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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
AnnaS, Gaby, Thomas Wenk

Was tun?

Startbeitrag von Thomas Wenk am 10.07.2004 10:44

Hallo ich bin neu hier und wollte mal hören, was ihr so meint.


Wie stehen eurer Meinung nach, nachdem es das Gerichtsurteil
vom 11.12.2003 gibt, wo die Mutter Ihres ADS kranken Sohnes, der aus 4 Schulen verwiesen wurde, und der jetzt auf einer Bonner Spezialschule die mitllere Reife erwirbt die Chnacen für andere?

Unser Sohn ist zweimal sitzen geblieben, die Krankheit obwohl ganz leicht zu erkennen bei ihm wird von den lehrern nicht geglaubt und nicht anerkannt.


das Schulamt hat eine Versetzung an eine andere Schule als Neuanfang für ihn arrogant abgelehnt, jetzt haben wir über unseren Anwalt, eigentlich ist es jetzt zu spät,die Versetzung erwirkt, doch man hat uns kein bischen Mitspracherecht eingeräumt und wir wollten keine Schule, die sichj nicht mit ADS auskennt, denn es gibt, was die einzelnen Schulen und noch mehr die Lehrer betrifft riesen Unterschiede.

Am liebsten würde ich ihn auf eine Spezialschule gehen lassen, denn das lernen dieser Kinder braucht kleine Klassen, ein ganz spezielles Konzept bare keine Hilfsschule.

Ich denke, ich werde einen Antrag auf dier bezahlung der ADS Spezialschule versuchen einzuklagen, denn ich denke, dass das Urteil ein Präzedenzfall ist

Gruss Thomas

Antworten:

Wenn das Kind eine Diagnose hat,und therapiert wird,können die Lehrer gar nicht anders als es zu akzeptieren.

Oder glauben die Lehrer schlauer zu sein als die Ärzte.

Wer sich da arrogant verhält,steht ja wohl ohne Zweifel fest.



Viel Erfolg .


Gaby



von Gaby - am 10.07.2004 15:40
Hallo Thomas,

wie die Chancen stehen in Zeiten leerer Kassen kannst Du Dir leicht vorstellen.

Angeblich wird zur Zeit an einem bundeseinheitlichen Erlass zur Anwendung des § 35aVIIISGB gebastelt, nachdem die Boulevardpresse das Ganze so schön aufgequirlt hat.

Ich bin gespannt, was da rauskommt.

Deine Einschätzung hinsichtlich der Erfolgsaussichten an Privatschulen kann ich nur bestätigen. Unsere Tochter ist seit über einem Jahr auf einer Privatschule mit tollem Erfolg. Wir tragen die Kosten selbst, weil wir damals noch gar nichts von § 35a wussten.

Es handelt sich dabei nicht um eine der bekannten Spezialschulen für ADSler sondern um eine kleine, normale, private Ganztagsschule (de facto beträgt der ADSler Anteil aber ca 60 %) . Jede gute Schule, in der Struktur und klare Regeln auf der einen Seite sowie Empathie für die Kinder und (ganz wichtig!) kleine Klassen geboten werden, ist geeignet. Also es muss nicht unbedingt die HEBO sein.

All diese Dinge könnten im staatlichen Schulsystem auch locker geleistet werden , wenn man nur wollte. Der Hauptunterschied liegt m.E. neben der Klassengröße in der Einstellung der Lehrer. Nicht ...wie kann ich dieses schwierige Kind und die damit verbundene Arbeit loswerden.....sondern.......wie kann ich dieses besondere Kind zum Schulerfolg führen......

Schon von ihrer Ausbildung her wurden gerade die Lehrer an weiterführenden Schulen auf ein hohes Ross gesetzt und haben, so mein Eindruck, den Kontakt zu den Schülern oft verloren.

Ich wünsche starke Nerven, viel Erfolg und es wäre nett, wenn Du uns auf dem Laufenden hieltest. Viele hier wollen auch diesen Weg gehen.

VG
Anna

von AnnaS - am 11.07.2004 05:38
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