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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Wendi, Ines Sch, Cornelia, Dagmar D., Katzenbaer

Neues Gesetz ???? Strattera

Startbeitrag von Wendi am 07.03.2006 10:49

Hallo,

hat jemand von Euch schon davon gehört, dass es demnächst
viele Medikamente nicht mehr auf Krankenkassenrezept gibt, unter anderem auch Strattera?

Bin ganz verunsichert, unsere Kinderpsychiaterin kündigte so etwas an. Sie als Psychiaterin könne dann nur noch eine bestimmte Menge auf Rezept verschreiben und dann müßten wir die Kosten selbst übernehmen, ca. 100 ¤ zur Zeit.
Ich werde die Ärztin natürlich bei unserem nächsten Termin genauer befragen. Aber vielleicht kann mir ja von Euch schon jetzt jemand weiterhelfen, kann gar nicht so lange warten.

Nun haben wir uns nach langer Zeit endlich für die medikamentöse Behandlung entschieden und nun das, brrrr......

Gibt es vielleicht ein anderes Medikament mit dem gleichen Wirkstoff, das nicht so teuer ist? Das könnte dann wohl weiter verschrieben werden, wenn ich das richtig verstanden habe.

LG

Wendi

Antworten:

Hallo Wendi,

wir geben unserer Tochter auch Strattera.

Habe allerdings noch nichts davon gehört daß es nicht mehr verschrieben wird.

Wäre schon der Hammer.

Habe auch meinen Doc schon gefragt wegen der hohen Kosten. Da aber Strattera erst seit Anfang 2005 in Deutschland zugelassen ist und Lilly das "Monopol" hat ist es auch wohl so teuer, es gibt halt keine Alternative. Wüßte nicht daß es ein Medi mit dem gleichen Inhaltsstoff gibt.

Lasse mich aber gerne belehren, freue mich über Neues.

LG Sabine

von Katzenbaer - am 07.03.2006 20:06
Hallo Wendi,

Straterra ist für Kinder zugelassen, deshalb müssen die Kosten von der KK übernommen werden.

Was die Ärztin ansprach, ist möglicherweise die Budgetierung. Danach müssen Ärzte die Kosten von Arzneimitteln selbst tragen, wenn sie ihren Patienten zu viele oder zu teure Medikamente verordnen.

Möglicherweise hat die Ärztin eine solche Regressdrohung oder wurde bereits überprüft und will nun verhindern, dass sie die Arzneimittelkosten aus eigener Tasche bezahlen muss.

Eiene gute Möglichkeit wäre es, wenn die Ärztin die Verordnung an den Kinderarzt abgeben würde, dann würden sich die Kosten besser verteilen.



von Dagmar D. - am 07.03.2006 21:13
Hallo,

danke für Eure Antworten.

Habe außerdem gestern von der Ergotherapeutin das gleiche gehört, ja es geht wohl um die Budgetierung, wo auch die Ergotherapeuten und Logopäden drunter leiden würden.
Heute soll es in unserem Landkreis eine Sitzung geben, wo darüber beraten werden soll.

Ein Rezept für Strattera und ein neues Rezept für die Ergo habe ich jetzt erst mal noch bekommen, dann sehen wir mal weiter.

Das wäre ja eine Möglichkeit, zum Kinderarzt zu gehen und von ihm Strattera verschreiben zu lassen. Danke für den Tip.

Liebe Grüße

Wendi

von Wendi - am 08.03.2006 07:19
Hallo zusammen,

grundsätzlich besteht für Kinderärzte auch die Möglichkeit, chronisch kranke Kinder (die Frage ist natürlich, ob die Diagnose ADHS hierbei ausreicht) auf Antrag aus der Budgetierung herausnehmen zu lassen. Das ist allerdings wohl eine recht aufwendige Prozedur.

Gruß
Cornelia



von Cornelia - am 08.03.2006 14:09
Hallo,

das Gesetz tritt ab 1. April in kraft. Dort steht drin das man die
Medis alle erst mal aus seiner Tasche bezahlen muss und dann die Krankenkasse entscheidet was man wieder bekommt.
Und was man von der KK wieder bekommt weis ja wohl jeder.
Wie das noch einer bezahlen soll,vor allem die vollen Kosten, fragt aber keiner .

LG
Ines

von Ines Sch - am 09.03.2006 18:32
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