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Gaby Guder
Beiträge im Thema:
38
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Michael Heinen-Anders, Gaby Guder, lilo Witter, buddhi

Die bekanntesten Meister

Startbeitrag von Michael Heinen-Anders am 09.10.2004 17:48

Hier eine Auflistung der bekanntesten Meister nach Bailey, Steiner, Lievegoed und teilweise Hermann Keimeyer sowie nach eigenen Erkenntnissen:

Der göttliche Manu (dieser kehrt zurück als menschlicher Manu, nach Lievegoed
identisch mit Mani)
Der Maitreya-Bodhisattva (d.i. m.E. Valentin Tomberg)
Der Mahachohan
Meister Jupiter
Meister Moraya
Meister Kut Humi
Der Venezianische Meister (d.i. m.E. Daskalos)
Meister Djawal Kul
Meister Serapis
Meister Hilarion
Meister Jesus (Zarathustra-Jesus, d.h.m.E. Rudolf Steiner)
Meister R. (auch Meister Rakoczi, d.h. Saint Germain bzw.
Christian Rosenkreuz)

Viele Grüße

Michael


www.beepworld.de/member67/michaelheinenanders/

Antworten:

Zu ergänzen wäre hier noch:

Gautama Buddha (auch Mars-Buddha genannt)


Zu Rate gezogene Literatur:

Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens;
B. Lievegoed: Über die Rettung der Seele;
Hermann Keimeyer: Wie findet man die Meister in höheren Welten;
Rudolf Steiner: Grundelemente der Esoterik;
Rudolf Steiner: Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit;
Alice A. Bailey: Initiation;
K.C. Markides: Der Magus von Strovolos;
http://de.geocities.com/christianrosenkreuz/



Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 09.10.2004 18:30
Hi MIchael,

Mir ist Christian Rosenkreuz nicht als aufgestiegener Meister bekannt, wie Du im ersten Posting schreibst.

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 09.10.2004 18:42
Liebe Gaby,

ich empfehle dazu - was Christian Rosenkreuz angeht - zum ersten Überblick:

B. Lievegoed: Über die Rettung der Seele - sowie:
http://de.geocities.com/christianrosenkreuz/

Viele Grüße

Michael_

von Michael Heinen-Anders - am 09.10.2004 18:48
Hallo Ihr Lieben
Als ich mich noch nicht mit irgendeiner Sache der Esoterik befasst habe, also schon vor zig Jahren, war mir der Name "Die Rosenkreuzer" und in Verbindung damit "Christian Rosenkreutz" oder ähnlich, schon bekannt. Ich wusste zwar damals noch nicht , was ich mir unter dem Namen vorzustellen hatte. Es war etwas Geheimnisvolles, was mich deshalb interessierte. Dann habe ich mir mal vor etwa 10 Jahren in meiner Heimatstadt einen Vortrag angehört von "den Rosenkreutzern". Damals befasste ich mich allerdings schon mit den Büchern von Rudolf Steiner.

Ich stellte fest, dass bei Rudolf Steiner das ICH als wichtig und vor allen Dingen bleibend bis in die Ewigkeit hinein vorgestellt wurde. In dem Vortrag der Rosenkreutzer damals war vorgestellt ein Rückgang des ICH in das Alleine, - so wie Du es ja auch machmal anklingen lässt, Gabi.

Diese Vorstellung gefällt mir nicht so.
Es gibt heute offensichtlich mehrere Gruppen, die sich die Rosenkreutzer nennen. Wie ich hörte steht aber keine dieser Gruppen wirklich in der Nachfolge der Gruppe, die von Christian Rosenkreutz begründet wurde.

Gruss
Lilo

von lilo Witter - am 09.10.2004 19:11
Hi Michael,

habe auf die Seite geschaut, finde aber keinerlei Vermerk dass Christian Rosenkreuz ein aufgestiegener Meister ist...wo hat Du das gelesen?

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 09.10.2004 20:28

Nachtrag

Ich möchte noch hinzufügen, dass meine Kenntnis, die ich heute von Christian Rosenkreutz (nicht so sehr von den heutigen Rosenkreutzern) habe, mir durch Vorträge von Rudolf Steiner, die in einem Buch abgedruckt waren, zugekommen sind und ausserdem, und zwar grösstenteils, durch dieses Forum, speziell von Michael Heinen-Anders. Ich bedanke mich dafür.

Welchen guten Zweck doch dieses Forum von Gabi erfüllt!

Gruss Lilo

von lilo Witter - am 09.10.2004 20:33
Hallo Michael
>Meister Jesus (Zarathustra-Jesus, d.h.m.E. Rudolf Steiner)

Ich lese z.Zeit das Buch "Das fünfte Evangelium" von Steiner. Deshalb meine Frage:

Dieser von Dir erwähnte Meister Jesus (Zarathustra-Jesus) ist das der Jesus, der ab seinem 12. Lebensjahr bis zu seinem 30 Lebensjahr im Leibe des dann inkorporierten Christus lebte?
Rudolf Steiner hat in der Akasha-Chronik gerade viel über diesen Jesus erfahren.
Sein Vortrag hierüber in Christiana hat mich tief ergriffen.

Aber wie kommst Du darauf, dass Rudolf Steiner die Inkanation dieses Jesus war?
Gruss
Lilo

von lilo Witter - am 09.10.2004 21:11
Liebe Lilo,

dieses Forschungsergebnis: Rudolf Steiner sei eine Wiederverkörperung des
Zarathustra-Jesus, stammt von Hermann Keimeyer.

Rudolf Steiner befasst sich aus diesem Grunde in seinem "Fünften Evangelium"
auch insbesondere mit der Zeit, in der er als Zarathustra-Jesus im Leibe des
Jesus von Nazareth bis zu dessen dreißigstem Lebensjahr (also bis zur Jordan-Taufe) inkarniert war.

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 09.10.2004 22:22
Liebe Gaby,

er wird nicht ausdrücklich so bezeichnet, aber aus den Darstellungen, die
Rudolf Steiner in "Das esoterische Christentum und die geistige Führung der
Menschheit" (GA 130) gegeben hat ergibt sich dies zwingend, wie ich meine.

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 09.10.2004 22:26
Hi Michael,

nein dann ergibt sich höchstens das er ein Meister ist, aber kein aufgestiegener Meister. Jesus ist ja ein aufgestiegener Meister, der heute unter dem Namen Sananda operiert. Saint Germain war früher auch unter anderen Namen bekannt, wie z.B. Der Graf von Monte Christo oder Christopher Kolumbus. El Morya war als König Arthur bekannt. Und so gibt es noch viele aufgestiegene Meister. Steiner war sicherlich auch ein Meister, aber trotzdem würde ich hier nicht aufgestiegener Meister sagen. Es sind ja derzeit die aufgestiegenen Meister die in Lichtschiffen reisen und bald ihre Präsenz auf Erden einnehmen werden, um uns ins Neue Zeitalter zu begleiten.
Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 10.10.2004 09:17
Hallo Ihr Beiden,

Wenn Jesus bis zum 30. Lebensjahr der Zarathustra Jesus war, dann würde das bedeuten, dass er dann einen WALK-OUT gemacht hat und jemand anders einen WALK-IN. Wer ist dann am Kreuz gestorben?

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 10.10.2004 09:23
Liebe Gaby!

Wie Rudolf Steiner in "Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit"
sowie in "Aus der Akasha-Forschung: Das fünfte Evangelium", vorträgt war das die Christus-Wesenheit (später auch der kosmische Christus genannt).
Die Christus Wesenheit zog bei der Jordan-Taufe durch Johannes den Täufer in
den Jesus von Nazareth ein, nachdem Zarathustra-Jesus, diese verlassen hatte.
In frühchristlichen Darstellungen wird dies durch die Taube symbolisiert, die bei der Jordan-Taufe über dem Jesus von Nazareth schwebt.

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 10.10.2004 09:48
Liebe Gaby,

wir sind hier offensichtlich unterschiedlicher Meinung, aber das macht nichts - ich denke jeder Deiner Forumsgäste kann sich je nach seinem Gefühl bzw. je nach seinem Kenntnisstand zu diesem Sachverhalt, ein eigenes Urteil bilden.

Ich behaupte nicht die Wahrheit gepachtet zu haben und kann ganz gut zwei verschiedene Meinungen nebeneinander stehen lassen.

Es kann sich ja schließlich - wie gesagt - jeder Leser dieses Forums seine eigene Meinung bilden.

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 10.10.2004 09:55
Hi Michael,
Gut, das ist etwas anderes. Denn Jesus war ja der Mensch, also die verkörperung. Der Christus(den wir alle in uns entwickeln müssen) ist ja wieder was anderes. Er hat den Christus als erster in sich entwickelt, um uns Menschen den Weg zu zeigen.

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 10.10.2004 10:21

Jesus und Christus

Hallo Gaby,

anbei ein Link zu einem Text Rudolf Steiners in dem die Unterschiede zwischen
dem Zarathustra-Jesus und dem Christus Jesus ausführlich dargestellt werden:

http://www.anthroposophie.net/lexikon/printliste.php?id=&select=Jesus%20und%20Christus&R1=Titel

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 11.10.2004 14:05

Re: Jesus und Christus

Zur Jordantaufe gibt es auch eine interessante Bibelstelle, die ich hier (in der Übersetzung von Emil Bock) einmal wiedergeben will:

Matthäus 3,16-17: "Als Jesus die Taufe empfangen hatte (...) siehe, da öffneten sich die Himmel, und er schaute den Gottesgeist, wie er sich in der Gestalt einer Taube herniedersenkte und ihn überschwebte. Und siehe, eine Stimme sprach aus den Himmeln:
Dies ist mein Sohn, den ich liebe, in ihm will ich mich offenbaren."

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 11.10.2004 19:40

Re: Jesus und Christus

Hallo Michael
>in ihm will ich mich offenbaren< also in der Gestalt des Zarathustra-Jesus.
Dies ist wohl eine Inkorporation.
Gabi nennt es "Walk-in".

Eine Inkorporation, lässt diese sich inkarnieren?

Ich denke da spezeill an Elias, das Wort Gottes. Ich habe mal einen Vortrag gehört von einem Lenker der Christengemeinschaft, der auch bei Elias von einer Inkorporation sprach, der sich nicht mehr inkarnieren würde. Er widersprach der Auffassung, dass Johannes der Täufer die Wiedergeburt des Elias war, eben WEIL Elias eine Inkorporation und NICHT eine Inkarnation war. Er belegte das unter anderem mit der Himmelfaht des Elias.

Um es klarzustellen, die Wiedergeburt eines Menschen ist für diesen Lenker eine Selbstverständlichkeit. Er betonte jedoch, dass eine Wiedergeburt des Elias in Johannes, dem Täufers, entgegen landläufiger Meinung, aus dem Text der Bibel nicht herausgelesen werden könne.

Nun bin ich von den Zarathustra-Jesus auf Elias gekommen. Entschuldigung! Aber ich laufe schon länger mit dieser Frage in mir herum. Nämlich, ist bei einer Inkorporation eine Wiedergeburt möglich? Diese Frage bezieht sich natürlich auch auf den Christus-Jesus.

Bei dem Zarathustra-Jesus müsste dies ja wohl möglich sein, obgleich auch bei ihm im 12. Lebensjahr etwas stattgefunden hat, was in gewisser Weise einer Inkorporation gleichkommt. Oder nennt man es anders, was da stattgefunden hat.?
Liebe Grüsse
Lilo

von lilo Witter - am 11.10.2004 20:48

Re: Jesus und Christus

Hi Michael,

Ich war auf dem angegebenen Link und habe mir die Ausführungen von Rudolf Steiner durchgelesen.

Wie Du schon schreibst: Jedem seine Meinung! Ich sehe das anders. Jesus war eventuell einmal als Zarathustra inkarniert und hat dies in seinem Zellbewusstsein gehabt, was bis zum 12. Lebensjahr durchkam. Die Theorie mit den 2 Jesusknaben leuchtet mir absolut nicht ein. Das Jesuskind wurde ja von den drei Weisen aus dem Morgenlande besucht. Eines der Geschenke war Gold. Das Gold sollte nämlich die Seele im kleinen Körper halten, da er vielleicht sonst sofort wieder aufgestiegen wäre. Jesus wusste von Anfang an um seine Mision. Er wurde erst Jesus der CHRISTUS genannt, nach der Ausferstehung. Mit dem Christus ist die göttliche, allumfassende Liebe gemeint. Er hat uns gezeigt sie zu leben. Wir sollen nun den Christus in uns entwickeln, wie wir einst die Bundeslade integriert haben. Vorher wurde die Bundeslade ja von Ort zu Ort getragen. Nun haben wir seit 2000 Jahren den kosmischen Christus dort stehen und schaffen es hoffentlich in diesen Tagen der Endzeit auch diesen zu integrieren und zu leben.

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 11.10.2004 20:57

Re: Jesus und Christus

Halloi Gabi
>Das Gold sollte nämlich  die Seele im kleinen Körper halten, da er vielleicht sonst sofort wieder aufgestiegen wäre.<
>Er wurde erst Jesus der CHRISTUS genannt, nach der Ausferstehung

von lilo Witter - am 11.10.2004 21:16

Inkorporation und Inkarnation

Hi Lilo,

Eine Inkarnation ist eine Fleischwerdung also Wiedergeburt hier auf Erden. Ein Walk in ist etwas anderes. Dabei überlässt Du Deinen Körper einer anderen Seele und begehst selbst einen Walk-Out.
Wäre das nicht Selbstmord? Wo geht Deine Seele hin, während die andere im Körper ist? Da bin ich mir noch nicht richtig drüber klar geworden.

Das Jesus ab dem 12. Lebensjahr als Zarathustra gelebt hat könnte aber sein, denn wenn man den Bericht von Rudolf Steiner durchliest, so redet er von Astrologie. Er kann durchaus die Person von Zarathustra gelebt haben. Das heisst in der Astrologie Personare. Jeder Mensch hat 12 Personare. Hier geht es um die einzelnen persönlichkeitsanteile des Menschen. Personare sind Horoskope von eigenständigen Persönlichkeiten, die wir darstellen.

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 11.10.2004 21:22

Re: Inkorporation und Inkarnation

Hallo, liebe Gabi.
Es gibt bei dem Jesus, der in der Bibel genannt wird 3! Perioden.
Die erste ist bis zum 12 Lebensjahr, die 2. ist die Zeit vom 12 Lebensjahr bis etwa zum 30. Lebensjahr, und dann noch eine weitere bis zum 33. Lebensjahr. Die Zeit des Zarathustra-Jesus ist gemeint mit dem Zeitraum ab etwas dem 12 Lebensjahr bis etwa zum 30 Lebensjahr. Lies es Dir doch vielleicht noch mal genau durch.

Michael kann Dir das sicher alles besser erklären als ich.

>Eine Inkarnation ist eine Fleischwerdung also Wiedergeburt<

Ja, das ist mir schon klar. Aber eine Reinkarnation, das wäre das richtige Wort gewesen zu gebrauchen, kann doch nur dann stattfinden, wenn man schon mal inkarniert war. - - - - Aber indem ich das schreibe, wird mir klar, dass ich wohl einen Gedankenfehler gemacht habe. Sorry.
 
>Ein Walk in ist etwas anderes.<
Aber, das ist doch genau, das, was geschehen ist. Der Christus ist in den Leib des Zarathustra-Jesus gezogen, als dieser etwa 30 Jahre alt war, - nachdem dieser vorher freigemacht wurde (also ein Walk-out)

Wenn Du dann von den 2 Jesusknaben sprichst, dann sprichst Du l von einem schon vorher stattgefundenen Walk-in bzw. Walk-out, nämlich, als der Zarathustra-Jesus diesen Leib eines anderen Jesusknaben bezogen hat.

Es ist nachzulesen, ich glaube in dem Buch über das Johannes-Evangelium von Rudolf Steiner. Michael kann es sicher genauer benennen.

Gruss
Lilo

von lilo Witter - am 11.10.2004 21:49

Re: Jesus und Christus

Hi Lilo,

Woher ich es weiss kann ich nicht mehr sagen, aber es fühlt sich für mich richtig an.

Der Weihrauch war für Gott(in ihm) Die Myhrre für den Tod....seinen eigenen Tod Das Gold steht auch für die Königswürde und man benutzt es um nichts Negatives in den Körper hineinzulassen.

Man benutzt es auch heute noch für Schutzrituale indem man beispielsweise goldenes Licht visualisiert oder seinen Körper in ein goldenes Ei setzt bevor man auf die Strasse geht.

Ich muss da glaube ich noch mal in Ruhe drüber meditieren. Ich glaube da ist noch mehr.

...und das Jesus erst nach der Auferstehung als der Christus bezeichnet wurde, geht aus der Bibel hervor.

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 11.10.2004 21:57

ab dem 12. Lebensjahr als Zarathustra

Hi Lilo,ç

Ich habe mich da vertan und das Posting ist schon berichtigt. Es müsste ab dem 12. Lebensjahr heissen......mein Gott.....Ihr macht mich schon ganz wuschig! Sooooviel verschiedene Sachen im Forum....



von Gaby Guder - am 11.10.2004 22:09

Re: ab dem 12. Lebensjahr als Zarathustra

Hallo Gabi
Du müsstest einfach mal lesen. Ich kann es nicht so gut erklären.

>Ja, aber der Christus ist doch keine Persönlichkeit und kein Personar. Selbst wenn Jesus die Zarathustra-Persönlichkeit oder -personar auslebte, so  hat er zum 30. Lebensjahr den Christus in sich entwickelt, nämlich die alles umfassende Liebe Gottes. <

Doch, doch, er hat sich meiner Meinung nach inkorporiert. Er hat sich nicht entwickelt, wie Du schreibst. Zu lesen im Buch " fünftes Evangelium" von Rudolf Steinr.

Und nun gehe ich schlafen. Ich kann schon nicht mehr denken.
Gute Nacht liebe Gabi.
Lilo

von lilo Witter - am 11.10.2004 22:19

Re: Jesus und Christus

Liebe Lilo,

Christus war nach der Jordantaufe in Jesus von Nazareth inkarniert - soweit man bei einem GOTT von Inkarnation sprechen kann.

Hinsichtlich des Elias bin ich anderer Meinung als dieser Lenker der Christengemeinschaft. Es gibt ja eine Stelle, wo der Christus ganz klar darauf hinweist, dass Johannes der Täufer der wiedergekommene Elias ist. Nur war
es ihm (Elias) selbst wohl nicht so richtig klar.

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 12.10.2004 06:25

Re: Jesus und Christus

Die relevanten Stellen im NT sind bei Matthäus (in Bezug auf Elias): 11,14 und bei Markus (in Bezug auf den Christus): 14,62.

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 12.10.2004 06:42

Re: ab dem 12. Lebensjahr als Zarathustra

Hi Lilo,

ich habe es nachgelesen im Internet. Ich glaube einfach wir reden aneinander vorbei. Entwickelt war vielleicht nicht der richtige Ausdruck, da der kosmische Christus ja ewig existiert hat, Jesus hat in inkorporiert oder integriert. Aber es geht darum, dass der Christus keine Person ist wie Zarathustra sondern die allumfassende Liebe Gottes. Der Christus wäre vielleicht zu vergleichen mit der Bundeslade, obwohl ich nicht weiss ob dieser Vergleich vielleicht zu weit hergeholt ist. Den Christus kann JEDER inkorporieren und wir sind ja JETZT dazu aufgerufen. JETZT wird der Christus auf Erden geboren. Die Sprache hat da oft einen grossen Symbolgehalt und kann leicht missverstanden werden. Viele meinen Jesus würde wieder inkarnieren. Aber es ist der Christus der auf die Erde, in die Materie herabsteigt. das verwechseln viele, weil sie Jesus und Christus als zwei Persönlichkeiten sehen, das ist aber nicht so. jesus war der(natürlich weit entwickelte) mensch, der als erster den Christus in sich inkorporierte!

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 12.10.2004 09:07

Re: ab dem 12. Lebensjahr als Zarathustra

Hi Lilo,

ich habe es nachgelesen im Internet. Ich glaube einfach wir reden aneinander vorbei. Entwickelt war vielleicht nicht der richtige Ausdruck, da der kosmische Christus ja ewig existiert hat, Jesus hat in inkorporiert oder integriert. Aber es geht darum, dass der Christus keine Person ist wie Zarathustra sondern die allumfassende Liebe Gottes. Der Christus wäre vielleicht zu vergleichen mit der Bundeslade, obwohl ich nicht weiss ob dieser Vergleich vielleicht zu weit hergeholt ist. Den Christus kann JEDER inkorporieren und wir sind ja JETZT dazu aufgerufen. JETZT wird der Christus auf Erden geboren. Die Sprache hat da oft einen grossen Symbolgehalt und kann leicht missverstanden werden. Viele meinen Jesus würde wieder inkarnieren. Aber es ist der Christus der auf die Erde, in die Materie herabsteigt. das verwechseln viele, weil sie Jesus und Christus als zwei Persönlichkeiten sehen, das ist aber nicht so. jesus war der(natürlich weit entwickelte) mensch, der als erster den Christus in sich inkorporierte!

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 12.10.2004 09:09

Re: Jesus und Christus

Hi Michael,

Jesus weist auf die Reinkarnation des Elias hin, nicht Christus.

Von Jesus dem Christus wurde erst anch seinem Tode gesprochen. Wie kann ich den Unterschied zwischen Jesus und Christus denn noch erklären? Vielleicht mit Johannes dem Täufer. Da sagst Du ja auch nicht, der Täufer sei in ihn inkarniert als Person. Er ist ein Täufer. Und Jesus wurde zum Christus. Das erst anch seinem Tode von Jesus dem Christus gesprochen wurde schliesst ja nicht aus, dass er den Christus schon zu seinem 30. Lebensjahr inkorporierte. Den Christus sollen wir alle inkorporieren. Wir sollen den Weg der allumfassenden Liebe Gottes gehe. Jesus nennt sich deshalb auch der weg, der zum Vater führt.

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 12.10.2004 09:16

Re: Jesus und Christus

Hallo Gaby,

daß bereits vor dem Ereignis von Golgatha von Christus Jesus gesprochen wurde
erweist folgende Stelle im NT bei Markus 14,61-62 (wieder in der Übersetzung von Emil Bock): "Da fragte ihn der Hohepriester von neuem: Bist du der Christus, der Sohn des Gepriesenen? Und Jesus sprach: Ich bin, und ihr werdet sehen den Sohn des Menschen trohnend zur Rechten der Weltenkraft, kommend mit den Wolken des Himmels."

In der Einheitsübersetzung lautet die Stelle so: "Da wandte sich der Hohepriester nochmals an ihn und fragte: Bist du der Messias, der Sohn des Hochgelobten? Jesus sagte: ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen."



Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 12.10.2004 11:23

Re: Jesus und Christus

Die Worte Christus (griechisch) und Messias (jüdisch) sind hier als synonym zu
betrachten.

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 12.10.2004 11:27

Re: Jesus und Christus

Hi Michael,

Bedenke das viele Bibelfassungen nicht stimmen, sie wurden falsch übersetzt oder ausgelegt. Wenn ich spanische Bibeln mit deutschen vergleiche gibt es schon gravierende Unterschiede.

Die ersten 300 Jahre nach Christus Geburt war der Mensch noch in der alten Energie, hatte die Kommunikation untereinander. Die Menschen verstanden intuitiv was stimmte. Dann kam das 1. Konzil von Alexandrien und der Geist wurde herausgenommen. Somit war der Mensch(oder hatte es zu sein) nur noch Körper und Seele. Ab da gab es viele Bibelausgaben und viele Auslegungen.

Jesus hat nie geantwortet: Ich bin es! auf die Frage, ob er der Messias sei, sondern: Ich bin der ich bin! Das ist etwas anderes.

Lies bitte zu oben aufgeführtem "Das Mysterium von Golgatha" von Rudolf Steiner.

Dann möchte ich auch noch mal auf den Ätherkörper zurückkommen. Es war nicht der ätherkörper, der ans Kreuz genagelt wurde(wie hätten die Römer, mit ihren niedrigen Schwingungen diesen ergreifen können?) sondern der richtige Leib Jesu. Da aber Jesus soweit entwickelt war ist er aus seinem Körper einfach AUSGESTIEGEN und hat daher den Schmerz nicht empfinden müssen.

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 12.10.2004 12:07

Rudolf Steiners Christusverständnis

"
http://www.philos-website.de/autoren/show.php?id=steiner_c.htm&q=Mysterium

Rudolf Steiner (1861 – 1925)
Inhaltsverzeichnis
Die Christus-Interpretation in der anthroposophischen »Geheimwissenschaft«
Die drei Wege zum Christus

Die Christus-Interpretation in der anthroposophischen »Geheimwissenschaft«
Zur Erkenntnis dessen, was früher durch «Christus» sich offenbarte, konnten nur solche Menschen gelangen, die in angedeutetem Sinne zu den Sonnenmenschen gehörten. Sie pflegten ihr geheimnisvolles Wissen und die Verrichtungen, welche dazu führten, an einer besonderen Stätte, welche hier das Christus- oder Sonnenorakel genannt werden soll. (Oraculum im Sinne eines Ortes, wo die Absichten geistiger Wesen vernommen werden.) Das hier in bezug auf den Christus Gesagte wird nur dann nicht mißverstanden werden, wenn man bedenkt, daß die übersinnliche Erkenntnis in dem Erscheinen des Christus auf der Erde ein Ereignis sehen muß, auf das als ein in der Zukunft Bevorstehendes diejenigen hingewiesen haben, welche vor diesem Ereignis mit dem Sinn der Erdenentwickelung bekannt waren. Man ginge fehl, wenn man bei diesen «Eingeweihten» ein Verhältnis zu dem Christus voraussetzen würde, das erst durch dieses Ereignis möglich geworden ist. Aber das konnten sie prophetisch begreifen und ihren Schülern begreiflich machen: «Wer von der Macht des Sonnenwesens berührt ist, der sieht den Christus an die Erde herankommen.»

Andere Orakel wurden ins Leben gerufen von den Angehörigen der Saturn-, Mars- und Jupitermenschheit. Deren Eingeweihte führten ihr Anschauen nur bis zu den Wesenheiten, welche als entsprechende «höhere Iche» in ihren Lebensleibern enthüllt werden konnten. So entstanden Bekenner der Saturn, der Jupiter-, der Marsweisheit. Außer diesen Einweihungsmethoden gab es solche für Menschen, welche vom luziferischen Wesen zu viel in sich aufgenommen hatten, um einen so großen Teil des Lebensleibes vom physischen Leibe getrennt sein zu lassen wie die Sonnenmenschen. Bei diesen hielt der astralische Leib eben mehr vom Lebensleib im physischen Leibe zurück als bei den Sonnenmenschen. Sie konnten auch nicht durch die genannten Zustände bis zur prophetischen Christus-Offenbarung gebracht werden. Sie mußten wegen ihres mehr vom luziferischen Prinzip beeinflußten Astralleibes schwierigere Vorbereitungen durchmachen, und dann konnten sie in einem weniger leibfreien Zustand als die andern zwar nicht die Offenbarung des Christus selbst enthüllt erhalten, aber die anderer hoher Wesen. S.195 [...]

Was aber von den Mysterien nur prophezeit werden konnte, das war, daß in der Zeiten Lauf ein Mensch erscheinen werde mit einem solchen Astralleib, daß in diesem trotz Luzifer die Lichtwelt des Sonnengeistes durch den Lebensleib ohne besondere Seelenzustände werde bewußt werden können. Und der physische Leib dieses Menschenwesens mußte so sein, daß für dasselbe offenbar würde alles dasjenige aus der geistigen Welt, was bis zum physischen Tode hin von Ahriman verhüllt werden kann. Der physische Tod kann für dieses Menschenwesen nichts innerhalb des Lebens ändern, das heißt keine Gewalt über dasselbe haben. In einem solchen Menschenwesen kommt das «Ich» so zur Erscheinung, daß im physischen Leben zugleich das volle geistige enthalten ist. Ein solches Wesen ist Träger des Lichtgeistes, zu dem sich der Eingeweihte von zwei Seiten aus erhebt, indem er entweder zu dem Geist des Übermenschlichen oder zu dem Wesen der Naturmächte in besonderen Seelenzuständen geführt wird. Indem die Eingeweihten der Mysterien voraussagten, daß ein solches Menschenwesen im Laufe der Zeit erscheinen werde, waren sie die Propheten des Christus.

Als der besondere Prophet in diesem Sinne erstand eine Persönlichkeit inmitten eines Volkes, welches durch natürliche Vererbung die Eigenschaften der vorderasiatischen Völker und durch Erziehung die Lehren der Ägypter in sich hatte, des israelitischen Volkes. Es war Moses. In seine Seele war so viel von den Einflüssen der Einweihung gekommen, daß dieser Seele in besonderen Zuständen das Wesen sich offenbarte, das einstmals in der regelmäßigen Erdenentwickelung die Rolle übernommen hatte, vom Monde aus das menschliche Bewußtsein zu gestalten. In Blitz und Donner erkannte Moses nicht bloß die physischen Erscheinungen, sondern die Offenbarungen des gekennzeichneten Geistes. Aber zugleich habe auf seine Seele gewirkt die andere Art von Mysterien-Geheimnissen, und so vernahm er in den astralischen Schauungen das Übermenschliche, wie es zum Menschlichen durch das «Ich» wird. So enthüllte sich Moses derjenige, welcher kommen mußte, von zwei Seiten her als die höchste Form des «Ich».

Und mit «Christus» erschien in menschlicher Gestalt, was das hohe Sonnenwesen als das große menschliche Erdenvorbild vorbereitet hatte. Mit dieser Erscheinung mußte alle Mysterien-Weisheit in gewisser Beziehung eine neue Form annehmen. Vorher war diese ausschließlich dazu da, den Menschen dazu zu bringen, sich in einen solchen Seelenzustand zu versetzen, daß er das Reich des Sonnengeistes außer der irdischen Entwickelung schauen konnte. Nunmehr bekamen die Mysterien-Weistümer die Aufgabe, den Menschen fähig zu machen, den menschgewordenen Christus zu erkennen und von diesem Mittelpunkte aller Weisheit aus die natürliche und die geistige Welt zu verstehen.

In jenem Augenblicke seines Lebens, in welchem der Astralleib des Christus Jesus alles das in sich hatte, was durch den luziferischen Einschlag verhüllt werden kann, begann sein Auftreten als Lehrer der Menschheit. Von diesem Augenblicke an war in die menschliche Erdenentwickelung die Anlage eingepflanzt, die Weisheit aufzunehmen, durch welche nach und nach das physische Erdenziel erreicht werden kann. In jenem Augenblicke, da sich das Ereignis von Golgatha vollzog, war die andere Anlage in die Menschheit eingeimpft, wodurch der Einfluß Ahrimans zum Guten gewendet werden kann. Aus dem Leben heraus kann nunmehr der Mensch durch das Tor des Todes hindurch das mitnehmen, was ihn befreit von der Vereinsamung in der geistigen Welt. Nicht nur für die physische Menschheitsentwickelung steht das Ereignis von Palästina im Mittelpunkte, sondern auch für die übrigen Welten, denen der Mensch angehört. Und als sich das «Mysterium von Golgatha» vollzogen hatte, als der «Tod des Kreuzes» erlitten war, da erschien der Christus in jener Welt, in welcher die Seelen nach dem Tode weilen, und wies die Macht Ahrimans in ihre Schranken. Von diesem Augenblicke an war das Gebiet, das von den Griechen ein «Schattenreich» genannt worden war, von jenem Geistesblitz durchzuckt, der seinen Wesen zeigte, daß wieder Licht in dasselbe kommen sollte. Was durch das «Mysterium von Golgatha» für die physische Welt erlangt war, das warf sein Licht hinein in die geistige Welt. — So war die nachatlantische Menschheitsentwickelung bis zu diesem Ereignis hin ein Aufstieg für die physisch-sinnliche Welt. Aber sie war auch ein Niedergang für die geistige. Alles, was in die sinnliche Welt floß, das entströmte dem, was in der geistigen seit uralten Zeiten schon war. Seit dem Christusereignis können die Menschen, welche sich zu dem Christus-Geheimnis erheben, aus der sinnlichen Welt in die geistige das Errungene hinübernehmen. Und aus dieser fließt es dann wieder in die irdisch-sinnliche zurück, indem die Menschen bei ihrer Wiederverkörperung dasjenige mitbringen, was ihnen der Christus-Impuls in der geistigen Welt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt geworden ist.

Was durch die Christus-Erscheinung der Menschheitsentwickelung zugeflossen ist, wirkte wie ein Same in derselben. Der Same kann nur allmählich reifen. Nur der allergeringste Teil der Tiefen der neuen Weistümer ist bis auf die Gegenwart herein in das physische Dasein eingeflossen. Dieses steht erst im Anfange der christlichen Entwickelung. Diese konnte in den aufeinanderfolgenden Zeiträumen, die seit jener Erscheinung verflossen sind, nur immer so viel von ihrem inneren Wesen enthüllen, als die Menschen, die Völker fähig waren, zu empfangen, als diese in ihr Vorstellungsvermögen aufnehmen konnten. Die erste Form, in welche sich dieses Erkennen gießen konnte, läßt sich als ein umfassendes Lebensideal aussprechen. Als solches stellte es sich entgegen dem, was in der nachatlantischen Menschheit sich als Lebensformen herausgebildet hatte. Es sind oben die Verhältnisse geschildert worden, welche in der Entwickelung der Menschheit seit der Wiederbevölkerung der Erde in der lemurischen Zeit gewirkt haben. Die Menschen sind demgemäß seelisch auf verschiedene Wesenheiten zurückzuführen, welche aus anderen Welten kommend in den Leibesnachkommen der alten Lemurier sich verkörperten. Die verschiedenen Menschenrassen sind eine Folge dieser Tatsache. Und in den wiederverkörperten Seelen traten, infolge ihres Karmas, die verschiedensten Lebensinteressen auf. Solange alles das nachwirkte, konnte es nicht das Ideal der «allgemeinen Menschlichkeit» geben. Die Menschheit ist von einer Einheit ausgegangen; aber die bisherige Erdenentwickelung hat zur Sonderung geführt. In der Christus-Vorstellung ist zunächst ein Ideal gegeben, das aller Sonderung entgegenwirkt, denn in dem Menschen, der den Christus-Namen trägt, leben auch die Kräfte des hohen Sonnenwesens, in denen jedes menschliche Ich seinen Urgrund findet. Noch das israelitische Volk fühlte sich als Volk, der Mensch als Glied dieses Volkes. Indem zunächst in dem bloßen Gedanken erfaßt wurde, daß in Christus Jesus der Idealmensch lebt, zu dem die Bedingungen der Sonderung nicht dringen, wurde das Christentum das Ideal der umfassenden Brüderlichkeit. Über alle Sonderinteressen und Sonderverwandtschaften hinweg trat das Gefühl auf, daß des Menschen innerstes Ich bei jedem den gleichen Ursprung hat. (Neben allen Erdenvorfahren tritt der gemeinsame Vater aller Menschen auf. «Ich und der Vater sind Eins.») S.216-219
Aus: Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriß
Rudolf Steiner Verlag Dornach / Schweiz
Die drei Wege zum Christus
Mein Ausgangspunkt soll sein, hinzuweisen auf die drei Wege, auf denen nach dem Gange der Menschheitsentwicklung die Seele zum Christus gelangen kann. Wenn man von den drei Wegen spricht, muß man auch kurz hinweisen auf den ersten Weg, der heute kein Weg mehr ist, es aber war; der heute kein exoterischer Weg sein muß, so wie gerade in unserer Zeit der anthroposophische Weg es ist, der aber ein Weg war für Millionen von Seelen durch die Jahrhunderte hindurch.

Dieser erste Weg ist der durch die sogenannten christlichen Urkunden, durch die Evangelien. Dieser Weg war für Millionen und aber Millionen von Menschen und ist noch heute für unzählige Menschen der einzig mögliche.

Der zweite Weg, auf dem die Menschenseele den Christus suchen kann, ist der, den man den Weg durch innere Erfahrung nennen kann, den vorzugsweise zahlreiche Seelen in der Gegenwart und in der nächsten Zukunft aus ihrer besonderen Beschaffenheit und ihren besonderen Eigenschaften heraus gehen müssen.

Der dritte Weg ist der, welcher wenigstens begonnen werden kann verstanden zu werden in unserer Zeit von der anthroposophischen Bewegung aus, der Weg durch die Initiation. —

So gibt es also drei Wege zum Christus: erstens den Weg durch die Evangelien, zweitens den Weg durch die innere Erfahrung und drittens den Weg durch die Initiation.
Aus: Rudolf Steiner, Christologie, Anthroposophie ein Weg zum Christusverständnis (S.52-54)
Vorträge, ausgewählt und herausgegeben von Heten Wilkens
Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart"

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 12.10.2004 12:25

Re: Rudolf Steiners Christusverständnis

Hi Michael,

ich erzähle doch nichts anderes, nur in einfacheren Worten. Ich mache es halt nicht so kompliziert wie Rudolf Steiner. Der kosmische Christus ist da und war es immer. Christus(die allumfassende Liebe Gottes) kann jeder aufnehmen und zum Christus werden. Grosse Meister wie Lord Kuthumi, um nur einen zu nennen, haben es schon getan. JEDER kann zum CHRISTUS werden. Jesus wurde zum Christus. Er hat uns den Weg vorgemacht!

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 12.10.2004 12:51

DIE GEGENWART DER MEISTER

Schaut doch mal nach in den Werken von

- DIE GEGENWART DER MEISTER

- DIE LICHTE KRAFT DER ENGEL

von Jeanne Ruland - illustriert von Iris Merlino / Schirner Verlag


Herzliche Grüsse vom
FORUM VERKÜNDER DES LICHTS
http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=std_tindex&USER=user_82391&threadid=2

von buddhi - am 12.10.2004 18:47

Re: DIE GEGENWART DER MEISTER

Hallo buddhi

Kannst Du uns da vielleicht einige relevante Stellen oder DIE Stelle abschreiben, die Dir da vorschwebt?

Ich werde mich jedenfalls mal um diese Bücher kümmern.

Gruss
Lilo

von lilo Witter - am 12.10.2004 19:05

Sri Aurobindo und Rudolf Steiner (Buchempfehlung)

Wo wir gerade beim Bücher empfehlen sind, ich hätte da auch noch was über Sri Aurobindo und Rudolf Steiner:


Anthroposophie im Lichte indischer Weisheit
von Udo Knipper

Preis: EUR 14,40

Broschiert - Hinder & Deelmann
Erscheinungsdatum: Juli 1998
ISBN: 3873481219


" Interessant, fachkundig - aber leider viel zu überheblich, 15. März 2001

Ein Interessantes Buch, das einem die Anthroposophie, sowie die Anschauungen indischer Yogis leicht verständlich macht. Dennoch fehlt an einigen Stellen die Weitsicht des Autors. Er glaubt den Schwerpunkt auf die allerhöchste Gottheit legen zu müssen; dadurch erscheint es teilweise im höchsten Maße überheblich, wie er über Wesen aus niederen Hierarchien spricht. Was kümmert mich ein Engel, wenn ich doch am All-Einen Gott teilhaftig werden kann - so etwa lautet die Sprache der beiden letzen Kapitel. Der Autor glaubt, indem er die eine, höchste Gottheit erfährt, alles andere mit in seinen Erlebnis- und Bewusstseinshorizont einzuschließen. Doch glaube ich, dass man bei dieser Betrachtungsweise der Vielfalt der Schöpfung nicht gerecht wird. Zwar könnte man sagen, indem ich Gott schätze, schätze ich mit ihm alles Seiende, doch wird eben jenes Seiende in seiner individuellen Ausgestaltung zu wenig beachtet Ein Zitat: "Das Höchste zuerst, so lautet die Devise dieses Yoga." (s.94) - Jene Ansicht teilt der Autor mit Sri Aurobindo - Meine Meinung ist dies nicht! Ein spannendes Thema - doch leider eine unzureichende Umsetzung. Schade! " (Amazon-Kundenrezension).


Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 12.10.2004 19:17
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