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ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
25
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Rowina, Ingrid Thiel, Dagmar D., Gaby, Sabine (hinky), Monika Müller, Ralf Br, Aufpasser, Maximilian, Cat1964, Beate Mahr, Sonja Bellmann

Wohin sollte man sich wenden wenn bei einem Kind der Verdacht auf ADS besteht?

Startbeitrag von Rowina am 18.05.2003 11:10

Hallo,

in meinen Bekanntenkreis ist ein Kind, wo der Verdacht besteht es hätte ADS. Nun wollte ich mich erkundigen, wohin man sich wenden soll um diesen Verdacht zu bestätigen, oder zu widerlegen? Reicht es aus ein zwei Sitzunge bei einem Pschologen zu verbringen? ADS ist doch eine Stoffwechselstörung im Neurotransmitterhaushalt des Gehirns. Sollte man dann nicht in die Neurologíe gehen?

Gibt es eigentlich verschieden Abstufungen von ADS? Das heisst leichte und schwere ADS? Die Mutter des betroffenen Kindes sagt er hätte eine leichte ADS.

Welche Schulen, oder Kindergärten sind geeignet, wenn das Kind wirklich ADS hat.

Wäre eine Lernbehinderten Schule dann eine richtige Schule?
Das Kind wurde nach zwei Test auf eine Lernbehinderten Schule eingestuft.

soviel ersteinmal

gruß Rowina

Antworten:

Hallo Roswina,

am besten wendet sich die Mutter an eine Selbsthilfegruppe in der Umgebung, dort wird sich am ehesten Arztadressen erfahren, wo eine Diagnose gemacht wird.

ADS beeinträchtigt nicht alle Kinder gleich - um auf Deine Frage nach den "Abstufungen" zu kommen - einiges kann man z. B. mit häuslichen Strukturen und entsprechenden Erziehungstricks tun. Unbehandelt kann es durch die fortlaufenden Probleme im Umfeld stärker wirken, als es ursprünglich ist.

Ob das Kind letztendlich auf einer Schule für Lernbehinderten gut aufgehoben ist läßt sich von hier aus sowieso nicht beurteilen. Kann sein, dass eine Medikamentenbehandlung durchaus eine normale Beschulung möglich macht.

MfG


Cat

von Cat1964 - am 18.05.2003 12:22
Ob das ein Fake ist????


Wenn ja aber ein schlechter.



:-(

Gaby

von Gaby - am 18.05.2003 17:16
Die letzte Nachricht verstehe ich nicht?!?
Sind sie hier immer gleich so freundlich?

gruß Rowina

von Rowina - am 18.05.2003 17:42
an Cat1964: Danke für deine Antwort!

gruß Rowina

von Rowina - am 18.05.2003 17:45

Re: Wohin sollte man sich wenden wenn bei einem Kind der Verdacht auf ADS besteh

Hey Gaby,

kannst Du mir erklären, wie Du Dein Posting gemeint hast? Wie kommst Du auf Fake?

Denkst Du diese Frage von Rowina wäre ausgedacht und nicht ernst gemeint? Und wenn ja, wie kommst Du denn darauf?

Eine freundlich gemeinte Frage von einer

sehr ratlosen Ingrid

von Ingrid Thiel - am 18.05.2003 17:48

Re: Wohin sollte man sich wenden wenn bei einem Kind der Verdacht auf ADS besteh

Das würde mich auch einmal interessieren!

gruß Rowina

von Rowina - am 18.05.2003 17:51

Re: Wohin sollte man sich wenden wenn bei einem Kind der Verdacht auf ADS besteh

Hallo Ingrid,
als Adsler läuten bei mir immer 100 Glocken wenn ich solche Postings lese wo genau drin steht um was es geht und diese mit einem Namen unterschrieben sind,den wir noch nie gelesen haben.




Gaby

von Gaby - am 18.05.2003 18:00
Würde mich sehr freuen, wenn ich noch mehr Antworten bekommen würde, da ich mich mit ADS nicht auskenne und ich für meine Bekannten Informationen suche, damit sie das Richtige tun können. Finde es schade, wenn einige das gleich als Fake abfertigen. Aus Erfahrungen mit anderen Foren kenne ich es so, das sich bestimmte Gruppen innerhalb dieses Forums bilden und dort Wortführer sind, die wenn sie etwas über eine Person, oder zu einen Thema sagen, die anderen beeinflussen.

Hoffe das ist hier nicht so und ich bekomme hier Hilfe, auch wenn es sich nicht um mein eigenes Kind handelt, sondern um das einer Bekannten. Denn das Kind steht mir sehr nahe und ich möchte, das es wenn es tatsächlich ADS haben sollte, die bestmögliche Hilfe bekommt und nicht einfach abgestempelt wird. Deswegen dachte ich, ich könnte mir hier im Forum Rat holen und das dann meiner Bekannten mitteilen.

gruss Rowina

von Rowina - am 18.05.2003 18:05

Re: Wohin sollte man sich wenden wenn bei einem Kind der Verdacht auf ADS besteh

Hallo Gaby, nur nach dem Namen kann man nicht gehen. Es gibt soviele verschiedene Namen, die man noch nicht gelesen hat. Warum sollte in meinen Post nicht stehen um was es geht?

gruß Rowina

von Rowina - am 18.05.2003 18:09

Tja ... weißt du ...

Hallo

du schreibst ... < Aus Erfahrungen mit anderen Foren ...>

Dann solltest du auch wissen,
dass wenn man ( frau ) neu wo hin kommt,
dass man ( frau ) sich vielleicht erst mal vorstellt !!!!!

hast du das getan ??? Nein du bist mit der Tür ins Haus gefallen !!!

Du schreibst ... < ich weiß nicht was ADS ist ...>
schreibst aber gleichzeitig ... < ADS ist doch eine
Stoffwechselstörung im Neurotransmitterhaushalt des Gehirns.
Sollte man dann nicht in die Neurologíe gehen?>

hast du auf der HP mal ein bißchen gelesen ??? Nein hast du nicht !!!

Da glaubst du aber ... das da bei einigen die Glocken läuten ...

weil wenn ich von etwas keine Ahnung hab ...
dann benutze ich keine ** Fachausdrücke **

So nun zu deiner Frage

***Nun wollte ich mich erkundigen, wohin man sich wenden
soll um diesen Verdacht zu bestätigen, oder zu widerlegen?
Reicht es aus ein zwei Sitzunge bei einem Pschologen zu verbringen? ***

Sicher ( können ) 2 Sitzungen bei einem Psychologen reichen ...
Zur Diagnosestellung ... dann gehen die Therpien weiter ...

Warum willst du eine Diagnose von einem Psycho . wiederlegen ???

Wenn eine Mutter ihr Kind bei einem Psycho. vorstellt ...
hat sie und die Familie (oft) einen langen Leidensweg hinter sich ...
warum willst du dann Unruhe stiften - die Familie verunsichern ???

Weil Info´s über die Erkrankung wird sie von Ihrem Doch erhalten ...
ebenso Therapiepläne ...

Meine Frage ... mit welchem Recht willst dich da einmischen ???
Willst du dich selbst über ADS informieren ???

Oder willst du aufmischen

fragt sich
Beate

von Beate Mahr - am 18.05.2003 19:45

Re: Tja ... weißt du ...

Ich werde mit sicherheit ersteinmal alle Themen hier durchlesen, bevor ich etwas schreibe! Dann sitze ich bestimmt in drei Tagen noch dabei die Themen zu lesen.
Nur weil ich einige Fachausdrücke kenne, heisst es nicht, dass ich mich gleich mit der ganzen Problematik auskenne.
Ich will mich tatsächlich über ADS informieren.

Möchte nicht die Familie aufmischen oder dieses Forum, wie mir das hier unterstellt wird.

Eigentlich wollte ich nicht ausführlich auf die "Leidensweg" des Kindes, der Familie eingehen. Es könnte ja doch sein, dass die Mutter oder der Vater doch sich in diesem Forum anmelden werden.

Aber trotzdem werde ich jetzt grob darauf eingehen, da mir ja hier einiges unterstellt wird. Natürlich habe ich mich schon grob im Netz erkundigt was ADS ist. Es gibt ja genug Seiten (oder nicht genug) die dieses Thema behandeln.

Also es schaut momentan so aus. Das Kind wurde als Schwierigkeiten auftraten in einen Kindergarten für Behinderte gesteckt. Da wurde das Kind morgens abgeholt, und nachmittags wieder nach Hause gebracht. Das war natürlich schön bequem. Nun soll das Kind auf eine Schule für Lernbehinderte gehen. Natürlich wäre es da auch schön wenn das Kind abgeholt und wieder nach Hause gebracht wird.
Ansonsten jedes Mal wenn ich zu Besuch zu den Bekannten komme, spielt es entweder draussen mit anderen Kindern, oder sitzt im Schlafzimmer und guckt Fehrnseh.

Natürlich ist das Kind hyperaktiv. Aber das wäre ich auch gewesen, wenn meine Mutter sich nicht mit mir hinsetzt. Immer nur Besuch im Haus ist und ich bei Fragen die ich habe weggeschickt werde.

Wenn mir niemand zeigt wie ich die Schuhe zubinden muss, ist es natürlich klar, dass ich es nicht lerne. Genauso wie von selber nicht lerne mich anzuziehen, oder mir eine Knopf zuzumachen, wenn man es mir abnimmt.

Jedes Kind ist mal wild und tobt rum. Aber wenn man lebhaft ist, heisst es ja nicht gleicht, das man ADS hat.

Nun hatte ich mich halt gefragt, warum es so schnell, nach nur wenigen Sitzungen festgestellt werden kann und keine weiter Therapie erfolgt und dieses Kind nur auf eine Lernbehinderten Schule soll.

Soviel ersteinmal

gruß Rowina

von Rowina - am 18.05.2003 20:11

Re: Beate

Hallo Beate,

sorry, auch wenn Du dir jetzt auf die Füße getreten fühlst.

Aber jetzt hast DU dich völlig im Ton vergriffen.

Ich möchte hier auch einmal bemerken, das derartige Postings,
wie Du es jetzt geschrieben hast, von unseren Kritikern mit
Freude gelesen und zitiert werden.

Aber man kann ja an allem arbeiten, nicht wahr???

Gruß
Maximilian



von Maximilian - am 18.05.2003 20:48

Re: Beate

Ich bin über die Postings zu diesem Thread als noch relativer Neuling ziemlich beunruhigt.

Das klingt so, als würde hier jedem, dessen Namen man nicht kennt, erstmal niedere Beweggründe unterstellt.

Gefällt mir gar nicht gut und ich gebe Dir recht, Maximilian!

Schlaft alle gut, auch Du Rowina, ich kann zu Deiner Frage leider nichts sagen, da meine Kinder alle erwachsen sind und wir erst seit Februar von ADS wissen.

Gruß Ingrid

von Ingrid Thiel - am 18.05.2003 20:55

Re: Tja ... weißt du ...

Hallo Rowina,

wenn ich deine Anfrag nun richtig verstehe, dann geht es um das Kind einer Bekannten, bei dem ADS diagnostiziert wurde, du aber denkst, es sei nicht ADS, sondern Vernachlässigung des Kindes im Spiel.

Nun, so etwas wird natürlich auch in der ADS-Diagnostik abgeprüft, denn natürlich gibt es Kinder, die vernachlässigt werden.

So wie du über die betroffene Familie schreibst, scheinst du keine sehr gute Freundin zu sein, dein Ton dieser Familie gegenüber wirkt sehr negativ. Deshalb interessiert mich, welches Interesse du an der Klärung dieser Frage hast?

Weißt du, wenn du hier liest, wirst du festellen, dass sich Eltern von ADS-Kindern immer wieder Anwürfe von Nachbarn, Lehrern, Bekannte etc. gefallen lassen müssen, die daraus entstehen, dass diese Leute nicht mit dem Kind zusammen leben.

Nun haben wir Eltern natürlich mehr Wissen über die Entwicklung unserer Kinder, haben Fachleute aufgesucht und setzen uns für unsere Kinder ein.
Wir fragen uns deshalb immer wieder, wie Außenstehende auf die Idee kommen können, sich in die Erziehung unserer Kinder einzumischen oder gar psychologische oder ärztliche Diagnosen in Frage stellen können.

Wenn bei deinem Kind etwas diagnostiziert wird, das andere nicht nachvollziehen können, dann würdest du dir rechthaberische Einmischung von außen verbitten, da bin ich mir sicher.
Warum nur sollen Eltern von ADS-Kindern diese erdulden müssen?

Es wäre sehr hilfreich, wenn du über die Familie mehr schreiben würdest und vor allem darlegen würdest, welches deine Motive sind, die Diagnose in Frage zu stellen.



von Dagmar D. - am 18.05.2003 20:57

Re: Beate Nachtrag

Hallo, ich habe vergessen zu erwähnen, dass dies die ersten derartigen Postings sind, seit ich hier mitlese, also seit Anfang März.

Gute Nacht

Ingrid

von Ingrid Thiel - am 18.05.2003 20:58

Re:@Maximilian und Ingrid

Hallo ihr beiden,

ihr habt Recht, Beates Posting ist in einem Überschwang der Gefühle entstanden, so lese ich es zumindest.

Nun haben wir alle wunde Punkte, z.B. haben viele von uns erlebt, dass sich Außenstehende in negativer Weise in Diagnostik und Erziehung einmischen (Maximilian, ich denke wenn du an Sammys Situation denkst, verstehst du was ich meine).

Manchmal berühren Postings wunde Punkte, manchmal bewusst, meist aber unbewusst, denn in der Schriftsprache fehlen wichtige Kommunikationsmittel wie Mimik, Gestik und Tonfall.

So kann es passieren, dass ein Posting falsch aufgefasst wird oder ein Posting als Angriff verstanden wird, obwohl es vom Absender so nicht gemeint war.

Ich denke, Rowina hat die Möglichkeit mehr darüber zu schreiben, warum sie diese Frage interessiert, so werden sich die Missverständnisse klären können.

Und denken wir daran, wir sind alle nur Menschen, meist Menschen mit ADS, die ihre neuralgischen Punkte haben, die manchmal impulsiv reagieren, die Fehler machen. Auch ich bin nicht frei davon.

Gehen wir verständnisvoll und milde miteinander um :-))



von Dagmar D. - am 18.05.2003 21:09

@ Dagmar, Beate, Gaby, Maxi

Hallo Dagmar,

ich wollte auch wirklich niemanden anmachen, nur hat mich der Ton dieser Nachrichten ziemlich verwundert.

Wenn jemand durch die Suchfunktionen, die es ja gibt, auf dieses Forum stößt und eine Frage hat, sollte man, so finde ich, bis er sich irgendwie daneben benimmt oder als unseriös outet, schon so nett sein, die Fragen sachlich zu beantworten...

Eben weil die, im Gespräch wichtigen Hilfsmittel fehlen wie Mimik, Gestik und Tonfall, kann man doch nicht automatisch negativ denken. Allerdings verstehe ich auch die Beweggründe, die einen zu so einem Denken führen.

Und jetzt ist für mich diese Sache abgeschlossen und ich hoffe, Rowina wird sich nicht abschrecken lassen, uns weiter mit Fragen zu löchern....

Ich wünsche allen Mitgliedern dieses Forums eine wunderschöne Woche und viiiiiiiel Sonnenschein.

Eure Ingrid

von Ingrid Thiel - am 19.05.2003 06:15

Re: @ Dagmar, Beate, Gaby, Maxi

Möchte doch diejenigen bitten, die meinen Post als im Ton vergriffen und angreifend bewertet haben. Diesen noch einmal in Ruhe zu lesen und nicht nur oberflächlich!

In diesen Thread versuche ich weder Leute in diesem Forum zu beleidigen, oder mich negativ zum Thema ADS zu äussern.

Ich habe auch nirgendwo geschrieben das eindeutig ADS bei dem Kind diagnostiziert wurden ist. Ich kann mir nuneinmal nicht vorstellen, das man ein Kind nach ein oder zwei Sitzungen schon so gut kennt, das man sagen kann, dieses hat ADS.

Warum liesst man überall, ADS sei so schwierig zu diagnostizieren.

Es klingt vieleicht im ersten Moment so, als würde ich mich groß einmischen wollen und gegen die Eltern wettern. Da in den vorherigen Posts aber gemosert wurden ist, dass ich nichts über das Kind erzähle, dachte ich, ich sollte etwas über das Kind erzählen. In dem letzten Post, hatte ich auch bereits erwähnt, das ich das eigentlich nicht tun wollte. Wie in meinen ersten Post geschrieben, wollte ich mich hier erkundigen, in der Hoffnung eine Auskunft zu bekommen und diese dann an die Familie weiterzugeben als freundlicher Ratschlag.

Sehe ich es richtig, dass ein Kind, welches ADS hat, therapiert werden sollte? Nach dem letzten Stand den ich kenne, geht dieses Kind aber nicht zur Therapie. In dem Kindergarten für Behinderte, in dem es jetzt noch geht, bekommt das Kind Ergotherpie. Die Ergotherapie bekommt dem Kind vieleicht sogar sehr gut.

Es soll jetzt aber nach Einschulungstest auf eine Schule für Lernbehinderte gehen.

Jetzt noch einmal "freundlicher" zusammengefasst erzählt. Ist vieleicht als Beleidigend empfunden wurden, obwohl es in keinster Weise beleidigend wirken sollte.

Das Kind soll angeblich Bewegungsschwierigkeiten haben.
Es soll angeblich Schwierigkeiten haben links und rechts zu koordinieren. Ich schreibe angeblich, weil ich persönlich dieses nicht feststellen konnte.

Wenn ich mit dem Kind was unternommen habe, konnte ich nicht bemerken, das dieses Kind gegen eine Wand oder einen Schrank läuft. Wir waren erst letztens den ganzen Tag in einem Freizeitpark. Wo ich das Kind in seinen Bewegungen beobachten konnte. Das Kind hat herumgetobt, hat balanziert und wusste genau wo links und rechts ist.

Davon abgesehen, denke ich auch Kinder ohne ADS können mal hinfallen, oder beim Toben ausversehen ausversehen gegen den Schrank laufen.

Ausserdem sollte erwähnt werden das Impulsivität in der Familie liegt.

Dann wäre noch zu erwähnen, das dieses Kind grundsätzlich Schuhe mit Klettverschlüssen trägt. Kann ein Kind lernen sich die Schuhe zu zubinden, wenn es soilche Schuhe nicht trägt.

Dies soll keineswegs gegen die Eltern gerichtet sein. Das machen viele Eltern heutzutage falsch.

Vieleicht sollte ich noch sagen, wie alt das Kind ist.
Das Kind ist jetzt 6 und wird 7 Jahre alt.

Kinder entwickeln sich bekanntlich unterschiedlich. Nicht jedes Kind ist gleich. Vieleicht braucht das Kind auch noch ein Jahr, um für die Schule fit zu werden.

Das Kind ist auch sehr viel draussen und spielt mit den Kindern in der Nachbarschaft. Hat also sozusagen Freunde oder zumindestens Bekannte.

Aus Erzählungen von der Mutter, habe ich erfahren, das sich das Kind liebevoll um die behinderten Kinder in seinem Kindergarten kümmert.

Leider ist es bei vielen Eltern heute so, das diese sich nicht (aus meiner Sicht) ausreichend um die Kinder kümmern. Damit meine ich nicht, dass sie diese Vernachlässigen. Damit meine ich was für mich selbstverständlich ist, dass sich die Mutter und der Vater mit den Kindern hinsetzen und auch einmal was spielen. Das sie den Kindern zuhören, wenn sie was erzählen, dass sie auch einmal nur Zeit für die Kinder haben, ohne das Besuch da ist.

Natürlich sollen Eltern auch ihren Freiraum haben. Den Kindern sollte schon ein klares Nein beigebracht werden. Aber wenn jeden Tag Besuch da ist und das Kind seine Eltern kaum für sich hat, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn dieses weniger Vertrauen zu seinen Eltern hat.

Oft genug musste ich miterleben, wenn ich zu Besuch war und ich wollte mit den Kindern was spielen etc, oder reden, das diese dann weggeschickte werden.

Desweiteren hat dieses Kind von dem ich rede einen älteren Bruder. Spielen können diese nicht zusammen. Das haben sie nicht gelernt.

Vieleicht reicht das ersteinmal, ohne das es gleich wieder als beleidigend, oder einmischend aufgefasst wird.

Es sollte bedacht werden, das es vieleicht Menschen gibt, die ehrliches Interesse zeigen und ihren Mitmenschen helfen wollen.

Wie ich im ersten Post geschrieben habe, wollte ich lediglich den Eltern Ratschläge geben, wo sie sich hinwenden können um diese Diagnose noch einmal zu überprüfen.

Wenn das Kind wirklich ADS hat, dann heisst es ja nicht, das dieses Kind "behindert" ist, und das dann nichts mehr getan werden muss und einem dann möglichst alles abgenommen werden muss.

Dann muss sich auch dementsprechend um dieses Kind gekümmert werden. Das heisst nich nur durch Therapien, muss etwas getan werden, sondern die Eltern müssen sich dementsprechend mit dem Kind zusammentun.
Oder sehe ich das verkehrt.

Wenn ich dort zu Besuch bin, ist das einzigste, was ich zu hören bekomme, das Kind ist ja behindert, hat ADS, stärken fördern, wärend dessen kann es sein, das das Kind daneben sitzt und zuhört, wärend die Mutter erzählt, das es Bewegungsschwierigkeiten hat und behindert ist und auf eine normale Schule kann es nicht gehen.

Wenn sogar der Bruder sagt, das es behindert ist und das vor dem betroffenden Kind und er müsse ja besonders Rücksicht nehmen, dann tut das schon weh.

Es tud mir leid das ich vieleicht zu impulsiv bin und das ich in der Beziehung so empfinde, aber ich meine das muss so doch nicht vor dem Kind behandelt werden.

Ich meine wenn es ADS oder eine andere Behinderung hat, dann kann man es in einer angemessenen Art mit dem Kind besprechen. Wenn es dafür alt genug ist.

Nur noch anmerkend das Kind ist so ein liebes Kind. Das ich mir gar nicht vorstellen kann, das solche Probleme hat, wie die Mutter erzählt.

Um etwas positives über die Eltern zu erzählen, wenigstens scheint es sie halbwegs zu interessieren, was ihr Kind hat. Auch wenn sie sich selber kaum informiert (siehe Internet, auch wenn sie Internet Zugang haben), deswegen hoffen ich ja, das ich ihr vieleicht ein wenig zur Seite stehen kann, auch wenn ich nicht glaube, das sie diese Hilfe annehmen wird und das Kind auf diese Schule versauern wird und auch weiterhin jeden Tag unangemeldet Besuch vor der Tür steht, um den sich dann gekümmert wird.

gruß Rowina.

von Rowina - am 19.05.2003 10:56

Re: @ Das Thema ist jetzt abgelutscht!


........gleich im oberen Teil steht was von oberflächlich ;
möge sich den Schuh anziehen ,wer will ;den alten Forumern
paßt er definitiv nicht ;
Mir ist das Thema allgemein zu blöd .

Gruß Sonja

von Sonja Bellmann - am 19.05.2003 11:24

Mädels - haben wir Vollmond?

Hallo Rowina,

zu erst einmal - willkommen im Forum.

Ich find es immer lobenswert, wenn sich Nichtbeteidigte über ADHS informieren.
Das hier einige Leute an dem ADS-Obacht-allewollenmirwas-Syndrom leiden, hab ich noch nie erlebt.
Sie meinen es aber bestimmt nicht böse. (Die sind echt nett) ;-)

Leider ist es so, dass sehr oft hochbegabte ADHS-Kinder in Sonderschulklassen, oder Schulen für Behinderte ein elendes Dasein fristen. Meist aus fehlendem Wissen über diese Krankheit.

Die Diagnose kann in 2 Sitzungen mit Kind und Eltern zwar gestellt werden, aber meist werden noch Telefonate mit den Pädagogen (und evtl. mit anderen Familienangehörigen) geführt.
Außerdem sollten einige med. Untersuchungen gemacht werden, um andere Krankheiten auszuschließen.

Viele Psyschologen können diese Sachen zwar machen, aber ob sie dann die richtige Therapie finden... ?

Es wäre wirklich sinnig, dass sich die Eltern dieses Kindes an eine Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe wenden, weil dort Menschen sind die Wissen welche Therapeuten, oder Ärzte das besonders gut oder besonders schlecht können.

Eine Liste nach Postleitzahlen geordnet, findest Du auf der Hauptseite unter
[www.ads-hyperaktivitaet.de]

Eines solltest Du aber auf keinen Fall machen - dir ein Bild über die Familienverhältnisse. (Es sei denn es wird geschlagen o.ä.)
Wenn das Kind ADHS hat wirst Du als Außenstehende nie verstehen, was das für die Familie heißt.

Ich wünsch dem Kind viel Glück
und Dir viele Antworten

Ralf

von Ralf Br - am 19.05.2003 11:48

Re: Mädels - haben wir Vollmond?

Danke, für deine Informationen! Das ist mit einer der einzigsten Posts die mir weiterhelfen.

Die Eltern bleiben immer die Eltern des Kindes. Ich kann nur versuchen ihnen beiseite zu stehen und ihnen die Informationen, die ich bekommen habe weiterzugeben.

Was sie daraus machen ist letztendlich deren Entscheidung.
Aber hoffen, dass sie sich richtig entscheiden, kann ich ja.

gruß Rowina

von Rowina - am 19.05.2003 11:54

Re: @ Dagmar, Beate, Gaby, Maxi

Hallo Rowina,

bedenke bitte bei aller guter Absicht, Rat-Schläge sind auch Schläge !!!

Du hast tatsächlich mit ADS noch wenig praktische Erfahrung, sonst würdest du manches anders erklären, als du es derzeit den Eltern unterstellst.

hier meine Antworten:

> Warum liesst man überall, ADS sei so schwierig zu diagnostizieren.

ADS ist eine Ausschluss-Diagnose, d.h. man schließt nach und nach andere Erkrankungen aus, bis eben diese Diagnose übrig bleibt. Es braucht eine große Portion klinische Erfahrung, um ADS zu erkennen. Das ist nicht alles messbar, was ADS ausmacht. Darum ist die Diagnose eben schwierig.

> Sehe ich es richtig, dass ein Kind, welches ADS hat, therapiert werden sollte?

Ja, der Therapieplan wird vom behandelnden Arzt mit den Eltern besprochen, es werden hier die Möglichkeiten und Fähigkeiten der Eltern ausgelotet, inwieweit sie als Cotherapeuten mitarbeiten können. Leider haben die Eltern von ADS-Kindern oft selbst ADS und massive Probleme, ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Das ist aber kein Grund, ihnen vorwurfsvoll gegenüberzutreten. Sie tun schon ihr Bestes.

> Das Kind soll angeblich Bewegungsschwierigkeiten haben.
Es soll angeblich Schwierigkeiten haben links und rechts zu koordinieren. Ich schreibe angeblich, weil ich persönlich dieses nicht feststellen konnte.

Eine Besonderheit von ADS ist, dass die Symptome in Ausnahmesituationen völlig zurücktreten können, sogar einem Hyperfokus Platz machen. Dann sind diese Kinder in ihrem ganzen Verhalten völlig normal und wirken teilweise sogar besonders konzentriert und hochmotiviert. Wer das Kind nur in solchen Ausnahemsituationen erlebt, ist leicht geneigt, eine ADS-Diagnose anzuzweifeln.

> Ausserdem sollte erwähnt werden das Impulsivität in der Familie liegt.

Aha, da haben wir einen Hinweis, dass die Eltern auch betroffen sein könnten.

> Dann wäre noch zu erwähnen, das dieses Kind grundsätzlich Schuhe mit Klettverschlüssen trägt. Kann ein Kind lernen sich die Schuhe zu zubinden, wenn es soilche Schuhe nicht trägt.

Ich habe einen Spezi, der grundsätzlich keine Schnürbänder binden WILL, obwohl er es könnte. Und bevor er über offene Schnürsenkel stolpert, bekommt er Klettverschlussschuhe. Er stolpert schon so oft genug über seine eigenen Füße.

> Dies soll keineswegs gegen die Eltern gerichtet sein. Das machen viele Eltern heutzutage falsch.

Ja, danke, ich hab's registriert *smile*

> Kinder entwickeln sich bekanntlich unterschiedlich. Nicht jedes Kind ist gleich. Vieleicht braucht das Kind auch noch ein Jahr, um für die Schule fit zu werden.

Ein weiteres typisches Merkmal für ADS ist, dass sich diese Kinder ungleichmäßig entwickeln, manches ist früher, vieles ist erst viel später, die ganze Entwicklung weist "Risse" und "Sprünge" auf.

> Leider ist es bei vielen Eltern heute so, das diese sich nicht (aus meiner Sicht) ausreichend um die Kinder kümmern.

Wenn du mit hyperaktiven Kinder zusammenLEBEN müsstest, dann würdest du das vermutlich anders sehen. Es ist leider so, dass man diese Kinder nur eine begrenzte Zeit in seiner engsten Umgebung ertragen kann, ohne langfristig einen Herzinfarkt zu bekommen. Das ist jetzt nicht so dahergesagt, ich meine genau das, was ich geschrieben habe. Wirf niemandem vor, dass die Betreuung seiner ADS-Kinder über seine Kraft geht. Leiste erstmal das, was wir hier tagtäglich durch- und ausstehen müssen.

Wenn du das Kind wirklich fördern willst, dann beschäftige dich mit ihm und versuche du zu geben, was die Eltern deiner Ansicht nach nicht schaffen (können).



von Sabine (hinky) - am 19.05.2003 16:26

Re: @ Dagmar, Beate, Gaby, Maxi

Autor: Monika Müller (81.10.147.38)
Datum: 20.05.2003 09:32

Hallo Rowina!

Erst einmal viele Grüße!
Ich weiß ja nicht, ob Du diese Antwort noch liest, (ich war jetzt ein paar Tage nicht im Internet - leider - nicht ein, sondern mehrere Viren ... .
Dass die Eltern neben dem Kind sagen, es sei behindert, es hätte ADS finde ich wirklich ... (mir fällt gerade kein Wort ein)!A Das Kind hat keine Chance "normal" zu sein oder zu werden, weil es sowieso so eingestuft wird. Vor kurzem habe ich so einen Bericht gelesen von "selbsterfüllenden Prophezeiungen".
Der Beitrag ist auf w w w . a d s - k u r s e . d e

Unsere Psychologin sagte uns (mein Sohn hat Wahrnehmungsstörungen und ziemlich alle Probleme eines Hypoaktiven - träumen, langsam, vergeßlich usw.), sie will keine Diagnose geben, weil man ihm damit nicht helfen kann, ihn höchstens in eine "Schublade" steckt. Man muss ihm aktiv helfen. Z.B. wie Du geschrieben hast, schauen, dass er lernt die Schuhe zu binden usw. (meiner kann das natürlich, er wird auch schon 12.)
Alles Gute für Dich und den Kleinen!
Und viele Grüße an alle "Forumer"!
Monika

von Monika Müller - am 20.05.2003 07:32

Re: @ Dagmar, Beate, Gaby, Maxi

Bitte keine Links zu kommerziellen Webseiten!

Mit Gruß,
Aufpasser



von Aufpasser - am 20.05.2003 13:01
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