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ADHS ADS Selbsthilfe
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sternchen*, Veronika Ehrenberg, lieb.chen, geli67, Monkele, HanneM, Rosenfan, Nadra, icke WES

Es macht mich traurig....

Startbeitrag von Sternchen* am 24.06.2009 17:16


...zu sehen,wie unser Sohn leidet und es einfach nicht schafft,auf die Beine zu kommen.Er nimmt aber auch keine Hilfe an von uns.
Könnt Ihr mich mal auffangen??

Hallo zusammen!

Es ist bei ihm ein auf und ab,wie das bei schweren Depressionen eben ist,versteh ich alles noch,aber das er sich in die Geschlossene einweisen lassen will,kann ich nicht verstehen,sorry.
Er will SO nicht mehr leben,hat er vorhin gesagt,bekommt aber keinen neuen Weg hin.

Letzte Woche war das Ziel noch da,heute nicht.
Er meint,daß wäre jetzt unwichtig,seine Gesundheit ist nun wichtiger,auch die Ausbildung wird weiter nach hinten geschoben.

Er kam schon so aufgedreht nach Hause(war 2Tage bei ner Freundin) und h heute hat wohl seine Freundin die Beziehung beendet,da sie sich gegenseitig in Depressionen bringen,daß geht auf Dauer nicht,aber sie war ein kleiner Halt,aber zu weit weg.

Sein Zimmer deprimiert ihn nur noch und das Zuhause überhaupt,liegt aber an ihm,nicht an uns,daß habe ich heute geklärt.
Und er will nur von hier weg,damit wir das Leid nicht weiter sehen müssen.
Er sagt,zuerst Einweisung,inzwischen Wohnungssuche von uns o.Betreuer,dann raus,erstmal auf 400,-Euro-Job stundenweise arbeiten mit Betreuerunterstützung privat,um zu sehen,ob er es aushalten kann,wenn ja,länger dabei bleiben und bei Stabilität eine Ausbildung.Ob das der Weg ist???

Er schafft es auch nicht,alleine eine Wohnung zu suchen,die möchte er haben,wenn er dann aus der Klinik wieder raus kommt.
Aber ist da nicht der Betreuer für zuständig??
Die Termine mit den Ärzten hat er gard noch auf dem Schirm.

Ich weiß,mein Mutterherz nimmt es nicht so leicht hin,aber was soll ich tun??Ich weiß es nicht mehr.Möchte auch nicht weiter Druck ausüben,kann ja falsch sein.

Danke und nachdenkliche GRüße
von Sternchen*

Antworten:

Hallo Sternchen,

meine Jungs sind ja noch nicht in dem Alter, kann daher auch nicht auf Erfahrungen zurückgreifen.

Aber so spontan würde ich sagen, ihr habt alles getan. Auch wenn es schwerfällt, solltet ihr euch zurückhalten und ihn selber entscheiden und machen lassen. Vielleicht hat er gemerkt, daß es nicht anders geht.

Für mich als Laie hört es sich so an, als wenn er unter richtigen Depressionen leidet. Das sollte dann wirklich mal abgeklärt und ggf. behandelt werden. Inwieweit es da heute gute Therapien gibt, weiß ich nicht. Von daher finde ich es nicht so verkehrt, wenn er sich einweisen lassen möchte.

Laß' Dich auf jeden Fall feste drücken.

Liebe Grüße,


von Rosenfan - am 24.06.2009 18:16
Hallo!

Ich habe mal die letzten Beiträge von dir überflogen. Bin aber sicher nicht völlig im Bilde. Falls ich deshalb Blödsinn schreibe, nimm es mir nicht übel.

Zunächst mal hört sich das, was dein Sohn jetzt vor hat, für mich ganz vernünftig an. Vielleicht kannst du nochmal kurz schreiben, warum er mit 18 Jahren einen Betreuer hat?! Nehme an wegen einer seelischen Erkrankung?


Kenne 2 Fälle, in denen Depressionen zu Drogenkonsum führten, dann sozialer Abstieg etc. Geholfen hat letztlich nur eine totale räumliche Trennung, das hieß: Therapie in einem anderen Bundesland, einem anderen Ort. Ganz raus aus dem bisherigen Umfeld, weg von den vertrauten Personen und den bisherigen Betreuern, Ärzten. Hört sich grausam an, ich weiß.

Hat das ganze mit ADS zu tun, oder ist es etwas ganz anderes?
Im Bekanntenkreis ist der Jüngste einer Familie mit 15/16 Jahren plötzlich "abgeschmiert". Nach einiger Ungewissheit die Diagnose:Er ist manisch-depressiv (gibt dafür einen neuen Fachausdruck), nicht heilbar. Es ist typisch, das dies mit ca. 15 Jahren auftritt. In manchen Familien tritt es gehäuft auf. Hat aber nichts mit ADS zu tun. Kann jeden Jugendlichen treffen. Das, was ich in deinen Beiträgen gefunden habe, erinnert mich an die Symptome dieses Jungen.

Dein Sohn ist jetzt in einem Alter, in dem sich normale junge Leute abnabeln und selbständig ihr Leben organisieren. Finde es völlig normal, dass er sich das wünscht. Gleichzeitig hat er Probleme, die eine Betreuung von außen erfordern. Das ist schrecklich für ihn. Das wünscht man wirklich keinem Volljährigen. Aktenkundig wird sein momentaner Zustand dadurch auch noch. Dafür könnt ihr als Eltern nicht, aber mit 18 gehen fast alle anderen mit großen Schritten in die Zukunft. Das gleiche muss für seine Zukunft vorstellbar werden. Und zu dieser Möglichkeit muss er ganz alleine zurückfinden.

Vielleicht hat er auch Angst, euch etwas vorspielen zu müssen, was er im Moment nicht fühlen kann. Das machen wir doch alle für unsere Eltern? Ich tue es heute noch, obwohl meine Älteste schon erwachsen ist. Bin immer froh, wenn meine Mutter nicht anruft, wenn es gerade Probleme gibt, weil schauspielern so anstrengend ist. Wir schützen uns damit gegenseitig und voreinander.

Vielleicht geht es euch wieder besser, wenn mehr Abstand vorhanden ist.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft zum Loslassen und deinem Sohn den Mut eigene Entscheidungen zu treffen, sowie das Glück die richtigen Entscheidungen zu treffen oder aus Fehlern zu lernen.

Gruß Nadra

von Nadra - am 24.06.2009 19:09

Re: conny

Hallo Conny!

Das ist ja nicht nur das Problem,mich wundert nur,daß er auf die "Geschlossene Station"will,aber diesmal in die andere Klinik,weil die letzte ihn nicht mehr nimmt.

Es ist so Nervenraubend,weil dadurch dicke Luft Zuhause ist,da nicht jeder mit Depressionen umgehen kann,verstehst Du?
Er braucht einen bestimmten Therapeuten,obwohl er die Geschichte wieder verdrängt,weil das andere,nämlich von den harten Medis weg zu kommen und stabil zu werden,wichtiger ist,finde ich ja auch gut,aber:

Es geht nicht wirklich vorwärts und Verständnis habe wohl ich nur.Das mit ner eig.Wohnung ist auch nicht so einfach,aber da habe ich vor,mich Morgen an den Betreuer zu wenden.

Ich habe auch kein Problem mit dem loslassen,es geht eben nicht so schnell,wie es hier einige hätten,aber dem Druck kann auch ich nicht standhalten.
Manchmal brauchen junge Erwachsene auch mal kumpelhaften Zuspruch und Lösungen vom Vater,nicht immer nur die Härte,unsere Kids sind nicht so,wie wir es waren,oder sehe ich da was falsch??

Natürlich isses doof,wenn ein junger Erw.oft nicht da ist,aber noch Zuhause wohnt und dann Essen braucht,daß sieht dann oft so wie Durchgangsverkehr aus.

Also,mit Druck bringt es garnichts,es macht es nur noch schlimmer und dann könnte er aggressiv werden und ausrasten,daß hatte er vor derm Klinikaufenthalt nicht,deshalb bin ich so mißtrauisch,ob ein erneuter Klinikaufenthalt gut ist,aber so gehts eben auch nicht.

Sehe Morgen weiter,er hat um 15Uhr einen Termin beim Sozial-Psychatrischen Dienst,danach weiß ich mehr.

Gute N8 und Gruß von Sternchen*

von Sternchen* - am 24.06.2009 21:42
Hi Sternchen!

Ich glaube, Du hilfst ihm am ehesten, indem Du ihm nicht hilfst, so paradox das auch klingt. Ich denke, so oder so ähnlich denkt auch sein Betreuer.

Will er eine eigene Wohnung, so muss er seinen Allerwertesten bitteschön selbst bewegen. Er ist ja nicht geschäftsunfähig. Schafft er dies nicht, dann muss er eben bei Mutti und Vati bleiben.

Und das mit der Freundin scheint sich ja erledigt zu haben.

Wenner glaubt, dass es ihm hilft, soll er sich schon in die Geschlossene einweisen lassen. Die merken dort wahrscheinlich relativ schnell, dass er da Fehl am Platz ist und werden ihn dann in eine offene Station umbetten. Und danach kommt eben die Tagesklinik.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Tagesstätte, eine Tagesstrukturierende Maßnahme.
Da hat er dann die Verpflichtung, pünktlich aufzustehen und dort anzutanzen, als wenn er zur Arbeit gehen würde. Ich kenne hier einige depressive, die dadurch zu einer Tagsstruktur gefunden haben. Danach kommt dann die berufliche Eingliederung.

Aber: ER muss schon wollen. Ihr könnt nur Vorschläge machen. Entweder er nimmt sie an oder err lässt es.

Gruß

icke WES!

von icke WES - am 24.06.2009 22:12
Hallo Sternchen,

ich schließe mich da icke Wes an.

Aber aus der Sicht einer Mutter ist es sehr schwer sein Kind leiden zu sehen und ihm nicht wirklich und richtig helfen zu können.

Ich sehe dies auch bei uns, C. ist jetzt 18 1/2 Jahre. Noch kann ich ihm einige Hilfestellungen geben und ihn auch in einige Richtungen führen. Aber auch hier wird die Zeit kommen, wo wir los lassen müßen und er selbständig alles erledigen muß.

Seh zu das du deine Nerven stärkst, mir hilft in diesen Situationen meine Gartenarbeit.
Ich habe dabei festgestellt, ich schalte völlig ab, habe keinerlei Gedanken und wühle nur so in der Erde, dabei vergesse ich Raum und Zeit.
Dies ist für mich die beste Therapie.

Viel Kraft und liebe Grüße
Hannelore


von HanneM - am 25.06.2009 07:02

Re: Danke Euch

Moin zusammen!

Heute sieht die Welt schon wieder besser aus,er geht Montag in die Klinik zum "Medikamentenentzug"!

Icke,ich denke mal nicht,daß der Betreuer so denkt wie Du schreibst,denn:
Er ist ja dafür da,eben für junge Menschen,die es alleine nicht schaffen klar zu kommen,übrigens hat unsere Babysitterin auch so eine dame und die unterstützt sie bei Ämter/Wohnungsangelegenheiten.

Ich habe ihm in dem Sinne auch nicht geholfen,nur Ratschläge gegeben und er hat wenigstens die Arztbesuche erledigt und sich gestern beim HA eine Einweisung geholt.

Dann war er noch beim Sozialpsychatrischen Dienst/Krisendienst und es sieht nun so aus,daß er auf die Geschlossene nur wegen dem Entzug kommt,weil er uns und seinen Bekannten es nicht antun will,wenn er dann mal ausflippt,ist doch ganz vernünftig.

Die werden ihn dann danach zur Reha schicken und dort wird dann an der Eingliederung in die Lehr+Arbeitswelt gearbeitet.
In der zeit,wo er dann darauf wartet,wird er einen 400,-Eurojob nehmen,um auch zu sehen,ob er es aushalten kann,so ist die lehrstelle nicht in Gefahr,denn den 400,-Job kann er sonst ja jederzeit aufgeben,ist doch eine coole Idee.

Inzwischen habe ich mich erkundigt bei einer Fachfrau im Bereich Neurologie/Psychatrie,die Tabletten sind so hart,daß er es garnicht schaffen kann alleine,da raus zu kommen,geschweige seine Aufgaben zu erledigen,noch mehr Druck und Unverständnis zieht ihn noch mehr runter.
Das mußte ich mir gestern sagen lassen.

Zum anderen habe ich dann mit unserer Babysitterin(heute gute Bekannte) gesprochen,sie sagte nur,daß wir Glück hatten,daß er sich durch unseren Druck NICHTS angetan hat,er kann es nicht und das ist Tatsache,also müssen andere Hilfen her.

Auch wenn ich sonst ja Eurer Meinungbin,aber mein Bauchgefühl hatte bisher immer recht und diesmal hab ich drauf bestanden,es zu klären.
Mir gings eben mehr darum,Wahrheitoder nicht,denn diese ewigen Reibereien dadurchmit Gögalein kann ich nicht mehr aushalten und will es auch nicht mehr,weil es ein Ungutes gefühl in mir auslöst und ich dann ungerecht werde,weil ich da nicht rauskomme.

So,heute um 11Uhr hat er noch einen Betreuertermin und wird da tachelis reden,ansonsten unterstützt ihn der soz.-Psychatr.-Dienst dabei,denke mal,später weiß ich mehr.

Muß nun arbeiten,bis später mal.

Liebe Grüße
von erleichtertem Sternchen*




von Sternchen* - am 26.06.2009 07:04

Re: Danke Euch

Liebes Sternchen,

puh, da bin ich erstmal ganz schön erleichtert. Ich denke auch, dass es so die beste Lösung ist.

Ist schon krass, dass er in der Klinik auf solche Hammermedis gesetzt wird, wo er dann wieder in eine Klinik muss um davon wieder weg zu kommen.
Ich drücke Eurem Sohn ganz ganz fest die Daumen, dass es nicht sooo schwer für ihn wird und dass er dann mit frischem Mut und neuer Kraft seinen Lebensweg weitergehen kann.

Alles Liebe

Moni

(die vorher gar nicht wusste, was sie raten soll, da sie sich mit Depris nicht auskennt.)



von Monkele - am 26.06.2009 07:59

Re: Danke Euch

Sterni,


ich wünsche euch ganz, ganz viel Kraft, dass alles durchzustehen.
Es ist die Hölle, die Junior jetzt durchlebt.....er ist ja total durch den Wind.

Heute die Idee......morgen wieder Andere........heute mit Freundin zusammen ziehen.....morgen wieder anders.......heute Pläne in beruflicher Hinsicht.....morgen Ausbildung beim Bund machen.......heute in die Geschlossene.....morgen 400.- Euro-Job...... Chaos pur ;o(((

Ich kann mir so gut vorstellen, weil ich das Gleiche seit Jahren mit Thorsten durchlebe......was ihr durchmacht mit der gesammten Familie.

Das darunter auch die Beziehung mit Walter leidet.....ist verständlich. Er will aber auch nur das Beste für ihn.....auch wenn du es im Moment anders siehst Sterni. Ich weiß, dass auch er seine Kinder liebt.

Es fällt ihm nur weitaus schwerer wie dir, das Ganze auf Reihe zu bekommen.
In diesem Part bist du die Stärkere.....auch wenn es nicht leicht ist, immer die Starke zu sein.

Aber auch er hat seine guten Seiten.....er ist fleißig, zuverlässig, humorvoll und sensibel.

Jeder hat seine starken Seiten Sterni......dann macht halt jeder das was er kann......auch wenn es dir schwer fällt.

Ich weiß, dass er auch fleißig arbeitet und nebenher viel macht, damit es euch gut geht. Überleg mal, wenn er handwerklich nicht so gut drauf wäre.......und er so viel arbeiten könnte.....käme die Sorge um das Geld auch noch dazu.....

Ich weiß, dass du viel trägst Sterni......mir geht es derzeit auch so.....der ganze Schrotz mit Thorsten.....der Kummer um Peter......meine Scheiss Arbeit.........manchmal möchte ich auch alles einfach hin schmeissen.

Aber wer ist dann da.......für die Menschen die uns brauchen ?!?!?!?!

Ich drücke dich ganz lieb Sterni......wünsche dir, das auch du die Kraft hast stark zu sein......wir müssen kämpfen.......man braucht uns Sternchen.


Liebe Grüße deine Vero

von Veronika Ehrenberg - am 26.06.2009 11:43
Liebes Sternchen,
sind gerade von Kulki zurück und nun lese ich wieder, dass Du Sorgen mit Junior hast.

Du weist auch, dass es bei uns mal Höhen und mal Tiefen gibt.

Ich kann Deine Leere, wie auch bei Vero total verstehen.

Chrissy fängt jetzt an einfach Urlaub zu nehmen wie er Lust hat, dass treibt mich zum Beispiel zum Wahnsinn, denn er braucht noch Urlaub für Arzttermine.
Da ich Betreuer bin, werde ich bald einen Riegel davor schieben.
Und was bleibt wieder auf der Strecke....dass Chr. einfach nicht weiter denken will und ich dadurch wieder die Selbstständigkeit stoppen muss.

Wenn ich an Deiner Stelle wär, da wär ich bestimmt froh...das er in eine geschlossene KJP möchte.
Denn dort wird ihm bestimmt geholfen, vor allem er wird erst einmal von den extremen Medis runter gesetzt und dann wird er rund um die Uhr beobachtet.

Und dann wird ihm....hoffentlich und endlich richtig geholfen.
Denn unsere Kids sind keine Marionetten.Sie wissen ja am Ende selbst nicht mehr was mit ihnen geschieht, sie fühlen sich selbst innerlich nicht mehr wohl.


Und das Problem Wohnung hatte ich auch mit Chr., denn er wäre mit seinen 19 Jahren nie allein klar gekommen.Das Selbstständige Tun...soweit ist er noch nicht.
Er hat ständig im I-Net Wohnungen gesucht, ich hatte so eine Angst aber zum Glück war das Interesse nur von kurzer Zeit.

Aber als Betreuer kann man entscheiden ob er selbstständig allein wohnen kann. Als Betreuer bin ich auch verpflichtet zu helfen, sowie gesundheitlich als auch finanzielle Wege.

Liebes Sternchen und auch Vero, unsere Kids werden wohl immer Problemkinder für uns bleiben.
Vielleicht haben wir irgendwann ein glückliches Leben.
Bestimmt, wenn unsere Kids verheiratet sind....eigene Familie haben und das kann noch dauern...oje, oje,oje....

Nun muss ich noch etwas tun, morgen gehts wieder mit Junior in die Uniklinik.

Ich tröste Dich, liebes Sternchen....komm her, laß Dich mal

LG liebchen



von lieb.chen - am 28.06.2009 18:00
Liebes Sternchen,

ich verstehe, dass du ganz verzweifelt bist. Das wäre ich an deiner Stelle auch. Aber soweit ich hier mitgelesen habe, hast du wirklich alles für deinen Sohn getan.

Die Geschlossene - kling furchtbar und ich würde es wohl auch sehr schwer haben mit dieser Entscheidung.

Die Tochter einer Freundin hatte ein ähnliches Schicksal wie dein Sohn. Sie war mehrmals stationär drin, ist aber immer wieder abgehauen. Irgendwann hat die Mutter es nicht mehr ausgehalten und mit ihr den Versuch gestartet, sie in die Geschlossene einzuweisen. Da erstmals fühlte sich das Mädel verstanden und aufgehoben. Sie hatte ein riesen Glück, da sie einen sehr guten Draht zu ihrem Betreuer hatte. Sie nimmt nun ihre Medis, ist inzwischen verheiratet, hat 2 kleine Kinder und stell dir vor - sie hat endlich eine Ausbildung gemacht: sie bedreut Familien mit schwierigen, auffälligen, straffälligen etc. Kindern!! Sie hat total viel Spaß daran und diese Arbeit hilft ihr, zu verstehen, was selber mit ihr los war.

Es hat zwar einige Jahre dedauert und war total schrecklich für alle Beteiligten, aber sie ist heute dankbar für ihre Unterstützung.

Vielleicht kann das ein kleiner Hoffnungsschimmer für dich sein? Und dein Sohn will ja von sich aus diese Hilfe! Das ist doch schon ein riesen Schritt für ihn, nicht wahr?

Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass Sohnemann die richtige Entscheidung trifft und dir ganz viel Kraft!! Versuch ein bißchen auf dich zu schauen!! Er wird dich noch ganz fest brauchen!

Alles Liebe, Geli

von geli67 - am 29.06.2009 08:14
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