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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Cornelia Kuhn, Angelika (TanteGela), Beate Mahr, Teleri, Rhoa

Stellungnahme29.04.02 Kinderärzte zur dpa-Meldung

Startbeitrag von Rhoa am 03.05.2002 07:16



beim Surfen bin ich doch glatt darüber gestolpert
wollte euch das nicht vorenthalten :-)

das steht bestimmt nicht in unseren örtlichen Tageszeitungen

[www.kinderaerzteimnetz.de]


Rhoa

Antworten:

Hallo Rhoa,

ich konnte es mir nicht verkneifen DIESEN Link an unsere Tageszeitung zu schicken. !!!!!!!!!!

Die haben den Müll nämlich auch geschrieben.

Hast du den Link an den Spiegel geschickt ??? ;-)

Gruß
Beate

von Beate Mahr - am 03.05.2002 07:27
Also mein Arzt oder besser gesagt der meines Sohnes hat mir aus meine Bedenken bezüglich der Abhängigkeit dazu folgendes erklärt:
das unbehandelte ADS Kinder eher in Gefahr geraten später abhängig zu werden von irgendwelchen Drogen ob legale wie Alkohol etc. oder illegale weil sie mit Ihren leben nicht so gut zurechtkommen würden. Und sich dadurch Ventile zu schaffen.
( Ich glaube das war bei meinen Ex Mann der Fall ohne Alkohol hatte der nichts auf die Reihe bekommen aber je mehr er trank um so aggressiver wurde er)

Ich hoffe ja das meinen kindern später nicht so geht
Gruß Conny

von Cornelia Kuhn - am 03.05.2002 07:31

Ich hab auch einen

Hallo,

ich hab auch einen , er ist nicht neu, er war hier glaub ich schon mal - - - EGAL

[www.dgsuchtmedizin.de]

Gruß
Beate

von Beate Mahr - am 03.05.2002 07:39
Hallo Rhoa!

Ebenso wie Beate wird dieser Link an unser Käseblatt geschickt.
Dort stand nämlich auch dier übliche Schwachsinn von wegen Schulhofdroge und tralala.
Bin nun sehr gespannt, ob sich etwas von dem Link in der Presse wiederfindet.

Liebe Wochenendgrüße,
Angelika (TanteGela)

@ Cornelia K.: Im Buch "Hochrisiko ADS - Plädoyer für eine frühe Therapie" von Stollhoff/Mahler/Duscha
ISBN 3-7950-0778-X erschienen im Schmidt-Römhild-Verlag, wird ausführlich über unbehandeltes ADS, den langen Leidensweg und die möglichen Folgen geschrieben.
Vielleicht hast Du Interesse an diesem Buch und könntest es auch Deinem Arzt empfehlen.

von Angelika (TanteGela) - am 03.05.2002 07:47
Hallo Tante Gela
wo kann ich das Buch beziehen??

von Cornelia Kuhn - am 03.05.2002 07:50
Hallo Cornelia!

In jeder Buchhandlung, oder versuch´s mal bei Amazon, dann tust Du diesem Forum indirekt noch etwas Gutes.

Angelika (TanteGela)

von Angelika (TanteGela) - am 03.05.2002 08:26
Dann werd ich es wohl bei Amazon probiere bei uns hier in der Stadt gibts keine Buchhandlung und in der Nachbarstadt wenn ich dort nachfrage gucken die mich dumm an und fragen mich am Ende noch ob ADS was zum essen ist
Gruß Conny

von Cornelia Kuhn - am 03.05.2002 14:13
Hallo,

wenn es nicht so traurig wäre, hätte ich wahrscheinlich schallend gelacht...

2-10% ist ein gut formuliertes Eingeständnis darüber, daß man gar nicht weiß, um wie viele betroffene Kinder es nun wirklioch geht.
Wenn man auf der Seite, die durch Anklicken des Links geöffnet wird, auf die Rubrik "Krankheiten von A-Z" klickt und dann mal ganz rechts auf die Seite sieht, findet man tatsächlich einen Link zu einem Bericht, in dem es um das "Beruhigungsmittel Ritalin" geht. Ist schon etwas peinlich, wenn unsere Bundesdrogenbeauftragte nicht zwischen einem Stimulanz und einem Beruhigungsmittel unterscheiden kann, finde ich.
Lt. Frau Caspers-Merk sollen "Ärzte (sollen) demnach Ritalin nur noch dann verordnen, wenn sie auch eine entsprechende Therapie anbieten können". Schön, sehr löblich. Ich frage mich nur, wo Frau Caspers-Merk all die fehlenden Therapieplätze hernehmen will.
Der Rest des Artikels ist so daneben, daß es an sich keinen Sinn macht, überhaupt etwas dazu zu sagen, aber ich bin jetzt mal unsinnig :-)
"Laut "Spiegel" gilt das Medikament, das hyperaktiven Kindern mit so genanntem ADHS-Syndrom (Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts)-Syndrom ) verabreicht wird, in immer mehr Familien als Problemlöser." Das ist eine dermaßen verzerrte Darstellung, daß es schon an Rufmord grenzt.
"Das Gesundheitsministerium hatte sich bereits im August 2001 besorgt über den drastisch gestiegenen Konsum der Psycho-Pille geäußert." Solche Formulierungen sind es, die Ritalin, die Kinder, die es nehmen und die Eltern, die es geben, in Verruf bringen!
"Kinder unter sechs Jahren sollen gar kein Ritalin bekommen."
Solange es nicht wirklich nötig ist, bin ich auch nicht dafür. Was aber, wenn das Kind stark depressiv ist, einen emensen Entwicklungsrückstand aufweist und sich aufgrund seiner durch ADS verursachten Wahrnehmungsstörung ständig in ernsthafte Gefahr bringt? Wäre es da nicht sinnvoller, im Einzelfall zu gucken, was für das Kind die geringere Gefahr darstellt?
Die ganze Diskussion läuft immer noch viel zu verallgemeinernd und zu voreingenommen. Es gibt anscheinend ein Pro Ritalin und ein Contra Ritalin, dazwischen ist offensichtlich nichts. Ich hatte irgendwann mal gelesen, man sollte immer den individuellen Fall begutachten, aber das scheint in dieserr Diskussion unterzugehen.

Lieben Gruß, Teleri

von Teleri - am 03.05.2002 19:25
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