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ADHS ADS Selbsthilfe
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19
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Daniela, Stefan, Sonja aus Schwanewede, julia, Sandra aus Marl(NRW), anne05, Barbara, Hoschi, Anja M., abra

ADS/Hyperaktiv

Startbeitrag von Stefan am 16.07.2001 08:55

Hallo,
WIR "die Eltern" sind ziemlich hin und her gerissen und wissen nicht so recht in welche Richtung wir
gehen sollen...
Unsere Tochter 2,5 Jahre alt, spiegelt sich in sämtlichen Berichten über ADS/Hyperaktivität wieder, aber wem sollen wir Glauben schenken. Unser Kinderarzt sagt, das wir das alles nicht Überbewerten sollen,
es gibt auch aufgeweckte Kinder ! !
Sie ist sehr Inteligent,lief schon mit 11 Monaten,fang sehr früh mit dem sprechen an,spricht heute schon
wie manche Kinder mit 3-4 Jahren. Hat die ersten 1,5 Jahre keine einzige Nacht durchgeschlafen,(3-5 mal die Nacht wachgeworden und geheult)
kann sich nicht alleine beschäftigen.
Haut ständig andere Kinder, oder nimmt deren Spielzeug weg, zerstört regelmäßig deren Aufbauten in der Buddelkiste "trotzdem wir jedesmal von neuem meckern und versuchen es Ihr zu erklären"
Muß immer im Mittelpunkt stehen, kann es nicht verkraften wenn sich Mama & Papa mal unterhalten usw.usw.
Bei Ihr sind es auch immer Tage wo sie ruhig und artig ist und dann wieder Tage wo sie völlig aufgedreht
ist, kein Stück hört,bockig ohne ende und nur am jammern ist wenn`s nicht nach Ihre Nase geht. In
unserer Familie (Sohn meines Bruders) wird seid 9 Jahren mit Ritalin gegen Hyperaktivität behandelt. Vielleicht bestehen dort auch Verbindungen, man liest ja auch über vererbungen usw.
Unsere Nerven sind in
letzter zeit ziemlich dünn geworden und benötigen langsam aber sicher HILFE. Gibt es denn einen
speziellen TEST, der ADS/Hyperaktivität herausfindet..?? Hat jemand eine gute Adresse in Berlin
Zehlendorf ?
Kann man davon ausgehen, das unsere Tochter davon betroffen ist, oder ist Sie wirklich nur ein
aufgewecktes Kind ??
Sind über jede Mail dankbar,
Gruß
DIE VERZWEIFELTEN ELTERN

Antworten:

hallo verzweifelte eltern,
nun genau so haben wir die ersten jahre mit unserem sohn verbracht und tuen es immer noch (wird jetzt 4). aber aus ein wenig erfahrung heraus kann ich euch sagen, dass wohl kein kinderarzt in dem "alter" eine diagnose erstellen wird. die ersten jahre habe ich unseren kia auch ohne ende genervt weil ich unbedingt eine antwort haben wollte (kann es hks sein oder an der schilddrüse liegen? etc.) diese habe ich "unter vorbehalt" jetzt erst bekommen aber auch nicht mit der diagnose ads sondern: integrationsprobleme, wahrnehmungsstörungen, reizüberflutung, unterforderung wegen hohem iq. mit ads sind viele ärzte sehr vorsichtig (ist ja auch nicht unbedingt von nachteil) ich kann euch nur raten als erstes zur familien beratung (caritas) zu gehen. wir sind seit über 2,5 jahren dabei weil wir einfach nicht mehr weiter wußten und ich einfach mal mit jemanden sprechen musste der "objektiv" an die sache ran ging. alleine die gespräche haben uns sehr geholfen so, dass wir immer mit einem guten gefühl dort aus der tür gingen und gehen. kostet nix ausser ein bisschen zeit......ihr werdet sehe wie gut das tut.
ich weiss nicht ab wann eine ergotherapie in frage kommt. bei uns sind schon 3jährige dabei. allerdings geht das erst nach einer diagnose (welche auch immer muss ja nicht ads sein).
ich wünsche euch ganz viel kraft und geduld.
liebe grüsse hoschi

von Hoschi - am 16.07.2001 10:54
Hallo Hoschi,
danke für die netten Zeilen, wir werden uns in diese Richtung wenden.....
Gruß
Stefan

von Stefan - am 16.07.2001 11:23
Hallo Stefan,

bei uns gibt es in der Gegend ein Zentrum für Frühförderung. Dort sind Ergotherapeuten und Krankengymnasten und auch Psychologen. Eine Ergotherapie wäre vielleicht sowieso nicht verkehrt bei Euch aber auf alle Fälle würde ich mich in psychologische Hände begeben zur Diagnosestellung.
In dem Buch "große Hilfe für kleine Chaoten" von Irmgard Spallek ist ein ADS Test.
Eure Tochter sollte auf jeden Fall über ein halbes Jahr auf ADS beobachtet werden.
Viel Glück

Anja

von Anja M. - am 16.07.2001 12:04
Hallo Stefan!

Auch wir haben einen fast 2 1/2 jährigen Sohn, auf den Deine obige Beschreibung hundertprozentig paßt. Unsere fast 6 jährige Tochter ist seit Febr. diagnostiziert, und sie bekommt seit dem auch Ritalin. Leider ist es wirklich so, dass man bei den Kleinen ADS noch nicht 100 % ig diagnostizieren kann, da man ja einige Dinge noch nicht nachfragen bzw. mit einbeziehen kann. Verhalten in Kiga oder Schule, sozialverhalten in der Gruppe, vorgegebene Aufgaben erledigen, Konzentrationsdauer für bestimmte Aufgaben, Ablenkbarkeit usw. Wir sehen einfach zu, dass wir bestimmte Erziehungsformen, die wir auch bei unserer Großen eingeführt haben, auch bei dem Kleinen umzusetzen. Konsequenz, Struktur, geregelten Tagesablauf, viel Bewegung an der frischen Luft, in Trotzphasen links liegen lassen, um nur einige Beispiele zu nennen. Es ist ein sehr nervenaufreibender Weg, aber uns ist leider noch kein Patentrezept bekannt. Wenn die Kleinen dann alt genug sind (ich denke ab ca. 5 Jahre), kann man sie ja auf ADS untersuchen lassen, man hat aber schon vorher viel erreicht. Zumindest kann man sagen: wir haben was getan! Ich glaube es gibt auch spezielle Ergotherapie für so kleine Wirbelwinde.

So, dass war zwar keine Lösung, aber vielleicht hilft es Euch ja schon ein wenig weiter. So wollen wir es zumindest probieren.

Ich wünsche Euch weiterhin viel Kraft

Sonja

von Sonja aus Schwanewede - am 16.07.2001 12:08
Ergo gibts ab ca. 1/2 Jahr, allerdings vom Arzt rezeptiert. Was hier inzwischen der Renner ist: Psychomotorik. Gefällt mir wegen dem Zusammenspiel von Körper und Geist gut und da dort meist mehrere Kinder zusammen sind - das Soziale spielt dort eine Rolle und wird gefördert.
Barbara

von Barbara - am 16.07.2001 12:21
Hallo Stefan,

einen Test, mit dem man bereits Kleinkinder auf ADS testen kann, gibt es nicht. Es gibt auch keinen Test, mit dem man ältere Kinder oder Erwachsene testen kann. Es gibt lediglich Tests, aus deren Ergebnissen man das Leistungsprofil erkennen kann, woraus man wiederum Indizien für ADS ableiten kann.

Deine Beschreibung hört sich für mich zumindest anstrengend an. Dennoch haben alle Kinder eine Trotzphase, während der sie schwer zu handhaben sind. Vielleicht könnt ihr mit Kindergarten oder Tagesmutter anfangen, dann könnt ihr euch in dieser Zeit "erholen" und neue Kraft schöpfen.

Oder ihr sucht euch Hilfe über das Jugendamt. Ergotherapie ist sicherlich auch nicht verkehrt. Mutter-Kind-Turnen ist auch hilfreich, weil hier Koordination und Konzentration erforderlich sind. Vielleicht könnt ihr auch eine Mutter-Kind-Kur beantragen (wegen Überforderung etc.).

Was ihr auf jeden Fall nicht bekommen werdet, sind Medikamente, denn Ritalin soll erst ab dem 6. Lebensjahr angewandt werden. Auch der Amfetaminsaft wird so kleinen Kindern normalerweise nicht verschrieben, schließlich muss die Diagnose da sein.

Was ihr also tun könnt, ist, die Tipps zum Umgang mit einem ADS-Kind umzusetzen. Diese schaden auch normalen Kindern nicht, sind also auf jeden Fall hilfreich.

Ich wünsche euch die Kraft, durchzuhalten.

abra ;-)
www.abracadabras-welt.de


von abra - am 16.07.2001 12:25
Hallo Anja
Die Gute Frau heist Roswitha zum Vornamen
Das ist zwar eigentlich ein total unwichtig aber falls
Ds Buch bestellen möchte, eben doch wichtig!

von julia - am 16.07.2001 16:36
Meine Rechtschreibeung war auch schon besser!

von julia - am 16.07.2001 16:39
Hallo,
solch ein Ansturm auf meine Zeilen.......... ich bin ja buff ! ! !
Danke an ALLE, es ist sehr interessant mehrere Meinungen so hören.
Gruß
Stefan

von Stefan - am 17.07.2001 04:18
Hallo Steffan,
Man könnte denken das ist mein Sohn (3J.) den du da beschreibst. Ich konnte die Diag. auch erst nicht glauben, aber im Nachhinein war mein Leben genau so, wie das von meinem Sohn. Es ist also veerblich. Ich habe mir dann gleich Lektüre im Buchhandel geholt. Am Besten fand ich DAS ADS BUCH von e. Aust-Claus, P.-M. Hammer(ISBN 3-9804493-6-X) Lesenswert, weil viele tolle Beispiele, die auch noch zutreffen.
Kopf hoch. Nach einem Tief schein die Sonne.
Dany

von Daniela - am 17.07.2001 08:58
Hallo Dany,
danke für Deinen Eintrag.....
Was hast Du denn bisher mit Deinem Sohnemann unternommen, so wie es scheint ist in
diesem Alter noch nichts zu machen, oder ??
Bei Lena ist es immer ein hin und her, am Sonntag z.B. war Sie auf 150% kaum zu bendigen, ein Energiebündel vom allerfeinsten, ein Dickkopf ohne Ende, will tausend
Sachen auf einmal machen usw..... man ist froh wenn Sie endlich im Bett liegt und die
Ruhe einkehrt !
Einen Tag später ist sie völlig ausgeglichen, ist lieb und artig, will morgens nach dem
aufstehen sofort Benjamin Blümchen sehen, geht gerne in die Kita (nur 2,5Stunden/Tag),macht danach zuhause Mittagsschlaf, alles bestens, aber es ist immer ein auf und ab.
Bei Euch ähnlich...???
Gruß
Stefan

von Stefan - am 17.07.2001 10:06
Hallo Stefan,

vielleicht willst Du Dich mal auf meiner homepage umschauen ... es geht dort um hochbegabte Kinder mit ADS ... man sollte durchaus in _alle_ Richtungen schauen, wenn das Kind auffällig ist.

Viele Grüße
Anne05
Eigen-Sinn - Seiten für hochbegabte Kinder mit ADS


von anne05 - am 17.07.2001 10:12
Hallo Stefan,
ich habe meinen Sohn in einen intekrativen Kiga gegeben, und da haben sie schon mit 2,5Jahren mit Ergotherapie angefangen. Muß also nicht erst zu Therapeuten durch die ganze Stadt rennen. Halbjährlich bekomme ich dann einen genauen Bericht über seine Fortschritte. Kann aber auch bei so einer Sitzung dabeisein, um mir Tips und Anregungen zu holen. Nur oft kam es noch nicht vor, weil das meistens Montag vormittag ist, und ich da arbeiten muß. Er wird dann einfach für 1/2-3/4 Std. aus der Gruppe geholt. Außerdem ist vor Ort nochPhysiotherpie(hab ich das jetzt richtig geschrieben?) .Vielleicht gibt es so etwas bei Euch im Ort. Auch wenn ich gleich einen Kiga neben meinem Haus habe, der längere Weg von 10Min. ist es mir wert.

von Daniela - am 17.07.2001 19:39
An ABRA,
leider muß ich dir sagen, daß mein sohn 3,4 Jahr seit 1/2Jahr Ritalin bekommt.Woher hast du diese These??.
Gruß Dany

von Daniela - am 17.07.2001 19:45
Hallo Stefan,
verdammt ähnlich. Wie auch bei Euch gibt es gute und weniger gute Tage. Als erstes habe ich mein Alltag komplett umgestellt. Morgens muß er 1/2 Std. eher aufstehen, weil er nicht aus der Suppe kommt.Und das alltägliche Morgenritual muß ich ihm eh jeden Tag aufs neue predigen.Dann habe ich mir einen Wochenplan erstellt. Mußte natürlich altergerecht aussehen. Aus Filz in Wochentage eingeteilt, und div. Beschäftigungen gemalt und ausgeschnitten(z.B. Fahrrad-für Fahrrad fahren, Schwimmbad-baden gehen, Zahnputzbecher-morg. Reinigung etc.) Am Wochenende setzen wir uns dann hin und besprechen die nächste Woche. Jeder darf etwas einbringen. Natürlich gibt es dabei auch heiße Disk., die dann aber schnell wieder abklingen. Einfach Klettband hinten drauf kleben und fertig.Morgens geht er dann meisten hin und schaut sich den Tag an.Und wenn uns noch etwas einfällt wird es Nachm. einfach gemalt und ausgeschnitten.Somit haben wir beide viel Spaß und in den Min. kaum Streit.Er kann seine Intr. mit einbringen, auch wenns mal wie beim Baden gehen regnet, wird vorab eine Sonne mit angepinnt, das heißt nur bei Sonne.Im übrigen bewegen wir uns sehr viel an der frischen Luft, wo er sich austoben kann.(meisten im Wald o. spielplatz) Da habe ich dann auch mal eine ruhige Min.. Mittlerweile ergänzen wir uns ganz gut, er weiß wenn ich meine Ruhe brauch, weil ich es im deutlich sage. Ich rede mit Ihm teilweise wie mit einem Erw.. Ich sage im wenn ich trauig bin, wenn ich mich über in geärgert habe etc. Hätte nie gedacht, das er das in seinem Alter verstehen würde, aber er ist sehr einfühlsam und sensibel.
Genugfür heute. Ich hoffe ich konnte dir helfen.
Hast du eigentlich eine Selbsthilfegruppe oder etwas ähnliches im Forum gefunden?
Gruß Dany

von Daniela - am 17.07.2001 20:04
Hallo!
Erstmal ein Danke an Sonja aus Schwanewede!!!!!!
Ich war gestern auf der falschen Seite gelandet, wie ich heute feststellen muß!
Am besten ich stelle mich und meine Fam mal vor!
Also da bin ich 30 jahre, dann Michael, mein Mann 32 Jahre, Mara 5 Jahre und dann Jan-Niklas 2 Jahre.Únd um Jan geht es auch!
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.Er war 3 Monate,da reichte es ihm nicht mehr in dem Kinderwagen zu liegen, nein er wollte sitzen und alles mitbekommen.Er hat zwar seinen Mittagschlaf gemacht, aber das war es auch.Abends ist er dann spätestens um 19.00 Uhr ins Bett. Hat dann auch größten teils durchgeschlafen.Da habe ich mir auch noch nichts gedacht! Aber in dem letzten Jahr,da ging es dann richtig los.Morgens früh aufstehen,mittags nicht mehr schlafen.Und Abends am besten nicht ins Bett.Wenn ich iIhn dann hin gelegt habe und damit er nicht aus seinem Bett rauskommen konnte,haben wir die Wickelkomode vor das Bett gestellt.Das klappte 2 Wochen, dann sahs er auf der Wickelkomode.Also mußte ein Türgitter her.Das kann ich mittlerweile auch vergessen.Er klettert auch darüber.Seit er laufen kann steht er nur unter Strom,er will alles entdecken.Wen man Ihn ermarnt, das er das nicht darf,dann wird er trotzig und seit einem halben Jahr Haut er dann auch zu.Oder er beist aus heiterem Himmel.Spielen, das ist nur für kurze zeit.Mara und ich wir sitzen viel zusammen basteln,malen,spielen Spiele,aber Jan wird dieses schnell zu langwielig und orietiert sich in der Wohnung schon wieder um, was er anstellen kann.Er räumt Schränke aus, schmeißt das Spielzeug durch die Gegend.Nur um im Mittelpunkt zu stehen.Er kann es auch nicht haben,wenn meine Tochter oder mein Mann kommt und mich in den Arm nimmt,dann muß er sich dazwischen drängen.ER muß im MITTELPUNKT stehen.Wenn er was haben möchte wie z.B. trinken oder ein Lecker und er muß warten, dann rastet er total aus, fängt an zu schreien zu toben,schmeißt sich auf die Erde.Ich gehe da nicht drauf ein und wenn es zu masiv wird dann bekommt er es eben erst wenn er sich beruhigt hat.Am besten ist er auszuhalten wenn er draußen ist.Aber sogar dann macht er mist,er nimmt anderen Kindern das Spielzeug weg.Haut, Beist,Kratzt,Kneift.Dann, wenn ich mit Ihm schimpfe,dreht er sich um als wenn nichts gewesen ist.Ich gehe mit Ihm zum Babyschwimmen,was Ihm umheimlich viel Spaß macht.Aber da merke ich das er manchmel nicht bei der Sache ist.Wenn die anderen Kinder was machen,dann guckt er und guckt und wenn ich Ihn dann rufe,dann reagiert er nicht.So ist es auch wenn wir zu Hause sind.Wenn ich Ihn oder jemand anderes ruft,er reagiert nicht. Er ist unheimlich sturr.Nur dann wenn er will und wann er will.Am meisten leidet meine Tochter darunter.Sie will mit Ihm spiele,aber er nicht.Er macht lieber alles kapput.Er macht am leibsten die Sachen,die wir Ihm verbieten.Bei meiner Tochter war es so wenn ich 2 mal was gesagt habe hat sie es beim 3. mal nicht mehr getan.Aber bei Jan kann ich es hundertmal sagen es interessiert Ihn nicht. Ich bin deswegen auch am meisten zu Hause,weil bei mir ist alles so hergerichtet,das er nichts kaputt machen kann und das er sich auch nicht verletzen kann.Damit ich auch mal verschnaufen kann.Wenn ich woanders hin gehe dann ist es Stress PUR für mich.Ich kann mich nicht unterhalten ohne immer auf dem Sprung zu sein, weil Jan wieder was entdeckt hat.
Ich hatte mal kurz mit meinem Frauenarzt darüber unterhalten,weil er mich fragte wie sich der Jan entwickelt.Als ich Ihm Stichpunkthaltig alles erzählte,sagte er mir, ich sollte Ihn weiterhin beobachten,weil er vermutet das er Hyperaktiv sei.Jan wäre auch schon auffällig im Mutterleib gewesen,aber da kann man soetwas nicht 1000% bestätigen.Aber weil es dann doch so gekommen ist wie er sich das gedacht hatte.Ich muß nächste Woche zu Kia und da werde ich Ihn mal darauf ansprechen.Ich hatte mir vorher nie gedanken dazu gemacht,weil ich der Meinung war,Jan ist eben ein zu sehr lebendiges Kind.Ich habe jetzt schon Angst vor dem Tag an dem Jan in den KIGA kommt,Weil unser KIGA im moment nicht so optimal ist!Aber bis dahin ist ja noch ein Jahr.

Was ich bis jetzt über andere Kinder gelesen habe,das gleicht sich so mit Jan,das ich der Meinung bin, das ist mein Kind von dem da erzählt wird.
Leider muß ich feststellen das es bei uns in der Nähe keine Selbsthilfegruppe gibt,oder ich sie noch nicht gefunden habe.Wenn jemand eine weiß wäre ich dankbar die Adresse zu erfahren,damit man sich vieleicht mal treffen kann.

Liebe Grüße Sandra

von Sandra aus Marl(NRW) - am 19.07.2001 20:00
Hi Sandra!

Hab im Moment nicht viel Zeit, aber eins ganz kurz: So wie Du Jan beschreibst, ist unser Sohn wie gesagt auch. Und da bei uns ADS + H in der Familie vorliegt kann ich davon ausgehen, dass er es auch hat. Wichtig ist zu wissen, dass diese Kinder nicht so sind weil sie uns ärgern wollen, oder einfach keine Lust haben auf uns zu hören, nein sie KÖNNEN NICHT ANDERS. Sie verhalten sich nicht, die passieren einfach. Man muß sehr viel mit Konsequenz und Struktur arbeiten.

Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig weiter helfen

mitfühlende Grüße von

Sonja

von Sonja aus Schwanewede - am 20.07.2001 07:36
Hallo Sonja,
ich danke Dir das Du ,zwar kurz, aber dennoch die Zeit genommen hast mir zu antworten.
Ich habe mir schon gedacht das ich mit meiner vermutung recht hatte,aber ich habe ende August einen Termin beim KIA. Werde dann weiter sehen.
Vielen Dank
Sandra
PS ich werde mich aber wieder mal melden und dann berichten was dabei ,beim KIA, raus gekommen ist.

von Sandra aus Marl(NRW) - am 20.07.2001 18:43
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