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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Dagmar, Rhoa, Ricki, Sabine (hinky), Wally, Antje

Gewissensbildung - alle und Wally

Startbeitrag von Dagmar am 02.10.2001 14:25

Hallo,

ich habe meinen Bericht über die Gewissensbildung bei ADS'lern fertig.

Wen es interessiert:




Frau Dr. Schlüter-Müller ist selbst Analytikerin und sehr genaue ADS-Kennerin. Sie sagte im Vortrag noch, dass es in Amerika *selbstverständlich* sei, dass Analytiker und Familientherapeuten die Ergebnisse der Hirnforschung anerkennen und in ihr Wissen und ihre Behandlungen mit einbeziehen.

Viele Grüße
Dagmar
Elterngruppe Frankfurt

Antworten:

Hallo Dagmar,
nochmals ganz herzlichen Dank. Ich finde das unheimlich interessant. Es ist genauso geschildert, wie man es erlebt und empfindet. Aber die Zusammenhänge sind mir bisher nicht so bewußt geworden.
Ich denke, das ist auch eine gute Information für Lehrer u. ä.
Lieben Gruß
Wally

von Wally - am 02.10.2001 19:33
Hi Dagmar,

gut geschrieben und schlüssig erklärt, danke.
Wer mehr Hintergrundwissen sucht, mag sich des Links unten bedienen.

Liebe Grüße,
Sabine
Die Zukunft des Hirns


von Sabine (hinky) - am 02.10.2001 19:34
Hallo Dagmar

DANKE !!!
Erkenne ich doch auch hier meine Tochter voll und ganz wieder.
Solche Berichte helfen mir sehr, da ich ja immer noch so unsicher bin.

Liebe Grüße Antje

von Antje - am 02.10.2001 20:48
Hallo Dagmar!

Auch ich möchte mich bedanken.

Ich habe mir den Bericht ausgedruckt,um ihn Pascal´s Lehrerin zu zeigen.
Vielleicht versteht sie ihn dann besser.

Liebe Grüße
Ricki

von Ricki - am 02.10.2001 22:03
Hallo zusammen,

ja mich hat das auch sehr beeindruckt. Denn beobachten konnte ich das bei meinem Ältesten auch, aber ich hätte nie den Zusammenhang entdeckt. Und ich dachte während des Vortrages, wie Unrecht ich ihm doch getan habe. Hätte ich um die Zusammenhänge gewusst, dann hätte ich das ganz gezielt mit ihm üben können, wäre aber nicht so verzweifelt gewesen und hätte sicher nicht so häufig geschimpft, eben aus eigener Enttäuschung heraus.

Heute denke ich, je besser man über ADS Bescheid weiß, je mahr Zusammenhänge und Facetten man kennt, umso besser kann man die Kinder unterstützen und um so weniger ist man als Mutter kränkbar. Das macht wieder stark und hilft unseren Kindern.

Danke Sabine für den Link. Ich hatte den Namen nicht genau verstanden, aber das war er :-))

Viele Grüße
Dagmar
Elterngruppe Frankfurt


von Dagmar - am 02.10.2001 22:09


Hallo Dagmar,

danke schön für den Bericht!!!!

Wichtig finde ich auch anscheinend so wie Du,viel über die Facetten von ADS zu wissen.
Ein wichtiger Apekt für mich ist auch, die Kränkung die Mütter und Väter durch ihre Kinder erfahren.........und die Endlosschleife in der Eltern dann denken........bin ich schuld etc.

Es ist immer ein Puzzlespiel herauszufinden, war erst die Henne oder das Ei da.....grins.....

Seit ich mich mit dem großen ADS-Thema beschäftige, kann ich viel gelassener und ruhiger auf die sogenannten schwierigen Situationen reagieren und nehme es nicht so persönlich :-)

ich suche mir jetzt schneller Hilfe und Rat anstatt mich ständig zu fragen, was habe ich schon wieder falsch gemacht.......

Grüße

Rhoa

von Rhoa - am 03.10.2001 14:13

Re: Schuldgefühle

Hallo Rhoa,

die Schuldgefühle bei den Müttern abzubauen und sie dadurch wieder erziehungskompetent zu machen, sagte die Ärztin, sei ihr ganz großes Ziel. Sie sagte, wenn die Mütter zum ersten Termin mit den Kindern kommen, dann kommen sie oft kaum die Türe herein, so seien sie mit Schuldgefühlen beladen.

Sie kritisierte, dass jeder heute glaube den Müttern Ratschläge über die Erziehung ihrer Kinder geben zu können, ohne die Situation wirklich zu kennen. Oft hätten die Familien schon eine Reihe von Therapien und Familienberatungen hinter sich, in denen die Schuld der Mütter sich immer weiter vergrößerte, weil diese Kollegen erkennen würden, dass es in der Familie Probleme gibt und sehr schnell dabei seien, die Probleme der Kinder durch die Probleme in der Familie zu erklären. Insbesondere die Mütter würden dies dann wieder auf sich beziehen.

Ihr Anliegen ist es Müttern erst einmal die Schuldgefühle zu nehmen und sie stark zu machen, denn solch schwierige Kinder bräuchten für eine gute Entwicklung starke Mütter. In den Augen dieser Ärztin sind Mütter sehr kompetent im Umgang mit ihren Kindern. Sie sagte, vieles hätten die Mütter schon aus dem Gefühl heraus richtig gemacht, das Problem sei, dass dies i.d.R. aber nicht anerkannt werde, sondern dass die Mütter oft erzählt bekommen, was sie alles falsch machen.
Sie macht Müttern dann bewusst, was sie alles schon richtig gemacht haben und gibt ihnen ihr Selbstbewusstsein zurück.

Und das sagt eine Analytikerin mit jahrzehntelanger Berufserfahrung.

Es tut schon gut zu wissen, dass es Fachleute gibt, die uns verstehen und uns helfen unsere Kinder gut großzuziehen.

Viele Grüße
Dagmar
Elterngruppe Frankfurt


von Dagmar - am 03.10.2001 16:55
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