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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 5 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 5 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
fragesteller, Dagmar D.

Verdacht..Vorstufe auf ADHS

Startbeitrag von fragesteller am 28.07.2017 16:58

Es wurde eine Vorstufe auf ADHS bei meiner Enkelin 8 Jahre festgestellt.Vorgeschichte ist das die Eltern das Kinder nur anbrüllen wie, wärst du doch bei der Geburt in die Toilette gefallen oder Du bist von Geburt an blöd.Das Geschreie geht morgens schon vor den Beginn der Schule los.Entsprechend ist das Kind absolut ohne jedes Selbstwertgefühl aufgewachsen.Hat bis heute Sprachprobleme die bis vor einigen Jahren bei einen Logopäden behandelt worden sind.Bemerke dies auch ihren Verhalten, total Menschenscheu, geht auf keinen Spielplatz wenn sich Menschen darauf befinden.In der Schule beteiligt sie sich kaum an Unterricht.Mache ich eine unbedachte Bewegung in ihrer Nähe zuckt sie zusammen.das Kind bekommt zu Hause keine Zuneigung,Liebe
das fehlt alles.Den kleinen etwas jüngeren Bruder ergeht es nicht anders.
Auch er grosse Sprachprobleme ist im pädagogischen Kindergarten auffällig wg.seiner Agressionen.
Enkelin ist absolut nicht hyperaktiv oder hat ein Aufmerksamkeitsdefizit. Mutter bezeichnend sich als "treusorgende Mutter."
Es wurde von Kindergarten eine Familientherapie angeraten was ich seit Jahren versuche zu vermitteln ohne Erfolg Mutter und Vater weigern sich.
Motto nicht ich habe die Probleme sondern die Kinder..also ab zum Arzt der kennt nicht die
Hintergründe mit den Schreie und anbrüllerei.
Bezeichnet ein Gespräch zwischen den Eltern wegen den Vorgespräch ,Arzt.
Vater,wir müssen offen erzählen wie wir die Kinder anbrüllen und behandeln.
Mutter,Dann haben wir die Arschkarte.
Resultat,beide haben es nicht gesagt wie sie die Kinder behandeln
Es geht den Eltern nur darum nach Aussen die treusorgenden ,lieben Eltern zu spielen.
Was ihnen natürlich immer wieder gelingt.
Frage:Was mache ich in dieser Situation.Fühle mich absolut hilflos.

Antworten:

Hallo,

was die ärztliche Untersuchung angeht, kannst du dich ganz entspannt zurücklehnen. ADHS ist eine Ausschlussdiagnostik, die auch das familiäre Umfeld mit berücksichtigt, sogar recht intensiv wird nach einer familiären Konstellation als Erklärung geschaut. Und vertraue auf die Ärzte, die wissen, wie sie an die richtigen Informationen kommen. Ein schwieriges familiäres Umfeld schließt allerdings eine ADHS nicht aus.

Da die Eltern wohl sehr angespannt sind, du schreibst nichts über die brufliche Situation, wäre es doch sehr hilfreich, wenn du ihnen die Betreuung der Enkelkinder teilweise abnimmst, z.B. mit der Großen mittags Hausaufgaben machst oder anderes was dir möglich ist. Nur über die eigenen Kinder und Schwiegerkinder zu schimpfen, beruhigt die Situation für deine Enkelkinder auch nicht. Zumal Kinder so sensibel sind, dass sie bemerken, wie man den eigenen Eltern gegenüber eingestellt ist.

Oftmals imitieren uns unsere Kinder in der Erziehung der eigenen Kinder. Wie habt ihr denn damals die Erziehung gestaltet? Wäre da evtl. ein Gespräch nötig, indem ihr einräumt evtl. kein so gutes Beispiel gewesen zu sein, eure Kinder aber heute mit dem Abstand, den ihr gewonnen habt, nun zu unterstützen und zwar ohne jeden Vorwurf?

von Dagmar D. - am 28.07.2017 17:42
Hallo Dagmar,
eine beruhigende Nachricht.Nein ich war nicht der Supervater,all die Unsicherheit,
Ängste die ich in meiner Kindheit erfahren ,an meinen Kind weitergegeben.
Wie oft habe ich rumgebrüll,ihn angeschrieen wieviel Schmerz,Angst,Unsicherheit,
Vertrauen zerstört,durch meine Angst vor den Leben.Ja ich erkenne mich im
Spiegelbild es tut weh.Liebe,Gefühle,Sicherheit geben es fiel mir schwer.
Wie oft habe ich meine Familie alleine gelassen durch meine Drogensucht,Einbrüche
Knastaufenthalte
Vor langer Zeit habe ich meinen Sohn um Verzeihung gebeten für all die Schmerzen die
er durch mich erlitten hat.Eine Entschuldigung,nein, einfach nur das Aussprechen des
Elends .Tränen flossen.....Lebensgeschichte wiederholt sich,Schmerzvoll,Traurigkeit

Mir ist schon klar das ich das Leben nicht zurück drehen kann.Oft haben wir zu viert
an Tisch gesessen offen darüber diskutiert das man seine Kinder nicht anschreit,beleidigt
Eine 8 jährige als Schlampe beleidigigen,als dumm von Geburt an bezeichnet oder wärs
du doch bei der Geburt in die Toilette gefallen sind noch die gemässigen Ausdrucke.
Denke auch wenn ein Kindergarten die Entfehlung gibt sich in eine Familientherapie
zu begeben das es an allen Ecken brennt.

Ja die Eltern sind anspannt was mir wohl bewußt ist..wir holen die Kinder von der Schule ab machen Hausaufgaben,schimpfen oder Reden niemals über die eltern in beisein der Kinder.
Im Gegensatz zu der Schwiegertochter die mich als Blödopa,dumm in beisein der Kinder bezeichnet.Schwamm drüber ja sie haßt mich wegen der Wahrheit.I

Wieso schimpfen,ich bin Realist und weiß um meine Erfahrungen in meiner schiefgelaufenden Erziehung um mein Kind.
Ich weiß heute welche Zukunft den Kinder gegeben ist..Ängste,kein Selbstwertgefühl.......
Ja-Sagern....was ja heute schon gegeben ist wer will das?

Realität,die beiden sind absolut Beratungsresistenz.

von fragesteller - am 29.07.2017 07:27
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