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ADHS ADS Selbsthilfe
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Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren
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Cornelia, Nina S., Kerstin-Patricia, Esther-Herzdame-, Hexe, Friederike, AngelikaSt, Dette

Pflegeleicht durch Pillen. Zeitungsbericht

Startbeitrag von Dette am 10.09.2001 12:29

[gesundheit.t-online.de]
Hallo
habe den Bericht vorhin im Internet gefunden. Vielleicht hat einer Intresse dran und möchte ihn lesen.
Gruß Bernadette

Antworten:

Hallo zusammen,

was soll man noch dazu sagen...

Der Bericht bemüht sich um wenigstens Sachlichkeit und zeigt natürlich auch die Gefahren bei einer Falschdiagnose. Im Gegensatz zu den Prügelberichten der letzten Zeit, zeigt dieser auch, wie gefährlich es ist ADS nicht zu behandeln!!!

Liebe Grüße
Kerstin

von Kerstin-Patricia - am 10.09.2001 12:35
Ich kopiere hier mal rein, was ich in einem anderen Forum zu dem Artikel geschreiben habe. Ich finde den Artikel nämlich auch reichlich daneben. Wenn er auch, zugegebermaßen, die "andere" Seite auch aufzeigt.

Paul* kann nicht still sitzen, keine fünf Minuten konzentriert zuhören, die Hausaufgaben geraten zu einer "Horrorshow" und im Unterricht gilt der Zehnjährige als unbeliebter Störenfried. Die Eltern kriegen ihren lebhaften Sprössling einfach nicht in den Griff.
==> Die betroffenen KINDER bekommen sich einfach nicht in den Griff! Es wird immer so hingestellt, als wäre nur die Eltern unzufrieden mit ihren Zappelkindern. Die betroffenen Kinder sind oft genug auch kreuzunglücklich! Außerdem ist ADS nicht notwendigerweise nur zappeln, in erster Linie ist es Unkonzentriertheit und fehlende Impulskontrolle.

Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) heißt die Krankheit, an der in Deutschland zwei bis sechs Prozent der Jungen und Mädchen leiden. Damit sie ein einigermaßen normales Leben führen können, schlucken sie Medikamente: Ritalin® oder Medikinet®, beide mit dem Wirkstoff Methylphenidat. "Das Mittel ist die erste Wahl", sagt Frank Häßler, Kinder- und Jugendpsychologe an der Universität Rostock gegenüber NetDoktor. "Seit 60 Jahren erprobt und unabdingbare Voraussetzung für eine umfassende Therapie." Dennoch sind die Pillen jetzt in die Kritik geraten, denn Ärzte verschreiben immer mehr davon: 31 Millionen Tabletten pro Jahr.

Innerhalb von vier Jahren sei die Zahl auf das 40-fache angestiegen, berichtet die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk.
==> Endlich wachen die Ärzte in Deuschland auch auf und erkennen das Problem. 5 % der Bevölkerung sind betroffen, beileibe nicht nur Kinder. Und 5 % von 80 Millionen sind? 4 Millionen Patienten! Von denen noch laaange nicht jeder adäquat behandelt wird. Und wenn die Zahl der behandelten Patienten von inakzeptabel wenig auf immernoch viel zu wenig ansteigt, kann das schon ein paar % Steigerung ausmachen. Zumal ADS nicht die einzige Indikation für Methylphenidat ist.

Ihre Befürchtung ist, dass Ärzte und Eltern auch dann Psychopillen verabreichen, wenn die Kinder gar nicht an ADHS leiden. Also mehr als Mittel, um Kinder gehorsam, gefügig und leistungsfähiger zu machen, denn als Therapie, vermutet Caspers-Merk.
==> Das ist absoluter Bulls*** und darf von einer angeblichen Fachfrau nicht kommen. Ritalin ist ein Aufputschmittel, ein Amphetamin, Speed, das das Gehirn von ADS-Patienten erst in einen ordnungsgemäßen Arbeitszustand bringt. Nicht-ADS-Patienten werden dadurch high. Dadurch kann man definitiv keinen Nicht-ADS-ler gehorsam, gefügig und leistungsfähig machen. Mist Mist Mist. Ich habe von der Caspers-Merk zu diesem Thema noch nicht ein einziges einsames korrektes Wort gehört.

"Dieser Vorwurf ist berechtigt", stimmt der Psychologe Häßler zu. Manche Kinderärzte stellten unzureichende Diagnosen und verschrieben zu voreilig das Amphetamin Methylphenidat - auch auf Druck der Eltern.
==> Es mag Einzelfälle geben, aber wie gesagt, Fehldiagnose und Fehlmedikation würden soooofort auffallen.


"Keine Behandlung wäre fatal"
==> Das kann man nicht anders ausdrücken!

"Eine eineinhalbstündige Untersuchung beim Kinderarzt ist einfach zu wenig", kritisiert er die weit verbreitete Praxis. Standard ist, Eltern und Lehrer nach dem Verhalten des Kindes zu befragen. Weiterführende psychologische Tests und neurophysiologische Untersuchungen fehlen oft. "Auf jeden Fall sollte ein Jugendpsychiater bei der Untersuchung dabei sein", empfiehlt der Psychologe.
==> Klar, der braucht auch seine Daseinsberechtigung. Und wieso kann der Aussagen drüber treffen, wie i. allg. eine Diagnose abläuft? Ist der immer dabei?

Vor allem müssen Ärzte andere Störungen bei den Kindern ausschließen, beispielsweise eine verminderte Intelligenz oder emotionale und soziale Verhaltensstörungen. "Hier wäre Methylphenidat kontraproduktiv, ganz abgesehen von den Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit", sagt Häßler.
==> Auch dummes Gewäsch. "Abgesehen von den Nebenwirkungen
Appetitlosigkeit und schlafstörungen" Bei falscher Medikation wären Schlaflosigkeit und Appetitmangel noch das geringste Übel.

Seiner Erfahrung nach hätten im Durchschnitt nur zwei von sieben Kindern mit der Diagnose ADHS tatsächlich diese Krankheit – eine neurobiologische Störung der Hirnfunktionen, die wahrscheinlich genetisch bedingt ist. Dopamin und Noradrenalin, Botenstoffe zwischen den Gehirnzellen, übertragen die Informationen nur noch eingeschränkt. ADHS-Kinder können sich deshalb schwer konzentrieren, sind vergesslich, aggressiv und unruhig. Bei einem Drittel tritt keine Hyperaktivität auf, sie sind ruhig und verträumt. Medikamente können diese Fehlfunktion weitgehend korrigieren. "Es wäre fatal, diese Kinder nicht zu behandeln", meint Häßler. Nur wenn die Kinder Medikamente einnähmen, sei es möglich, sie begleitend psychologisch zu therapieren und in ihr soziales Umfeld zu integrieren. Kinder müssen die Medikamente nicht ihr Leben lang nehmen. Viele können sie absetzen, wenn sie erwachsen werden.
==> "Seiner Erfahrung nach hätten im Durchschnitt nur zwei von sieben Kindern mit der Diagnose ADHS tatsächlich diese Krankheit" Will er damit sagen, bei 5 von 7 Kindern ist die Diagnose falsch? Wieso haben dann diese 5 von 7 Kindern, wenn sie Ritalin bekommen, trotzdem positive Wirkung?
Der Rest des Abschnittes ist korrekt.


"Durch die Diskussion um Methylphenidat sind viele Eltern verunsichert und die Medikamente geraten zu Unrecht in Verruf", sagt Irene Braun von der Selbsthilfegruppe Aufmerksamkeitsstörungen/ Hyperaktivität e.V. in Forchheim. Dabei könne es das Sprungbrett zu einem normalen Leben sein – aber eben nur für die wirklich Betroffenen.

von Nina S. - am 10.09.2001 12:43

Genug Berichte - Bitte lesen

Hallo Nina,

nach dem ganzen Sch.. der in letzter Zeit verzapft worden ist, regen mich solche Artikel echt nicht mehr auf!!!! Im Moment sind wir die "Prügeleltern" der Nation, und alle wissen im Moment besser über ADS und seine Formen bescheid als die Betroffenen und Ihre Familien.

Ich hoffe, das die Leute sich bald wieder beruhigen und das das Monster aus Loch Ness auftaucht und damit interresanter wird.. ;-)

die Berichterstattung befindet sich zumindest derzeit meist auf dem gleichem Niveau!

Lasst Euch davon nicht irre machen....

Ganz liebe Grüsse
Kerstin

von Kerstin-Patricia - am 10.09.2001 13:00
Hallo Zusammen!

Sorry, aber ich finde Eure Reaktionen teilweise doch wirklich zu emotional!

Ich bin mir sicher, dass es viele Kinder gibt, die tatsächlich kein ADHS haben aber schlecht erzogen sind, keine Grenzen gesetzt bekommen etc. Wenn es dann ein Pille gibt die sie lahmlegt - bin ich mir ganz sicher, dass es skrupelose Eltern gibt und leichtfertige Ärzte die dann Pillen nehmen lassen.

Wenn es diesen Missbrauch nicht gebe, würde Ritalin etc. auch nicht in den Verruf kommen.

Tragisch finde ich, dass es tatsächlich Menschen gibt, die solche Medizin missbrauchen. Darunter leiden deren Kinder und UNSERE KINDER, DA HINTERHER KEINER MEHR WEISS - HAT DIESES KIND ADHS ODER NICHT!

Ich finde o.g. Bericht objektiv.

Wichtiger wäre es wirklich Aufklärungsarbeit zu leisten, und nicht jeden zu verteufeln der davor warnt RITALIN nicht zu missbrauchen.

Gruß
Angelika

von AngelikaSt - am 10.09.2001 13:43

Re: Genug Berichte - Bitte lesen

>nach dem ganzen Sch.. der in letzter Zeit verzapft worden ist, regen mich solche Artikel echt nicht mehr auf!!!! Im Moment sind wir die "Prügeleltern" der Nation, und alle wissen im Moment besser über ADS und seine Formen bescheid als die Betroffenen und Ihre Familien.

Ich hoffe, das die Leute sich bald wieder beruhigen und das das Monster aus Loch Ness auftaucht und damit interresanter wird.. ;-)

die Berichterstattung befindet sich zumindest derzeit meist auf dem gleichem Niveau!

Lasst Euch davon nicht irre machen....<



Hallo Kerstin,

gerade darum ist es enorm wichtig, zumindest immer wieder klarzustellen, was für ein Unsinn in all diesen Berichten verzapft wird.

WIR lassen uns nicht irre machen, sondern die große Mehrheit der leute, die ihre einzigen Informationen zu ADHD und Ritalin aus solchen Artikeln beziehen und alles Wort für Wort glauben, sowie all die subtilen Anspielungen und Unterstellungen, die zwischen den Zeilen suggeriert werden, kritiklos aufbauschen.

Das sind dann nämlich die Leute, die im Beisein der Kinder erzählen, man würde sein Kind süchtig machen, oder die für das "unerzogene Kind" regelmäßige kräftige Prügel empfehlen. Oder die Kinder von der Regelschule ausschließen. Oder die Nachbarn die Polizei oder das Jugendamt vorbeischicken, weil die Kinder zu laut sind, oder oder oder...

Das alles unkommentiert hinzunehmen ist meiner Meinung nach der falsche Weg, denn so wird es niemals zu einer anderen "öffentlichen Meinung" kommen.

Steter Tropfen höhlt den Stein...

Liebe Grüße,
Cornelia

von Cornelia - am 10.09.2001 14:03

Prima, Nina :-)) o.T. (ernst gemeint!)

Super.

von Cornelia - am 10.09.2001 14:05
Hallo Angelika,

das tragische ist vielmehr, dass zunächst grundsätzlich von einem Missbrauch ausgegangen wird.
Dabei ist dieser der sehr seltene Ausnahmefall.

Verteufelt wird aber stets, wer Ritalin gibt.

Wenn in den Berichten die Tendenz umgekehrt wäre, d.h. es würde WIRKLICH objektiv über alle Aspekte von ADHD und seine Konsequenzen bei fehlender Behandlung und die sinnvolle Gabe und Wirkungsweise von Ritalin berichtet, samt der vielen positiven Studien dazu, dann hätte ich gar nichts dagegen, wenn zum Schluß kurz angemerkt würde, dass das Medikament nur nach sorgfältiger Diagnose und unter ärztlicher Überwachung gegeben werden darf und dass Missbrauch wie bei jedem anderen Arzneimittel auch schädlich ist.
Im Gegenteil. Das gehört SO natürlich zu einem seriösen Bericht dazu.

Gruß, Cornelia

von Cornelia - am 10.09.2001 14:14
Hallo Angelika,

da kann ich Dir nur zustimmen.
Ich hatte heute ein Gespräch mit einem Sozialarbeiter unserer Stadt, der viel mit ADS-Kindern zusammenarbeitet...im schulischen Bereich.

Er meinte, was in unserer Stadt zur Zeit abgeht käme fast einer Katastrophe gleich!
Ritalin-Ritalin-Ritalin!!!
Viele Kinder bräuchten es gar nicht, sondern würden im wahrsten Sinne ruhiggestellt. (zum Teil von den Eltern erwünscht!)
Die Ärzte in unserer Stadt könne man vergessen, denn sie kennen sich kaum aus, verschreiben aber kräftig Ritalin.

Gerade aus dem Mund des Sozialarbeiters hätte ich das nicht erwartet. Er ist eigentlich für Ritalin aber NUR in bestimmten Fällen.

In der einen Schule in der er gerade arbeitet gibt es in der einen Klasse 5 Kinder die Ritalin bekommen, aber er hält es nur bei einem wirklich angebracht.
Das andere sind eben die sozialen Grenzfälle...schlechtes Elternhaus, Alkohol, Nichtkümmern(wollen/können) um die Sprösslinge ect...

Es gibt nun mal viele solcher Fälle...und deshalb geraten alle Eltern (deren Kinder) unter Beschuss, die ihren Kindern Ritalin geben.
Individualität ist leider meist ein Fremdwort in den Köpfen der Menschen!

Gruß,
Esther

von Esther-Herzdame- - am 10.09.2001 15:51

Re: Pflegeleicht durch Pillen. Zeitungsbericht @ Esther

Esther, sag mal, hast du Dein Posting eigentlich ernst gemeint?

Mir ist zwar bekannt, daß Du Ritalin gegenüber extrem negativ eingestellt bist, aber Daß Du im vollen Ernst eine derartige Verdrehung der Tatsachen von Dir gibst, kann ich nicht verstehen.

Ein Sozialarbeiter ist also in Deinen Augen ein ernst zu nehmender Fachmann? Wie kann ein Sozialarbeiter eine ärztliche Diagnose in Frage stellen?
Was ist mit den 4 Kindern in der einen Klasse, die in seinen/deinen Augen ungerechtfertigterweise Ritalin bekommen? Wie können nach Deiner/seiner Ansicht Kinder mit Ritalin "ruhiggestellt" werden? Weie können durch Ritalin Fehler in der Erziehung, alkoholbedingte Schäden, familiäre Mißstände beseitigt oder zugedeckt werden?

Stellst DU eigentlich auch mal einen ritalinkritischen Beitrag in Frage?

von Nina S. - am 10.09.2001 19:47

Re: Pflegeleicht durch Pillen. Zeitungsbericht @ Esther

Hallo Nina,

ich habe wiedergegeben, was mir gesagt wurde! Das war als Antwort auf das Posting von Angelika. Auch Du kannst nicht Deine Augen davor verschließen, das es Kinder gibt, die Ritalin bekommen die es wahrscheinlich nicht wirklich bräuchten. Darüber gibt es genug Berichte. Aber darum geht es nicht.

Ich denke schon, das ein Sozialarbeiter, der sehr viel mit ADS-Kindern (und mit einer Kinder- und Jugendpsychaterin) zusammen arbeitet sich einigermaßen ein Urteil erlauben kann. (Die Kinder waren nicht bei dem Psychater, sondern beim Kinderarzt! Falls das Deine nächste Frage gewesen wäre)
Zumindest viel eher als Du und ich!

Ich habe sicherlich dem Ritalin gebenüber eine völlig andere Einstellung als Du oder manch anderer hier...das ist legitim. Aber auch ich sehe, dass es Kinder oder auch Erwachsene gibt, die es sicherlich brauchen. Ich verurteile niemanden, rede niemandem rein. Auch habe ich immer, wenn Du aufmerksam gelesen hast, betont, das es meine persönliche Einstellung ist! Ich lese sehr viel "pro und contra" (auch wenn ich diese Wörter in dem Zusammenhang weniger mag).

Und klar, stelle ich auch ritalinkritische Berichte in Frage. Ich bin ja nicht mit Blindheit oder Sturheit oder Fanatismus geschlagen!!
Einen gewissen gesunden Menschenverstand habe ich auch (das behaupte ich jetzt einfach mal so).

Hier wird und ich schließe mich da ein, viel wiedergegeben, was man gelesen oder gehört hat. Hier kommen nicht nur eigene Erfahrungen zu "Wort".

Und, Verdrehung der Tatsachen...wie meinst Du das? Ich denke nicht, das ich das, was ich heute mit dem Sozialarbeiter gesprochen habe, verdreht habe! Er ist nicht ein einfacher Sozialarbeiter, der am Schreibtisch sitzt und vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat.

Ich denke wir sollten doch Menschen die viel in der Materie arbeiten ein gewisses Urteilsvermögen zugestehen, findest Du nicht auch?

Liebe Grüße,

Esther

von Esther-Herzdame- - am 10.09.2001 20:21

Re: Pflegeleicht durch Pillen. Zeitungsbericht @ Esther

Esther, Du hast meine Fragen nicht beantwortet: Wie können Nicht-ADS-Kinder durch Ritalin "ruhiggestellt" werden? Denn wenn sie Ritalin nicht bräuchten, dann würde es keine positive Wirkung zeigen, im Gegenteil, die Kinder wären überdreht. Daß man angeblich mit Ritalin Kinder ruhigstellen kann ist doch genau der Knackpunkt der Laienberichterstattung. Und wenn ein Sozialarbeiter, egal wie engagiert er seinem Beruf nachgeht, in das selbe Horn stößt, dann beweist er in meinen Augen seine Inkompetenz auf dem Gebiet.

Und genau aus diesem Grund regen mich solche unqualifizierten Berichte wie Report, Spiegel-TV oder der t-online-Bericht dermaßen auf, weil genau solche Leute, die mal ein paar Stichworte zu dem Thema gehört haben, ihre Vorurteile bestätigt finden. Es komme mir aber keiner mit Tatsachen! :-(

von Nina S. - am 10.09.2001 21:08
Danke, Nina!
Friederike

von Friederike - am 11.09.2001 09:36
Hi:-)

Fein, steh ich doch nicht ganz alleine da....Ich finde den Artikel nämlich auch nicht schlecht.

Aber nun habe ich an die Leute die wirklich mehr davon verstehen als ich eine ernstgemeinte Frage:

WIE wirkt Ritalin auf Menschen die es nicht brauchen?

Ich habe in den letzten Tagen schon so viele unterschiedliche statements dazu gelesen , das ich nun wirklich gern mal wüßte was denn Fakt ist.

Gruß Petra

von Hexe - am 11.09.2001 12:33

Re: Pflegeleicht durch Pillen. Zeitungsbericht @ Esther

Hallo Nina,

ich bin kaum gegen Ritalin - ich gebe es meinem Kind.

Trotzdem verstehe ich Deine Vorwürfe an Esther nicht.
Sie hat 1. gesagt was der Sozialarbeiter ihr gesagt hat. 2. habe ich in den Letzen Tagen hier und anderswo schon gelesen: Kinder die Ritalin nicht brauchen werden davon nicht zwangsweise zappelig aber auch: Kinder die Ritalin nicht brauchen könne ndavon auch eine gewisse Konzentrationsförderung haben und : Kinder die Ritalin nehmen obwohl sie es nicht brauchen werden total hibbelig und dann habe ich noch die Aussage eines Kia: Wenn Kinder das Ritalin nicht brauchen, merkt man gar nix......

Soll ich mir jetzt das raussuchen was mir zu meiner Meinung am Besten gefällt und der Rest ist falsch?
ICH weiss nicht wie Ritalin auf Kinder die es nicht brauchen wirkt, ich weiss aber das eine positve Berichterstattung im sinne von : Ritalin macht alles gut bei unseren Kids und (klen angemerkt) ab und zu gibt es auch Fehler....ebenso wenig gut wäre.

Ausgewogenheit nach beiden Seiten und vor allem WAHRHEIT wäre es was ich mir wünsche von Berichterstattung.

Gruß Petra

von Hexe - am 11.09.2001 12:41

Re: Genug Berichte - Bitte lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Um eins mal klar zu stellen, ich nehme nichts hin und ich kämpfe seit Jahren wie ein Löwe...

ich gebe nur nichts mehr auf diese Besserwisser aus den Medien...

wenn mich jemand fragt, sage ich auch meine Meinung und ich gehe auch offen mit dem ADSH meines Sohnes um.. (manchmal sogar zu offen, was Leute verschreckt)

Man hat uns sogar schon vom Jugendamt aus gebeten, ob wir nicht anderen Eltern in unserer Gegend helfen möchten, weil wir uns so stark mit diesem Thema beschäftigen, dass selbst das Jugendamt auf unsere Seite ist... .

Für mich ist das ein absolut wichtiges Thema!
Ich habe genug gelitten und möchte das anderen ersparen...
Aber wir werden eh' nicht von unseriösen Presseheinis ernst genommen (s. Reaktion von Report) und seriöse Presseleute werden so einen Sch... auch nicht schreiben!!!!!

Kerstin

von Kerstin-Patricia - am 11.09.2001 12:59
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