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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hilde, anne05, jutta w., Marion I.

ADS und Schlafmangel - ein Grund zum Ausrasten?

Startbeitrag von Marion I. am 27.06.2001 12:52

Hallo,

jetzt wo die Abende länger sind, es später dunkel wird, die Temperaturen so langsam in die Höhe klettern, schläft Sohnemann (8) dementsprechend auch später.
In den letzten Tagen habe ich beobachtet, dass er wenn er am Abend erst spät einschlafen kann, am anderen Morgen unheimlich quer schießt und so richtigen Morgenstreß veranstaltet wie vor dem Ritalin.

In der Regel ist er um 20 Uhr im Bett, dann ist auch morgens alles OK - bis auf die wenigen Ausnahmen -. Jetzt wo die Abende länger und wärmer sind, schläft er manchmal nicht vor 22 - 23 Uhr ein. Er ist zwar in seinem Zimmer, aber er kommt 1000 mal raus, trinken, essen Pipi machen, Fenster auf, Fenster zu und jammert, dass er nicht schlafen kann.

Reagieren ADS-Kinder auf Mangel an Schlaf empfindlicher als andere Kinder?

Was macht ihr, wenn eure Kinder an solchen warmen Sommerabenden absolut nicht schlafen können und wie fangt ihr den vorprogrammierten Morgenstreß auf?

Bin für jegliche Tipps dankbar!!!


Marion I

Antworten:

hi marion,

geht mir mit unserem knirps auch so (manchmal jedenfalls). mittlerweile haben wir eine ganz gute lösung gefunden.

keine schlafanzüge mehr, ist zu warm. nur noch t-shirts von mama (im sommer).
er geht um 20.00 uhr zu bett und liest noch in einem buch (alleine). am anfang habe ich das das lesen beenden müssen, jetzt macht er das selbst und schläft spätestens ne halbe stunde später.

lesen aber keine comics, sondern von ihm selbst ausgewählte kinderbücher.

nur ein kleiner trick, vielleicht. aber ihm hats geholfen. denn das lesen macht eben müde.

viele grüsse jutta

von jutta w. - am 27.06.2001 13:04
Hallo Marion,

mein ist (war schon immer) ein ausgesprochen "Spät-Zu-Bett-Geher".
Und im Sommer ... natürlich noch später (20 Uhr - davon konnte ich eigentlich immer nur träumen *g*).

Wir handhaben das jetzt so, dass wir ihm morgens die erste Dosis Ritalin eine halbe Stunde _vor_ dem Aufstehen geben ... dadurch ist die Wirkung da, wenn er denn wirklich raus muss.
Hat sich bewährt. Vielleicht versucht Ihr es ja mal damit.

Gruß
Anne05
Eigen-Sinn - Seiten für hochbegabte Kinder mit ADS


von anne05 - am 27.06.2001 13:23
Hallo,

früher hab ich auch immer gemeint, um eine bestimmte Zeit muss Licht und Musik aus. Die Katastrophe war damit vorprogrammiert.

Heute darf sie so lange Musik hören wie sie mag, ich geh halt später nochmal "meine Runde" durch die Zimmer und mach CD-Player aus. Eigenartig: je lauter sie hat, desto besser und schneller schläft sie *kopfschüttel*, aber manchmal möchte ich eine Etage tiefer mich auf mein Buch konzentrieren. Daher hab ich oberes Limit für die Lautstärke bestimmt (in Wahrheit geht es aber um ihre Ohren!!).

Gruß Hilde

von Hilde - am 27.06.2001 14:03
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