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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hensch, ringer, Martin Winkler, Heike123

Antidepressiva und Ritalin

Startbeitrag von Hensch am 19.02.2006 00:39

Hallo zusammen,

hat hier vielleicht jemand erfahrung mit Anti Depressivan (Fluoxetin) und Ritalin. Verträgt sich das, bin da momentan nen bischen skeptisch und fänds gut wenn mir jemand die panik nehmen könnte :/. Mein Artzt meint zwar das wäre ok aber trau dem da nicht so ganz über den weg.
Der rezeptblock sitzt mir dafür einfach viel zu locker bei ihm...

LG

Antworten:

Bei Kindern wäre man etwas vorsichtiger mit der Kombination, bei Frauen / Männern mit ADHS ist es eine sehr gute und sichere Kombination.

Da Stimmungsprobleme bei ADHS eine grosse Rolle spielen bzw. Frau häufig auch prämenstruelle Beschwerden hat (die mit Fluoxetin etwas gebessert werden können), setze ich es auch häufig ein...

Gruss
Martin Winkler

von Martin Winkler - am 20.02.2006 11:26
hallo,

bin noch anfang letzter woche schier verzweifelt, da ich
trotz medikinet noch fürchterlich unruhig war.

ich hatte auch im forum geschrieben weil ich keine ahnung
hatte woher das "flattern" kam.

ich nehme seit freitag ein leichtes antidepressiva und mir
gehts richtig gut.

am freitag u samstag noch leicht schwindel und übelkeit aber
es hilft

beserung um 90%.

gruß
heike

von Heike123 - am 20.02.2006 20:21
Puhhh danke, ihr habt mir jetzt doch ein wenig die Panik genommen. Bin da immer übervorsichtig*grumel*.
Naja vielleicht auch ganz gut aber manchmal nervt es schon ;)...

LG



von Hensch - am 21.02.2006 11:20
Hallo. Ich denke, du tust gut daran da etwas skeptisch zu sein. Weiß nur, dass Fluoxetin in den USA als Prozac millionenfach verschrieben wurde und die Konzerne dort mit dutzenden von Sammelklagen attackiert werden, weil zu viele Leute durch die Einnahme geschädigt worden sind. Aussagen von Fachkräften, die nicht durch diese Medikamente verdienen, schrecken mich ab, so etwas zu nehmen. Meine Erfahrung mit der Thematik ist eher, dass man bei Unruhe, Nervosität und anderen psychischen Störungen usw. einen sehr guten Arzt aufsuchen sollte, der einen auf eventuelle Vergiftungen durch Umweltgifte, Formaldehyd, Quecksilber aus Amalgamplomben usw, usw, usw untersucht. Und das behandelt, was er findet. Oft sind körperliche Ursachen der Grund für psychische Schwierigkeiten. Dann würde ich für gute Ernährung sorgen und viel Bewegung. Hört sich zwar immer etwas trivial an aber manchmal sind die einfacheren Lösungen die besseren. Hier einige Aussagen, die ich von Leuten, die mit der Thematik zu tun haben, gesammelt habe: John Sommers-Flanagan: Professor der Psychotherapeuten an der Universität von Montana ausbildet: Jedes Mal, wenn ich in einer Zeitung von einer Gewalttat lese, ist die erste Frage, die ich stelle: Nahm die Person Medikamente ein?

Gina Ross: Frühere Führungskraft in der Psychiatrie: Virginia Tech oder die Schulschießerei oder das;mein erster Gedanke ist immer: Welches Medikament nahm er ein?

Dr. Ludwig Lowenstein, Klinischer Psychologe: Bei Medikamenten gibt es Nebenwirkungen und auch schädliche, gefährliche langfristige Wirkungen, die Psychiater nicht für wichtig halten.

Rima Laibow, Psychiater: Sie erzeugen Gewalt. Sie erzeugen Gewalt an einem selbst.
Sie erzeugen Realitätsverzerrungen, die zu Halluzinationen führen. Sie erzeugen eine ganze Reihe von psychiatrischen Problemen, die dann gewöhnlich mit mehr Psychopharmaka behandelt werden.

Andy Vickery, Prozessanwalt bei Vickery, Waldner&Mallia: Wir sprechen nicht von Hautausschlägen einem trockenen Mund oder Übelkeit, sondern vom plötzlichen, zwanghaften, überwältigenden Drang zu Selbstmord oder Mord. Es handelt sich um gewaltsame Tode und verkrüppelnde Verletzungen.

Mike Adams, Rechtsanwalt für Konsumentengesundheit: Psychopharmaka nehmen in der Gesellschaft überhand; wie eine Epidemie.

Dr. Pamela Popper, Ärztin: Psychiater etablierten sich mit Arzneiverschreibungen aber die Geschichte der Behandlung von geistigen und psychologischen Störungen ist voller nicht funktionierender Dinge.

Norman Shealy, Mediziner, Neurochirurg: Sie helfen Leuten nicht mit Medikamenten und achten nicht darauf, Leute nicht zu verletzen. Sie ignorieren den Schaden der von diesen Medikamenten kommt.

Dr. Moira Dolan, Ärztin: Es gibt Selbstmordgedanken, Selbstmord, Depressionen, Stimmungsschwankungen.

Gina, Ross, frühere Führungskraft in der Psychiatrie: „Man glaubt nicht, dass ein Medikament jemanden so beeinflusst. Aber das tut es. Es geschieht ständig.

Dr. Grace Jackson, Psychiater: Selbstmord ist nur eine aus einer langen Liste von Nebenwirkungen von Arzneien, die Ärzte nur selten auf die Arzneien zurückführen, sondern auf den Patienten.

John Bosley, forschender Psychologe im Nationalen Institut für Geistige Gesundheit. : Was wird als Todesursache angegeben sein? Nicht, dass Arzneien etwas damit zu tun hatten. Es wird Selbstmord sein.

Dr. Mary Ann Block, Ärztin: Es gibt kein einziges Psychopharmakon, das ein Problem bereinigen wird. Bestenfalls wird es Symptome verdecken. Schlimmstenfalls bringt es einen um.

James Donnell, Professor für Pharmakologie an der Rush Universität: Es gibt zahllose Berichte über größere Gewalttaten, nicht nur Selbstmorde, sondern größere Gewalttaten wie Morde/Selbstmorde von Patienten, denen Antidepressiva verschrieben wurden, und zwar für unbedeutende Leiden, und sie drehten dann durch.

Rina Laibow, Psychiater: Die verwendeten Medikamente sind weltweit bekannt dafür, Selbstmordanfälligkeit sowie Gewalttätigkeit mit Morden zu erhöhen.

John Sommers-Flanagan, Professor an der Universität von Montana: Könnte es eine Beziehung zwischen den Schulschießereien oder den extrem gewalttätigen Schießereien in den USA und den Verschreibungen von bestimmten Psychopharmaka geben? Die Antwort ist ein klares Ja.

Mike Adams, Rechtsanwalt für Konsumentengesundheit: Bei den Schulschießereien der letzten Jahre in diesem Land waren die meisten darin verwickelten gewalttätigen Schüler auf Psychopharmaka, die ihnen von Psychiatern verschrieben wurden.

Dr. Julian Whitaker, Arzt: Immer wenn ein Schüler ein Medikament einnimmt, bekommt die Presse keine Informationen. Fragt sie danach, sagt man: Das sind vertrauliche Daten. So erfahren die Leute nicht über die Medikamente, die zu dieser Gewalt führen.

Lauren DeWitt, Registrierter Pharmakologe: Man muss sich fragen, wie sehr diese Medikamente jemanden helfen, wenn er diese Nebenwirkungen von äußerster Aufregung, einem Wunsch, sich oder andere umzubringen, hat? Was für eine Hilfe ist das?

Beverly Eakman, Direktor des Nationalen Erziehungskonsortiums: Hat man diese Art Geschehnisse in den 60ern oder vor 1960 gesehen? Hat jemand im Klassenzimmer geschossen? Es gab Waffen. Es gab nicht so viele Waffenverordnungen wie jetzt. Nein. Was ist also anders? Die Psychopharmaka, das ist anders.


Dr. Doris Rapp, Kinderarzt: Sie sind vor allem Drogenpusher (Drogenhändler). Man nimmt dieses Medikament, wenn es nicht hilft, kann man jenes versuchen.

Dr. Pamela Popper, Ärztin: Die Art Behandlung ist eine unglaubliche Geldmaschine.

Dr. Holly Lucille, Autor und Vortragsredner: Es geht ums Geld. Es geht nicht darum, Menschen gesünder zu machen oder ihnen zu helfen oder ihnen zu helfen, sich gut zu fühlen.


Dr. Mora Dolan, Ärztin: Die Morde und Selbstmorde sind nur die Spitze des Eisbergs. Was mit Leuten da draußen geschieht."


Eine kritische Herangehensweise und wirkliche Abwägung ob ich meinem Kind Ritalin oder anderes gebe - für eine Krankheit wie ADS und ADHS, für die es keinen wirklichen Nachweis gibt, ist durchaus angebracht!


von ringer - am 20.10.2010 09:28
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