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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
chaotin, julia, Hexe, Pia

Medigabe:wann und wie Lange?

Startbeitrag von chaotin am 29.08.2001 09:54

Hallo,ihr Lieben!

Bald ist es soweit:Ralf wird nochmal am10.09.mit Ritalin getestest.Fällt der Test positiv aus(mach ich mir keine Sorgen drum,hatten wir schon mal)
machen wir einen Probelauf von 1Woche.


Der Doc meint:Gabe nur in der Woche,morgens und mittags, an den Wochenenden und in den Ferien nicht und nur bis 14Jahre.

Wir sind "schon" auf der Warteliste für eine begleitende Therapie (Spiel,Psychodrama,Psychomotorik).

Was meint ihr dazu?

Liebe Grüße von
Susanne aus Bochum

Antworten:

Hi, was meine ich dazu....

Hm, also ich hab in den Ferien unter Zustimmung des Arztes auch kein Medi gegeben....allerdings nur die ersten 5 Wochen. Dann bestand der Doc drauf, das er es wieder nimmt, damit der "Überraschungseffekt für den Körper nicht ganz so groß ist. Schließlich schleicht man es normal nicht umsonst ein....

Am WE verringert sich bei uns die Dosis durch das SChlafen...aber ganz weg lass ich es selten, denn auch dort sollte man sich ja konzentrieren können:-)

Viele Grüße
Petra

von Hexe - am 29.08.2001 10:28
>Der Doc meint:Gabe nur in der Woche,morgens und mittags, an den Wochenenden und in den Ferien nicht und nur bis 14Jahre.

Medikamente sollten solange gegeben werden, wie sie gebraucht werden. Das kann man vorher nicht genau wissen und ich würde mich nicht unter Druck setzen lasen, dass es bis zum Alter von 14 Jahren alles im Lot sein muss und die Ferien auch ohne klappen müssen.


Ihr könnt doch jetzt noch gar nicht wissen, wie oft wie viel Medis euer Sohn braucht?! Bzw. der Doc. weiß das nicht.

Ich (27 Jahre) habe über ein halbes Jahr gebraucht, bis ich wusste, so und so muss die Dosis sein, damit es optimal wirkt. Ich nehme die Medis immer, stand auch nie zur Diskussion, einfach, weil für mich gerade diese Zeit auch wichtig ist, mich nach vorne zu bringen. (Und zwar vier mal am Tag, Rebounds sind nicht so spaßig.)

Ich habe im Italienurlaub einen Absetzversuch gestartet und es war nicht sehr gut: war aufeinmal so launisch, gereizt, nichts mehr auf die Reihe bekommen, dann habe ich sie doch lieber genommen, denn mein Urlaub ist mir wichtiger.

Ziel ist schon irgendwann das Ganze ohne zu managen, aber nicht von vornherein Zeiten festlegen, wenn noch unklar ist, was alles kommt.

>begleitende Therapie (Spiel,Psychodrama,Psychomotorik).

Gerade die ersten beiden scheinen mir nicht angezeigt bei ADS. Waru diese? Hat es einen Grund? Spieltherapie - die Kinder müssn doch neue Verhaltensweisen lernen, Struktur bekommen und eben nicht gerade freies Spiel üben, dass vielleicht in ein Chaous ausartet ...

Verhaltenstherapie, hat das euch noch niemand empfohlen?

von Pia - am 29.08.2001 19:53
Die Frage ist auch, wenn ihr die Medis nur gezielt für die Schule einsetzt, ob er nicht dann in seiner Freizeit defizite hat, denn es ist ja auch wichtig daß er mit seiner Familie und seinen Freunden zurecht kommt.
Ich glaube, daß es wichtig ist, daß der Medikamentenspiegel immer gleichmäßig sein sollte, denn versetz DIch mal in seine Lage, mit Rita fühlt, hört, richt, und schmeckt er anders und jedesmal wenn ihr die Medis weglaßt, ist die Übertragung zumm Gehirn wieder gestört, daß muß doch sehr verwirrend für ihn sein.

Meint Julia

von julia - am 29.08.2001 20:38
Hallo,ihr Lieben!
Ja,das hab ich mir auch schon überlegt da auch ich andere Infos habe als die,die der Doc uns gab.Ich denke,ich werde ihn darauf auch ansprechen.

Das Zeugs muß doch auch langsam eingeschlichen werden,und von mir aus soll das Medi auch nicht nur für die Schule eingesetzt werden,das hilft ihm ja nicht beim Freundschaftsaufbau.:-(

Jetzt haben wir sooo lange gebraucht für die Diagnose und das Medi und dann sowas:-((

Ich weiß auch noch 2 ADS-Ärzte in unserer Gegend,nur sind die so voll das sie keine neuen Patienten mehr aufnehmen können.

Ob ich mich mal an den Chef der Klinik wende,der sitzt nämlich auch in ADS-Symposien und müßte besser informiert sein?

Vieleicht entwickelt sich die Medikation doch anders wie er sich das vorstellt...

Nun bin ich ganz schön verunsichert,und das wo ich ihn bald noch parallel in ein Selbstinstruktionstraining geben kann...

Trotzdem Liebe Grüße und vielen Dank an euch von
Susanne aus Bochum

von chaotin - am 30.08.2001 06:03
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