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ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Astrid

Untersuchung im SPZ

Startbeitrag von Astrid am 28.08.2001 20:22

Hallo,

letzte Woche hatte ich mit meiner 12jährigen Tochter den lang ersehnten Termin im SPZ. Nun weiß ich aber nicht so recht, was ich von dieser Geschichte halten soll. Leider wusste ich auch vorher nichts genaues über die Vorgehensweise. Letztendlich war es so, dass wir reichlich eine Stunde bei einer Kinderärztin saßen, der ich alles erzählte, was mir so einfiel zu meinem Kind. Es war für mich eine etwas schwierige Situation, weil Sophie die ganze Zeit dabei war. Klar, sie wurde auch gefragt, wie sie in der Schule klar kommt, was sie gern macht, ob sie Freunde hat usw. Sie wurde auch körperlich untersucht. Aber die meiste Zeit war ich dran. Dummerweise hatte der überweisende Kinderarzt "Schulschwierigkeiten" auf die Überweisung geschrieben. Die waren ja auch ursprünglich mal der Grund gewesen, etwas zu unternehmen, aber inzwischen stellen sich ja Sophies Probleme viel komplexer dar.
Bei allen Dingen, die ich so erzählte, zum Beispiel von Sophies Problemen mit dem Zählen und Mengen zuordnen am Anfang ihrer Schulzeit, von den Problemen mit dem Erzählen und Berichten, von ihren Gedankensprüngen, ihrer Vergesslichkeit, ihrer Unordnung, ihrem geringen Arbeitstempo, ihrer Unfähigkeit, sich Aufgaben einzuteilen usw. war dann immer die Rede davon, dass bei Sophie die Ordnung im Kopf fehlt und ihre Leistungsvoraussetzungen wie Konzentration und Arbeitstempo ungenügend ausgeprägt sind. Ich wollte nicht mit der ADS-Tür ins Haus fallen (man weiß ja nie), und von seiten der Ärztin kam auch nichts derartiges. Sie hat nun Ergotherapie verschrieben, was ja sicher nicht schadet, und ich werde die Therapeutin auf jeden Fall eingehend befragen, was sie über Sophie denkt. Immerhin liegt in der Praxis dort auch Info-Material zu ADS aus.
Dann habe ich noch die Möglichkeit, Sophie der Psychologin im SPZ vorzustellen, irgendwie hielt die Ärztin das nicht für zwingend notwendig, weil bei Sophie schon mal eine Leistungsdiagnostik gemacht wurde, deren Ergebnis ich aber auch nur angedeutet habe. (Damals habe ich die Empfehlung bekommen, mein Kind zur Förderschule zu schicken.)
Noch etwas: Die körperliche Untersuchung ergab, dass Sophie doch ziemlich hinterher ist, was ich auch vorher wusste und was mich in letzter Zeit auch etwas beunruhigt. Ich weiß nur nicht, was ich mit diesem Wissen anfangen soll? Ist das nun ein Hinweis auf eine ernste Entwicklungsstörung? Ist mein Kind vielleicht einfach etwas zurückgeblieben?
Was haltet Ihr von der Geschichte?

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