Arc vs. Inflatable

Startbeitrag von Paul am 16.11.2001 10:59

Eine kleiner Vergleich Arc gegen AR3-4 4-leiner Inflatables(tendentiell) für Anfänger und Einsteiger.

Gleich vorweg, meiner Ansicht nach ist ein guter Inflatable in der Summe seiner Eigenschaften am Wasser nicht besser und Schlechter als eine ARC, an Land (winter, schnee) gewinnt die ARC, verliert aber gegen

Noten von 1-5 wie in der Schule

ARC
Sicherheit (safety release) 1
Verarbeitung/Materialqualität 2
Sprunghöhe 2
Hangtime 2
Universelle Verwendbarkeit (Wasser, Schnee und Land) 1
Stabilität (gegen Beschädigungen) 1
Reparaturfreundlichkeit 1
ready to fly (flugfertig aus der Tasche) 5
Bedienungsanleitung 4
Gutmütigkeit (Flugverhalten) 1
Start (Anforderung an den piloten und Starthelfer) 2-3
lenkkräfte (extrem gering) 1

Alleinstellungsmerkmal sind:
- fliegt selbständig bei loslassen der Bar in den Zenit (nach oben)
- 100% Luffsicher (fällt nicht einmal dann vom Himmel wenn man unter dem Kite durchläuft und die leinen keine spannung mehr haben - das kann meines Wissens nach sonst kein Kite - allerdings brauchen routinierte Fahrer diese eigenschaft sicher kaum außer bei extrem wiedrigen (böen) windverhältnissen

Zum Vergleich (so ungefähr richtungsmäßig) ein durchshnittlicher 4-leiner Inflatable (Freeair, R3)

Sicherheit (Safety release) 4
Verarbeitung/Materialqualität 1-4 (je nach Marke)
Sprunghöhe 1
Hangtime 1
Universelle Verwendbarkeit (Wasser, Schnee und Land) 4
Stabilität (gegen Beschädigungen) 3
Reparaturfreundlichkeit 3
ready to fly (flugfertig aus der Tasche) 1-5 je nach Marke
Bedienungsanleitung 1-5 je nach Marke
Gutmütigkeit (Flugverhalten) 1-3 (je nach Marke/Type)
Lenkkräfte (ziel ist geringe Lenkkräfte) 1-5 (je nach Große bzw Marke / Type wipi airblast hat auch sehr geringe lenkkräfte)

Merkmale:
- Inflatable beleibt im windfenster dort wo man Ihn hinstellt
im Vergleich zur ARC geschmackssache, Arc ist für ganz blutige Anfänger vieleicht ein bissl leichter in der Luft zu halten, dafür schwerer zu starten
- Inflatables fallen ab und zu einmal vom himmel (überfliegen) lassen sich aber meist problemlos wieder aus dem Wasser starten


weitere detailierte Infos zur Arc und anderen themen gibts auf www.psn.at im Afficionado! online Kitemag

LG

Paul
Progressive Sports Network

Antworten:

Re: Arc vs. Inflatable....fortsetzung

Sorry freunde, kurze Ablenkung und es ist passiert....*g*

...verliert aber gegen offene Ramair Matten (Blade) wegen dem großeren Packmaß
Progressive Sports Network


von Paul - am 16.11.2001 11:00

Re: frage an den arcmaster

hallo paul,
ich habe mir eine arc (630) zugelegt.
kite-only.

einen 30m leinensatz habe ich noch rumliegen.

und eine 60cm airblast-bar.
die mit dem beklemm-chickenloop, grossem depowerweg und langem adjuster. die sollte doch recht gut funktionieren, oder?

und zwei fragen habe ich noch:
1. wie sieht der typische wasserstart aus?

2. wie sollte ich (c.a.) die leinen trimmen?
(unterschied front/backleine?)


grüsse

murdoc

von murdoc - am 16.11.2001 14:31

Re: frage an den arcmaster

High Murdoc

Bar ist viel zu lang, 45cm lassen die 630er ok drehen (langsam genug für tricks)
60 ist definitiv zu lang, die 630er dreht damit auf der stelle - wenn du also 360ies am Kite mit 360 oder loops am board kombinieren willst ist eine 60er lenkstange ok, ansonsten nimm 45-50 cm das ist für die 630er ok, unter 45 cm lenkt sie nicht mehr schnell genug (für meinen geschmack) aber natürlich immer noch 300 lichtjahre schneller als ein vergleichbarer inflatable

Für vollen power bei einer gewedgten 630er fromtleinen 10cm kürzer als bremsen, bei einer ungewedgten 630er frontleinen 15cm kürzer als bremsen (oder auch lenkleinen genannt).

typischer wasserstart einer ARC ???? hmmm würde sagen NIE die dinger bleiben einfach von selber oben....falls man absichtlich einen abstürz herbeiführt dann ist eigentlich kein unterschied zu einer Matte, Bremsen einziehen = rückwärtsstart, ansonsten einfach ein bisschen depwern und die Arc hebt ab. Sollte sie in der "Taco" position zusammenklappen, dann einfach ein bisschen an einer bremsleine ruckeln und der wind klappt die ARC wieder auf - fertig
Aber wie gesagt, wer eine ARC aus dem wasser wiederstarten muss hat wahrscheinlich vergessen beim Sturz die bar loszulassen. Denn dann fliegt die Arc ja immer von selbst in den zenith
Progressive Sports Network


von Paul - am 17.11.2001 18:30

Materialvergleich und Soulsession

Stimme überein, möchte vielleicht noch ergänzen, dass ARCs sehr gut zusammenzu"stacken" und zudem von geschulten Piloten alleine start- und landbar sind. Das ist für Leute, die auch in diesen Tagen noch aufs Wasser gehen ein grosser Vorteil.
Das grösste Plus ist sicher die Eigenschaft, dass das Teil wie ein Einleiner von selbst in den Zenith geht und dort stehenbleibt, wie ein gut dressiertes Hunderl vorm Supermarkt.
Wir haben bereits 100% positive Erfahrung mit der ARC als Schulungskite gemacht.
Aber die ARC sollte nicht (nur) als Einsteigerkite gesehen werden. Wer mal Gelegenheit hatte, den Norman (Falkenberg) zu erleben, weiss, wovon ich spreche.

Abschliessend noch eins: jeder Kite hat seine pros und cons. Letztlich geht´s jedoch nicht um Materialphilosopien sondern einzig um den Spass am Wasser und den hatten wir (Paul, Norbert, Gerry) doch gestern gehabt, obwohl jeder ein anderes Schirmsystem verwendete (ARC, Mastair, North Rhino).

Leider kann ich kein Beweisphoto von der supersouligen Session bei 1 Grad Wassertemp. liefern, dem Kamaraakku war´s zu kalt...
cu
gerry

von gerry - am 17.11.2001 21:51

Re: Materialvergleich und Soulsession

....obwohl mit der Matte bin ich mindestens 4cm höher gehüpft als die Tube. Nicht zu vergessen, die um durchschnittlich 33 Millisekunden längere Hangtime!!! ;))

War im wahrsten Sinne des Wortes eine "coole" Session *gg* Mich hat am meisten das hineinkiten in die tiefstehende Sonne gestoked...Da wird einem richtig warm ums Herz :)) Schad, Fotos wären sicher stark gewesen....Naja, nächstes Mal werd ich wieder einen Versuch mit Helmkamera starten....
Was brauch ich DomRep.....Ich hab ja den N-See ;)) *fröstel*
Greets
Norbert
kitepower.net


von Sonicsurfer - am 17.11.2001 23:07

Re: Materialvergleich und Soulsession

Atsch dafür sind meine Leinen um 13mm länger *gggg*, und ich leg noch ein paar photos drauf: mein haus, meine yacht, mein Auto, mein Hund......

Ich weis schon was ich mir für diese saison vom Christkind wünsche: dass der see nicht zufriert, oder nur tlw. zufriert und der rest angeschneit ist, dann könnten wir Snow/water crossover sessions fahren....

Norbert du hast recht, die untergehende Wintersonne kann locker mit der Karibik konkurrieren, und im trockenanzug mit den Tauchhandschuhen wars echt kommod....

Das es keine Photos gibt macht nix, solche bilder photografiert mein Hirn und dort kann ich sie mir immer und jederzeit anschaun.....

,-)

Paul
Progressive Sports Network


von Paul - am 18.11.2001 09:36

Re: frage an den arcmaster

Hi Paul, welcher Hersteller bietet so kurze Bars an? Oder bleibt nur der Selbstbau?
danke jülla

von jülla - am 19.11.2001 08:44

Re: frage an den arcmaster

Von Peter Lynn gibts 45 bars aber die sind schrott, für die Arc tuts wegen der gelingen Lenkkräfte an den Bremsleinen auch ein stinknormales Alurohr (Meterware, 25mm Durchmesser 2mm Wandstärke) oder wenn du's hochwertiger Willst kannst du einen Mountainbike Lenker nehmen und kürzen.

LG

Paul
Progressive Sports Network


von Paul - am 19.11.2001 09:01
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.