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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
anne05, julia, Martina

ADS - wer ist am meisten betroffen.

Startbeitrag von Martina am 07.08.2001 13:38

Hallo,

mir kommt es so vor, als ob Buben viel mehr von ADS betroffen sind als Mädchen, oder täusche ich mich da. Und wenn doch, kann mir jemand sagen warum ?

Auch habe ich schon mehrmals gehört, das ADS mit dem Erwachsen werden sich sozusagen auswächst und man plötzlich "geheilt" ist. Nach einigen Mails die ich hier gelesen habe, scheinen aber auch ziemlich viel Erwachsene betroffen zu sein.

Ich kenne ADS nur bei meinem Sohn und der läuft immer auf Hochtouren und kann sich nur sehr schwer beherschen. Ist das bei Erwachsenen genauso ? Irgendwie nimmt es mir die ganze Mut, da ich immer geglaubt habe, irgendwann haben mein Sohn und ich das durchgestanden.

Bitte klärt mich doch mal auf ! Vielen Dank im voraus.

Liebe Grüße
Martina

Antworten:

Bei dem Erwachsenen ADS-ler ist es meistens so, daß die Symthome sich verinnerlichen.
Das Chaos herst im inneren, nach außen wirken sie eher etwas zerstreut, meistens ist der Haushalt chaotischer (bei mir jedenfalls) und man hat Probleme, eins nach dem anderen zu tun. Meistens bleiben viele Arbeiten liegen.
Mädchen haben es tatsächlich nicht so oft und meistens sind sie dann nich hyperaktiv sondern hypoaktiv (Träumer)
Kann aber auch bei Jungs vorkommen.
Meine Tochter macht da jedenfalls ne Ausnahme, die rennt den ganzen Tag im Viereck.
Lies doch mal nen Buch darüber!
ZB: Große Hilfe für kleine Chaoten von Dr. Spallek!
Oder gehe auf die Bücherliste!

von julia - am 07.08.2001 14:02
Hallo Martina,

es ist so, dass bei Jungs häufiger ADS mit Hyperaktivität vorliegt ... deshalb scheinen auch mehr Jungen betroffen zu sein.
Mädchen haben aber genau so ADS - nur zeigt es sich bei ihnen oftmals in anderer Form - viele sind eher verträumt und fallen dadurch seltener auf.

Hyperaktivität "wächst" sich nicht aus ... aber die Symptome verändern sich.
Man ist als Erwachsener eher in der Lage, die Dinge zu kompensieren - aber leider verlagern sich oft die Probleme hin zu schwerwiegenden psychischen Störungen ... die dann auf allerlei Art und Weise therapiert werden - meist jedoch erfolglos, weil man das Übel - sprich unerkanntes ADS - nicht an der Wurzel packt.

Also - je eher eine Diagnose gestellt ist und je eher mit einer adäquaten Therapie begonnen werden kann, desto besser.

Viele Grüße
Anne05
Eigen-Sinn - Seiten für hochbegabte Kinder mit ADS


von anne05 - am 07.08.2001 14:08
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