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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Agnes69, Bettina73

Endlich, endlich!

Startbeitrag von Bettina73 am 30.01.2007 21:33

Hallo an euch alle,

letzte Woche waren wir zum ersten mal bei der Elternselbsthilfegruppe und ich hatte zum ersten mal überhaupt das Gefühl, dass ich mit mehr als zwei Menschen gleichzeitig zusammen bin, die wirklich nachvollziehen können, wie es uns geht!

Danke erst mal dafür!

Seitdem hat sich schon wieder so unheimlich viel getan. Den Termin bei der wenig ergiebigen Erziehungsberatungsstelle habe ich sofort am morgen nach dem Treffen abgesagt. (Zitat: Wissen sie, unserer Meinung nach wird die Diagnose ADS ja viel zu oft gestell!) Das hätte mich nur mehr Kraft gekostet, als es mir Hilfe gewesen wäre. Insgesamt wäre es ja schon die dritte EB gewesen, mit denen ich erst mal diskutiere, ob mein Sohn denn wirklich ADS hat, ob es nicht an der Trennung der Eltern liegen kann (als er 1 Jahr war) und ob es ADS eigentlich gibt.

Jetzt ist mein Sohn fast 9 Jahre alt. Er ist zum ersten mal diagnostiziert worden, als er 5 war. Medikamente lt. Arzt in diesem Alter noch nicht üblich. Wir warten erst mal ab, wie er sich in der Schule verhält. Dann die Einschulung und wir hatten Glück, er hatte eine supertolle Lehrerin, die sehr gut mit ihm zurecht kam. Kurz vor Weihnachten der Schock. Die Lehrerin verlässt die Schule nach den Ferien. Insgesamt hat mein Sohn dann in der ersten Klasse 4 Klassenlehrer gehabt. Eine totale Katastrophe!

Die Probleme haben sich gehäuft und in den Schulferien wurde er dann zum zweiten Mal diagnostiziert (waren seit der 1. Diagnose auch umgezogen) und sollte Medis bekommen, was ich aber abgelehnt habe. Da die Lehrer meines Sohnes wenig Gesprächsbereit waren, haben wir in den letzten Sommerferien, vor der 3. Klasse, die Schule gewechselt. Der eine Lehrerwechsel mehr oder weniger macht den Bock nun auch nicht fett.

Jetzt sind wir glücklich und endlich bei euch gelandet! Wir haben Ende März einen Termin für das Erstgespräch bei einer Ärztin Empfehlung von der Gruppe am letzten Donnerstag :-). Und ich hoffe, dass wir sein grösstes Problem, sein Sozialverhalten und seine Wutanfälle in den Griff bekommen. Ich wünschte mir, ich hätte die Medikamente vor zwei Jahren nicht so strikt abgelehnt. Ich hätte uns glaube ich viel ersparen können.

Viele Grüsse
Bettina

Antworten:

Schön, Bettina, dass es aufwärts geht!

Mach Dir keine Vorwürfe wegen der Medis. Es ist noch nicht zu spät. Mein Sohn ist bald 10, und wir haben auch gerade erst (erfolgreich!) mit den Medis begonnen.

Liebe Grüße
Agnes

von Agnes69 - am 30.01.2007 23:28
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