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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Andreas, abra, Martina

Medikinet

Startbeitrag von Andreas am 12.08.2001 15:49

Hallo,
unser Arzt hat unserem Sohn Maximilian das Medikament "Medikinet" verschrieben. Bisher mit einem guten Erfolg. Hat jemand Erfahrungen damit?

Antworten:

Hallo Andreas,

sowohl Medikinet als auch Ritalin bzw. Ritalin SR enthalten als Wirkstoff Methylphenidat. Zur medikamentösen Behandlung bei ADHS wird dieser Wirkstoff hauptsächlich eingesetzt, die meisten haben Erfahrung damit.

Wenn du also in diesem Forum ein paar Themen weiterblätterst, wirst du feststellen, dass deine Frage erst kürzlich gestellt wurde. Einen guten Überblick erhältst du auch, wenn du die Such-Funktion nutzt und dort einfach mal Medikinet oder Ritalin eingibst. Ich denke, da wirst du einiges finden.

Vielleicht kannst du auch deine Frage etwas präzisieren. Welcher Erfahrungsteil interessiert dich ganz besonders?

abra, die keine Lust hat, bei jedem 5. Thema ihre Erfahrungen erneut zu beschreiben ;-)
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von abra - am 12.08.2001 16:42
Mein Sohn, 7, bekommt auch Medikinet. Eigentlich hat er davon ebenso wie von Ritalin Bauchschmerzen bekommen und konnte nichts essen. Mittlerweile lösen wir die Tablette in warmen Wasser auf, das hilft eigentlich genauso, und die Bauchschmerzen sind weg. Essen kann er dann allerdings immer noch nichts in der Schule, deshalb sorge ich dafür, dass er vorher gut gefrühstückt hat.
Martina

von Martina - am 13.08.2001 07:19
Vielen Dank erstmal für die Unterstützung. Eine Bekannte (hat ähnliche Probleme mit Ihrem 15-jährigen Sohn) hat mit ein Buch ausgeliehen, in dem noch weitaus
mehr Nebenwirkungen aufgezählt sind als in dem ohnehin schon sehr langen "Waschzettel" von Medikinet. Als Nebenwirkungen wurden u.a. auch Entwicklungsstörungen (Wachstum) genannt und es wurde bemängelt, dass niemand so richtig wüsste warum das Medikament überhaupt wirke, bzw. dass die Kinder damit nur "ruhig gestellt" würden. Die in den anderen Beiträgen genannten Dosen und die Entwicklung erschreckt mich auch ein wenig. Welche Erfahrungen und Informationen hab Ihr in diese Richtung??

von Andreas - am 13.08.2001 07:54
Hallo Andreas,

der Hersteller ist nach Arzneimittelgesetz verpflichtet, in der Gebrauchsinformation __alle__ Nebenwirkungen, die jemals in Zusammenhang mit diesem Medikament aufgetreten sind, aufzulisten.

Also auch Einzelfälle oder Fälle, bei denen noch nicht geklärt ist, ob sie tatsächlich auf der Einnahme des Medikamentes beruhen oder auf einer Wechselwirkung.

Wenn es folglich ein Buch mit einer noch längeren Liste gibt, dann sind dort Nebenwirkungen beschrieben, bei denen die Betroffenen es nicht für nötig hielten, ihren Arzt darüber zu informieren. Das ist aber ihre Pflicht. Steht auch im Beipackzettel.

Die Dosierung richtet sich für den Anfang nach dem Körpergewicht. 0,5 - 1 mg/kg Körpergewicht pro Tag, d.h. bei einem 30 kg-Kind 1,5 - 3 Tabletten pro Tag in 2 bis 3 Einzelgaben, also jeweils 0,5 - 1,5 Tabletten.

Der individuelle Bedarf wird durch Dosiserhöhung in kleinen Schritten gefunden, wobei diese dann von der o.g. Richtschnur abweichen kann. Das hängt dann davon ab, wie der Stochwechsel den Wirkstoff verbraucht.

abra ;-)
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von abra - am 13.08.2001 09:05
Noch eine Frage zu Medikinet: Gibt es Alternativen?? Ich habe irgendwo etwas von einem Saft gelesen?

von Andreas - am 13.08.2001 12:29
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