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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Dagmar D., Chris G, ErichW, Martin Winkler

Werbung für Symposium in Bayern!

Startbeitrag von Martin Winkler am 09.06.2004 16:12

Hi !

Macht doch nochmal ein wenig Werbung für das ADHS-Symposium in Geretsried in Bayern! Ich denke, dass es ein sehr interessantes Programm ist (ohne dies jetzt auf meine Person zu beziehen) und eine tolle Möglichkeit sich kritisch mit ADHS zu beschäftigen.

Auch wenn es ja zuletzt so einige Symposien gab, wäre es doch eine prima Gelegenheit! Also schaut nochmal, ob ihr dabei sein wollt / könnt... Mehr unter Veranstaltungen (mit den Themen u.a. von Bernhard, Rupert F. oder mir)

Wird sicher etwas kleiner als Frankfurt, aber vielleicht auch gerade deshalb...
Anmeldungen u.a. unter [www.bv-auek.de]

Antworten:

Hallo Martin,

das klingt ja fast, als ob die Nachfrage nach dem Symposium es noch nicht nahelegt, wegen Überfüllung zu schließen.

So etwas könnte natürlich an der zeitlichen Nähe zum Großen-Frankfurter-ADS-Event ;-) liegen. Wenn es daran liegen sollte, dann aber logischerweise, weil kaum jemand zwei Symposien hintereinander besuchen wird. Und das legt wieder den Schluß nahe, dass die Zahl aktiver und halbaktiver ADSler weitaus kleiner ist, als sie z.B. die Foren und Homepages im Internet vermuten lassen. Dass es also nur einen beschränkten Teilnehmerpool für derartige Veranstaltungen gibt.

Nebenbei ist der Preisunterschied zwischen Frankfurt und Geretsried bei doch wohl gleichartigem und -wertigem Angebot schon ein bisschen atemberaubend. Aber das ist eine andere Sache.

Was mich eigentlich umtreibt ist die Frage, ob die ADS-Szene, ich nenne sie noch Szene, weil sie es für meinen Geschmack noch nicht zu einer zielgerichteten Bewegung geschafft hat, bereits an ihre Grenzen stößt. Es hat ja einige Veranstaltungen mit interessanten Programmen gegeben, ich habe aber wenig (was für eine Übertreibung *ggg*) über erfolgreiche und gut besuchte Veranstaltungen gehört.

Wie gesagt, es könnte darauf hindeuten, dass es an Basis fehlt, es könnte auch sein, dass mit diesem Thema Nichtbetroffene nicht in Veranstaltungen zu locken sind. Es könnte auch beides zusammen bedeuten. Und das wäre kein gutes Zeichen. Aber vielleicht ist es ja auch eine totale Fehlinterpretation meinerseits. Und in Wirklichkeit birst die ADS-Szene geradezu vor Vitalität.

Viele Grüße

Erich

von ErichW - am 09.06.2004 18:38
Hallo Martin,

*ggg* mir ging ähnliches durch den Kopf wie Erich. Aber davon abgesehen, ich denke mal ans rein Geografische.... und dass hier im Forum doch eher Nordlichter zu finden sind...;-)
Habt ihr schon mal im www.elternforen.de Werbung gemacht? Dort hat es nicht wenige aus dem südlichen Raum....;-)

Viele Grüsse, Chris G

von Chris G - am 09.06.2004 20:20

Re: Symposium

Hallo Erich,

ich denke, dass die Gründe für deine Beobachtungen vielfältig sind. Vor vier Jahren hatten wir für gut 600 Teilnehmerplätze fast 2000 Nachfragen. Heute ist es so, dass wir schon einen gewissen Aufwand betreiben müssen, um das Symposium bekannt zu machen, bei gleichem Preis und gleicher Vortragsqualität.

Ich denke nicht, dass die ADS-Szene weniger aktiv wurde, die zunehmende Anzahl von Selbsthilfegruppen für Eltern und selbstbetroffene Erwachsenen zeigt eher das Gegenteil.

Es gelingt auch immer mehr Fachleute anzusprechen. Der Anteil der Fachleute an den Besuchern steigt bei uns in Frankfurt jählich. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Es sind alle Fachgruppen vertreten von den ErzieherInnen zu den LehrerInnen, den SozialpädagogInnen im Jugendamt, von MitarbeiterInnen in Jugendeinrichtungen über alle Therapeutengruppen bis zu den Kurkliniken und den Ärzten. Darauf sind wir ziemlich stolz.

Man muss bedenken, dass immer mehr Anbieter solcher Fortbildungen auftreten. Es gibt immer mehr Selbsthilfegruppen, die Veranstaltungen mit örtlichen Fachleuten initiieren, das sind oft Abendveranstaltungen direkt vor der Haustür.

Schulen und KTs gehen oft nicht zur Fortbildung, sondern laden den Refenten in eine pädagogische Konferenz oder zu einem Infoabend ein. Ich habe gerade heute wieder eine entsprechende Anfrage gehabt.

Es treten vermehrt private Anbieter auf, da viele Anbieter von Außenseitermethoden versuchen auf diese Weise bekannt zu werden und Multiplikatoren sowie Kunden auf sich aufmerksam zu machen.
Außerdem kann man mit der Organisation solcher Veranstaltungen bei entsprechenden Eintrittspreisen auch Geld verdienen. Das Frankfurter Symposium wird zum reinen Selbstkostenpreis angeboten, da kann man sich leicht ausrechnen, was bei anderen Veranstaltungen übrig bleibt.

Vortragsveranstaltungen haben für die Information und Aufklärung einen hohen Stellenwert. Doch gibt es zwischenzeitlich viele gute Bücher und auch im Internet sind seriöse Informationen zu finden. Eltern und Fachleute können also auch dort auf Informartionen zurückgreifen.


Ich denke also nicht, dass der Wunsch nach Aufklärung und Informationen gesunken ist, sondern dass sich die Menschen auf immer mehr Veranstaltungen verteilen sowie außerdem weitere Informationsquellen zur Verfügung stehen :-)



von Dagmar D. - am 09.06.2004 20:34
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