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ADHS ADS Selbsthilfe
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Letzter Beitrag:
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Beteiligte Autoren:
Melly1878, Protea, Christina Diez, Margit H., Agnes69, Chaotentruppe, tanale

Unser Träumerle...

Startbeitrag von Melly1878 am 06.11.2007 18:04

Hallo zusammen,

ich bin über Umwege auf dieses Forum gestossen, und hoffe, dass ich hier vielleicht auch mal den ein oder anderen Tipp bekomme...

Also- ich will mich/uns erstmal kurz vorstellen:

ich bin Melly, 29 Jahre alt, verheiratet und habe (noch) 2 (ab Dezember dann 3) Kinder!

Bei unserer Tochter (sie wird im Januar 7) ist vor einem Jahr im Früherkennungszentrum ADS (hypoaktiv- sprich, der verträumte Typ) festgestellt worden und uns wurde gleich (sie war noch nicht mal 6 Jahre alt und auch noch nicht eingeschult) zu einer medikamentösen Behandlung mit Methylphenidat geraten...

Unsere Tochter ist vom Wesen her eigentlich immer ruhig und unkompliziert gewesen. Das einzigste ist eben, dass sie deutlich ihrer Altersklasse hinterher hinkte, sehr leicht abzulenken war und besonders im sprachlichen deswegen nur schwer an Gang kam. Als sie 4,5 Jahre alt waren haben wir auf Eigeninitiative hin zumindest dann eine Behandlung durch einen Logopäden durchgesetzt bekommen. Unser damaliger Kinderarzt hat uns leider komplett im Stich gelassen- nicht mal Frühförderung haben wir bekommen, obwohl das mehr als nötig war, nachdem sie mit 3,5 Jahren noch kaum ein Wort geschweige denn einen Satz gesprochen hat...

Nun- inzwischen ist sie wie gesagt knapp 7 Jahre alt, seit August in der Schule und hat leider von Anfang an große Probleme...

Uns war ja bekannt, dass sie starke Konzentrationsprobleme hat und auch entsprechend leicht abzulenken ist. Dinge, die man ihr nicht bildlich vormachen kann versteht sie auch nach dutzendfacher Erklärung manchmal nicht, oder es dauert eben entsprechend lang- was manches Mal echt an den Nerven zerrt...

Ich habe nach gut 3-4 Wochen dann den Kontakt zur Klassenlehrerin gesucht, um mit ihr abzusprechen, wie man weiter verfahren könnte und wie wir auch zu Hause bei den Hausaufgaben besser mit diesen Problemen umgehen könnte. Für uns steht auch nach wie vor um Raum, ob eine Regelschule wirklich das richtige für sie ist, oder ob sie vielleicht auf einer Förderschule besser aufgehoben ist. Denn da gibt es ja kleine Klassen und Lehrer, die sich mit diesen Problematiken besser auskennen. In der Klasse unserer Tochter sind im ganzen 28 Schüler- und da gehen solche Kinder natürlich unter...

Wir haben unsere Tochter dann durch die Schulpsychologin testen lassen, da uns wichtig war, zu sehen, ob wir mit der Regelschule weiter kommen. Sie hat uns angeraten, noch weitere Tests und Untersuchungen machen zu lassen, da dann eventuell ja auch die Möglichkeit besteht, eine Integrationskraft in die Klasse zu bekommen, so dass unsere Tochter nicht zwangsweise auf eine neue Schule müßte...

Nun sind wir also bei einem neuen Kinderarzt- einem, der sich auch mit ADS-Kindern auskennt und entsprechende Tests durchführen kann... Einige der im letzten Jahr gemachten Tests wurden also schon wiederholt, und dann wird jetzt auch noch ein EEG angefertigt, um zu sehen, wo da eventuell im Kopf die Blockade sitzt...

Das Abschlußgespräch wird dann Anfang Dezember stattfinden. Unser Kinderarzt hat uns schon darauf hingewiesen, dass es möglicherweise dann tatsächlich so sein wird, dass sie Ritalin bekommt- wovon wir nicht unbedingt begeistert sind, da wir ja vor einem Jahr schon die Behandlung damit abgelehnt haben.

Nur- wenn es ihr letztlich vielleicht hilft, sollte man sich dann dagegen sperren?

Mich würde einmal interessieren, wie Eure Erfahrungen mit den Träumern so ist? Bekommen die ebenfalls Medikamente oder wird das eher versucht über Ergotherapie etc zu behandeln?

Würde mich über regen Austausch wirklich sehr freuen!

Liebe Grüße,

Melly

Antworten:

Hallo Melly,

ich habe auch so ein Träumerle, jetzt 9 Jahre (gehabt). Ich habe einen DinA 4 Brief von der Lehrerin erhalten und bin fast aus allen Wolken gefallen.

M. bleibt starke hinter seinen Leistungsmöglichkeiten.....
Ich habe erstaml geweint und mich gefragt, was ich jetzt daran machen soll.???

Nach langen Diskussionen habe ich dann den Rat der Lehrerin befolgt und meine Kinderärztin aufgesucht. Sie ist zufällig spezialisiert auf diesem Gebiet.

Sie gab mir eine Broschüre ADS ohne Hyperaktivität. Dann habe ich ein Buch nach dem nächsten verschlungen und mir war klar, dass es wahrscheinlich nicht ohne Medis geht.

Nach endlosen weiteren Diskussionen mit Familie und Freunden und vielen anderen (unwissenden) Menschen bin ich auf dieses Forum gestossen und mir wurde die Angst vor den Medikamenten etwas genommen.

Mein Mann und ich haben uns dann dafür entschieden und unser Sohn hat sich laut Lehrerin um 180 Grad gedreht. Ist konzentriert und vor allen Dingen glücklich. Neben der medikamentösen Therapie hat er auch Ergo bekommen.

Er hat vorher im Unterrricht des öfteren geweint.
Informiere Dich so viel wie möglich und lies Dich hier ein wenig durchs Forum.

Mittlerweile ist mein Ältester (11) auch diagnostiziert und bekommt Medis.

Mein Kleinster (6) ist auch ein Träumerle hat Frühförderung und Ergo bekommen und bekommt noch keine Medis. Im November haben wir Elternsprechtag und ich bin echt gespannt wie er sich macht.

Liebe Grüße

Anja



von Chaotentruppe - am 07.11.2007 08:23
liebe melly
ich habe zwar eher den hypie, aber ich kann mich anja voll anschliessen :-).
vielleicht hilft dir ja dieses forum, dir ängste zu nehmen und dich in deiner entscheidung - sei sie nun pro oder contra medis - zu bestärken.
viel kraft und mut wünsch ich dir, protea

von Protea - am 07.11.2007 09:42
Hallo Melly!

Ich habe ein sechsjähriges Träumelinchen.

Ihr großer Bruder, der eher (wenn auch nicht ausschließlich) in die Hypie-Richtung tendiert, bekommt seit knapp einem Jahr Ritalin, was seine Situation stark verbessert hat.

Die Kleine ist bisher soweit ganz akzeptabel durchgekommen. Auch jetzt, in der Schule, gibt es bisher keine Beschwerden. Ich möchte aber morgen in die Sprechstunde der Lehrerin gehen, weil mir L. selbst heute gesagt hat, sie sei im Rechnen und Lesen ziemlich hinten nach. Möchte wissen, ob sie das nur selbst so empfindet (ihr Selbstwertgefühl ist ziemlich angreifbar), oder ob es eine Tatsache ist.

Dass die Veranlagung bei ihr vorhanden ist, kann ich deutlich erkennen, und auch unser ADS-Coach hat sie beobachtet, und das voll bestätigt. So bin ich auf der Hut und immer wieder am Beobachten, und sobald sich herausstellen sollte, dass sie in eine Abwärtsspirale aus Versagen und Frust gerät, werde ich Dampf dahinter machen, die Diagnose zu fixieren, und Therapie für sie zu bekommen.

Ich finde, es hängt halt immer davon ab, ob ein Leidensdruck besteht. Den sollte man dann aber auf keinen Fall zu groß werden lassen.
Zum Glück habe ich bei unserm Coach keine allzu langen Wartezeiten zu befürchten, sodass ich im Falle eines Falles schnell etwas erreichen kann.

Unser ADS-Coach (ist eine Frau) vertritt die mulitmodale Therapie, also Medis und auch andere Maßnahmen. Bei ihr laufen ADS-mäßig alle Fäden zusammen, und ich verlasse mich darauf, dass sie es mir sagt, wenn Ergotherapie oder Ähnliches für L. hilfreich wären.

Ansonsten hole ich mir von ihr immer wieder Tipps für den Umgang mit meinen Kids, und auch das macht schon viel aus.

Ich wünsche Euch alles Gute, und dass Ihr die Entscheidung treffen könnt, die für Eure Maus und die ganze Familie die beste ist.
Ach ja - und alles, alles Liebe für den Zuwachs!


LG, Agnes

von Agnes69 - am 07.11.2007 11:27
Danke erstmal für die nette Aufnahme hier im Forum.

Ja- ich habe mich schon ein bisschen "schlau(er)" gelesen. Hab inzwischen auch ein Buch von Cordula Neuhaus, was mir unser Kinderarzt empfohlen hatte ("das hyperaktive Kind und seine Probleme"- die meisten werden es ja kennen)! Über dieses Buch- bzw. die Auktion bei eBay bin ich auch hierher gelangt. Die Verkäuferin hat selber einen Sohn mit ADS (Hypie), der allerdings schon volljährig ist und wir haben uns schon im Vorfeld etwas ausgetauscht.

So im Verhalten is unsere Tochter auch unauffällig. Ok, es gibt Dinge, die mag sie nicht, und manchmal zeigt sie das auch offen. Ansonsten ist sie eher ein Sensibelchen, kann sehr einfühlsam und gefühlvoll sein. Sie liebt Tiere über alles- und das ist auch das einzigste, neben Malen und Basteln, was sie so von sich aus interessiert.

Wie gesagt, ich wußte, dass es in der Schule Probleme geben würde. Wir hatten aber anfangs noch darauf gebaut, dass sie sich da mehr anstrengt, weil sie wirklich unheimlich gerne ein Schulkind sein wollte, um lesen und schreiben zu lernen...

Naja- nun bleibt von dem, was sie "lernt" leider nicht das meiste hängen... Zum einen braucht sie beim Verständnis unheimlich lang, zum anderen kann sie das Erlernte in der Praxis dann nicht umsetzen, was ihr z.B. entsprechende Probleme beim Lesen bereitet...

Deswegen hab ich auch gleich das Gespräch mit der Klassenlehrerin gesucht, um größeren Problemen später aus dem Wege zu gehen. Sie hat auf der Schule zum Glück die wohl für sie beste KL erwischt. Und dabei wollten wir eigentlich erst an eine andere Grundschule- waren erst sehr kurzfristig hierher gezogen.

Die KL hilft wirklich wo sie kann (und das, obwohl sie nicht mehr die jüngste ist und wie gesagt auch noch 27 weitere Kinder in der Klasse hat)! Sie schreibt mir täglich die Hausaufgaben auf, da unsere Tochter das nur beding schafft. Und wir stehen so in ständigem Kontakt, damit wenn es doch ein Problem gibt, man dieses relativ schnell anpacken kann...

Nächste Woche ist Elternsprechtag, da werden wir dann mal wieder direkt in die Schule fahren und noch mal das Gespräch suchen und gucken, wo erhöhter Förderbedarf ist. Denn irgendwie muß man da ja gegenhalten...

Hab zu den Medis mal noch eine Frage: hatten Eure Kinder denn grundsätzlich mit dem Lernen Probleme, oder nur beim Aufpassen und Aufnehmen von neuen Dingen (Konzentration etc)? Bei unserer Tochter liegen ja auch starke Verständnis und Umsetzungsprobleme vor- können die Medis da überhaupt weiterhelfen?

Bin dem gar nicht mehr so abgeneigt, da ich ja merke, dass meine Tochter auch Frust schiebt, wenn es nicht so klappt, wie sie sich das denkt oder wie es von ihr erwartet wird.

Schlimm ist für mich auch die Vorstellung, dass sie das Schlußlicht der Klasse bildet und irgendwann von den anderen ausgeschlossen wird, wenn die anderen Kinder merken, dass sie eine Schwäche hat.

Sind Eure ADS-ler eigentlich auch so chaotisch? Können weder Ordnung im Ranzen noch im Zimmer halten?

Mein Sohnemann ist ja jetzt 5,5 Jahre alt- der ist relativ gut sortiert und ordentlich für sein Alter... Bei meiner Tochter wiederum ist es ein einziges Chaos. Ranzen ist voll mit Zetteln und Bildern, die Bücher und Hefte haben Knicke und Eselsohren. Sie schmiert auch teilweise während der Hausaufgaben wahllos drin rum... Und ihr Zimmer? Naja- wenn sie mal aufräumt (meist dann zusammen mit ihrem Bruder), dann hält es leider meist nur von einem auf den nächsten Tag...

Bin wirklich froh, dieses Forum empfohlen bekommen zu haben.

Liebe Grüße,

Melly mit Anhang ;-)

von Melly1878 - am 07.11.2007 12:11
Würd gern noch eine Frage anhängen: wie macht Ihr das bei den Hausaufgaben???

Bin grad mal wieder am Verzweifeln. Hab meiner Tochter eine Tabelle mit allen Zahlen bis 20 aufgeschrieben, damit sie nachzählen, nachverfolgen und im Zweifel abschreiben kann...

Sie hatte da jetzt eine Aufgabe, wo sie von 19 rückwärts die Zahlen schreiben sollte. Von 19-17 waren die Zahlen schon vorgegeben...

Aber sie hat es einfach auch nach 10-maligem Erklären noch nicht verstanden gehabt! Und das, obwohl der Zettel mit der Zahlenauflistung genau vor ihr lag...

Weiß da einfach nicht, wie ich mit ihr umgehen soll, weil ich bei so einfachen simplen Sachen, wo sie nur abschreiben und nicht mal denken muß, nicht wirklich nachvollziehen kann, warum es nicht klappt...

Hat da jemand einen guten Tipp für mich, wie man da die Nerven behält?

Danke schon mal...

Liebe Grüße, Melly

von Melly1878 - am 07.11.2007 12:57
Liebe Anja,

wir haben auch einen 'Traeumer', beinahe 12 Jahre alt. Leider wurde die Diagnose erst am Ende der GS gestellt, er bekommt Medikamente, unser (Schul-)leben hat sich um sehr viel verbessert, und er hat eigentlich sehr viel von seiner Grundschulzeit verpasst. Habe hierzu gestern auch einen tollen Link von einer amerikanischen site gelesen: in einer ersten Langzeitstudie ueber 18 Jahre von der doch sehr renommierten Mayoklinik kam heraus, dass unter der Medikamentengabe die 'Schulkarrieren', doch sehr viel besser liefen, und wenn schon mit der medikamentoesen Therapie in der Grundschule angefangen wurde, oft schon in der Pubertaet gute Erfolge erzielt worden waren, also die medikamentoese Therapie nach wie vor der beste Weg ist, AD(H)S zu therapieren.
Liebe Gruesse




von tanale - am 07.11.2007 21:06
Hallo Melly!

Also, erstmal auch von mir ein herzliches Willkommen! Ich hab jetzt sehr lange nicht mehr hier geschrieben, weil ich bei uns in der Familie vieles umorganisieren mußt und noch am umorganisieren bin.....
Unsere Kids haben zum einen AD(H)S und zum anderen ADS ohne Hyperaktivität , aber auch Mischtypen.

Beim Träumerle kann ich DIr aus der Erfahrung mit unserer 2. Tochter erzählen:
Sie war immer ganz gut in der Schulke, in der 3. Klasse hatte sie soger reelle Chancen auf`s Gymnasium zu wechseln. Dann kam in der 4. der völlige Einbruch und sie sollte die Hauptschule besuchen. Dann kam die ADS-Diagnostik und die Medikation. Nach dem Beratungsverfahren besucht sie die Realschule und sie hat bisher Noten zwischen 1 und 3.

Aber was mir gerade einfällt, wenn ich deinen Bericht so lese: Was kann sien nicht verstehen? Kann sie nicht verstehen, was man ihr sagt? Sprich: alles was über das Gehör geht? oder auch die Dinge, die über die Augen laufen?

Unsere Söhne haben nämlich zu ihrem ADS noch eine auditive Wahrnehmunfsstörung. D.h. sie können das Gehörte nicht so gut verarbeiten wie andere Kinder. Das kann bei speziellen Beratungsstellen überprüft werden. Wobei unsere Kipsy mir erklärte, daß dieses Problem oft mit der Medikation weggeht, weil die Reize besser kanalisiert werden.

Du hast geschrieben, daß Eure Tochter zumindest sprachverzögert war, habt Ihr denn eine Sprachheilschule in der Nähe? Das wäre noch eine Alternative zur Sonderschule. In einer Sprachheilschule sind die Klassen auch bedeutend kleiner als in Regelschulen, aber die Kinder lernen den Regelgrundschulstoff.

Ich denke, das wäre noch eine gute Alternative zur Sonderschule. Leider haben wir in Verbindung mit einem "Vorschuljahr" die Erfahrung gemacht, daß diese Schulform leider oft eine sog. Poolschule ist, wo alle Kinder mit allen möglichen verschiedenen Voraussetzuingen "einlaufen". Also Kinder, die eben aufgrund ihrer Entwicklung eine Förderschule brauchen, Kinder, die aufgrund von fehlenden oder mangelhaften Deutschkenntnissen nicht "normal" beschult werden können oder eben auch Kinder, die in Familien aufwachsen, wo niemand sich um die Kinder oder ihre Belange kümmert. Du mußt also darauf gefaßt sein, daß sie mehr Ausdrücke mit heimbringen wird als in einer Regelschule.

UUUUPS, jetzt hab ich mich aber mal wieder verplappert.... dabei wollte ich Dir nur "kurz" die Angst vor den Medikamenten nehmen, denn unsere Kids, die einnehmen merken selber eine Verbesserung ihrer Lebensqualität.

LG

Margit



von Margit H. - am 07.11.2007 21:25
hallo tanale
könntest du wohl den link zur mayo-studie hier posten?
lieben dank und grüsse, protea

von Protea - am 07.11.2007 22:19


Hallo Melly 1878
Mein Sohn ist auch so ein Kandidat.Oft ging trotz erklären gar nichts. Man hätte meinen können er ist ein Fall für die Förderschule Diagnose ADS und visuelle Wahrnehmungsstörung.Ich schreibe visuell aber geschickt hat man uns zum auditiven Test.Fakt ist er hört denke ich gut.Bin der visuellen Störung nachgegangen,jetzt hat er eine Brille.Versteht meistens was gewollt ist liest wie eine eins.Im ersten Schuljahr hatte er das Lesebuch auf der Nase.Er ist jetzt 13 J. hat immer noch Nachholbedarf,und durch die feste Zahnspange leider seit einer Woche eine stärkere Brille,aber er kann sich jetzt wieder konzentrieren.
Ich weiß das Prismenbrillen immer für Zündstoff sorgen.Andererseits sollte man wissen das es sie gibt oder wie der Sohn einer Kollegin Visualtraining gemacht hat und dann keine Brille gebraucht hat auch gut. Nur der Aussage einer Fachklinik dass ist keine Schulmedizin kann ich garnichts abgewinnen,denn was wir mit der visuellen Wahrnehmungsst. machen sollen hat uns niemand gesagt.
Und eine auditive Testung ist bei euch vielleicht auch ratsam.
Falls dich das Augenthema interressiert kannst du unter Winkelfehlsichtigkeit
etwas im Internet finden.

Liebe Grüße
Christina

von Christina Diez - am 12.11.2007 18:40
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