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ADHS ADS Selbsthilfe
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Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Nicole, anne05, verena, Pia, Hexe, abra, claudia, Mimi, julia, pippi langstrumpf, Herbert

ADS mit 3 Jahren?

Startbeitrag von Nicole am 17.08.2001 14:59

Ich habe schon verschiedene Bücher über ADS gelesen. In allen Beschreibungen finde ich meinen Sohn wieder. Beeindruckend war das Buch "Große Hilfe für kleine Chaoten" von Frau Dr. Spallek. Sie hat sogar einen 2,5jährigen mit Medikinet behandelt, dessen Verhalten sich deutlich gebessert hat. Ich möchte meinem Sohn gerne helfen, aber der Kinderarzt meint nur er sei halt sehr lebhaft, mehr nicht. Dass mich aber schon einige Freunde und Bekannte auf Hyperaktivität angesprochen haben, ignoriert er völlig. Ich möchte meinem Sohn aber eine Odysee von Arzt zu Arzt ersparen. Ich würde gerne zu Frau Dr. Spallek fahren, das wäre allerdings 3 Stunden Fahrzeit, aber sie kennt sich wenigstens aus. Was würdet Ihr tun? Ist jemand bei Dr. Spallek in Behandlung? Ich bin über jeden Rat dankbar

Antworten:

Hallo Nicole,

ich kenne Frau Spallek zwar nicht, aber grundsätzlich wird Ritalin/Medikinet erst ab einem Alter von 6 Jahren verschreiben. Für jüngere Kinder gibt es normalerweise den Amfetaminsaft. Allerdings ist eine so frühe Diagnose fast nicht möglich. Normalerweise fallen die Symptome der Kernbereiche Aufmerksamkeit, Konzentration, Impulsivität und emotionale Entwicklung erst in den ersten Jahren der Grundschule auf.

Bei kleineren Kindern kann der Verdacht bestehen, aber eine richtige Diagnose wirst du wahrscheinlich erst in ein paar Jahren beommen.

abra ;-)

von abra - am 17.08.2001 15:07
Meine ganz private Meinung. Und sie wird dir nicht gefallen.

Die armen Kinder, die mit 3 Jahren schon mit Stimulantien behandelt werden.

Geht denn dein Sohn in den Kindergarten. Ist er dort extrem auffällig? Gibt es Beschwerden von den Erzieherinnen und anderen Eltern? Wie verhält er sich zu Hause? Bei anderen Verwandten?

Was habt ihr denn sonst versucht? Außer Medikamente gibt es noch andere Möglichkeiten. Wenn du dich so gut in Büchern informiert hast, müsstest du auch davon gelesen haben. Hast du die schon in Betracht gezogen? Um Rat gesucht?

von Pia - am 17.08.2001 15:24
Hi Nicole,
was sagst denn DU, ist er nur sehr lebhaft? Welche Probleme hat er denn??? Was veranlasst Dich dazu zu glauben er brauche Medikinet oder anderes?

Viele Grüße
Petra (..neugierig aus Leidenschaft)

von Hexe - am 17.08.2001 15:59
Hallo Nicole,

wie alt ist denn Dein Kind und welche Verhaltensweisen deuten darauf hin, dass es sich um ADS handeln könnte? Geht Dein Kind schon zur Schule?

ADS besagt zuallererst einmal, dass mangelnde Aufmerksamkeit und Konzentrationsmangel vorliegen.
Hyperaktivität, Verträumtheit, Impulsivität können Begleiterscheinungen sein - müssen aber nicht - diese können auch andere Ursachen haben.

Gerade bei jungen (Kiga-)Kindern ist mit einer Verhaltenstherapie viel zu erreichen, da sich dann etliche negative Verhaltensweisen gar nicht erst manifestieren bzw. durch das frühzeitige Erlernen und Automatisieren geeigneter Strategieen und Tricks viele Dinge kompensieren lassen, die den späteren Einsatz von Medikamenten gar nicht erst erfordern.

Gruß
Anne05
Eigen-Sinn - Seiten für hochbegabte Kinder mit ADS


von anne05 - am 17.08.2001 16:47

Re: ADS mit 3 Jahren? - Sorry ...

... ich habe den Titel überlesen ... Dein Kind ist ja erst 3 Jahre alt.
Da trifft das von mir Gesagte bzgl. Verhaltenstherapie erst recht zu!
Anne05
Eigen-Sinn - Seiten für hochbegabte Kinder mit ADS


von anne05 - am 17.08.2001 16:48

ADS mit 3 Jahren...

hmmm, mein sohn ist jetzt dreieinhalb. ich war lange davon überzeugt, das etwas mit ihm nicht stimmen kann. ich dachte, er sei hyperaktiv. ich habe mir meinen verdacht durch diverse ärzte bestätigen lassen. das hat mich nur kurzzeitig weiter gebracht.
ich bin allein erziehend, und lebe mit meinem sohn im ersten stock auf 43 quadratmetern. ich habe jetzt seit der geburt nur mit meinem sohn zusammengehangen. das ist schlicht zu viel. teilweise ertrage ich nichtmal mehr berührungen von ihm, und habe eine allgemein niedergeschlagenen grundhaltung. das merkt auch das kind. die folge: ich mache noch weniger mit ihm, da ich das gefühl habe, das eh niemand wahrnimmt, was das ganze hier für eine extreme emotionale situation ist.

mein sohn ist nicht hyperaktiv. durch die enge in der gesellschaft ist er nicht ausgelastet. er ist jetzt seit mittwoch im kindergarten, und es läuft bestens. es macht den eindruck, als sei er schon immer da gewesen.
was ich damit sagen will: es ist ein unding, lebhafte kinder in schubladen zu stecken und ab dem alter von drei jahren durch therapien zu schleifen. ganz vom tisch ist die diagnose adhs noch nicht, aber die richtigen sozialen probleme gibt es halt nicht.
tom ist ein kleiner wirbelwind, er redet und singt den ganzen tag....aber er ist einfach ein kind. wenn er so wie ich auf dem land mit garten und wiese und bach aufgewachsen wäre, dann hätte ich kein problem mit ihm. wenn er bei meinen eltern ist, dann beschäftigt er sich von morgens bis abends selbständig, und er ist in keinster weise verhaltensauffällig.
die gesellschaft zu eng für kleine kinder mit viel energie. dazu kommt der druck der umwelt und der nachbarn. kinder haben halt die fresse zu halten. versteh das nicht falsch, ich bin ja in der selben situation, aber ich denke, ein kind mit drei jahren abzustempeln ist schlicht der falsche weg.
ich bin streckenweise dazu übergegangen, allen von adhs zu erzählen, mich ständig zu schämen und mich permanent für meinen sohn zu entschuldigen. aber ich muss mich nicht schämen, er muss sich nicht schämen, sondern die gesellschaft. und zwar dafür, das kinder nicht mehr den platz haben, der ihnen zusteht. und das kinder nicht mehr anders sein dürfen. nicht die kinder sollen sich der gesellschaft unterordnen, sondern die gesellschaft muss sich wieder öffnen für wilde kinder, und nicht nur für kinder, die funktionieren, wie die konvention es gerne hätte.
zurück zum thema: wenn ein kind mit drei in die therapie geht, dann besteht die gefahr, das, wenn wirklich probleme auftreten (ich will nicht sagen, das ein kind wie dein oder mein sohn nicht extrem anstrengend ist, ich meine allerdings jetzt soziale störungen oder extreme aufmerksamkeitsdefizite), dann kann es passieren, das das kind therapiemüde wird. denn die eigentlichen probleme entstehen ja erst in der schulzeit. und wenn du jetzt drei jahre therapie mit deinem kind machst, dann kann es sein, das er sich später quer stellt. warte lieber, und versuche, einen ausgleich mit spielgruppen etc. zu schaffen. und ist dein kind schon im kindergarten? es ändert extrem viel. tom hat das glück, in eine integrativgruppe gekommen zu sein, welche eine zusätzliche heilpädagogin hat. wenn du es dennoch mit einer therapie versuchen willst, dann erkundige dich mal nach mototherapie. diese ist eher spielerisch, und für kleinkinder am ehesten geeignet. ich habe für tom bereits eine genehmigung bekommen, habe allerdings abgesagt, eben wegen der gefahr der therapiemüdigkeit.
so long
vro

von verena - am 17.08.2001 17:24
Hallo Nicole
Wir waren letzten Montg mit unser Tochter 5 Jahre bei Frau Dr. Spallek. Sie war mir gleich von anfang an sehr symphatisch und man merkte auch ihre 20jährige Erfahrung mit ADS. Sie nahm sich viel Zeit, laß unseren und den Bericht der Kindergärtnerin durch. Und sagte dann zum schluß, daß sie gleich, nachdem sie das Behandlungszimmer betreten habe, gemerkt habe, daß unsere Johanna ein typisches ADS-Kind sei(sie rannte da gerade schon zum zwansigsten mal im Kreis herum, und schrie dabei so laut, daß man es in der ganzen Praxis hörte) und die Berichte die sie jetzt über sie gelesen habe würde das auch in allen Punkten bestätigen.
Sie gab uns zum Schluß einen Amphetamin Saft mit. Wir beginnen jetzt seit einer WOche mit ganz geringen Dosen, die sich von Woche zu WOche steigern. Sie meinte, das würde verhindern, daß unsere Tochter von einem Tag auf denn anderen eine krasse Veränderung hätte, sondern, daß wir uns, und unsere Tochter, langsam daran gewöhnen können.
Auch wenn sie in ihrem Buch schreibt, daß sie schon 21/2 jährige Kinder behandelt, würde ich trotzdem nicht vor 4-5 Jahrenmit einer Medikamenten Behandluch anfangen, denn davor, könnte es halt wirklich nur eine ausgeprägte Trotzfase sein.
Doch das besste wäre, wenn Du bei ihr einfach mal einen Termin hohlst(Dauert allerdings 2-3 Monate!)und es einfach abklären laßt.

von julia - am 17.08.2001 18:10

Re: ADS mit 3 Jahren?An Verena


Hallo Verena,

Deinen Bericht fand ich sehr gut.schön,daß Du diese Einstellung hast.

Gruß
Pippi Langstrumpf

von pippi langstrumpf - am 17.08.2001 18:21

Re: ADS mit 3 Jahren... an Verena

Hallo Vroni,

gerade wegen der Dinge, die Du beschreibst, habe ich nachgefragt, welche Verhaltensweisen das Kind denn an den Tag legt ...

Ein 2,5 bis 3jähriges Kind zu medikamentieren, halte ich schlichtweg für falsch!
M.E. sind erstmal andere Möglichkeiten auszuschöpfen ...

Liebe Grüße
Anne05
Eigen-Sinn - Seiten für hochbegabte Kinder mit ADS


von anne05 - am 17.08.2001 19:16
Hi Nicole !
Mit Ruhe angehen !
Solange sich Dein Kind wohlfühlt ist doch alles Bestens!
Beobachte Dein Kind, informiere Dich, besorge Dir gute Lektüre, wenn Du meinst dass ADS vorliegt. Eine Therapie ist nur dann sinnvoll, wenn für Dein Kind infolge Aufmerksamkeitsstörungen Nachteile zu erwarten sind (Vorschulkindergarten, Schule).

von Herbert - am 17.08.2001 20:26
Vielen Dank für Eure Meinungen. Ich will meinem Sohn nicht sofort irgendwelche Medikamente geben, ich habe nur das Buch gelesen und von den Erfolgen, die Frau Dr. Spallek erzielt hat.
Zu seinen Verhaltensweisen: Er ist extrem unruhig; permanent in Bewegung: kann beim Essen nicht stillsitzen; fordert alles sofort ein, wenn er es nicht bekommt folgen Weinausbrüche, Tobsuchtsanfälle; er ist sehr impulsiv, schubst andere Kinder um, durch seine überschüssige Energie; redet den ganzen Tag, allerdings nicht in ganzen Sätzen, sondern verschluckt die Hälfte, gerade weil er so hektisch ist; schreit oft ohne Grund sehr laut durch die Gegend; ist sehr rechthaberisch, wenn andere nicht machen, was er will, wird gehauen, geschubst.
Das sind nur einige Eigenschaften, aber die finde ich alle wieder, wenn ich Literatur über ADS/Hyperaktivität lese. Und ich lese sehr oft, dass viele Therapien, wie Ergotherapie, Spieltherapie, Gruppenterapie, usw. nicht anschlagen. Versteht mich nicht falsch, ich will ihn bestimmt nicht mit Medikamenten vollstopfen, aber ich will ihm schnellstens helfen und ihn nicht von Arzt zu Arzt schleppen, die alle etwas unterschiedliches sagen.

von Nicole - am 18.08.2001 05:00
ja, ist er denn im kindergarten? ich glaube, er ist einfach nicht ausgelastet und unterfordert. tom war exakt genauso, und jetzt mit dem kindergarten und urlaub bei oma und eine dadurch weniger gestresste mutter ist er ein _ganz_normales_kind.
und lies dir mal die probleme durch:

Er ist extrem unruhig; permanent in Bewegung:

ist er denn auch gefordert?

kann beim Essen nicht stillsitzen;

ja und? dann soll er halt alleine in seinem zimmer essen, wenn es den rest der familie sehr stört. hab ich auch gemacht, und inzwischen ist er wieder in der küche.

fordert alles sofort ein,

kinder halten sich nunmal für den mittelpunkt der welt, einige können sich gut unterordnen, andere nicht.

wenn er es nicht bekommt folgen Weinausbrüche,
Tobsuchtsanfälle;

klar, wenn mir jemand etwas aus für mich nicht nachvollziehbaren regeln verweigert, dann werde ich auch sauer....und erwachsenenregeln sind für kinder oft nicht nachvollziehbar. manche kinder hinterfragen das, andere nicht.

er ist sehr impulsiv, schubst andere Kinder um, durch seine
überschüssige Energie;

ja, ist er denn im kindergarten?????ohne kindergarten kann ein kind kein gesundes sozialverhalten lernen.

redet den ganzen Tag, allerdings nicht in ganzen Sätzen, sondern verschluckt die Hälfte, gerade weil er so
hektisch ist;
schreit oft ohne Grund sehr laut durch die Gegend;

tom singt dazu auch noch den ganzen tag. ich dachte immer, er wolle mich damit nerven. vielleicht hat er aber auch nur spass an der sprache, die er sicher nicht gelernt hat, und ruhig zu sein.

ist sehr rechthaberisch, wenn andere nicht machen, was er will, wird
gehauen, geschubst.

da fehlt ihm wieder der kindergarten.



ok, wenn du jetzt sagst: "wieso, er ist seit einem jahr in der kita", dann stimmen einige punkte so nicht.

aber:

halte deinen kopf frei. schiess dich nicht zu sehr darauf ein, das dein sohn adhs hat. du nimmst ihm so selbst teilweise die chance, sich normal zu entwickeln.

wie ist eure lebenssituation? hast du freizeit ohne dein kind? äussere faktoren können adhs-symptome auslösen oder verstärken. sie verschwinden allerdings auch wieder, wenn sich die lebenssituation ändert. daher beschreib doch mal eure lebenssituation.

die diagnose adhs wird meiner meinung nach viel zu schnell gestellt, und wenn du suchst, dann findest du sicher einen arzt, der sich anmasst, die diagnose adhs in dem alter zu stellen (ich habs ja auch geschafft). nur, was soll dir das bringen? was erhoffst du dir davon?
vro

von verena - am 18.08.2001 07:01

Re: ADS mit 3 Jahren... an Verena

hi anne,
das war auch nur zufall, das der text unter deinem war (manchmal sehe ich nicht, das ich im falschen zweig poste :o) )
vro

von verena - am 18.08.2001 07:09

Re: ADS mit 3 Jahren? - an Verena

Liebe Verena,

weißt du, was ich wirklich gut finde.

Wenn jemand erkennt, dass er in eine falsche Richtung gegangen (geleitet worden) ist und in der Lage ist, sich das einzugestehen und dazuzustehen. Ohne Rumgerede.

Und das ist bei dir umso schwieriger, weil es eine unpopuläre Richtungsänderung ist - sie bestätigt, dass Fehldiagnosen gestellt werden. Und dass Kinder in einem Alter diagnostiziert werden, in dem man gar nicht diagnostizieren dürfte, weil es zu früh ist.

Solche Beiträge wie deine, können für Mütter mit so jungen Kindern wichtig sein. Nein, sie können für die Kinder wichtig sein, weil von dir die Mütter eher etwas annehmen, da du authentisch schreiben kannst. Du hast es erlebt.

von Pia - am 18.08.2001 07:18
Nicole,

wichtig ist bei einer Diagnose zu klären, woher die Verhaltensweisen rühren.

Das alleinige Vorhandensein von ADS-ähnlichen Symptomen rechtfertigt keine Diagnose.

Alleine Hyperaktivität rechtfertigt auch keine Diagnose von ADHS.

Ich habe dir unten einen Link angegeben mit ausführlichen Texten und den Diagnoserichtlinien.
ADD-Online: Diagnostik


von Pia - am 18.08.2001 07:23

Mt zwei Jahren sicher nicht

Hallo Nicole,

Verena hat ja schon einen wunderbaren Beitrag geschrieben. Ich kann mch dem nur anschließen. Ich persönlich würde sogar Frühförermaßahmen auf das Notwndigste beschränken.

Im Alter von 2 Jahren zeigen natürlich viele ADSKinde, aber noch sehr viel mehr "normale" Kider slche Verhaltensweisen. Warum willst du ein Kind schon jetzt und ohne, dass eine Diagose überhaupt möglich wäre zum "krankes" Kind sehen?

Falls es im Kiga massive Proleme geben sollte - was gar nicht wahrcheinlich ist - könntet ihr immer noch zu Frau Spallek oder einem Kinderpschiater in euerer Nähe gehen. Aber selbst dann bekommen nur schwerstgestörte Kinder Medikamente. Da sind Knder, die im regelkiga nicht betreut werden können.

ie allermeisten Kinder bekommen bzw. machn erst im Schulalter massive Probleme.

von Mimi - am 18.08.2001 08:47
Hallo Nicole,

natürlich kannst du in praktisch jedem Kind eine ADS-typische Verhaltensweise erkennen. Gerade kleinere Kinder in der Trotzphase sind doch ein Bilderbuchbeispiel. Aber genau da musst du aufpassen. Ist die Verhaltensweise altersangemessen oder nicht. Ein Kind muss erst soziale Verhaltensweise lernen. Es hat einen Wunsch und der muss erfüllt werden. Jetzt. Das überlegte Verhalten lernt es erst später. Am besten, du suchst dir mal ein Buch über die Entwicklung von Kindern.

Das Problem mit Nachbarn und der Gesellschaft, die solche Kinder leider nur selten akzeptiert und toleriert, hatte ich auch. Das zehrt wahrscheinlich am meisten an den Nerven.

abra ;-)
www.abracadabras-welt.de


von abra - am 18.08.2001 10:56

Re: Mt zwei Jahren sicher nicht

Hi, ich stimme Euch ja zu, aber die Aussage das nur schwerstgestörte kleinere Kinder Medikamente bekommen stimmt leider nicht...Mein Patenkind war damals 3oder 4
als er von einem Prof. ein Psychopharmaka mit irreversiblen Nebenwirkungen bekommen sollte, weil er niemals einen normalen Kiga oder gar Schulebesuchen könne.....Er ist im 11 Schuljahr und macht hoffentlich in 2 Jahren Fachabitur....

Petra (..froh das das Kind das Zeug nie bekam)

von Hexe - am 18.08.2001 13:32
Hallo Nicole
Ich fahre am Dienstag zu Fr. Dr. Spallek.
Sie hat da einen Vortrag über ADSH um 16.00 Uhr .
Wenn Du Lust hast melde dich.
Claudia

von claudia - am 19.08.2001 11:23
Hallo Claudia,

wo wohnst Du denn? Bei uns wäre es ein Fahrtweg von ungefähr 3 Stunden. Könntest Du mir denn ein paar Stichpunkte über den Vortrag erzählen? Auch ob schon Kleinkinder von 3 Jahren davon betroffen sein könnten?
Vielen Dank

Alles Liebe

Nicole

von Nicole - am 20.08.2001 11:29
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