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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Annette B., Sternchen*, bluemchen, Sternenmond

wie sind eure erfahrungen mit conzerta ?

Startbeitrag von Sternenmond am 07.07.2006 12:49

hallo,
meine kinder nehmen schon sehr lange um genau zu sein seid 8 jahren ritalin und seid 2 jahren concerta.....

wie lange nehmen eure kinder medis und macht ihr euch auch sorgen wie sich das medikament auf längerer zeit auswirken könnte ?

liebe grüße,
Manuela

Antworten:

Hallo Manuela,

mein Sohn nimmt schon seit 4 Jahren Medikamente.
Erst Medikinet, dann Concerta und seit ca 2 Mon. Strattera.
Ich denke bei MHP muss man sich keine Sorgen machen, das gibt es schon lange.

Ich mache mir natürlich auch immer Gedanken um die Langzeitnebenwirkungen, vor allem jetzt bei Strattera. Das ist eben noch nicht so lange auf dem Markt.

Trotz allem möchte ich die Medis nicht missen. Sonst bin ich mitsamt Kind und restlicher Famile auf lange Sicht kaputt und in der Klapse.

Ich habe allerdings immer noch die Hoffnung, dass wir nach der Pubertät absezen können.

Viele Grüße Blümchen

von bluemchen - am 07.07.2006 13:08
Hallöchen!

Unser Sohn 16,5J. nimmt seit 1997 Medis(Ritalin,Concerta+Ritalin LA).

Er ist kerngesund,seine Herzrythmusstörungen hatte er vorher schon,ist schlank und 1,86cm groß.

Wir gehen immer regelmäßig zur Untersuchung und bisher war alles normal.

Was das Absetzen nach der Pubertät betrifft,so muß man schauen,ist bei jedem anders.

Also,wir haben nach und nach etwas reduziert,wenns ging,also von über 60mg am Tag vor 2J.angefangen,da auf 54,dann diesjahr 50,30 und z.zt.20mg,da er keine Schule hat.

Manchmal nimmt er auch keine versuchsweise,aber,daß ist noch nichts,er fällt dann noch zu schnell in alte Verhaltensweisen zurück,die ihm auch zum Verhängnis werden/wurden.

Jetzt in den ferien gucken wir mal,aber zum Ende hin fangen wir wieder an,damit er zur Schulzeit wieder eingestellt ist.
Die Prüfungen letzten+vorletzten Monat haben gezeigt,daß er es OHNE noch NICHT schafft und dann die Zensuren vergeigt.

Es gibt aber auch Jugendliche,wo es schon klappt,da gibs keine Zeit für alle,man muß abwarten und sich vor allem nicht verrückt machen(lassen).

Wünsche noch einen schönen Tag
Gruß Sternchen*

von Sternchen* - am 07.07.2006 15:11
Hallo Manuela!

Das ist eine lange Zeit bei euch.
Wir haben ja erst 4 Jahre hinter uns - und davon hat er zwischendurch noch fast ein halbes Jahr die Medikamente verweigert.

Hm, wenn ich ehrlich bin, hab ich schon ein wenig Bedenken wegen der Langzeiteinnahme.
Ich werde ihm die Medikamente selbstverständlich weiter geben, solange und so viel, wie es eben nötig ist. Weil wir mehr als deutlich gesehen haben, dass alles den Bach runter geht, wenn er sie nicht einnimmt.

Aber ein Beigeschmack bleibt halt.
Vorallem weil unser Sohn kaum wächst und seine Gewichtskurve bedenklich ist. Er war schon immer untergewichtig, ist mein jüngerer Sohn ja auch (fast noch mehr). Ist insofern alles in Ordnung, weil es eben familiär bedingt ist.

Nur bei unserem Großen ist es deutlich nachzuvollziehen, dass er seit 3 Jahren (also auch während der Medikamentengabe) aus seiner ganz persönlichen Kurve extrem hinausgefallen ist. Diesen Einbruch finden die Ärzte bedenklich und wenn das so weitergeht, dann müssen wir handeln - das bedeutet Medikamente absetzen. Was das für seine Schullaufbahn bedeutet.......
Auch war sein EKG das letzte Mal ein bißchen auffällig, so dass wir das in kürzeren Abständen kontrollieren müssen.

Man ist da in einem Zwiespalt. Ich sehe, dass es ihm besser geht, wenn er die Medikamente einnimmt. Andererseits dann die körperlichen Probleme, die mir Sorgen bereiten.
Ich weiß auch nicht, wie das weiter gehen soll.

Ich werde jetzt in den Ferien auch auf das Minimum reduzieren und erst in den letzten beiden Wochen wieder allmählich erhöhen, dass er für die Schule wieder richtig eingestellt ist. Ist mit seiner Therapeutin so abgesprochen, die war schon fast dafür, ihm die ganzen 6 Wochen nichts zu geben.

Da ich aber von vielen anderen Jugendlichen hier gelesen habe, die durchaus zu großen stattlichen "Männern" herangewachsen sind, gebe ich nicht die Hoffnung auf, dass auch unser Sohn mal zunimmt und wächst :-)

LG Annette

von Annette B. - am 08.07.2006 08:57
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