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ADHS ADS Selbsthilfe
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9
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
aventurin, georgia, Cera, Marylou, columbia, Chaotentruppe

verunsichert - Medikamente?

Startbeitrag von aventurin am 06.02.2006 21:17

Hallo!

Ich habe mal wieder eine Frage. Mein Sohn hat ADHS diagnostiziert bekommen, letzten Sommer. Weil er noch nicht in der 1. Klasse war, haben wir keine Medikamente bekommen und ich wollte es eigentlich auch nicht.
Im Alltag kommen wir mit ihm zurecht, er ist Einzelkind, alles ist straff organisiert und da läuft er meistens in der Schiene. Er lässt sich auch bei Austickern ganz gut wieder auf den Boden holen, vorausgesetzt man (also ich *ggg*) bleibt ruhig und souverän.

Sein Problem ist das Sozialverhalten. Er ist jetzt 7 1/2 und merkt mehr und mehr, dass andere Kinder ihn zwar nicht grade offen ablehnen, aber meistens auch nicht wirklich mögen. In Gruppen benimmt er sich leider manchmal wirklich daneben, will Bestimmer sein usw. Er wird nicht zu Geburtstagen eingeladen, keiner fragt ihn ob er spielen möchte usw.

Mein Problem ist, ich habe zu Hause meistens alles im Griff, zur Not mit Punkteplänen. Für das Sozialverhalten versagt das alles.

Die Empfehlung der Uni, die die Diagnose gestellt hat, war: Psychomotorikgruppe. Nach ca. 100 Telefonaten und diversen Schreiben mit der Krankenkasse sehe ich ein: das gibt es nicht. Nicht hier. Wir haben bis jetzt bis auf ein Elterntraining keine Therapie erhalten. Und ehrlich gesagt, ich habe da nicht viel neues gelernt.

Die einzige Therapieoption ist im Moment das Medikament. Die Lehrerin (er ist jetzt 1. Klasse) ist aber dagegen, weil er im schulisch "gut" ist. Bei Stillarbeiten hat er einen Einzeltisch und die Tests haben gezeigt, dass er den Stoff beherrscht. Sie befürchtet, dass er unter Medikation schulisch schlechter werden würde, weil er dann so ruhig würde.
Vom Sozialverhalten her meint sie, er hat sich gebessert und sie hofft, dass dieser Trend sich fortsetzt. Er hat sich von katastrophal auf schlecht gebessert.
Ich sage mir aber eigenltich in jeder schlimmen Phase, dass jede Phase einmal vorbei geht. Allerdings auch jede gute Phase.

Also, gibt es sowas, dass Kinder im Schulischen schlechter werden durch Ritalin? Mir ist klar, dass sehr viele Kinder ihre Schulleistungen verbessert haben, aber gibt es auch die andere Richtung?

Ich bin wirklich frustriert, weil wir außer Medikamenten keine andere Therapie bekommen, jedenfalls zurzeit (Wartezeiten). Ich möchte meinem Sohn so gern helfen und kann es nicht.
Sind Medikamente denn bei so leichtem ADHS (sonst könnte er die Tests in der Schule sicher nicht so gut machen) überhaupt angebracht? Ich finde, eigentlich nicht. Aber was dann? Gar keine Therapie?

Ich hoffe, mir kann jemand helfen. Ich fühle mich völlig überfordert, wenn ich mich für MPH entscheide, dann gegen den Widerstand der anderen Menschen, mit denen ich gesprochen habe und von denen ich mir eigentlich Unterstützung erhofft hätte, gegen den Widerstand der Lehrerin. Was mein Kinderarzt jetzt momentan meint, weiß ich nicht. Wenn ich drauf bestehe, verschreibt er es mir aber ziemlich sicher, denke ich.

Herzliche Grüße
Heike

P.S. Ergotherapie ist übrigens für mich keine Lösung, weil er da ja wieder in einer Einzelsituation ist und sich relativ unauffällig verhält. Sein Problem ist der Umgang mit anderen Kindern.

Antworten:

P.S. Ergotherapie ist übrigens für mich keine Lösung, weil er da ja wieder in einer Einzelsituation ist und sich relativ unauffällig verhält. Sein Problem ist der Umgang mit anderen Kindern.

Das ist so! Meiner (4,5J) hat kein Problem mit anderen Kindern-Er hat höchstens ein Problem, sich nicht auseinanderzusetzen! Mein Kleinster bekommt Ergo, aber ich glaube das bringt gar nichts! Die Kindergruppenleitung hat meinen Eindruck bestätigt. Unser Furzknoten ist in einer Eins-zu Eins-Situation ziemlich gut und die Ergotherapeutin findet ihn total klasse. :"So ein dankbares Therapiekind. " Das nützt mir aber im Alltag nichts! Da ist er ein Problemfall hoch 10!

Ich überlege mit ihm zur Ärztin zu gehen um mir und vorallendingen ihn das Leben zu erleichtern.

Na-ja wir schauen mal nach vorne

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet

Anja

von Chaotentruppe - am 06.02.2006 23:06
Hallo ihr beiden,

fragt doch mal in der Ergotherapie nach, ob nicht Gruppentherapie möglich ist.

Bei meinem Sohn wurde das ganze letzte Jahr nur noch gemeinsam mit 3 anderen Kindern therapiert, die auch Probleme in der Gruppe hatten.

Es wurde viel gespielt und dabei trainiert, auch verlieren zu können. Ausserdem wurden Filme geschaut, in denen Kinder in Konfliktsituationen beobachtet wurden. Der Film wurde immer wieder gestoppt und es wurden gemeinsam Lösungen erarbeitet, wie man sich besser, schlauer verhalten könnte, wie man den Konflikten hätte ausweichen können.

Dann gab es viel Rollenspiele, um das theoretische Wissen anwenden zu können.

Das Konzept ist an eine Verhaltenstherapie angelehnt, kann aber durchaus von der Ergotherapie geleistet werden. Das hat meinem Sohn viel gebracht. Er ist inzwischen sicherer im Umgang mit anderen Kindern, auch wenn es mal Probleme gibt.

Bei uns kristallisierte sich heraus, dass er gar keine Idee hatte, wie er auf verschiedene Situationen anders hätte reagieren können, als sich körperlich durchzusetzen. Jetzt weiß er, dass es die verschiedensten Möglichkeiten zu reagieren gibt, wendet sie immer mehr an und Fehlverhalten und Aggression sind seit langem eher die Ausnahme.

Ganz wichtig waren aber die Rollenspiele, in denen er immer wieder Verhaltensweisen einüben konnte. Theoretisch wusste er das längst, konnte es aber in der Situation nicht anwenden.

Gerade auch wenn ihr der Ergotherapeutin klarmacht, dass ihr auf der Warteliste einer Verhaltenstherapie steht, hier aber akuter Handlungsbedarf besteht, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie ihre Therapierichtung nicht in die Bahnen lenken kann, wo die Hauptproblematik der Kinder besteht.

Sprecht das doch mal an!

Ansonsten kann ich nur sagen, dass die Verordnung von Mph in erfahrene Hände gehört, denn gerade in der Eindosierungsphase braucht man erfahrene Unterstützung. Jemanden, der weiß, in welchen Schritten hochdosiert werden sollte, jemanden, der sowohl eine Überdosierung als auch eine Unterdosierung erkennt.

In meinem Bekanntenkreis gibt es einen Fall, in dem ein Kinderarzt als Erstmedikament Concerta 36 verschrieben hat. Das ist natürlich ein sehr unglücklicher Start, denn man sollte Mph langsam hochdosieren, um die erforderliche Dosis herauszukitzeln. Ein Retardpräparat als Einstieg zu nehmen, und dann noch in einer Dosierung, die für viele zu hoch ist, kann nur scheitern.

Deswegen: lieber einen ADS-Spezialisten in deiner Nähe aufsuchen und mit dem die Medikation starten, als holterdipolter zum (in dem Bereich unerfahrenen) Kinderarzt zu gehen, nur damit die medikamentöse Unterstützung beginnt. Das kann mächtig in die Hose gehen!

Dass Kinder unter Ritalin o. ä. in der Schule schlechter werden, habe ich noch nicht gehört, ausser wenn die Dosierung nicht passt, denn z. B. bei einer Überdosierung können die vorhandenen Symptome verstärkt hervor treten. Noch ein Argument für einen erfahrenen Arzt!

Liebe daumendrückende Grüße von

Georgia

von georgia - am 07.02.2006 07:20
Liebe Aventurin,

mein Sohn hat sicher auch keine sehr ausgeprägte Variante von ADHS, vieles kann er auch durch seine Intelligenz ausgleichen. Seine Leistungen in der Schule waren immer gut (jetzt 2. Klasse). Aber das Sozialverhalten!!!!

Was du schreibst, kenne ich auch: keine Einladungen zu Geburtstagen - kam dann mal eine, wollte er nicht hingehen. Keine Verabredungen am Nachmittag, kein Sportverein, nichts wo er mit anderen in Kontakt treten müsste.

In der Klassengemeinschaft stand er am Rande, ärgerte die anderen Kinder, ließ sich schnell provozieren, zerbrach sogar Stifte der anderen Kinder.

Er bekommt jetzt seit Mitte November Methylphenidat, seit ca. 1 Woche aber erst das für ihn optimale Mittel (vorher gab's ein paar Nebenwirkungen). In diesen 7 Tagen haben 3 (!!!!!) Kinder gefragt, ob er nicht mal spielen möchte. Er spielt mit seinem kleinen Bruder!!! Er geht bei einem "Nein" nicht gleich in die Luft. Er hört auf mich. Er kommt, wenn ich ihn rufe. Er schmust sogar wieder mit mir!!!!!!!!!

Seine Leistungen in der Schule? Mathe: seitdem immer 0 Fehler, vorher waren es aber auch nur ganz wenige Flüchtigkeitsfehler. Die Schrift ist besser geworden. Er weiß, wann er welches Arbeitsblatt nehmen soll. Er schreibt die Hausis auf. Er vergisst nicht mehr täglich ein Buch/Heft in der Schule. Er beteiligt sich am Unterricht. Er ist HILFSBEREIT!!!!

Er bekommt nur 10 mg medikinet retard am Morgen. Das reicht für die Schule, ohne dass er dort eine Tablette nehmen muss. Es reicht sogar noch für die Hausaufgaben. Und am Nachmittag geht es bisher ohne. Nur das Einschlafen ist ein Problem.

Meine Meinung? Das Familienleben macht wieder Spaß, ich freue mich, dass er sich in der Schule offensichtlich wohler fühlt und dass andere Kinder anfangen, ihn nett zu finden!

Viele aufmunternde Grüße,
columbia

von columbia - am 07.02.2006 12:40
Hallo Georgia,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Ich habe auch schon an Gruppen-Ergo gedacht, aber keine Praxis gefunden, die eine Gruppe hat oder auch nur in Erwägung zieht, eine aufzubauen (angeblich kein Platz... lohnt eine Gruppe nicht???). Das waren schon mal ca. 20 der 100 Telefonate zu diesem Thema *ggg*. So eine Ergo-Gruppe wäre schon traumhaft für uns ;o)

Mein Kinderarzt ist nicht ganz unerfahren mit ADS und bietet auch selbst Elterntraining an. Und ein hochdosiertes MPH-retard würde ich mir auch nicht verschreiben lassen, dafür habe ich im Forum hier schon zu viel gelesen *ggg*. Einen Spezialisten hier in der Gegend? Ich weiß keinen, habe nie von einem gehört, halt nur den Kinder-Psychologen, bei dem wir einen Termin im Juni haben. Dann könnte es eventuell auch eine Verhaltens-Gruppe geben. Mir dauert das alles viel zu lange.
Heute habe ich nochmal kurz mit meinen KA gesprochen, er meint, MPH bringt nichts fürs Sozialverhalten. Für Montag haben wir einen langen Gesprächstermin vereinbart, ich frage mich, was er statt dessen als Therapie vorschlägt. Hier ist nun mal die Versorgung schlecht, heißt es.

Eigentlich bin ich soweit, dass ich möchte, dass wir MPH "ausprobieren", einfach mal sehen, wie das geht, nach einer Woche oder so. Ohne dass ich das irgendjemandem erzähle, ich kanns erstmal nicht mehr hören, dieses Entsetzen, die Vorurteile ("Das macht süchtig, das weißt du doch?"; "Kinder und Betäubungsmittel, das ist nicht dein Ernst!").

Mal sehen, was sich noch ergibt. Ich danke dir auf jeden Fall!

LG Heike

von aventurin - am 07.02.2006 16:55
Hallo Columbia,

dein Posting macht mir Mut :o)
Ich hoffe, dass wir es ausprobieren können, ob das Medikament was bringt. Ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass er in der Schulleistung absacken wird dadurch.

Robin kann sich konzentrieren, so 10 Minuten gehen schon, je nach Motivation. Dadurch schafft er meist seine Hausaufgaben und auch die kurzen Tests, die sie in der 1. Klasse haben. Die beiden letzten fehlerfrei! (Wobei er beim Diktat die Worte geschrieben hat, bevor sie diktiert waren: er hat durch das Blatt der Lehrerin hindurchgeschaut! Spiegelschrift kann ja auch nicht jeder lesen *augenroll*). Also, intelligent ist er schon und ich kann mir auch vorstellen, dass er einiges kompensiert. Er ist auch hochmotiviert in der Schule. Nur wird er mehr und mehr frustriert. Er würde gern zu jedem Geburtstag gehen, würde er nur mal eingeladen. Er geht zu jeder Veranstaltung, nur möchte keiner was mit ihm zu tun haben... Und er versteht es nicht.

Ich hoffe, dass alles bei uns eines Tages so läuft wie bei euch. Aber ich kann es mir gar nicht vorstellen!

Viel Glück für euch weiterhin und liebe Grüße
Heike

von aventurin - am 07.02.2006 17:00
Hallo Heike,

wenn dein Arzt sagt:
"MPH bringt nichts fürs Sozialverhalten" ist das meiner Erfahrung nach so nicht richtig.

Viele Kinder hier (auch mein Sohn) haben die Erfahrung gemacht, dass sie mit Medikament zum ersten Mal zum Geburtstag/zum Spielen eingeladen wurden. Gerade Verhalten, das andere Kinder nervt, können die Kinder unter Medis besser kontrollieren:

- nicht immer der Bestimmer sein wollen
- nicht bei Kleinigkeiten sofort beleidigt/wütend sein
- zuhören, Spielregeln mitkriegen
...

Wahrscheinlich hängt es von der Art des ADS ab, und sicher auch davon, wieviel schlechte Erfahrung das Kind schon gemacht hat. Bei einem 13-jährigen, der sowieso mit sich und der Welt nicht im reinen ist, ist es sicher viel schwieriger als bei einem 6-7-jährigen. Da sind auch die Spielkameraden toleranter. Sobald das Kind sich einigermaßen benehmen kann, wird es auch von den anderen angenommen.

Mein Sohn hat übrigens vor der Medigabe 2 Jahre Psychomotorik gemacht. Es hat ihm sicher gutgetan, aber weder vom Sozialverhalten noch von der Konzentration wirklich etwas gebracht. Den Durchbruch brachten nur Medis, allerdings ist mein Sohn wirklich deutlich betroffen.

Viele Grüße,

Marianne

von Marylou - am 07.02.2006 21:11
Hallo Heike,

mail mich doch mal an, vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen!

Liebe Grüße von

Georgia

von georgia - am 08.02.2006 06:55
Hallo Heike,
ich fühle mich Dir sehr verbunden, weil ich z.Zt. Ähnliches durchmache:

Unser sohn ist 7 1/2 Jahre, hat das erste Schulhalbjahr hinter sich gebracht. Er sitzt seit anbeginn an einem Einzeltisch, weil er sich zu leicht ablenken läßt und auch seiner Mitschüler ablenkt. Trotz der untragbaren Hausaufgabensituation haben seine Leistungen sich auf den 2er/3er Bereich verbessert. Im ersten HJ noch ohne Medis!. Von den Leistungen her waren die Lehrer (noch) zufrieden mit ihm. ABER DAS SOZIALVERHALTEN... Die Lehrerin beschrieb es vorsichtig so: Er sei (noch) kein wirklicher Außenseiter, aber die Kinder beginnen ihn zu meiden, keiner will mit ihm die Pause verbringen, weil er die Kinder entweder nervt, ärgert oder sich "anbiedert" oder wild um die Kinder herumspringt und an ihren Sachen zieht, um sie im nächsten Moment ungeschickt im "Klammergriff" zu umarmen. Das kommt bei den Kindern nicht gut an. Das Problem ist, daß er ja soooo gern Kontakt hätte - und im Grunde buhlt er um Freundschaft und ist sehr traurig, daß er keinen Anklang findet. KEINER ruft bei uns an, um sich mit ihm zu verabreden, keine Geb.einladungen - ich kenne das alles.
Bin am Überlegen, ob ich ihn auf eine andere Grundschule mit starker ADHS-Ausrichtung umschule, in der Hoffnung, daß die da mehr Erfahrung mit diesen Kindern haben und einen derartigen absehbaren ABRUTSCH ins SOZIALE ABSEITS nicht zulassen, bzw. dem entgegenwirken würden. Das prüfe ich noch, wegen anderer Meldeadresse und Fahrtweg etc.

Mit Beginn des zweiten Halbjahres haben wir uns an die MEDIS herangewagt - ebenso unentschlossen und verusichert, wie Du. Mit zunächst erschreckenden Erfahrungen der ersten beiden Tage. Diese Nebenwirkungen (sieh mein Posting von letzter Woche: Den Teufel mit dem Bezelbub austreiben) waren dann aber vorbei - und seitdem klappt es alles entschieden besser:
Wir haben das Gefühl, daß unser Sohn VERSTÄNDIGER geworden sei. Wir haben jetzt den 8. Tag hintereinander, wo es GUT lief (Morgen- und Abendroutine), keine Entgleisungen seinerseits, freundliche Familienatmosphäre - ALLES WAR VORHER SEIT MONATEN NICHT MEHR DA GEWESEN!!! Wir haben sogar am Abendbrottisch zusammen herzhaft gelacht.
Leute - mir kamen die Tränen, daß dieses endlich mal wieder möglich war. Wir denken, daß es an den Medikamenten liegt und auch die Ärztin äußerte sich erfreut über diese Entwicklung."Wir seien auf dem richtigen Weg, die richtige Dosierung zu finden - und seine Selbststeuerung hätte sich demnach positiv verbessert..." Das finden wir auch und sind damit sehr glücklich, daß es jetzt zumindest schon so läuft - auch wenn wir noch nicht feststellen konnten (durch Lehrerfeedbacks), daß sich seine Konzentration merklich verbessert hätte. TROTZDEM, endlich habe ich ein Kind, daß ich mal KNUDDELN kann (weil er endlich mal LIEB ist und unsere familiäre Beziehung nicht nur durch DAUERSTRESS geprägt ist, so wie es war).

Ob sich sein Sozialverhalten jetzt bessert, bleibt abzuwarten - Aber ich befürchte, ob die anderen Kinder es überhaupt merken werden, denn Kinder sind grausam- und einmal abgestempelter Sündenbock - wir kennen das alle aus unseren eigenen Schulerfahungen, oder?

In jedem Fall, wir stehen ja erst am Anfang und hoffen, daß sich weiterhin alles zum Guten wendet. Es ist wirklich schon so viel besser geworden...;-))

Vielleicht hat Dir mein Bericht auch Mut gemacht, es mit den Medis zu probieren...

Liebe "leidensgenössische"Grüße von CERA

von Cera - am 08.02.2006 11:22
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