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ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
14
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Heike123, Karenina, Siggi_O, Britta, Inge1, ameli, xavalon1, Jasmin78, Bo Frost, u.l.i.

ads erwachsene

Startbeitrag von Heike123 am 12.02.2006 20:15

hallo,
ich bin 35 jahre und weiss seit 2 monaten das ich adhs habe.
über die diaknose bin ich recht glücklich, da sich für mich mein
chaotisches leben erklärt.

ich bin noch dabei mich auf medikamente einzustellen, irgendwie
ist aber alles nicht so wie ich es gerne hätte. z.b.gaaanz ruhig
werden etc.

auf ads kam ich durch eine freundin bei deren tochter verdacht auf ads war. sie sagte mir das es auch oft bei erwachsenen gibt
und meinte da passt sehr viel auf dich. na ja ich war danach im internet und habe "mein leben gelesen". bei mir ist leider
vieles sehr ausgeprägt. mir ist auch bewusst das ich ohne hilfe "medikamente" irgendwann grosse probleme bekommen hätte.

ich bin verheiratet und habe eine tochter von 5 jahren.
seit unsere kleine auf der welt ist wurde bei mir alles schlimmer und ich bekam nichts mehr auf die reihe.

irgendwie bin ich frustriert das die medikamente(bei mir) kein wundermittel sind.

ich lese viel über die krankheit habe mir auch ein buch gekauft,
aber ich habe so viele fragen und weiss nicht wo ich anfangen soll.

z.b. ist es normal das man mit medikamente noch unruhig wird sobald eine "stress " situation kommt??

z.b. ich arbeite halbtags, büro. bei der arbeit ist es viel besser geworden, sobald ich nach hause komme stürzt alles
über mich ein. "jetzt ist 12.00 uhr noch saugen, wäsche etc
und um 2 uhr im kindergarten sein danach......

so geht es "fast" jeden tag.

wer kennt das alles?? würde mich dolle freuen wenn sich jemand meldet.

heike

Antworten:

Hallo Heike,

ich bin 41, habe einen Sohn von 9 Jahren, arbeite auch
halbtags und nehme seit Oktober MPH.

Bei mir hat das Medikament direkt von Anfang an super gewirkt,
auch in Stresssituationen wurde ich deutlich ruhiger.
Mein Mann meinte auch, es sei wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde -
wobei ich den Vergleich nicht so gaaaanz schmeichelhaft
finde.

Im Augenblick nehme ich 40 mg/Tag. Manchmal in den letzten
Tagen hatte ich auch das GEfühl, dass die Medikamente weniger
wirkten. Ich hatte aber auch einen Infekt in den Knochen, hatte
Durchfall und war irgendwie dünnhäutiger.

Gestern war die Wirkung wieder deutlich besser, vielleicht auch, weil es mit dem Essen besser klappte.

Viele Grüße
Siggi

von Siggi_O - am 13.02.2006 05:38
Hallo Heike

Willkommen im Forum!

Ja, ich kenne das auch ein wenig, denn du hast das richtig geschrieben: Medis sind keine Wundermittel und Stress ist und bleibt nun mal Stress...

Aber vielleicht hast du mit den Medis doch die Möglichkeit, ein bisschen mehr planmässig vorzugehen. Z.B. in einem guten Moment zu überlegen, wieviel dir vorzunehmen eigentlich Sinn macht...

Wenn du nach der Arbeit nach Hause kommst, dann gönne dir doch erstmal eine Pause: Tapetenwechsel - kurz abschalten, vielleicht Zeitung lesen. Dann nimm dir nicht zuviel vor!! Das ist ein Problem, das viele von uns haben: man setzt sich selber unter Druck und hat das Zeitmanagement nicht so im Griff, womit das Scheitern vorprogrammiert ist.

Ist doch egal, ob die Wäsche schon vor dem Mittag gemacht ist, oder? Und das bisschen Staub... es wäre doch wichtiger, dass du nicht total gestresst und frustriert und genervt bist, wenn dein Kind heimkommt, oder nicht?

Am besten trennst du dich schnell, kurz und schmerzlos vom ominösen Hausfrauenideal, das uns alle so unter Druck setzt und das die meisten von uns schlicht und einfach nicht erfüllen können! Entspannteres Zusammenleben ist doch viel wichtiger! Zudem: das Leben ist zu kurz, um sich über Staub und Wäsche den Kopf zu zerbrechen... :)

Gruss - Karin

von Karenina - am 13.02.2006 08:42
Erstmal ein Großes HALLO an Dich Heike!
Ich bin auch neu hier:-)

Oh Mann, ich freu mich ja so endlich Menschen kennenzulernen, denen es keinen Deut besser geht was es den Haushalt betrifft :-) *freu freu*

Ich kenn dieses Duck-Gefühl nur zu gut, immer diese innere Anspannung die, je mehr an Unordnung ich im Haus entdecke sich in eine regelrechte Panikwelle verwandelt.
Dann lauf ich schnell zu meinem Mann oder schreib ihm eine mail in die Arbeit von wegen "Hilfe, ich erstick gleich wieder in meinem Chaos und den unerledigten Aufgaben, wo ist der PANIKKNOPF?! Ich muß ihn drücken!"
Er ist quasi mein "Knopf" der mich dann wieder beruhigt und mir sagt das ich mich nicht streßen und mich beruhigen soll. Das es ihm ganz sicher nicht wichtig ist wenns zu Hause net ganz ordentlich ist. DAS hilf dann schonmal ein wenig.

Karin, das Beste ist wirklich, das Du auch mal lernst drüber wegzusehen und zu akzeptieren das ADS-ler wirklich nicht DIE perfekten Hausfrauen sind ;-) Und wie schon hier geschrieben, nicht nach Hause kommen und sich gleich weiterstreßen mit dem Haushalt sondern einfach erstmal abschalten. Was für Dich selbst machen, danach vielleicht ein Spiel mit den Kids machen oder ein Buch mit ihnen lesen. Das hilft bei mir immer mich wieder ruhig zu bekommen, einfach aufs Sofa legen, links und rechts ein Kind im Arm und ein Buch lesen. DAS tut sooo gut und beruhigt.
Denn, mal ganz ehrlich, ob Du nun 3 oder 6 Stunden am Tag mit Deinem Haushalt beschäftigt bis, soooo große Unterschiede sieht man da doch gar net oder ;-) So ists bei mir zumindest.

Also, Kopf hoch und nicht verzweifeln!

Jasmin

von Jasmin78 - am 13.02.2006 09:34
Hallo,

Lese und schreibe ja schon eine Weile hier mit.
Immer öfter grübel ich darüber nach ob ich nicht auch betroffen bin...
Mein Ältester ,heute 22,wurde nie diagnostiziert, wir dachten halt er ist ein schwieriger Fall und irgendwie gings ja dann auch immer wieder, obwohl es gab echt schwere Zeiten mit ihm.
Heute ist er zwar ruhiger aber auf eine Art planlos,ziellos, mitunter sehr antriebsarm, alles muss man ihm x mal sagen und eigentlich müsste er das ja längst selber auf die Reihe kriegen.
Bei dem Kleinen fielen mir die Parallelen gleich früh auf und als sich die Beschwerden aus Kiga und später Schule häuften, war es zwar immer noch ein langer Weg von ca 3 jahren bis wir wussten das isses ,ADHS, aber wir sind auf dem richtigen Weg, es läuft super mit Concerta 36mg und ich hoffe das es noch eine lange Weile so bleibt.
Aber wie ist das eigentlich mit mir?
Eigentlich war schon immer alles chaotisch... fange viel an krieg nix fertig, hab an Süchten einiges durch von Magersucht über Bullimie... über Alkohol... Tablettenmissbrauch.... wenn ich sowas gemacht habe dann immer exzessiv.
Heute steh ich über diesen Dingen.. hab einen tollen Partner der mir immer zur Seite stand und mich nie hängen liess.
Das mit dem Haushalt kenn ich nur zu gut.Entweder ich lass es schleifen und fühl mich dabei sauelend, weil ich seh ja was getan werden müsste... kann mich aber nicht aufraffen.
Seh bei Bekannten wie toll sie ihr Haus herrichten...und hab so eine Sehnsucht danach das es bei mir auch so ist... ich kann aber nicht!!!
Oder ich krieg so einen Putzkoller das die Familie flüchtet weil es ausufert und ich mich nicht mehr stoppen kann....
Wichtige Dinge schieb ich endlos vor mir her.... von einem Tag zum nächsten und weiss doch ich müsste sie längst erledigt haben.
Selbstbewusstsein ist zwar mit den Jahren gewachsen, aber ich bin immer noch leicht aus der Fassung zu bringen... fühl mich dann weniger Wert als andere.

Jetzt bin ich 46 und das Chaos reisst irgendwie nie ab....
ich hoffe nun das ich nun nicht einen allzu schlechten Eindruck hinterlasse wenn ich von meiner "Sumpferei" berichtet habe


Liebe Grüsse von Xavalon



von xavalon1 - am 13.02.2006 09:52
Hallo,

ich heiße Birgit, ich habe vor ein paar Tagen nach Hilfe gesucht.
Ich werde bald 40 und bin felsenfest davon überzeugt, daß ich ADHS habe.
Je mehr ich hier lese, desto sicherer werde ich.
Ich bon selbstständig, aber nicht fähig mehr als einen halben Tag in meinem eigenen Betrieb zu arbeiten.
Ich habe auch diese Phasen in denen ich alles überrenne und dann wieder in ein riesen Loch falle.
Mein Leben war auch immer sehr chaotisch, das hat sich allerdings im Laufe der Jahre gebessert.
Aber nichts desto trotz, habe ich immer das Gefühl ich bin anders als alle Anderen.
Ich werde jetzt versuchen einen Arzt zu finden, damit ich endlich Gewissheit habe, aber Medikamente zu nehmen, daß traue ich mich nicht.

Liebe Grüße

Birgit - Bo Frost -

von Bo Frost - am 13.02.2006 11:43
hallo karin,
komme gerade von der arbeit und freue mich total über die antworten die ich bekommen habe.

endlich gibt es menschen die mich verstehen können.
dachte wirklich oft ich "bin verrückt".

mit medis wurde es bei uns auch schon ruhiger und mein man
sagt auch schon "tablette vergessen" wenn die wirkung nachlässt.


ist es normal das der puls nicht runtergeht?? sobald für mich
stress kommt dauerpuls von 100.dieses flattern macht mich wahnsinnig.

mein doc meinte das ist bei adhs normal. müsste aber
weggehen doch es hat sich nicht gebessert.

es ist schwer zu erklären, mir kommt es so vor das alles in mir brodelt und ich gleich aggress bekomme und ausflippe doch dann bleibe ich zu meiner eigenen überaschung ruhig.

zum glück, denn mitlerweile ist mir klar das ich mit meiner
tochter viel zu oft geschriehen hatte. tut sauweh diese erkenntnis.

ich kann mich jetzt auch mit meiner kleinen spielen, lesen ohne
das ich nach 10 minuten "ausflippe" und aufhören muss.

ist richtig toll geworden und gebe mir alle mühe damit es so bleibt.

mein man meint zu allem "ich liebe dich, na ja ein chaot warst
du schon immer, ich hoffe du liebst mich noch mit medikamente" er ist super und hat viel die letzten 5 jahre mit mir mitgemacht.

er versteht jetzt auch warum ich mir nie was merken konnte
und all die anderen "seltsamen" dinge an mir die er sich nicht
erklären konnte.

er ist froh das es bei uns ruhiger wird und ich besser mit
miriam zurechtkomme, bin nicht mehr gleich überfordert und
schreie her

ich weiss es kann jetzt alles nur besser werden und es gibt menschen denen es genauso geht.

nur diese unterschwellige unruhe, ich nenne es flattern als ob ein riesiger schmetterling in mir schlagen würde, macht mich
verrückt.

wenn ich wüsste wie ich das wegbekomme währe ich happy.


ist das normal mit medis???? oder falsche dosis???kennst
du das??

viele grüsse
heike

von Heike123 - am 13.02.2006 12:13
Hallo Heike,
ich bin 34 Jahre alt, verheiratet, habe drei Jungs im Alter von 6, 9 und 12 Jahren. Diese unterschwellige Unruhe kenne ich auch. Ich kann aber nicht sagen, dass dies vor meiner Medikineteinnahme nicht war. Ich stehe manchmal wie unter Strom und kann mich selbst kaum ablenken oder daraus wegholen. Vor allem merke ich dies früh, wenn ich das Medikinet ret. schon vor dem Frühstück genommen habe, weil es Samstag oder Sonntag ist, und wir ein gemütliches Frühstück machen wollen. Dies muss ich dann aber in den nächsten Stunden wieder "büßen". Seit ich das weiß, vermeide ich es.
Des weiteren kenne ich dieses "Flattern" wenn ich völlig unvorbereitet in eine Situation komme, in der ich wie "an die Wand laufe". Ich kann dann keinen klaren Gedanken mehr fassen, geschweige denn - richtig darauf reagieren und antworten.
Diese Situationen sind aber seit der Medikamenteneinnahme erheblich besser und seltener geworden. Aber manchmal passiert es doch noch und ich ärgere mich im nachhinein sehr darüber, dass ich mich nicht gleich richtig wehren konnte.
Um diese Situationen in Zukunft besser zu meistern hilft mir am besten die Psychotherapie, die ich von ganz alleine angefangen habe. Dort arbeiten wir solche Situationen auf.

Über ähnliche Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

Ulrike

von u.l.i. - am 13.02.2006 14:12
Hallo Heike,

Zitat

mit medis wurde es bei uns auch schon ruhiger und mein man
sagt auch schon "tablette vergessen" wenn die wirkung
nachlässt.

He, he, meiner auch ... Aber leider bin ich nach Wirkende in
der letzten Woche ein paar mal komplett ausgeklinkt. Ich
muss noch besser rausfinden, wann ich mich dann zurückziehe.

Zitat

ist es normal das der puls nicht runtergeht?? sobald für mich
stress kommt dauerpuls von 100.dieses flattern macht mich
wahnsinnig.


Dass bei der STress der Puls hochgeht, kenne ich auch. Das
hat sich bei mir aber seit der ersten Dosis Medikamente
sehr verbessert. Aber vielleicht kommt das bei Dir noch.

Zitat

es ist schwer zu erklären, mir kommt es so vor das alles in
mir brodelt und ich gleich aggress bekomme und ausflippe doch

So genau fühle ich mich ohne Medikamente. Ein Arzt meinte
mal zu mir, ich sei wie ein Dampfkochtopf unter Druck - kein
schlechter Vergleich.

Auch mir wird ganz schlecht, wenn ich daran denke, wie ich
mit meinem Sohn rumgeschrieen habe. Letztendlich war dies
mit ein Grund, endlich die Diagnose anzugehen. Auch mein
Mann hat sehr viel abbekommen. Interessanterweise kann ich
mit Medikamenten seine Positionen auch viel besser verstehen,
so dass wir uns weniger streiten.

Andererseits schaffe ich es jetzt aber auch konsequenter,
für Dinge, die mir wichtig sind, stärker einzutreten. Dies führt
z.B. dazu, dass wir Arbeiten hier zu Hause anders aufgeteilt
haben, wodurch ich auch eine spürbare Entlastung habe.

Es ist viel in Bewegung gekommen.

Ich wünsche Dir, dass es auch weiter gut bei Dir läuft und der
"große Schmetterling" etwas langsamer mit den Flügeln
schlägt.

Viele Grüße

Siggi

von Siggi_O - am 13.02.2006 14:21
Hallo Heike,

alles braucht seine Zeit. Ich bin 38 und nehme seit 1,5 Jahren MPH.
Bei mir hat es lange gedauert bis ich die Dosis für mich gefunden habe. Es verändert sich auch irgendwie immer ein bisschen.
Mit Stress umzugehen fällt mir heute noch schwer. Ich bin zwar nicht mehr so impulsiv und steigere mich nicht mehr so stark hinein( früher: moser, moser, MOSER, Fluch, Gehetzte, Scheiße!... Jetzt: Moser Scheiße! ...ich meine Scheibenwischer...) ich habe gelernt (Wichtig!) wirklich gelernt und verändert,dieses Stressgefühl in andere Bahnen zu leiten. So wie ich jetzt Stress habe können auch die Anderen(meine Kinder, mein Mann damit umgehen). Ich habe aber auch gelernt Stress zu vermeiden.

MPH hilft mir mich zu verändern, schlechte Verhaltensweisen wahrzunehmen und anzugehen. Und das geht in Babyschritten vorwärts. Ich habe auch mein Chaos(und das war schon heftiges Chaos) weitgehend in den Griff bekommen und es ist noch nicht so lange her da klagte ich hier und glaubte nicht mehr daran.
Geholfen hat mir dabei auch die Messieliste aber am meisten FlyLady. Ich schreibe jetzt selten in Listen oder Foren (ich hänge so gerne fest, was mir auch Chaos bereitet).
Naja, ganz besonders viel hat aber auch meine Therapeutin dazu beigetragen, sie hat mich immer so ein bisschen angeschubst an mir zu arbeiten.
Ich schaffe es jetzt einfach viel besser, und habe mich sogar getraut das letzte Stückchen meiner Ausbildung nach 20 Jahren wieder anzugehen. Mein Selbstvertrauen ist deutlich gestärkt.
Ich habe den Boden unter meinen Füßen gefunden(wo war der nur soviele Jahre???)

Ansonsten bin ich doch ganz froh das ich ein Hyppie bin, es hat ja auch so viele Vorteile.

Liebe Grüße Ameli

von ameli - am 13.02.2006 14:29
Hallöchen zusammen,

bekomme jetzt Concerta36mg und bin noch nicht so ganz zufrieden mal wirken sie gut mal gar nicht habe ich das gefühl.

Habe beim Doc mal wieder ein wichtiges Detail vergessen zu sagen.habe nämlich keinen Dickdarm mehr und leide mal mehr mal weniger unter Durchfall.Ich glaube bei mir sind die Retardkapseln nicht so gut.

Also meine Kollegin sagte ich wäre schon viel ruhiger geworden.
Explodiere nicht mehr so schnell.

Es ist alles wie bei euch auch das absolute Chaos,aber seitdem ich Medikamente einnehme sehe ich nicht mehr alle Sachen so eng.

Mein Mann meint leider sie nimmt die Medikamente und alles ist gut,aber so ist es ja nicht.
Ich bin ein sehr agressiver Mensch und könnte manchmal vor Wut auch mit dem Kopf vor die Wand laufen.

Ansonsten bin ich stolz darauf anders zu sein als andere Menschen.
Mein Mann sagt immer wenn alle menschen rechts rum gehen,gehe ich links rum.
Ich sage nur ich will mich von anderen Menschen abheben ist eben so.

Was nicht so gut ist das ich das gleiche von meinen Mitmenschen erwarte was ich selbst auch von mir erwarte,aber es sind ja nicht alle Menschen gleich.

Meine Freundin sagt ich hätte eine wahsinnige Energie ob ich auch mal müde werde ich glaube nicht.

Nach 12 Stunden Taxifahren gehe ich zu Fuss nach Hause mit Mp3 player und flotter Musik,dann gehe ich mit dem Hund raus.
Mache meinen Haushalt u.s.w.Und danach gehe ich zur Massage und könnte immer noch Bäume ausreissen und ich schlafe höchstens 5 Stunden in der Nacht:-)

Das wirklich negative ist meine Inkonsequenz meinen Kindern gegenüber aber ich arbeite daran und mein Reden und Handeln ohne nachzudenken.


So wünsche euch einen schönen Tag

L.G.
Britta

von Britta - am 13.02.2006 14:53
Hallo Heike

Ich kenne das, ich hatte es vor allem in den ersten Monaten der Medikamenteneinnahme. Der Grund war bei mir entweder, dass ich zusätzlich zu Ritalin Kaffee getrunken habe (verträgt sich sehr schlecht zusammen, wenn man da empfindlich ist).

Auch habe ich dieses Gefühl, wenn ich eine etwas zu hohe Dosis erwischt habe. Ich gehöre zu denjenigen, die eine ganz genau ebgestimmte Dosis brauchen, dazu zerbröckle ich meine Tabletten und nehme am Morgen ca. 6 mg, am Mittag ca. 8 mg und am Nachmittag und Abend jeweils wieder etwas weniger.

Tönt komplizierter als es ist, mit der Zeit hat man das im Auge und im Griff :)

Gruss - Karin

von Karenina - am 13.02.2006 16:43
hallo karin,

kaffee lasse ich zur zeit auch weg.

mein doc sagte mir von anfang an ich soll mit den tabletten
"spielen". jetzt kapiere ich langsam was er damit meinte.

das ausprobieren ist nichts für mich ungeduldsbomber mache mit sicherheit was falsch.

habe am donnerstag termin beim doc vieleicht hat der eine idee.

bin wirklich beruhigt das es bei anderen auch länger gedauert hat eine dosis zu finden.



gruss
heike

von Heike123 - am 13.02.2006 20:57

Re: @Heike 123

Sag mal Heike,
mich interessiert ganz besonders der Punkt mit dem hohen Puls.
Bringst du den in Zusammenhang mit ADS auch ohne Medis oder habe ich das falsch verstanden?

Darunter leider ich nämlich auch.

Lieben Gruß
Inge

von Inge1 - am 13.02.2006 21:57
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