Verhaltenstherapie!

Startbeitrag von Alke am 26.08.2005 22:12

Hallo Leute!
Mich würde mal interessieren, was man unter einer Verhaltenstherapie verstehen soll?
Falls ihr darüber etwas wissen solltet, dann wäre ich euch sehr dankbar darüber, wenn ihr mir davon erzählen könntet.


Mit freundlichen Gruß

Antworten:

Hallo Alke,

dazu gibts nun mal viele Begriffe..., regenbogenartig, je nach Problem.
Handelt es sich um Aggressivität oder Schüchternheit, mangelndes Selbstvertrauen? Welcher Art sind die Probleme?
Es gibt keine VT, die man verallgemeinern kann, sondern die ist an sich immer sehr individuell (oder sollte es zumindest sein!)

Dementsprechend sind auch die diversen Arbeitsweisen der Pschologen verschieden, mal Gruppen, mal Einzeltheraphie, je nach Problem eben. Verallgemeinern kann man hier gar nichts, da es jeweils individuell angepasst werden muss.

Vielleicht kannst Du ein bisschen präziesieren, um welche Problematik es sich bei Euch handelt?

Viele Grüsse, Chris G

von Chris G - am 26.08.2005 22:40
Hallo Alke,

mein Sohne macht auch seit kurzem eine Verhaltenstherapie als Begleitmaßnahme zur Medikation.
Hier werden die Probleme angegangen, die wir zu Hause alleine nicht in den Griff bekommen. Das können z.B. Probleme beim Hausaufgaben machen sein, das Verhalten gegenüber den Geschwistern, Ordnung .....und was so alles beim ADHSler schwierig ist.
Die Therapeutin/ der Therapeut besprechen mit den Eltern, wo es am meisten brennt. Man nimmt sich ein Thema vor, an dem man arbeiten möchte. Bei uns war das z.B. das Umziehen, Waschen, Zähne putzen.... morgens und abends. Unsere Therapeutin hat mit uns zusammen einen Plan entwickelt. Das heißt also, sie arbeitet mit unserem Kind und natürlich mit den Eltern! Auch das Kind wird in die Planung einbezogen und gefragt, ob es mit den Regeln und Belohnungssystemen klar kommt. Alle müssen an einem Strang ziehen.
Das Problem mit dem fertig werden morgens und abends ist bei uns jetzt kein Problem mehr! Nun kann man die nächste Baustelle eröffnen.

Unser Sohn ist einmal pro Woche für 45 Minuten mit der Therapeutin alleine. Was die da genau machen, erzählt unser Kind nicht immer. Aber er kann endlich eine Schleife binden und die Uhr lesen - Dinge die wir trotz geduldigen Übens zu Hause nicht geschafft haben.

So lernt unser Sohn in kleinen, kleinen Schritten Dinge zu tun, die andere Kinder in seinem Alter längst drauf haben. Und er lernt vor allem - und das ist das Wichtigste - seinen Altag zu meistern.

Viele Grüße

Anette

von Ipsen - am 28.08.2005 17:34
Hallo Ipsen!
Danke erst einmal für deinen Beitrag.
Nun hätte ich hierzu noch ein paar Dinge die mich interessiern, also, habt ihr das auch mit dem Belohnungssystem oder wie regelt ihr das positive Verhalten von eurem Sohn?
und wie genau verläuft diese Therapie, und was tut ihr um eurem Sprößling auf die Sprünge zu helfen. Verhaltenstherapie schließt meines Erachténs auch die Familie mit ein oder sehe ich das anders?


mit freundlichen grüßen



von Alke - am 03.09.2005 16:22
Hallo,

hast Du ein Fax? dann würde ich dir das faxen, was ich als Beschreibung für die Verhaltenstherapie von meinem Sohn bekommen habe.

Gruß

Moni



von Moni23 - am 19.09.2005 18:39
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