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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
Kornelia T., Dagmar D., Manuiela10

keinen.rat mehr

Startbeitrag von Manuiela10 am 24.07.2016 19:25

MEIN SOHN HAT Adhs und ich binin der erziuhung total überfordert die diaknose wurde erst gestellt er bekommt noch kein Medikament .jetzt zu meinen proplem.was er in die finger bekommt macht er kaputt .er hat deswegen kaum.spielzeug und immer wieder kaufen trau ich mich nicht Man kan ihn nicht 2minuten aus den Augen lassen er nimmt sachen die ihn nicht gehoeren spricht man ihn darauf an bekommt er zorn.anfaelle das mir Nachbarn schon mit dem jugendtamt gedroht haben .Er schniert seine kacke an.die wc wand ich liebe Meine Bär über alles doch liege ich oft weinend im Bett Wie setzte ich ihn grenzen bin echt verzweifelt

Antworten:

Hallo Manuiela,

das ist eine schwierige Situation. Wie alt ist dein Sohn denn? Wer hat die Diagnose gestellt?

von Dagmar D. - am 08.08.2016 13:05
Hallo Manuiela10,

bitte lass dich nicht von blöden Nachbarn aus der Ruhe bringen. Die gehören zum Leben von aufwachsenden Kindern dazu.

Ich zähle einfach mal ein paar Dinge auf, die passen könnten (ohne zu wissen, wie du jetzt schon damit umgehst).
- Regelmäßig an die frische Luft/ in die Natur. Studien zeigen, dass das einen positiven Einfluss auf jeden hat, die konzentration steigert und für mehr Ausgeglichenheit sorgt.
- Klare Regeln aufstellen (diese nicht ständig ändern - er braucht Sicherheit!) und diese Regeln konsequent durchsetzen. Deswegen gut überlegen welche Regeln aufgestellt werden. Eine feste Zeite, ab wann nicht mehr gespielt wird ist z.B. eine gute Regel.
- Mit ihm und nicht über ihn sprechen. Wenn er etwas tut, das er ändern soll bzw. nicht mehr zun soll, dann muss ihm das ruhig erklärt werden. Es ist nicht leicht dabei ruhig zu bleiben. Wenn Du Ruhe ausstrahlst, dann soiegelt er nicht zusätzlich noch Deine unruhe zurück.
- Zucker reduzieren. Auch Cola & co weglassen.
- Spaß mit ihm zusammen haben.
- Fernsehen/iPad etc. begrenzen und darauf achten, dass nur Geschichten, die in sich geschlossen sind angeschaut werden. Kinder können die Spannung von Geschichten, die fortgesetzt werden noch nicht verarbeiten und werden noch unruhiger.
- Sei bei Medikamenten ganz vorsichtig. Sie versprechen eine schnelle Lösung zu sein, machen aber fast alle abhängig und verlieren nach wenigen Jahren ihre Wirkung. Naturprodukte sind nicht so stark, aber mit der richtigen Dosierung unterstützen sie seh gut. In meinem umfeld wird meist auf LTO3 gesetzt. Eines der wenigen Mittel, dessen Wirkung zumindest teilweise durch Studien belegt wurde bzw. das einzige, das ich kenne.
- Für Dich ist noch eine Sache ganz wichtig: Du weißt jetzt ja, dass Dein Sohn diese Krankheit hat. Wenn du morgens aufsteht, weißt du schon, dass er laut sein wird, dass er Dinge in die Finger bekommt, die er vielleicht kaputt macht. Das ist nichts neues für Dich. Diese Erkenntnis kann Dir mehr Entspanntheit geben. Überlege Dir doch schon mal, wie du in manchen Situationen reagieren möchtest, dann bist Du deinen Emotionen in dem Moment vielleicht weniger ausgesetzt.

von Kornelia T. - am 03.11.2016 01:41
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