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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren
Beteiligte Autoren:
cordu, Mottensprotte, Beate Mahr, Gaby

Wer kennt Fr. Dr. Roswitha Spallek ?

Startbeitrag von cordu am 07.05.2005 16:32

Hallo zusammen,

ich bin zwar des öfteren hier um zu lesen aber schreibe nur sehr selten. Jetzt habe ich auch mal eine Frage.
Mein Sohn wird wahrscheinlich in nächster Zeit auf Medikamente eingestellt weil die Psychotherapie alleine nicht greift. Ich habe nun ein Buch von Roswitha Spallek gelesen und bin von ihrer Art den Einstellens auf das Medik. sehr angetan.
Meine Frage an euch nun:
Wer kennt die Praxis von Fr. Dr. Spallek bzw. wessen Kind wurde auf dieselbe Art eingestellt ?
Dr. Spallek vertritt auch die Ansicht das das Kind auch in der Freizeit ein Recht auf Versorgung mit den Medik. hat weil es sich dann auch mit Freunden und im Verein leichter tut.
Wessen Kind bekommt die Tagesdosis auch über den ganzen Tag verteilt ?
Oder ist es üblich das Kind "nur" für die Schulzeit und die HA zu "versorgen"?

LG Cordu

Antworten:

Hallo

mal eine andere Sicht ....

Wenn du eine Brille brauchst ... trägst du die dann auch nur in der Schule ???
oder einen Rollstuhl - Krücken ...
kämst du da auf die Idee diese ** Hilfsmittel ** nur in der Schule
und für die HA zu benutzen ???

Sicher nicht - - - oder ???

Denke mal damit dürftest du dir die Antwort selbst geben.

Herzliche Grüße
Beate



von Beate Mahr - am 07.05.2005 17:22
Hallo Beate,

ich habe mir meine Ansicht schon gebildet.

Ich möchte nur von Anderen gerne wissen wie es bei ihnen mit den Medikamenten zu gehändelt wird.

Ich habe schon Berichte gelesen, da wird der Bedarf "nur" für Schule und HA gesehen. Nicht aber für den Rest des Tages. Ich persönlich bin so nicht damit einverstanden.

Übrigens trägt Sohnemann seine Brille nur in der Schule, leider.

LG Cordu

von cordu - am 07.05.2005 18:09
Bei uns ist das Kind während der Freizeit auch abgedeckt.

ADS hat man leider 24 Stunden .


Gaby



von Gaby - am 09.05.2005 05:16
Hallo Cordu,

mein Sohn (6 Jahre) bekommt nur vormittags ein Medikament, es deckt die Zeit des Unterrichts ab. Hausaufgaben machen wir ohne und das klappt mittlerweile gut.

Ich denke, man kann nicht pauschal mit Brille oder Krücke vergleichen, es kommt darauf an, wo die Probleme liegen.

Mein Sohn kann sich kaum gegen Aussenreize abschotten. D.h. im Unterricht ist er absolut reizüberflutet und kann ohne Medi vor lauter "Reiz-Stress" weder ruhig sitzen geschweige denn sich konzentrieren.
Zuhause ist es vergleichsweise reizarm. Mittlerweile muss man nicht mehr den Tisch leerräumen oder sein Arbeitsblatt so abdecken, dass er nur die aktuelle Aufgabe sieht.
Er hat in den letzten Monaten einen guten Frustrationslevel erreicht, sodass die Hausaufgaben ohne Versagensängste und Tränen gemacht werden. - Nachmittags geht er z.B. einmal die Woche schwimmen und da klappt es gut.

Würde ich allerdings noch arbeiten gehen (bin seit Monaten krank), würde er mit der Dosis nicht auskommen. Dann müsste er noch jeden Tag bis 14.30 in die Betreuung und das würde er ohne nicht hinkriegen. Ich war 7 Wochen in teilstationärer Behandlung und die Zeit war super anstrengend für ihn.

Es kommt auf die Ausprägung des ADS an und die Lebensumstände. Das ist meine Meinung.

Viele Grüße,

Mottensprotte

von Mottensprotte - am 09.05.2005 09:16
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