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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Rhoa, Dagmar, Birgit R., Petra F.

neue Links zu Blaualgen - zur Kenntnisnahme

Startbeitrag von Petra F. am 24.09.2001 15:05

[www.vetpharm.unizh.ch]

[www.vetpharm.unizh.ch] (das ist eine Giftpflanzen-Datenbank)

Antworten:

Hallo Petra,

vielen Dank für deine Recherchen in Bezug auf Algen. Momentan habe ich nur sehr wenig Zeit, um mich hier öfters in die Diskussion einzuschalten.

Deshalb vielen Dank für deine Bemühungen hier sachlich richtig zu informieren.

Liebe Grüße

Birgit R.

von Birgit R. - am 24.09.2001 17:54

@petra Info zu Algen


hallo Petra,

ich wollte eigentlich nichts zum Thema Algen posten......aber diese mail wollte ich Dir zu Info zukommen lassen.......

ich habe mich die letzten jahre ehrlicherweise nicht mit dem Algenthema beschäftigt......

aber vor vielen Jahren waren schon Diskussionen über Algen im Gange im Rahmen der Ökö und Vollwerternährungsszene.......ich suche das mal raus!

langsam werde ich wieder neugierig und lese mich bald mal neu ein.......

danke für Deine Links

aufmunternde Grüße

Rhoa





Informationsdienst Wissenschaft (idw) - Pressemitteilung
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von
Guericke" e.V. (AiF), 25.09.2001

Frisches grünes Brot

Die industrielle Nutzung der Mikroalge als Rohstofflieferant boomt. Eine
deutsche Anlage macht Europa zum größten Mikroalgen-Produzenten
weltweit.


Viele hochwertige Inhaltsstoffe und ihre kostengünstige Kultivierung -
bislang vor allem in südlichen Ländern - machen Mikroalgen zu
interessanten Rohstofflieferanten für verschiedene Branchen. Die
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von
Guericke" (AiF) fördert seit einem Jahrzehnt die Erforschung der
Einsatzgebiete und Anbautechniken dieser multifunktionalen
Wasserpflanzen. Grünes Brot und Algenshampoo sind nur ein kleiner
Ausschnitt der bislang verfügbaren Produktpalette. Im Auftrag der
AiF-Mitglieder Forschungskreis der Ernährungsindustrie und DECHEMA
Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie forschen
Wissenschaftler am Institut für Getreideverarbeitung (IGV) in
Bergholz/Rehbrücke bei Potsdam zur Erschließung neuer Algen-Märkte in
den Industriezweigen Lebensmittel, Pharmazie, Kosmetik und Tierfutter.

Die Meeresbewohner mit Namen wie Chlorella vulgaris und Spirulina
platensis bevölkerten die Erde bereits Jahrmillionen vor dem Menschen.
Anspruchslos verarbeiten sie Sonnenlicht und Kohlendioxid unablässig zu
Biomasse und Sauerstoff. Damit schufen sie einst die Voraussetzungen für
höhere Lebensformen und bilden noch heute mit mehr als 30.000 Arten die
Basis der Nahrungskette im Wasser.

Beeindruckend ist ihr Reichtum an gesundheitsfördernden Wirkstoffen. Sie
enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe
in hochkonzentrierter Form, beispielsweise zehnmal soviel Beta-Carotin
wie die Karotte. Ihr Gehalt an Vitamin B12 ist zwei- bis dreifach höher
als in der bisher als beste natürliche Quelle bekannten Rinderleber.
Beim Proteingehalt übertreffen die Algen Fleisch, Milch und Hühnereier.

Während ihres Stoffwechsels bauen Mikroalgen Schadstoffe ab und
synthetisieren Wertstoffe. Deshalb ermöglicht die regenerative
Algenbiomasse im Bereich der Bioökologie die Sanierung von Gewässern,
die Rekultivierung von Ödland und die nachhaltige Energiegewinnung. Seit
kurzem untersucht Professor Dieter Ihrig von der Märkischen
Fachhochschule in Iserlohn die Machbarkeit eines biologischen
Solarenergiegenerators. Kombiniert mit Brennstoffzellen könnte ein
solcher Prozess ohne CO2-Emission die Energiequelle der Zukunft sein.
Mit diesem Projekt fördert die AiF die anwendungsorientierte Forschung
und Entwicklung an Fachhochschulen.

Bei Klötze in Sachsen-Anhalt produziert die Firma Ökologische Produkte
Altmark seit einem Jahr in insgesamt 500 Kilometer langen Glasröhren den
viel versprechenden Rohstoff Mikroalge. Die Anlage im Wert von 18 Mio.
DM ist die erste weltweit, die als geschlossenes System arbeitet und -
im Gegensatz zu Aquakulturen unter freiem Himmel - die Algen vor
schädlichen Umwelteinflüssen abschirmt. Entwickelt wurde dieses
Züchtungsprinzip von der Firma B. Braun Biotech International in
Melsungen gemeinsam mit dem IGV. Bei 25 bis 32 Grad Celsius "fressen"
die Algen tagsüber und vermehren sich nachts durch Zellteilung.
Automaten steuern die Zugabe von CO2 und Mineralsalzen in Abhängigkeit
von der Intensität der Sonnenstrahlung. Nach der Ernte, die im Sommer
täglich stattfindet, trennt eine Zentrifuge Wasser und Algen; dann
werden die Pflanzen rasch und schonend bis auf drei Prozent Restfeuchte
getrocknet. So entstehen täglich bis zu 700 Kilogramm grünes
Algenpulver. Pro Jahr kann der Photobioreaktor 130 Tonnen davon
produzieren und deckt damit rund fünf Prozent der Weltproduktion. Mit
dieser Produktionsanlage schiebt sich Europa auf dem Gebiet der
Mikroalgen-Biotechnologie weltweit auf den ersten Platz vor Japan und
die USA.

Ansprechpartner: Dr. Otto Pulz, IGV GmbH, Tel.: (03 32 00) 8 91 51
Prof. Dieter Ihrig, Märkische FH Iserlohn,
E-Mail: Ihrig@mfh-iserlohn.de
Michael Liwowski, Ökologische Produkte Altmark GmbH,
Tel.: (0 39 09) 51 04 87
Heinz-Rüdiger Keitel, B. Braun Biotech International GmbH,
Tel. (0 56 61) 71 39 40

uuuuuuu

Pressearbeit: AiF, Silvia Behr, E-Mail: presse@aif.de, Tel.: (02 21) 3
76 80 - 55

von Rhoa - am 25.09.2001 17:15

Re: @petra Info zu Algen

Hallo Rhoa,

hier geht es um Meeresalgen.

>>Die Meeresbewohner mit Namen wie Chlorella vulgaris und Spirulina
platensis bevölkerten die Erde bereits Jahrmillionen vor dem Menschen.>>

Die Alge, die als angebliches Wundermittel auch für ADHS verkauft wird, ist eine Süßwasseralge.

Das ist so ähnlich wie bei Pilzen, es gibt Speisepilze oder auch giftige Pilze.

Die AFA-Alge stammt aus dem kanadischen Klamath-See und wird von der kanadischen Gesundheitsbehörde als lebertoxisch eingestuft verbunden mit der Warnung, sie nicht Kindern zu geben.

Viele Grüße
Dagmar
Elterngruppe Frankfurt


von Dagmar - am 25.09.2001 17:50

@Dagmar danke



hallo Dagmar,

danke für Deine schnelle Aufklärung, aber diese Algenthema geht echt an meinem Gehirn vorbei .-)

ich habe schon vor Jahren dieses Thema zu den Akten gelegt, aber aus ernährungsphysologischer Sicht........nach Recherchen auch zu Meerwasseralgen, die ja leider auch hochbelastet und toxisch auf dem Markt gelangen.......

beim einlesen in das ADS-Thema habe ich Algen ausgefiltert........grins.......


danke für deinen Hinweis.........
ich lerne dazu........


liebe Grüße

Rhoa

von Rhoa - am 25.09.2001 18:15
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