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kite2fly.com forum
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Paul, gerry, Anda, murdoc, bert

frontloop

Startbeitrag von bert am 16.09.2001 15:21

Hi Leute,
bin jetzt soweit, dass ich Sprünge halbwegs landen kann. Der nä. Schritt wäre dann doch der Frontloop, oder? gibt´s da ein paar Kniffe? Das schaut nämlich eigentlich superleicht aus. Also ich hoffe, jemand kann mir ein paar Kniffe verraten.
danke im Voraus,
der Bertl

Antworten:

Naja, ich kann dir das zwar nicht so wirklich beim Kiten verraten da ich noch nicht mehr zeit hatte als mir das Höhe halten und laufen anzueignen. Aber aus meiner Wakeboarderfahrung her, da du Absprung, Flug und Landung ja kontrollieren kannst, sobalt du den druck von der Kante genommen hast und abhebst senke einfach dein Haubt und schau zwischen deine beiden Arme durch schräg nach hinten, winkle die Beine an und der Rest geht wie von selbst. Da du beim Kiten ja genug Zeit in der Luft hast wird dir das sicher recht schnell gelingen. Denke immer daran egal ob bei Rotationen, Front-,Backrolls und was du sonst noch so vorhast dort wo du hinschaust und deinen Kopf hinbewegst wird dir dein Körper folgen. Und noch etwas, versuch doch zuerst mal die Backroll ist meiner Meinung nach noch leichter. Über die Schulter schauen, Beine ran und rüber !
And dont vorget, Edge Hard !

von Anda - am 17.09.2001 10:17

also das interessiert mich jetzt

backloop leichter als front? Cracks, da will ich gerne eine Ansage von Euch! Aus meiner Sicht das wichtigste bei all diesen Tricks ist - wie eigentlich generell beim Kitesurfen - die Schirmkontrolle. Am optimalsten bei einem 360, egal in welche Richtung, sollte doch sein, wenn der Schirm möglichst im Zenith gehalten wird, oder?
cu
gerry

von gerry - am 17.09.2001 17:08

Re: also das interessiert mich jetzt

Lieber gerry, ich will ja nicht kleinlich sein ABER.....

'besserwissermode ON'

ein 360 ist kein Loop !

Loop = brett rotiert über kopf
360 = brett rotiert horizontal

360 ist meiner meinung nach viel viel leichter als loop da die orientierung nicht so stark verloren geht

'Besserwissermode off'

wo der schirm steht ist prinzipiell wie bei jedem Sprung blunzegal (naja solang man keine matte benutzt :-)) - wichtig ist nur das der schirm am ende des sprungs vor dir (landung in fahrtrichtung) oder über bzw. vor dir steht (landung mit fast null fahrgeschwindigkeit).

Bei Matten und anderem stallsensitivem gerät sollte der kite sicherheitshalber 60 Grad vor dir im Windfenster stehen (also 2/3 zum zenit) dann ist ein klapper relativ unwahrscheinlich

Wolfi - an einem guten tag der styleking bei den loops - macht zb seine loops oft ohne den schirm aus der Fahrposition auch nur irgendwie rauszubewegen, ich hab ebenfalls schon backloops über wellen gemacht ohne den schirm auch nur anzurühren, für den wolfistyle auf flachwasser muss ich allerdings noch ein bissl üben ,-)

lustig ist es zb auch 360ies ohne hände an der bar zu springen - einfach ein kleiner olli, dranhängen und drehen.

bei gscheiten wellen (ein meter oder so) ist ein backloop extrem leicht - einfach drauflosfahren und nach hinten lehnen.

Der neueste Schrei sind loops und rotations mit progressive.......uuups jetzt hätt ich mich ja fast verplaudert ,-)

Paul
Progressive Sports Network


von Paul - am 17.09.2001 17:45

Re: also das interessiert mich jetzt

Ich sprach ja im eigendlichen davon wie es beim Wakeboarden ist. Den ich lade die Leine durch starkes und immer progressiever werdenderes Kanten und drehe anschließend das Board nach hinten raus, und da ist eine Backroll eher im Bewegungsablauf drin. Was es beim Kiten angeht habe ich leider noch wenig Erfahrung, ich sprach deshalb nur vom allgemeinen Bewegungsablauf. Und durch die zu verfügung stehende Zeit wenn du den Kite über den Zenit rausfliegst und der Takeoff dementsprechend ist sollte es normal keine so großen Schwierigkeiten geben. Ich werd mich demnächst an meine ersten Versuche wagen und den Kite auf ca. 2Uhr in Fahrtrichtung halten und nur versuchen mit der Aufkanterei mich aus dem Wasser zu lupfen. Mal sehen wie sehr sich das umsetzen lässt. Grüße an alle and always Edge Hard !

von Anda - am 17.09.2001 19:55

Re: also das interessiert mich jetzt

sehe du hast meinen wink mit dem zaunpfahl verstanden - spring einfach wie am lift und du wirst dich ziemlich rauskatapultieren, manchmal so hoch das man schon ein bissl angst kriegt....

Viel Spass und hau die kante rein !

.-) Paul

von Paul - am 17.09.2001 22:35

Re: also das interessiert mich jetzt

beim backloop ist es so, dass du die bessere orienierung hast, weil du das wasser (den landepunkt) ab der hälfte der drehung sehen kannst.

ich bin zwar noch keine loops am kite gesprungen, aber bei anderen sportarten ist das so.
wenn du ordentlich druck in der tüte hast, hast du ja auch alle zeit der welt, um gemütlich zu rotieren.

von murdoc - am 18.09.2001 13:36

naja wenn man´s genau nimmt...

...sind Drehungen mit dem Board oben und dem Kopf unten beim Kiten kein leichtes Unterfangen - schliesslich gibt´s da noch die Leinen...
Aber, wir wollen da nicht allzu kleinlich sein, eine seitliche Rotation unterscheidet sich von einer horizontalen, wahrscheinlich in erster Linie dadurch, dass erstere um einiges leichter hinzukriegen ist.
Das von dir beschriebene "einfach drehen, ohne die Schirmposition zu verändern" hab ich bereits mehrmals auf Video bei Pros beobachtet. Die Jungs fuhren alle Inflatables - meinst du das ist unwichtig, also auch zB mit einer ARC genauso durchführbar?

von gerry - am 19.09.2001 19:05

Re: naja wenn man´s genau nimmt...

wird da jetzt wer zum detailfetischisten ,-) ?

Also nochmal für alle aus Dr. Pauls berühmten Lehrbuch der Rotationssprünge (ISBN 11337269) :

Auszug Kapitel 4 absatz 1

...Loop ist eine zur wasseroberfläche vertikale rotation bei der sich des board in der ausführung der rotation kurzzeitig über dem kopf des fahrers befindet.....

Ich hab übrigens schon irgendwo eine sequenz einens zweileinefahrers gesehen der eine Rotation um die Bar macht (wie über eine Reckstange) auch eine creative idee zum thema .-)

drehen bzw springen ohne kite bewegen geht würd ich einmal sagen mit wahrscheinlich jedem kite, bei reinen matten (also mit waageleinen) ist die gefahr das der kite durch die plötzliche entlastung beim absprung klappt halt größer.

LG

Paul
Progressive Sports Network


von Paul - am 20.09.2001 09:31

Nochwas

Hab ich vergessen anzumerken - mit der Arc gehts sogar ganz ausgezeichnet, entweder am tampen einhängen und depower fixieren, mit olli abspringen und drehen, der kite fliegt einfach weiter, und man landet quasi mit unvermindertem speed oder bei viel power im kite bar auslassen und nur im depower hängen, abspringen drehen und der kite geht von selber in die neutrale pos. und die landung erfolgt fast mit null speed (ist am anfang wahrscheinlich leichter)

Ich bin auf die spring/dreh geschichte ohne kitebewegen in der welle am wadell creek eher zufällig draufgekommen, nachdem ich eine welle unabsichtlich schräg angeschnitten hatte und einen unfreiwillige 360/loop kombination hingelegt hatte die ich auch noch unterwarteterweise wie durch magie mit fullspeed gestanden hab.

Muss allerdings dazusagen dass ich mit einer (für mein gewicht) absolut ausgepoerten 630 ARC bei ca. 50-60 km/h wind unterwegs war und die wellen höhe in dem moment ca. 1 m betragen hat (also kein absprung notwendig war).

Hab dann ein bissl herumexperimentiert und bin draufgekommen das damit rotationssprünge ziemlich leicht sind (im vergleich zu sprüngen mit kitebewegen)

Voraussetzung (und das ist entscheidend) ist das man so ausgepowert ist das man den schirm stationär gerade noch halten kann, aber sobald man fahrt aufnimmt deutlich überpower aufbaut die einen fast vollständig trägt (man hängt also möglichst gewichtslos unter dem schirm) je weniger gewicht man aufs wasser bringt, desto floatiger und weiter die sprünge mit dieser technik, wobei die Sprunghöhe immer angenehm gering bleibt - damit ist die gefahr aus ein paar metern höhe mit dem hinterkopf im wasser zu detonieren gleich null und man traut sich durch die recht geringe sprunghöhe einfach mehr (zumindest gilt das für mich).

LG P
Progressive Sports Network


von Paul - am 20.09.2001 09:49
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