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ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
andi2, Miss Piggy, Annette B., Sami70, sternenregen100, Monkele, Veronika Ehrenberg

Morgen gehts auf Klassenfahrt

Startbeitrag von andi2 am 21.01.2007 11:02

Hallo Ihr Lieben,

morgen fährt mein Sohn (12) mit seiner Klasse in Skiurlaub!

Ich habe solche Angst, dass es schief laufen könnte! Auf der letzten Klassenfahrt benahm er sich unmöglich (Clown spielen, nicht waschen wollen, rülpsen, furzen, rumschreien.....) Aber nach seinem Aufenthalt in der Klinik klappt es ja doch besser in der Schule und zuhause!

Ich habe halt einfach nur Angst und bin nervös!

Drückt mir bitte die Daumen, dass alles gut geht! Ich werde anschließend berichten, wies war!

Liebe Grüße
Andi

Antworten:

Hallo Andi,

ich drücke Deinem Sohn und vor allem auch Dir die Daumen, dass es gut klappt.

Das wird schon!!! Immer positiv denken !!!

Aber ich kann Dich verstehen, ich war letztes Jahr auch ganz daneben, bis Sohnemann dann wieder da war und im Großen und Ganzen hat es auch gut geklappt, nur gegessen hat er fast nix. Hatte aber ein bisschen Proviant dabei :)

Alles Gute wünscht Euch

Monkele

von Monkele - am 21.01.2007 11:58
Hallo Monkele,

danke für Deine Antwort!

Mit dem Essen ist es bei uns umgekehrt, mein Sohn isst eher zuviel, vorallem Süsses! Das ist auch so ein Problem, er ist zu schwer! Ist ja auch untypisch für Kinder die MPH nehmen, oder?

Gruß
Andi

von andi2 - am 21.01.2007 12:03


Ich drücke deinem Sohn die Daumen, dass es eine schöne Klassenfahrt wird.

Und dir, dass du diese Zeit unbeschwert geniessen kannst und nicht bei jedem Telefonklingeln gleich an das Schlimmste denkst.

Schalt ab......geniesse die Zeit......glaub einfach daran, dass alles gut läuft.....und es wird gut laufen.

Du musst denken, es wird von Jahr zu Jahr besser.

Berichte doch bitte mal, wenn er wieder zurück erst.

Gib ihm nicht zu viel Geld mit in das Taschengeldportemonaie, dass er sich nicht soviel Süsses kaufen kann.

Sprich lieber mit der Lehrerin.....sage es ihr, dass du nicht möchtest, dass er soviel Süßigkeiten kauft und gib ihr lieber noch
10 oder 20 Euro als Reserve in die Hand für ihn.


Ich wünsche ihm und dir noch eine schöne Zeit.

Liebe Grüsse

Vero



von Veronika Ehrenberg - am 21.01.2007 12:17
Danke Veronika!

Gute Idee, das Geld der Klassenlehrein zu geben!

Ich berichte dann, wies war!

Liebe Grüße
Andi

von andi2 - am 21.01.2007 12:20
Hallo,

hätte da noch eine Frage dazu, mein Sohn (9J.) fährt im Juli eine Woche ins Schullandheim, habe mit dem Arzt gesprochen ob er da seine Medis nehmen sollte, dieser meinte aber generell sollen keine Medis in dieser Zeit genommen werden da es immer Probleme mit den Lehrern gab.

Wie macht ihr denn das ????

Gruß

Brigitte

von sternenregen100 - am 21.01.2007 16:38
Das kommte wohl auf den Lehrer an.Mein Sohn 10 Jahre fährt jetzt im April eine Woche auf Klassenfahrt.
Ich habe jetzt schon mit der Lehrerin wegen den Medis gesprochen.
Weil ohne Medis auf Klassenfahrt würde nicht gehen.
Sie ist bereit die Medis an sich zu nehmen und ihm morges zu geben.
Weil ich habe ihr erklärt das Manuel sie braucht und das ich aus Sicherheitsgründen ihm die Medis nicht selbständig überlassen kann.
Die Lehrerin muß dafür sorgen das er sie morgens auch einnimmt,er würde es vergessen.

von Sami70 - am 21.01.2007 17:03
Hallo Brigitte,

ich würde auf jeden Fall die Lehrerin überzeugen, dass sie Deinem Sohn die Medis gibt! Denn ohne wäre es bestimmt (bei uns zumal) eine Katastrophe!

Sicher weiß sie doch von den Medis und sieht , dass sie helfen!
Rede einfach mit ihr darüber!

Die Klassenlehrein meines Sohnes gibt ihm während des Aufenthaltes die Tabletten.

Liebe Grüße
Andi

von andi2 - am 21.01.2007 17:28
Hallo Brigitte,

unser Arzt meinte auch erst zu uns, wir sollten aufgrund der schlechten Erfahrungen der anderen Schulen nichts sagen. Er hätte auch an dieser Schule schon von einigen Eltern negatives gehört.
Aufgrund dessen hatten wir auch erst Vorbehalte. Wie sich jetzt herausstellte völlig ohne Grund.
Die Lehrerinnen die wir jetzt haben sind da super und dosieren unseren nach der Pause nach - da es bis zur letzten Stunde nicht reicht und das Retard bei uns nicht funktionierte.

Eine Klassenfahrt ohne Medis wäre bei uns wohl nicht so toll. Er würde sich vieles dann nicht zutrauen, würde wohl gar nicht mitfahren wollen - oder aber spätestens am 2. Tag heimwollen.

LG Rita



von Miss Piggy - am 21.01.2007 20:23
Hallo Brigitte,

wir haben schon zwei Klassenfahrten hinter uns.
Damals in der 4. Kl. bestand ich auf die Medikamente. Er hatte zu viel Dummheiten im Kopf und sich außerdem gerne von anderen Kinder anstecken lassen den Blödsinn dann auch durchzuziehen. Das musste ich vermeiden, sonst hätte es nur Ärger gegeben.

Die Lehrerin gab ihm morgens und mittags seine Medis, was ihm aber sehr unangenehm war. Selbst steuern hätte leider überhaupt nicht funktioniert, da er in diesem Alter auch zuhause nie selbst daran gedacht hatte.

Die zweite Klassenfahrt Anfang Kl. 6 ging sogar 5 Tage lang. Er weigerte sich von vornherein Medis mitzunehmen. Dann wäre er lieber nicht mitgefahren, bevor er sich noch mal die Tabletten aushändigen lassen würde.
Auch zu dieser Zeit war mir klar, dass er sie selbst ebenfalls nicht einnehmen würde, weil er keine dummen Fragen von Mitschülern beantworten wollte.
Mit einem äußerst mulmigen Gefühl ließ ich ihn also ohne fahren. Die Lehrerin wusste aber Bescheid.
Da er in dieser Klasse überhaupt nicht integriert war, er auch keinerlei sozialen Kontakte zu den anderen hatte, hatten wir zumindest keine Bedenken, dass er sich zu Blödsinn machen anstiften lassen würde. Sorgen machte ich mir eher darüber, dass er aufgrund Provokationen Ausraster bekommt oder sich ständig weigert Unternehmungen mitzumachen.

Aber es war gut gegangen. Er hatte sich zwar sehr oft abgekapselt, aber die Lehrer sind da nicht darauf eingegangen. Zu den Ausflügen musste er natürlich mitgehen und auch den Unterricht mitmachen, aber ob er nun die Party mitfeierte oder mit anderen Tischtennis spielte, war schließlich egal.

Er kam auf jeden Fall zufrieden zurück, hat ihm dann doch gut gefallen.
Und von der Klassenlehrerin kamen auch keine Beschwerden. Ich glaube, er war für sie so unsichtbar, dass er höchstens beim Durchzählen aufgefallen ist, weil er irgendwo ganz weit weg am Rand stand und sich mit seinen eigenen Dingen beschäftigt hatte.

Ich würde vorher mit deiner Lehrerin sprechen und ihr erklären warum es besser wäre, wenn sie ihm die Medikamente geben würde. Meistens sind die Lehrer dann doch einsichtig, sie wollen ja auch auf der Fahrt keine unnötigen Probleme.

Liebe Grüße
Annette

von Annette B. - am 22.01.2007 07:17
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