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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren
Beteiligte Autoren:
Kiki, Barny, gipsy, Leoni

Wer kennt sich mit Versicherungen aus?

Startbeitrag von Leoni am 29.06.2001 05:32

Hallo

mich würde interessieren wie es mit ADS Bzw. mit Behindertenausweis
und dem Unfallversicherungsschutz aussieht.

Verliert unser Kind sobald wir von der Erkrankung (Behinderung) wissen
den Versicherungsschutz?

Bei meiner Freundin, die wegen einer Nervenerkrankung jetzt im Rollstuhl
sitzt, war es so. Sobald die Versicherung davon erfahren hatte, wurde
ihr die Unfall und Lebensversicherung gekündigt.

Wir es bei meinem Kind auch so sein können, denn mein Kind hat auch
Warnehmungsstörungen?

Ich wage nicht mal bei der Versicherung nach zu fragen, damit keiner von
dem Problem erfährt.

Vielleicht ein bisschen übertrieben, aber vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste.

Gruß Leoni

Antworten:

Auskennen tu ich mich nicht, aber........

.......bei solchen Problemen ruf ich immer ein Konkurrenzunternehmen an. Da bekomm ich meist die gewünschte Auskunft ohne Gefahr zu laufen, dass es Auswirkungen hat...

gipsy

von gipsy - am 29.06.2001 06:03

Re: Auskennen tu ich mich nicht, aber........

Hallo Leoni,

ich arbeite bei einer Versicherung und habe inzwischen Deine Frage an die Fachabteilung weitergeleitet.

Die halten wohl - da Freitag - im Augenblick mal wieder Ihren Büroschlaf. Die Antwort kann also noch etwas dauern ... aber sie kommt.

Lieber Gruß
Kiki

von Kiki - am 29.06.2001 06:45

Antwort

Hallo Leoni,

ich habe jetzt - leider keine gute - Antwort erhalten:

Wenn die Diagnose für ADS vorliegt, dann sollte man dem Versicherer eine Kopie hiervon übersenden und versuchen, den Vertrag vorzeitig aufzuheben, um von vorne herein Auseinandersetzungen im Schadenfall zu vermeiden.

Denn, wenn es tatsächlich mal zu einem Unfall kommt, würde die Versicherung immer versuchen, die Unfallursache auf die Krankheit zu schieben (was bei ADS bzw. genetischen Behinderungen ja nun leider sehr leicht ist). Die Versicherung würde entweder nur einen kleinen Betrag bzw. gar nichts auszahlen. Dann hättest Du all die Jahre umsonst Geld in den Vertrag eingezahlt ... für nichts und wieder nichts.

Und wenn erstmal die endgültige Diagnose von ADS vorliegt, dann wird Dir wohl auch leider keine Versicherung mehr eine Unfallversicherung anbieten.

Im Augenblick frage ich mich mal wieder, in was für einem Land wir überhaupt leben.

Gruß
Kiki

von Kiki - am 29.06.2001 08:49
Hallo Leonie,
"Unfallversicherung" -
Hier sind - glaube ich - zwei voellig unterschiedliche Dinge zu unterscheiden:
1. Die private Unfallversicherung, die Du mit einer Versicherung abschliesst und die Du regelmaessig bezahlst.
2. Die gesetzliche Unfallversicherung (Schlagwort Berufsgenossenschaft):
Hier ist jeder Schueler und jeder Arbeitnehmer - selbst Nachbarschaftshilfe zaehlt dazu - vom Verlassen der Wohnung auf dem Weg zu seiner Taetigkeit bis zum Wiedereintreffen zu Hause gegen Unfaelle versichert.

Ich hoffe, dass ich hier keine Verwirrung angerichtet habe!

Viele Gruesse
Barny

von Barny - am 29.06.2001 10:43
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