Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
nele34, Smilie-2, Zeusi

sind medis ein muß?

Startbeitrag von nele34 am 24.07.2009 09:43

hallo ihr lieben,
ich habe nun schon soviel gelesen, auch über die medis.

nun habe ich in einem beitrag gelesen, das ein adsler ohne medikamente
das gelernte im langzeitgedächnis nicht abspeichern kann.

philipp(14) hat bisher noch keine medikamente bekommen und das spz spricht sich auch eher gegen medis aus weil philipp nicht aggressiv oder ausfallend ist,
er ist eher depri im moment, es ist ihm einfach alles zu viel.

in der schule läuft es halt solala eher schlecht, obgleich philipp mehr potenzial hat als er zeigen kann.

welche erfahrungen habt ihr jetzt mal nur in bezug auf schule und das lernen gemacht mit medikation?

soweit erstmal
liebe grüße nadja

Antworten:

Hallo Nadja,

ob Medis ein Muss sind? Hmmm...... ich würde sagen, kommt auf den Einzelfall an.
Mein Mann ist ADSler - habe schon gemerkt, dass mit ihm was nicht so stimmt, als wir zusammen kamen - nur wussten wir ja damals nicht, was nicht stimmt.
Er kam auch so lala durch die Schulzeit - hätte sicher auch wesentlich mehr erreicht, hätte man damals vom ADS gewusst und dementsprechend behandelt.
Damals hieß es, er hätte Legasthenie .... hat er wohl gar nicht.
Dann hieß es, er tut sich halt schwer mit lernen - wohl nicht so intelligent - tja... nur dass mein Mann beim Test nahe der Hochbegabung lag ....
Ebenso unser Junior. Dem man bescheinigte, er wäre lernbehindert und würde wohl nie richtig lesen und schreiben lernen - tats. tat er sich so schwer, bis er Medis bekam.

Unsere Tochter hat auch ADS - hatte immer gute Noten - fiel eher nicht auf - weil sie still war. Probleme kamen erst ganz massiv in der Pupertät.

Wir machten halt 2x eine Therapie - so Art Spieltherapie - weil sie so schüchtern und ruhig war.

In der Pupertät wären wir froh gewesen, wäre sie mal wieder so ruhig gewesen ;-)

Sie nahm alles mit, was man mitnehmen konnte - vom nachts aus dem Fenster (1. Stock) abhauen mit dem Freund Richtung Italien - Alkoholexzesse .... war eine extrem schlimme Zeit.

Sie rappelte sich zum Glück - fand dann eine Lehrstelle und zog die durch - aber plötzlich mit großen Schwierigkeiten. Plötzlich kamen extreme Konzentrationsstörungen, von denen weder sie - noch Lehrer in der Schule je was bemerkt haben.

Heute nimmt sie selbst Medis - ADS wurde mit 19 diagnostiziert - genau wie bei Dir - dass uns - bedingt durch den jüngsten der da diagnostiziert wurde - die Schuppen von den Augen fielen - Mann als auch Tochter haben auch ADS.

Mein Mann bemerkte, dass er plötzlich auch depressiv wird - immer mehr Probleme auch in der Arbeit bekam - immer mehr im Kopf - konnte es immer weniger ordnen.

Irgendwann denke ich mir, stauen sich die Probleme auf. Bei dem einen mehr - beim anderen weniger.

Ich möchte nicht wissen, wieviele unbehandelte - nicht diagnostizierte Menschen rumlaufen - die gar nichtwissen, dass sie es haben - auch keine großen Probleme haben. Wenn ich selbst keine Probleme hätte - so gut klar käme - die Umwelt auch mit mir keine Probleme hat - würde ich selbst auch keine Medis nehmen. Bei vielen Erwachsenen reicht es aus, wenn sie Verhaltenstherapien machen - oder Kurse um sich selbst besser strukturieren zu können.
Unsere Therapeutin vom Sohn hat auch mehrere Erwachsene, die nehmen keine Medis - kommen mit Therapie gut klar.

Mein Mann und auch die Tochter nehmen nun Medis und machen eine VT.
Mein Mann sieht nun selbst, dass ihm vieles wesentlich leichter fällt - auch die Umwelt nun positiver reagiert - er seit dem in der Firma noch mehr verantwortungsvolle Arbeiten übertragen bekommt - was sein Selbstbewusstsein enorm steigert. Er empfindet selbst nun wieder mehr Freude und Lebensqualität.

Unsere Tochter käme ohne Medis gar nicht mehr zurecht.

Wenn Du aber schon schreibst, er hat Probleme in der Schule - wenn ich es richtig überflogen habe - wird er sogar jetzt nicht versetzt - also ich würde mal sagen - Medis wären angezeigt. Aber ich spreche halt nur aus "unseren" Erfahrungen- ich bin "nur Mutter" - keine Ärztin oder Psychologin - das muss ein genauer Test Euch sagen.

Wenn aber die Schul- u. später die Berufslaufbahn extrem gefährdet sind - dadurch auch die Psyche Eures Sohnes - ich würde nicht zögern. Wir haben leider bei unserem Jüngsten auch zu lange gezögert - bzw. haben die Ärzte lange nicht gewusst, was es ist.
Bei der Tochter bedaure ich zutiefst, dass es soooooooo lange gedauert hat, bis sie die Hilfe bekam. Sie tut sich heute viel schwerer - hat extreme Ängste aufgebaut - Selbstbewusstsein im Keller und hat schwere Depressionen.

Aber wie gesagt - unsere Erfahrungen.

LG Smilie

von Smilie-2 - am 24.07.2009 11:40
danke dir schonmal sehr für deine ausführliche antwort.

ja, in der tat bin ich hier im forum aufmerksam geworden das medikamente vllt. einfach helfen dinge zu verstehen und anzufassen und vorallem auch durchzuhalten!

philipp neigt auch zu depressionen und hat in der vergangenheit auch schon öfter geäußert das er keine lust mehr hat am leben....
er ist einfach nur noch traurig, selbst wenn er guter dinge ist, diese traurigkeit holt ihn immer wieder ein...

nach den ferien haben wir noch einen termin im spz mit der ärztin und der psychologin.

ich nehme gerne den rat von erfahrenen eltern an!

ich werde mit philipp über medikamente sprechen, doch was soll ich ihm sagen? soll ich besser von einem versuch reden?...wir wissen ja gar nicht ob ihm eine medikation wirklich helfen kann, ich möchte ihm auch nix versprechen, was nachher dann doch noch anders kommt, zumal die richtige dosierung ja auch nicht so einfach ist, wie ich hier halt schon öfter las...

liebe grüße nadja

von nele34 - am 24.07.2009 12:11
Hallo Nadja,

ich würde jetzt an Deiner Stelle erst mal selbst ganz viel lesen - es gibt sehr gute Bücher über ADS.

Gerade auch das von Felix - und dem Buch von Dagmar - der Forumsmoderatorin hier. Ich musste sogar oft schmunzeln und nicken - weil ich so viele Gleichheiten erkannte - ich dachte dauernd "ja ja ... genauso war es bei uns..."

Und dann hat mir persönlich das A.D.S.-Buch geholfen. Dort findet man sehr wertvolle Tipps - auch gerade über die Medis.

Sagen würde ich ihm erst mal nichts - weil Du ja noch nicht weißt, ob die Ärzte überhaupt welche verordnen.

Wir haben unserem gesagt, dass die Ärzte meinen, es könnte ihm helfen - ihn unterstützen, aber auch gleichzeitig, dass es kein Wundermittel ist - er selbst weiter mitarbeiten muss - und es leider das ADS nicht heilen kann - es nicht wegzaubert (o.k. - Deiner ist jetzt schon älter als unserer war - kannst ja schon ganz anders mit ihm reden).

Unserer ist jetzt erst 13 geworden - nimmt die Medis schon eine Weile.

Würde ihn mit einbeziehen - ihm auch - wenn es denn dazu kommt - schon erklären, dass es erst mal eine Weile dauern wird, bis eben die richtige Dosierung etc. gefunden ist - damit er nicht gleich wieder aufgibt.

Ich glaube aber, wichtig ist, dass die Eltern selbst sich erst einmal damit auseinander setzen - sich gut informieren - und dann den Entschluss auch wirklich akzeptieren können. Zweifel blieben bei uns noch eine Weile - aber als ich sah, dass die Medis (unser Junior war der erste der sie bekam) ihm so gut halfen - wurden sie weniger. Bedenken und Ängste - die bleiben sicher noch - vor allem, weil uns natürlich immer wieder Medi-Gegner begegnet sind. Heute reden wir mit niemandem mehr drüber - so kann ich dem umgehen.

Auch unserer hat mit 5/6 Jahren immer gesagt, er will nicht mehr - er bringt sich um. Hat sich auch mal eine Tüte über den Kopf gezogen - ein ander Mal einen Schal um den Hals gewickelt und zugezogen. War grausam - aber da fand noch lange keiner den Grund heraus.
Er hat gespürt, er ist anders - die Umwelt lässt ihn das spüren - meidet ihn oder mobbt ihn - damit konnte er nicht umgehen - es machte seine kleine Kinderseele kaputt - hat lange gedauert - oder dauert noch an - bis er dies alles verarbeitet hat.

Grade wenn ein Kind Depressionen durch das ADS hat - würde ich handeln. Vielleicht aber würde ihm ja schon eine VT helfen. Bei uns brachten sämtliche Therapien ohne Medis leider nichts - er war nicht fähig da was aufzunehmen - erst die Medis halfen ihm dazu. Bin aber auch etwas dagegen nur Medis zu geben ohne geeignete Verhaltenstherapie. Ich finde, so erzielt man den besten Erfolg. Grade bei Depressionen - unsere Therapeutin arbeitete grade an seinem mangelnden Selbstbewusstsein mit ihm.

Wir haben gemeinsam viele Wege gefunden - Ansätze, wie wir ihm da helfen können. Und auch mir taten die Gespräche dort gut - weil ich mal Dampf ablassen konnte - ich wusste, da ist jemand, die versteht meine Situation. Denn auch wir Eltern leiden ja darunter, wenn man ständig sieht, wie es dem Kind geht - aber auch die Wut über die Situation - den Frust - irgendwo muss das ja hin.

Ich wünsche Euch, dass Ihr gleich die richtigen Ärzte/Therapeuten findet, die gemeinsam mit Euch den richtigen Behandlungsweg finden. Ist nicht immer so leicht. Wir mussten paar mal wechseln, bis wir wirklich ein fähiges Team um uns hatten.

LG Smilie

von Smilie-2 - am 24.07.2009 14:27
danke für die buch tipps, ob ich die in der bücherrei/ausleihe finde?
wede ich nach unserem urlaub mal schauen.

das thema ads beschäfftigt uns ja auch schon ein paar jahre.

lange haben wir nicht verstanden, wie so mancher ausraster mit dem nichtabspeichern von daten zusammenhängt....lange haben wir auch nicht wirklich begriffen was zu tun ist und das obwohl wir schon auch therapien gemacht und gespräche mit psychologen geführt haben.

die diagnose V.a. ads haben wir seit sommer 07.....zeitgleich hat philipp vom gymnasium auf die realschule gewechselt.
wir dachten der schulstreß würde dann wegfallen, dem war auch erst so und philipp hat anschluß gefunden.

aber dann ging alles wieder von vorne los.

ich werde noch mehr lesen und wir gehen weiter!
nur nicht aufgeben ist unser motto!

liebe grüße nadja

von nele34 - am 24.07.2009 17:26
Guten Morgen Nadja,

in der Bücherei bei uns hier habe ich nie Bücher über ADS gefunden - musst Du halt mal schauen - vielleicht hat sich da inzwischen was geändert und Leihbüchereien haben nun auch so was.

Ich fand viele meiner ADS-Bücher bei Ebay oder Amazon.

Man muss nur aufpassen - es sind auch viele Bücher auf dem Markt, die sehen auf den 1. Blick aus wie gute Informationsbücher - sind in wirklichkeit aber so richtige Gegnerbücher - wo einem einsuggeriert werden soll, dass es ADS gar nicht gibt - sondern es andere Gründe hat - in vielen Büchern hatte ich das Gefühl, mir soll eingeredet werden, ich wäre mit meiner falschen Erziehung schuld daran.

Ich würde mich erst mal an die Bücher halten, die hier empfohlen werden - die sind wirklich sehr gut.

LG Smilie

von Smilie-2 - am 25.07.2009 07:49
guten morgen,
danke dir für den tip, da werde ich mal schauen wo ich günstig an die hier empfohlenen bücher rankomm kann:-)

wäre sicher auch nicht schlecht wenn ich auch mal schau was ich für philipp besorgen kann. er ist ja nu kein kleiner mehr, kann ja nicht schaden wenn er sich auch mal durchliest, hättest du da vllt. noch einen konkreten tip?
nicht das ich ihm ein buch ans herz lege, was ihn vllt. nochmehr verwirrt!

danke schonmal
liebe grüße nadja

von nele34 - am 25.07.2009 09:27
Hi Nadja,

ist immer schwer zu sagen - ich kenne Deinen Sohn nicht.

Meine Tochter z.B. - die fragt lieber Mama .... bevor sie selbst mal was liest. Sie ist aber 22!

Der jüngste will auch nicht gerne "so was" lesen - alles was mit ADS zu tun hat - da wollen sie nichts lesen - könnte nach "Therapie" klingen ;-) Und da hatten sie genug davon.

Aber vielleicht mag er das Buch von Felix lesen - Felix ist der Sohn von Dagmar - der Forumsmoderatorin. Er schreibt da aus seiner Sicht - meine hier schon öfter gelesen zu haben - dass dies paar Jugendliche gelesen haben. Wäre auf Augenhöhe - nicht so von "oben herab" von Therapeuten etc. - sondern von einem "Gleichgesinnten".

Mein Sohn bekam von seinem Taufpaten (die einzigsten, die in alles wirklich genau eingeweiht sind und es verstehen und uns unterstützen) - ein Buch geschenkt. Es handelt nicht wirklich über ADS - ich muss sagen, ich hab es selbst noch nicht gelesen, weil mein Sohn es erst lesen wollte und kürzlich erst fertig wurde.
Aber es handelt von einem Jungen - ist eher lustig - aber mein Sohn erkannte sich da in dem Jungen bei einigen Dingen wieder.
Rico, Oskar und die Tieferschatten - von Andreas Steinhöfel - Carlsen-Verlag.
Aber wie gesagt - kein ADS-Buch - aber lustig für einen, der auch selbst oft den roten Faden verliert und etwas chaotisch drauf ist.

Nur - ich war auch oft sauer, weil meine Tochter selbst nichts lesen wollte - weil ich dachte, sie wäre alt genug. Mein Mann ist der gleiche - er sollte auch lesen - bekam von unserer Therapeutin vom Sohn auch als Hausaufgabe ein Buch auf - 2 Seiten - dann lag es im Eck.
Er liest nicht gerne - ausser Fachbücher zu Themen, die ihn interessieren und fesseln.
Von allen anderen Büchern schweift er zu leicht ab - es strengt ihn zu sehr an.
Tochter ist genuso.

Daher hab ich beim jüngsten eben geschaut, dass er erst mal so als Einstieg Bücher liest, die nicht nach ADS und Therapie klingen - sondern eher zeigen, wie andere Chaoten damit umgehen, dass sie eben "anders" sind.

LG Smilie

von Smilie-2 - am 25.07.2009 10:48
mhm, ja, da kannst du recht haben, das es auch verschrecken kann...

ich frage ihn einfach, oder?
eigendlich liest er sehr gerne, auch romane, eben jugendbücher, dicke schwaten;-)

aber ich kenne das mit dem nicht lesen, mein mann liest auch nicht, ich weiß zwar noch nicht welche diagnose ich ihm geben würde, doch da stimmt auch was nicht...gg;-))...nicht nur wegen dem nicht lesen...

das buch von felix...der gleiche felix der hier auch bei den "kindern" dabei ist?

so ganz blick ich hier noch nicht durch.....

schön, das du dir für mich zeit nimmst...das gibt mir ansporn und mut!

danke
liebe grüße nadja

von nele34 - am 25.07.2009 16:49
ich habs grade bestellt....das buch von felix!
freue mich schon sehr auf die berichte eines jugendlichen und seine sicht der dinge!

selbst wenn philipp es nicht liest, wird es mir sicher auch nicht schaden...!

lg nadja

von nele34 - am 25.07.2009 16:59
Hallo Nadja,

Felix ist heute sicher kein Kind mehr ;-) Dagmar Dietz leitet hier das Forum - und Felix ist ihr Sohn. Ihre Kinder haben alle ADS und sie selbst hat auch ein Buch geschrieben - wo sie über ihre Famlie berichtet - was sie alles durchgemacht haben - bis überhaupt die richtige Diagnose gestellt wurde etc.

Mittlerweile sind ihre Kinder auch alle groß. Sie selbst schreibt hier immer mal wieder - so wie sie Zeit hat.

Die Bücher die hier auf der HP vorgestellt werden, die sind alle empfehlenswert.

Das lesen über ADS hat mir als Mutter von 2 ADSlern und einem ADS-Mann doch sehr geholfen.

Auch der Austausch hier. Früher war ich noch öfter hier - die letzte Zeit weniger, weil ich selbst viel um die Ohren hatte - und bei uns läuft es mit Junior grade so ganz gut.

Man provitiert immer von den Erfahrungen der anderen. Z.B. habe ich durch dieses Forum hier durch Zufall die Adresse unseres jetzigen Kipsy bekommen - mit dem anderen Doc kamen wir nicht weiter. Durch den Kipsy die Therapeutin vom Sohn - durch die Adressen für unsere Tochter, weil sie nicht hier wohnt - sie arbeitet zu weit von uns weg und zog dann in die Nähe ihrer Arbeitsstelle.
Und mein Mann ist nun bei einem Therapeut in selber Praxis wo der Sohn ist. All das aber indirekt hier über das Forum.

Über diese Seiten hier kam ich überhaupt erst drauf, was unser Sohn hat. Ich wusste längst, was die mir alles erzählen wollen - trifft nicht auf unseren Sohn zu - da ist was anderes ... aber was .....
Als ich die Berichte hier las - ich dachte, woher kennen die alle mein Kind? Ja ... so ist es ..... also weiß ich jetzt, was mein Kind wahrscheinlich hat. Bin dann gezielt zu unserem Arzt und meinte, ich will da einen Test - der meinte erst -"ihr Sohn sicher nicht ...." - ich zog es durch - ging in ein dementsprechendes Kinderzentrum die die Tests machen - siehe da ..... Diagnose eindeutig. Welche dann von dem jetzigen Kipsy nur noch mal bestätigt wurde.

Und dann fing ich an hier zu lesen - mich auszutauschen - zu sehen - man ist nicht alleine - anderen geht es genauso - sich zu unterstützen - Mut machen - mir tat das auch gut.

Und dann die Berichte, wie viele Kids es gut geschafft haben - nach vielen Hürden und Problemen, wo man dachte, die stürtzen ab - die finden keine Arbeit etc. - und dann liest man doch immer wieder kleine Erfolgserlebnisse - genau das macht Mut.

Es geht immer wieder irgendwie weiter.

LG Smilie

von Smilie-2 - am 25.07.2009 19:41
ja, genau!
ich habe große angst das philipp abstürzt, noch haben wir ihn bei uns aber die frage ist ja nur, wie lange noch!

wie lange können wir noch auf ihn einwirken, wann macht er dicht?
macht was er will?

mal ein großes dankeschön an alle hier, die ihre erfahrungen und ihr wissen weitergeben!!

ich hoffe ich kann meinen kleinen beitrag dazu geben:-)

liebe grüße nadja

von nele34 - am 26.07.2009 12:17
Ohne den Strang zu Ende gelesen zu haben...

Medis sind bestimmt nicht schlecht, diese Erfahrungen mussten wir jedenfalls machen, wenn da nicht diese Nebenwirkungen wären und wenn Dein Sohn sowieso schon sehr depressiv ist, dann bitte Hände weg von Medis. Wir haben sie deshalb jetzt abgesetzt. Zwei Jahre lang haben wir Medis gegeben. Nun ist erst einmal Schluss damit.

Wir versuchen es jetzt mit einer Prana-Therapie. Lese bitte mal meinen neuen Beitrag und google mal einbisschen. Da findet man interessante Beiträge.

Sollte das dann alles nichts bringen, müssen wir wohl oder übel wieder auf die Medis zurückgreifen, aber erst einmal versuchen wir es jetzt ohne.

LG
Zeusi

von Zeusi - am 31.07.2009 13:34
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.