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Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Rosenfan, anja mit fabian

ADHS

Startbeitrag von anja mit fabian am 19.05.2009 11:01

Hallo Rosenfan!Erstmal vielen Dank das du dich gemeldet hast.Ich kann gerne mehr zu meinem Sohn schreiben.Ich muss zwar gleich erstmal los,ihn von der Schule holen,aber ich fang schon mal an.Also,die diagnose wurde August 2006 gestellt.Ich habe erst mit Medikamenten angefangen,als es in der Schule gar nicht mehr ging.Er wurde ja 2006 eingeschult und nach ca 3 Wochen haben die Lehrer die weiße Fahne geschwenkt,weil er nur am prügeln war.Er kann einfach keinem Streit aus dem Wege gehen.Sein Sozialverhalten ist super schlecht.Wir haben dann mit Medikinet angefangen.Das hiel ca 1 Jahr.Es war in der Zeit etwas erträglicher.Dann bekam er Straterra,was völlig nach hinten losging.Es wurde damit immer schlimmer.Jetzt bekommt er seit ca 4 Monaten 36 mg Concerta + 10 mg Equasym.Zuhause geht es eigentlich recht gut.Mal schlechter mak besser.Seit ca 3 Wochen ist es wieder schlimmer.Er diskutiert ohne ende,abends wenn es ins bett geht,gibt es kampf ohne ende bis wir im Bad sind.Ich muss dann Zähne putzen.Sonst würde er um 23 Uhr da noch sitzen.Morgens gibst das gleiche Spiel.Hausaufgaben klappen gar nicht.Ich muss stänig daneben sitzen und ihn immer wieder auffordern weiter zumachen.Ich muss jeden Mittag zur Schule und ihn über die Ampel bringen,damit er zum Hort gehen kann.Er kriegt es einfach nicht hin.Wenn die Jugendlichen über rot rennen(damit sie ihren Bus noch kriegen) rennt er hinterher und achtet nicht auf die Ampel.Er wurde schon einige male fast übergefahren.Therapien Hat er eigentlich alles durch. Ergotherapie(Einzel) , Psychomotorik, Ergo nach Laut und Schlotken ( Konzentrationstraining) Soziale Gruppenarbeit beim Jugendamt (ist er rausgeflogen)Ich kann noch vieles mehr berichten,aber vieleicht reicht das erstmal um sich ein Bild zumachen.Lg anjaK,1971

Antworten:

Hallo Anja,

das hört sich ja noch etwas extremer an als bei meinem Sohn. Bei ihm war und ist "nur" sein Verhalten in der Schule ein Problem und v.a. früher die Hausaufgaben.

Habe aber gerade weiter oben gelesen, daß ein stationärer Aufenthalt bei Euch geplant ist. Das scheint mir momentan auch die beste Lösung zu sein. Drei Monate hört sich erst mal lange an, aber glaube mir, die sind ganz schnell um.

Mein Sohn war vor gut einem Jahr stationär für zwei Monate. Bei der Aufnahme hieß es noch drei bis vier Monate. Uns hatte es eine ganze Menge gebracht.

Vor allem profitiert die ganze Familie davon. So kommt ihr alle mal etwas zur Ruhe und könnt neue Kraft schöpfen.

In der Klinik werden die ihn bestimmt noch mal richtig durchchecken, vielleicht auch die Medis mal ganz absetzen, um zu sehen, wie er sich normalerweise verhält. Habt ihr denn schon einen festen Termin, wann es losgehen soll?

Ich drücke Euch jedenfalls die Daumen, daß es Euch weiterhilft.

Liebe Grüße,


von Rosenfan - am 21.05.2009 00:31
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