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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Christa, Guca, steffi müller, Nicole Z., Stolper, Flocke81

Familie

Startbeitrag von Flocke81 am 14.02.2007 19:08

Hallo.

Wollte mal nachfragen wie bei euch die familie und verwanten
mit eurem kind klar gekommen ist.

Habt ihr vorher oft gehört was ihr falsch macht und das eure kinder nur durch eure falsche erziehung so sind.

Wie seit ihr damit umgegangen?

Freue mich auf eure antworten

Antworten:

Hi Flocke,

wir sind damit einfach so umgegangen, dass wir gesagt haben, ADHS ist eine Hirnfunktionsstörung, Erziehung sowieso optimal, Familie wunderbar.

Klaro?

von Stolper - am 14.02.2007 19:19
Hallo Flocke

Bei uns war das nicht so einfach. Meine Eltern akzeptieren es, kommen aber mit seinem Verhalten nicht klar.

Schwiegereltern wollen davon nichts hören, da bin ich die böse, die keine Ahnung hat. Obwohl alle Männer starke Koleriker sind und meiner Meinung nach an ADHS leiden, redet man da gegen eine Wand.
Betrifft alle Männer von meinem Mann seiner Seite.

Nachbarn und Bekannte sehen in meinem Sohn nur den "Verrückten". Hab mich damit abgefunden, diskutieren bringt eh nichts. Sollen Sie doch denken, was sie wollen.

Viele Grüße



von Nicole Z. - am 14.02.2007 19:46
Also bei uns is das auch nicht so leicht.

Omas und opas kennen diese Krankheit nicht und wissen damit auch dementsprechend wenig umzugehen. versuche sie aber mit einzubeziehen das sie merken wie unser sohn sein kann.

meine Mutter ist der meinung das falsche erziehung diese Sache auslöst. man Könnte nicht alles auf körperliche sachen schieben ist ihre Einstellung. diese Meinung versuch ich momentan zu ändern..

Ich muß dir auch ehrlich sagen das es mir egal ist wie andere Mitglieder meiner familie über tobi denken. ich erlebe ihn jeden tag und weiß das er mal so und mal so sein kann.

Lg steffi +Tobi (4 Jahre)

von steffi müller - am 15.02.2007 15:01
Hi,
Schwiegerdrachen fängt jetzt (nach 3-4 Jahren) an im Ansatz zu erkennen, was der Junge hat.
Ansonsten kommt von ihr viel pseudo-larifari ala "Ich hab gelesen, im TV gesehen - irgendwo gehört".

Bis dato waren die Probleme, die wir mit dem Jungen haben, immer von mir hausgemacht, weil ich so unfähig bin.
Das ihr Sohn zugab wohl ADS (oder so) zu haben, fand sie unmöglich "Das habe sie doch schließlich merken müssen", wenn das jemand dem armen Kind vererbt habe, dann doch wohl ich.

Meine Freunde gehen damit eher angemessen um - da haben wir deutlich weniger Probleme.



von Christa - am 16.02.2007 08:48
Da habe ich Glück -bei meinem Mann wurde als Kind MCD diagnostiziert, und sie hat alles menschenmögliche angestellt, um ihn durch die Schule zu bringen.
Meine Mutter ist von Beruf Lehrerin (jetzt in Rente) und war immer wieder beeindruckt, wie kurz Sarahs Aufmerksamkeit anhält. Sie freute sich mit uns, als wir therapeutische Hilfe bekamen. Sie meinte, manches, was ihr Schülermütter erzählten, habe sie sich gar nicht recht vorstellen können, bis Sarahs Schulprobleme kamen...

von Guca - am 18.02.2007 17:43
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