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kite2fly.com forum
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Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 8 Monaten
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Basti, gerry, Sonicsurfer, Armin Harich, andreas str

Flysurfer Tipps und Tricks

Startbeitrag von gerry am 05.07.2001 14:08

für unsere lieben Kunden und Schüler möchte ich hier einen Thread aufmachen, der zwar nicht mit Tat, dafür aber umso mehr Rat zur Seite steht.
Postet einfach rein, was euch zu schaffen macht, wir werden uns bemühen zu helfen. Armin Harich von Flysurfer hat ebenfalls seine Unterstützung zugesagt.
cu Gerry

Antworten:

ganz am Anfang

An alle, die einen Flysurfer Kite erstanden haben, und nun möglichst schnell Erfolgserlebnisse haben wollen. Führe folgende Lernschritte vollständig aus und überspringe keinen (ausser du bist Paraglider oder Buggyfahrer).

1.) Kite bei 1-2 Bft. an Land fliegen: Dabei vor allem Starten, Landen, Depower und Steuern üben. Nimm dir anfangs immer einen Helfer mit. Übe mind. 2 bis 3 Stunden, nur so kannst du den Kite in schwierigen Situationen am Wasser beherrschen. Brich die Übung sofort ab, wenn der Wind auffrischt. Übe nie bei böigem Wind.

2.) Bodydragen: Lerne die Kraftenfaltung des Kites und das Depower System noch besser zu verstehen. Du solltest z.B. herausfinden, warum der Kite im Zenit stehend bei wenig Wind nicht voll depowert werden sollte. Oder warum man bei böigem Wind den Kite nicht in den Zenit, sondern besser auf 1 Uhr parken sollte. Und das wichtigste: lerne den Wasserstart. jeder Flysurfer-Kite ist ab 6 Knoten binnen 5 bis 10 Sekunden aus jeder Position wiederstartbar. Check auch die einzigartige Safetyfunktion (aus Trapetz aushaken und Bar wegschmeissen). Das gibt dir ein gutes Gefühl für die Zukunft. Wenn du an einem funktionierendem Panik Hook, also einer jederzeit zu öffnenden Verbindung zwischen dir und dem Kite, interessiert bist, maile mir.

3.) Übe mit Board. Sei dir VORHER bewusst, was ein Halbwindkurs ist und dass du wahrscheinlich Höhe verlieren wirst oder evtl. zurückschwimmen musst. Achte bei den ersten Versuchen auch auf andere (Kiter, Surfer, Schwimmer...). Fahre nicht zu weit raus.

Kling wahnsinnig banal? Stimmt. Aber geht mal an einen Kitestrand und ihr werdet mit hoher Sicherheit Kiter sehen, die den einen oder anderen Schritt ausgelassen haben.

von gerry - am 05.07.2001 14:34
yup, also hier nochma :) und mehr

Erst mal alles was gut läuft:

parken vom Drachen: super easy, ist viel viel ruhiger als mein Schulschirm

depowern: der Hammer, ich liebe es..(nur irgentwann bringt dat auch nix mehr)

depowern und Böen: klappt auch, muß man eben bisschen rumtüfteln, ich wurde aber nie überflogen und der Drache hat nie gestallt, ist nie vom Himmel gefallen

Landen und Starten, kein Problem, gebrauch keine Hilfe

Handling von Drachen an Land (Zusammenpacken etc.):.naja, ich krieg immer n paar Verdreher rein :(

Bodydrag: man geht die Sau ab!!!!!..(ich ditsch wien flacher Stein ausm Wasser..naja, war auch ordentlich wind ;)
Problem beim Bodydrag: konnte nur sehr schwer rückwärtslaufen (nachher bei mehr Wind, gar nicht mehr, warn Kampf), weil der Drache, mich trotz depower im Zenit noch derbe Aushebelt (bei 4bft+), ich denke mit dem Board siehts besser aus, weil ich die Kante habe..

Relaunch im Wasser: geht locker, Problem ist nur, daß er sich schnell weiter dreht und ich in dem Tempo Probleme habe die Leinen zu ordnen: also probier ich morgen: Drachen umdrehen (Saftyquerleine), dann Safty mittig ziehen, so daß der Drache wassert, bei gezogener Leine die Bar drehen, so daß die Leinen wieder passen..ist das OK???


Großes Problem: bei Seenot, also nach Hause schwimmen, ist es ein Kampf bei viel Wind die Leinen einzuholen und dabei die Safty gespannt zu halten, mein Vorschlag an Flysurfer: baut ne Klemme an die Bar, mit der man die Safty im maximalen Zusand festklemmen kann, so daß man die Aktion entspannt und ohne Streß und Schmerzen in den Fingern planen kann (verstanden was ich mein??)
eigentlich ist die Idee soo genial, daß ihr mir dafür noch nen Speedair 5 spenden solltet :)))

Druckloses Depower: ist cool, aber ne Klemme, um sie zu arretieren,bei schnellen Lenkbewegungen, power ich den Drachen sonst manchmal aus versehen wieder an

Also baut zwei Klemmen an, eine um die Safty Leine bei Notfall Situation und beim Aufwickelen zu spannen und eine um die Depower zu fixieren...

ach ja..was nett wäre in der Anleitung: Fotos von den Waageleinen und detaillierte Anweisungen, wie man den Salat am besten entknotet, wo man was aufknüpfen sollte, was lieber nicht..ein paar Tips zu diesem Thema wären echt nett (mit ein paar NO NOs..z,B öffne nie Alle knoten auf einmal oder so was, einfach Tips zum Umgang mit dem Salat, ich denke, grade am Anfang oder nach ner Schwimmsession, hat den jeder mal..)

yup, das wars erst mal..

P.S ich bin voll zufrieden, nur das Ding hat mir bei viel Wind zuviel Power.hoffentlich ist euch meine tolle Idee ein Sonderangebot fürn Fünfer Speedair wert :))

Ich hatte echt ziemlich Sreß 300 Meter vom Land weg die Leinen einzuholen, dabei die Safty gespannt zu halten und gegen die Srömung zu schwimmen (damit die Safty gespannt bleibt und die Sau nicht startet)..son Kleme wäre der Hammer!!

p.p.s bei uns gurken alle mit Tubes rum, brauchen hilfe beim Landen..und nen 15+ ARX ausm Wasser kriegen ist fst unmöglich (und man sind die klobig)

p.p.ps hab schon viel Mitleid und Lacher geerntet als ich knotent über minem Haufen Leinensalat saß, die Sonne langsam unterging, alle nach HAuse fuhren und ich immer noch da war..ab und zu mal aufschrie..ich habe die grüne Leine Frei..Stunde später die ROSA!!!!!!!..usw..:)

so schönes Wetter wie heute bei mir euch allen (leider war ich mit arbeiten beschäftigt :()

von Basti - am 05.07.2001 20:59
Heute war der Hammer....(ach ja, das Board behalte ich :))..
Wassserstart klappt...aufs Board steigen geht langsam loß...
Endlich kein getütel, kontrollierte Landung...alles schön hinbekommen..

sonne Klemme wäre trotzdem cool :)

von Basti - am 06.07.2001 19:02

Re: Flysurfer auf Wasser einholen

am besten ist es die leinen als 8 auf der bar aufzuwickeln legt man die Knoten
an ein ende und hat zwei schläge auf der bar kann man sich (ich geb zu mit
sehr viel karftaufwand) zum schirm vorarbeiten.
ich nehm zusätzlich noch ein klettarmband um die schnüre auch zwischdurch
fixieren zu können.
was noch gut funktioniert um den kite auf den rücken zu legen un ihm den zug
zunehmen ist ein seite der steuerleinen zu ziehen dann legt er sich flach auf
das wasser.
bei viel wind bleibt die lage allerdings nicht kontrolliert, man hat jedoch
wieder ein paar meter gut machen..
persönlich habe ich das meist mit boden unter den füßen gemacht
oder den kite vom damm aus eingeholt wo er auf land ohne grössere
schäden nicht zu landen war.

von andreas str - am 07.07.2001 07:24
Aloha!

Hier ein paar Tipps, die ich Euch nach ausgiebigem Kennenlernen meiner Flysurfer`s (5qm Speed Air & 9qm MastAir) nicht vorenthalten möchte:

1) Solltet Ihr frisch aus dem Kitekurs kommen und mit Eurem Flysurfer ein bisschen üben wollen, so tut das an Land bitte wirklich nur bis max. 3 Bft! Die Flysurfer`s haben mörderisch Power! Es kann onehin nicht genug erwähnt werden, einen Kite und seine Kräfte mit grossem Respekt zu behandeln. Aber gerade das tolle Safety System der Flysurfer Kites gibt Euch beim Üben ein angenehmes Gefühl der Sicherheit.

2)Vor dem Start unbedingt alle Leinen, Waageschnüre und Umlenkrollen überprüfen, ob nicht verdreht, verheddert bzw. verdreht ist.

3) Starten geht auf mehrere Arten sehr gut. a) Am Land : Kite vorfüllen und am besten mit Helfer wie einen Tubekite am Windfensterrand starten b)Sollte an Land viel Betrieb sein hat sich bei mir folgende Starttechnik sehr bewährt. Kite gut vorfüllen und ein paar Mal an den Waageleinen fassen und rythmisch nach oben ziehen oder auf einer freien Wiese starten , einmal in den Zenit fliegen und den voll gefüllten Kite wieder mittels Safety System sanft landen. Danach den Kite einmal in der Mitte zusammenlegen. Nun kann man mit Kite und Board ohne weiteres ein Stück hinausschwimmen bzw. gehen und danach gefahrlos den Kite aus der Powerzone starten. Dies hat sich wie gesagt bei auflandigem Wind und viel Strandbetrieb sehr bewährt. Dennoch sollte man nicht zu lange mit dem Kite herumschwimmen. Aber ich denke 10 - 15 min sind allemal drin....

4) Bei böigem Wind, den Kite wegen Stallvermeidung am besten nicht direkt in den Zenit stellen, sondern in einer 1 - 2 Uhr Position. Dabei den Kite nicht zuviel depowern.

5) Sollte es vonnöten sein, am Wasser die Leinen einzuholen, am besten zuerst die blaue Safetymittelleine bis an die Bar heranziehen und mittels Safety Leach dort fixieren. Danach können unter ein bisschen Zug die Leinen auf die Bar aufgewickelt werden. Nach Hause schwimmen geht ganz gut indem man den Kite am Wasser mittig zusammenklappt , dann mit einer Hand Bar und Kite halb aufs Board legt und schwiiiiimt ;)

So, weitere Tipps folgen....Jetzt geh ich erstmal wieder aufs Wasser, denn es macht riesen Spass

;)

Mahalo

Sonic

von Sonicsurfer - am 07.07.2001 20:46
yo, danke für die Tips..

bei mir klappt das jetzt alles schon sehr gut, ich fang grade an mich aufs Brett zu schwingen und zu burnen..

Sonicsurfer erzähl mal n bisschenen was zu deiner Speedair 5, o..
In der Kitsurf stand, daß die kleinen dau neigen aus dem Windfenster u burnen, wenn man die depowert..
hast du das auch erlebt?
würdest du die MAtte empfeheln, ich uberlege grade ob ich mir son Teil noch für Starkwind hole..

bis denn..
ICH WILLLLLLLL WIND :)

von Basti - am 08.07.2001 20:38

Re: Danke für die brauchbaren Inputs!

Dank an Andreas Str und Sonicsurfer für die wirklich brauchbaren Tipps. Man merkt, ihr habt euch schon ausgiebig mit der Materie befasst!
An Basti: meine Erfahrung mit den kleinen Speedairs (5 und 7) ist bei Gott nicht negativ. Das der beschriebene Überschieß-Effekt ist mir auch bei voller Depower kein einziges Mal passiert, allerdings nutze ich die Depowerfunktion mit zunehmendem Fahrkönnen immer weniger exzessiv. Werde darüber demnächst ausführlicher berichten.

von gerry - am 09.07.2001 13:21
¡Hola Basti!

Hab mir die 5er Speedair auch für stärkeren Wind so ab 4,5 Bft gekauft, da mir die 9er Mastair ab diesem Windbereich schon ein bissl zu heftig wird ;) (Habe ca. 76 kg).
Die Matte hat aber trotzdem noch genug Schmalz um mein Körpergewicht mitsamt Board bei 3 Bft bei Laune und Höhe zu halten (will dann natürlich aktiv geflogen werden ;)) Gut bei diesen Windverhältnissen fahr ich eh mit der 9er Mast, aber auch der schönste 5er Wind kann plötzlich nachlassen....

Also die Probleme, daß der Kite bei Depowerung aus dem Windfenster fliegt habe ich bis jetzt noch nicht beobachtet. Wo natürlich auch ein Flysurfer zwangsläufig stallt ist, wenn der Kite aufgrund böiger Windverhältnisse auf einmal ausserhalb des Windfensters steht... Aber das passiert ja sowieso allen Naishs, Wipikas und Mosquitos dieser Welt....;)

Solltest Du aber wirklich ein ständiges Überfliegen feststellen, solltest Du ausprobieren den Knoten an der Depowerleine um ca. 5-6 cm zu verlängern...

Viel Spaß beim Flysurfern ;)

Sonic

von Sonicsurfer - am 09.07.2001 20:36

da hats mich gemetzelt

Danke..
ich brauch defintiv noch nen kleineren Drachen :)..
mich hats gestern ganz schönn zermetztelt...werd jetzt erstmal ne Woche aussetzen müssen...(bis meine Prellungen verheilt sind, mein Neo repariert..und mein Helm und mein Windmesser angekommen ist)..

Ich habe jetzt gelernt was zuviel Wind ist :)..
Ich war sooo Geil zu heizen, hab den Wind unterschätzt..war auch nicht soo hart so ziwhen 4 und 5.....ich hatte den Drachen grade aufgebaut, da hat der Wind nochmal zugenommen (derbste Böe 7-8!!!.))
hat meinem Kollegen (Caddy :))den Drachen aus der Hand gerissen...naja, der Drache hat richtig Stulle gegeben und noch bevor ich reagieren konnte, hat er mich über nen Wall aus Steinen (son bekackter Wellenbrecher gezogen..naja, bin mit nen paar Prellungen, paar kleine Wunden und Platzwunden an den Ellbogen und nem überdehnten Daumen weggekommen...hab mich noch
irgentwie im Reflex abrerollt.Kopf hat nix abbekommen..Brustkorb mit Lunge drin geprellt..schöner Adrenalin Kick...
(die im Krankenhaus haben mich auch blöde amgesehen, als ich grisend und lachend inne Notaufnahem kam (immer noch im Neo).."Ey..ich Spuck Blut und seh Sternchen, ist das Schlimm ?")(war aber alles halb so wild ;))
Also bläut euren Caddys ein, daß sie aufpassen müssen,
(nehmt euch die Zeit sie sorgfältig einzuweisen.."tut, mir Leid Basti, hab mir nicht vorstellen könnem daß die Sau so metzelt"))
Startet bei viel Wind seitlich (wollt ich auch, aber mein Kollege hats verkackt, und ich war eingehakt und habs nicht rechtzeitig gesschafft, die Safty durchzuziehen..)
Es dauert bei ner guten Böe auch ein paar Augeblicke bis die Safty wirkt und da war ich schon über die Steine weg im Wasser :)..
Aus Fehlern lernt man...zum Glück glimpflich abgelaufen
..naja, wen ich zur Zeit ne Freundin hätt würds mich nerven, daß alles weh tut..aber jetzt hab ich wenigstens ne Flasche NovaminSulfat und ne Erinnerung mehr und weiß jetzt, daß ich meine Finger vom 9er lasse (und von jedem anderen auch), wenn son paar ätzende schwarze Wolken auftauchen und die Hardcore-Surfer anfangen ihre Waveboards auszupacken :)..gut daß cih ewig Judo gmacht habe, die Rolle geht einem ins Blut über, hat mich auch beim Reiten und Snowboardfahren diverse Male gerettet)

an alle Anfänger..nehmt das Ernst, ich habe echt Glück gehabt..(diverse Schuzengel)....schreibt die Aktion ab, wenn der Wind zunimmt und böig ist, egal wie sehr ihr Lust habt, was eure Freunde sagen etc...
Ihr seit es die an dem Drachen festgemacht seit

so das wars erst mal..
ich meld mich wieder sobald ich wieder aufm Brett stehe und annem Drachen hänge (spätestens inner Woche) und nen Helm aufm Kopf habe..)

PS: Zum Thema Sicherheit: Welche Klamotten könnt ihr empfehlen (Panzerwseten, Knieoschoner, Ellogenschoner, Helme etc..)...

P.P.S ich weiß jetzt warum man das "Hack" nennt ;)

mfg der Basti
(der jetzt wieder am Computer sitzen muß)

von Basti - am 10.07.2001 22:54

Wahnsinn! realistisch sein & Panic Hook verwenden!

ulalalalaa! Hört sich übel an! 4-5 Bft. sind aber schon wirklich viel zuviel für nen 9er und 68kg!
Überrascht kann man immer werden, aber bitte startet nicht bei absurden Verhältnissen! Für deine Sicherheitsausrüstung fehlt das wichtigste: der PANIC HOOK, mit dem du dich in genau diesen Situationen sofort vom Kite trennen kannst! Da die Dinger (noch) nicht industriell gefertigt werden, baue ich sie selbst.
Mit jedem handelsüblichen Trapetz zu verwenden. Für DM 50,- bei mir zu bestellen! cu Gerry

von gerry - am 11.07.2001 07:46

Re: Wahnsinn! realistisch sein & Panic Hook verwenden!

halb so wild...bin schon wieder ziemlich fit :)

hast schon recht, war ne bekackte Idee :)..
Ich wollt halt unbedingt aufs Wasser, weils am Tag vorher soo gut gefunzt hat.

aber was solls Schmerzen sind der beste Lehrmeister

Das mit dem Panik Hook hört sich gut an, damit löse ich dann mit einem Handgriff den Drachen vom Trapetz und damit greift die Safty sofort und besser als mit der Safty Querleine?

von Basti - am 11.07.2001 12:31

Re: Wahnsinn! realistisch sein & Panic Hook verwenden!

genauso isses. Die Safety Querleine bei Flysurfer ist zwar eine Super Sache, allerdings in kritischen Situationen praktisch nicht zu bedienen z.B.:
* Kite macht an Land oder auch am Wasser Megadruck und droht dich nachzuschleifen
* oder hochzuziehen
* oder unter Wasser zu ziehen (ja das gibts wirklich!)
* Kite stallt, fällt vom Himmel, du willst verhindern, dass er plötzlich wieder vollen Druck macht und dich unkontrolliert aushebelt

Dieses Ding ist meiner Meinung nach megawichtig!

von gerry - am 11.07.2001 13:19

Re: da hats mich gemetzelt

¡Hola Basti!

Na, das ist ja gottseidank nochmal halbwegs glimpflich abgegangen. Vor Böen habe ich eigentlich immer noch die meiste Angst, da diese wirklich absolut unberechenbar sind. Da kannst Du Deine Kites noch so gut in und auswendig kennen und mit Ihnen umgehen. Wenn dich so eine Hammerböe erwischt, bist trotz Erfahrung und allem ziemlich ausgeliefert (siehe Unfall v. FlashAustin der ja schon eine Zeitlang kitet und über ein bissl Erfahrung verfügt)
Dem kann man eigentlich nur halbwegs vorbeugen, indem man sich ein bissl mit Wetterkunde auseinandersetzt und vor allem Wolken- bzw. Wetterveränderungen etc. beobachtet.

So, nun wünsch ich Dir vor allem gute Besserung

Hasta la proxima

Sonic

von Sonicsurfer - am 11.07.2001 19:40

Start im Wasser ?

Danke Sonic..bin aufm Weg der Besserung..

so noch ne Frage: wie mach ihr das mit dem im Wasser starten (Erststart), wenn ihr alleine seit (wenns denn geht..weil die meisten Spots haben entweder sonne bekackten Steinmolen (hab ich jetzt irgentwie ne Aversion gegen die Dinger ;))..
Deiche, Strandkörbe etc..
Alos wie macht ihr das?
Kite komplett vorfüllen (wie ohne, daß die Sau abhaut (am strandkorb fesmachen hilft, aber wie wenn nix zum fesmachen da ist??).
Wie kommt ihr nach dem vorfülen zur Bar ohne, daß euch die Sau abhaut?
Wie kommt ihr mit dem Kite ins Wasser ohne nen Leine Tütler
( Leinen aufgewickelt ???)
Tragt ihr den Kite (Flügelenden zusammengeklappt)?
Wie macht ihr dann Startfertig (wegtreiben lassen, dabei Leinen entdrehen, safty Griffbereit..dann starten?)

Danke, wäre besser gelaufen, wen ich die Sau mit ins Wasser genommen hätt, dann hätt mich die Böe zwar bis zum Arsch mitgeschleppt, aber wenigstens nicht über nen Wellenbrecher rüber 8) )

Die idealen Startbedingungen..(nix 100m im Leebreich) hat man ja fast nirgentwo

paar Tips zum alleine Seitwärtsstarten wären auch nicht schlecht..

Ich will alles alleine können..kein Bock mehr auf Caddys ;)

Ach ja, Gerry, noch ne Frage zum Panic Hook: wie bringt man den an ? (bin aus dem Pic nicht soo schlau geworden)..behindert die nicht beim einhaken ?


und noch eine zur 5er Speedair..welchen Windbereich deck ich den mit meinen 68 kilo damit ab..(der auf der Flysurfer Seite scheint mir übertrieben)

bis denn
eurer Bruchpilot von der Ostsee, der notgedrungen wieder seine Zeit am Rechner totschlägt

von Basti - am 11.07.2001 22:08

Re: Start im Wasser ?

Re - Aloha!

Ich will Dir gern mal beschreiben, wie ich bei stärkerem, auflandigem Wind starte, vor allem wenn viele Leute den Strand bevölkern.

1) Kite auslegen wie gehabt, dabei a) Safetymittelleine mittels Safetyleach an der Bar befestigen b) Kite mit Sand, Kies oder wenn gar nix davon da ist, mit selbst gefüllten, starken Kunststoffsäcken die Schleppkante sichern.Board schon mal neben den Kite legen.Kite gut vorfüllen. Am besten geht`s immer noch mit einem Helfer ;) Wenn Kite ziemlich voll ist, zusätzlich Board mittig drauflegen (Aufpassen mit Finnen!)

2)Nachdem alle Leinen ausgelegt, sortiert und auf Nichtverhedderung bzw. -verdrehung kontrolliert sind, zur Bar gehen, Safetyleach wieder von der Bar lösen und am Trapez befestigen.Dann mit der Bar zum Kite vorgehen und nicht unbedingt kreuz und quer über die Leinen laufen ;) Beim Kite angelangt, Board nehmen und Boardleach auch am Trapez (oder am Knöchel - Geschmackssache) befestigen. Dann Kite einmal in der Mitte zusammenlegen und beide Flügelenden mit einer Hand nehmen und zusammen mit Bar halten. Dann kannst Du mitsamt Kite und Board vorsichtig zum Wasser gehen. Dabei achten, daß die nachschleifenden Waageleinen und Flugleinen nirgends hängenbleiben.
So kannst Du auch dann ein Stück rausschwimmen.

3) An der Startposition angelangt, den Kite einfach aufklappen und mit der Innenseite nach oben nach Lee abtreiben lassen. Inzwischen kannst Du diich in Ruhe auf den Start vorbereiten und nochmal auf korrekten Sitz der Safety Leach achten. Danach den Kite mit ca. 60 - 80% gezogener Safety Leach starten. Bei etwas stärkerem Wind geht`s auch noch, wenn schon ein bissl Wasser drin ist.;)

So, das ist kurz beschriebn "my safe way to launch the kite" :)

Weitere Fragen werden gerne beantwortet

Mahalo

Sonic

von Sonicsurfer - am 12.07.2001 19:43

Re: Start im Wasser ?

Hallo Jungs

Ihr kennt euch ja schon ganz gut aus, mit unseren Kites. Leider habe ich durch die Umstellung unseres Büros keine Zeit gefunden hier vorbei zu schauen. Inzwischen ist es auch schon nach halb eins und ich sitze immer noch am PC.
Ich habe auf unserer Seite FlySurfer.de einige Tips und Tricks rein gestellt. Es sind auch Tips
Wenn ich den Kite alleine zusammenpacken muß, lande ich ihn über sie blaue Savyty/Rückwärtsstartleine, indem ich mich aus dem Trapez aushängen und die blaue Querleine zu 80% ziehe. Dann kommt der Kite ruhiger runter. Wenn ich die Savetyleach nirgends festmachen kann und auch den Kite nicht gegen ein Hindernis drücken lassen kann wickle ich 2 Umdrehungen die Leinen mit 80% gezogener blauer Savetyquerleine in 8er Schleifen auf. Dann kann der Kite keinen Druck mehr aufbauen und bleibt gut auf dem Rücken liegen. Wenn ich im Wasser bin, wickle ich meist den Kite wie am Ufer auf die Bar. Aber Vorsicht, daß ihr euch nicht in den Leinen verheddert.
Wir arbeiten kräftig an weiteren Verbesserungen. Der Panikhaken/Quickrelease ist keine schlechte Sache. Es ist bei unserem System auch möglich, durch ein „Quickrelease“ die Depowerleine so weit zu verlängern, daß die Savetyfunktion ausgelöst wird. Wir arbeiten auch noch an sehr vielen weiteren Projekten.
Ansonsten macht bitte langsam. Wir können das Wetter leider nicht ganz ignorieren.

Tschüß,
Armin Harich
FlySurfer.de


von Armin Harich - am 15.07.2001 23:42
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