwechsel gedacht. Aber da war mein Mann total dagegen und auch mein Sohn wollte dies nicht. Uns wird jetzt nichts anderes übrig bleiben, als das 4. Schuljahr hinter uns zu bringen, so gut es geht.

Nächste Woche haben wir außerdem noch einen Termin zum Gespräch in der Schule, bei dem unser Familienhelfer und die Schulpsych. dabei sind. Für uns also die beste Unterstützung. Da soll's auch um die KL gehen. Denn so wie's bislang gelaufen ist, kann's nicht weiter gehen.

Vielleicht ist es wirklich besser, wenn Dein Kind auf eine andere Schule kommt. Denn meine Erfahrung zeigt, wer erst mal den Stempel aufgedrückt bekommen hat, wird ihn auch nicht so schnell wieder los. Und besonders wichtig, immer im Gespräch mit der Schule bzw. den Lehrern bleiben. Denn ich weiß jetzt, daß mein Sohn vieles anders wahrnimmt und nicht so schlimm sieht, wie die Lehrer.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Glück, Rosenfan.

von Rosenfan - am 30.08.2007 13:28
Hallo Anne,
Ich war in der letzten Zeit nur 1x in der Schule und diese Blicke kamen von den Lehrern.
Viele Eltern werden mit Sicherheit froh sein,wenn Lasse nicht wieder an die Schule zurück kommt,das wäre mir aber egal,damit kann ich umgehen.

Die Kinder haben eigentlich mit ihm keine Probleme und mögen ihn wohl größtenteils auch gern,nur mit seiner provokanten Art und seiner agressivität haben sie Probleme...
wer läßt sich schon gern treten,schlagen oder schubsen...
wir hatten ja schon ausgeschlagene Zähne (war keine Absicht),getretene Lehrer und Kinder und noch so einiges andere.
Aber sie mögen seine liebe Seite.

Sie haben ihm Briefe geschrieben und als ich die mit lasse las,kamen mir teilweise fast die Tränen,da gerade die Kinder,mit denen er am meisten Probleme hatte,ihm am meisten gezeigt haben,das sie ihn vermissen.

Aber durch die "nette" KL kann er das ja vergessen...

Ich denke ernsthaft daran,das dem Schulamt zu melden.

Es ist so ein schönes Gefühl,wenn man weiß,das man mit seinen Problemen nicht allein ist und sich auch mal den Frust von der Seele laden kann.

Lieben Gruß
Krümel01


von Krümel01 - am 31.08.2007 20:37
Hallo Krümel,

muss mich noch einmal auf Deinen Bericht melden.

Nachdem ich gestern mit der neuen Lehrerin unseres Sohnes telefoniert habe, kann ich Dir nur einen guten Rat geben: UMSCHULEN!!!!!

Wir haben so gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich Dir diesen Schritt nur ans Herz legen kann. Unser Sohn hat sich um 180 Grad gewandelt, weil er jetzt nur auf positives Feedback stößt. Das baut ihn total auf - uns natürlich auch.

Lg.
Zeusi

von Zeusi - am 04.09.2007 11:54
Hallo,
heute haben mein Mann und ich reinen Schul-Maraton hinter uns.
wir waren auf 4 Schulen.
Die erste war die größte Schule,eine Grund- und Hauptschule,dort würde man Lasse sofort nehmen und wir hätten eigentlich auch ein gutes Gefühl dabei.Allerdings muß ich ihn immer hinbringen und abholen,eine betreute Grundschule gibt es dort leider auch nicht und das Umfeld dieser Schule ist leider nicht das beste,obwohl diese Schule einen guten Ruf hat.

Bei der kleinsten Schule haben wir einen noch weiteren Weg,wobei dort absolut das Problem am Schulweg ist,das man sie von uns aus nicht mit dem Bus erreichen kann.Außerdem gefiehl sie uns auch nicht so .

Die dritte Schule ist am besten erreichbar,aber die Rektorin würde lieber davon absehen ihn auf zu nehmen...fällt absolut flach.Sie würde ihn nur nehmen,wenn sie es muß.

Dann waren wir noch mal auf der Schule,wo Lasse bisher war,dort ist seit kurzem ein neuer Recktor,der natürlich nicht wußte,was dort abgegangen ist.Und war sehr kooperativ mit uns.
Er hat uns den Vorschlag gemacht,das er versuchen würde,Lasse in die Klasse seiner bisherigen Mathelehrerin,die übrigens gut mit ihm klarkam unter zu bringen,er machte uns einen sehr netten Eindruck und bot uns auch an,immer wenn etwas wäre zu ihm zu kommen.

Nun sind wir natürlich am überlegen,was nun am besten gemacht wird.
Auf der einen Seite denke ich,das es für Lasse gut wäre,etwas gewohntes zu haben,auf der anderen Seite bin ich skeptisch.

Mein problem liegt nebenbei darin,das ich ja immer noch den kleinen habe,den ich ja auch nocch in die Kita bringen muß...und arbeiten gehe ich auch noch,wer holt Lasse dann aus der Schule ab?
Da muß noch viel geklärt werden.

Grübel,grübel...ich bin so unsicher

Lieben gruß

von Krümel01 - am 04.09.2007 14:21
Hallo Krümel,

genau das war auch unser Problem: Schulweg

Also, ich würde Euren Sohn - unabhängig vom Schulweg etc. - auf die von Euch für am besten befundene Schule umschulen und den Transport beim Schulamt beantragen.

Wir haben beim Schulamt den Schülertransport beantragt und genehmigt bekommen. Wenn der Schulweg über 3 km ist, dann bekommt man den Transport über das Amt geregelt und bezahlt. Es besteht ja immerhin eine Schulpflicht!

Kinder bis zu 3. Klasse dürfen nämlich noch nicht alleine zur Schule fahren. Außerdem fährt bei uns kein Bus direkt zur Schule. Da auch ich berufstätig bin und die Schule überhaupt nicht auf meinem Arbeitsweg liegt, kann ich Junior nicht zur Schule bringen. Habe auch keinen Zweit-Wagen.

Unser Sohn wird jetzt jeden Morgen von einer Taxe abgeholt und bei Bedarf wieder nach Hause gebracht. Aber wir holen ihn immer nachmittags aus dem Hort ab, der direkt an der Schule liegt.

Also frag doch mal beim Schulamt nach. Die Umschulung muss ja eigentlich von der Schulbehörde genehmigt werden, vielleicht da mal auf die Tränendrüse drücken!

Gruss
Zeusi

von Zeusi - am 05.09.2007 07:58
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