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Gaby Guder
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Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 11 Monaten
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Andreana, lilo Witter, Gaby Guder, THEODORIC der 2., THEODORIC der 1.

Wer ist der wahre Guru ?...Der Allmächtige

Startbeitrag von THEODORIC der 1. am 19.02.2005 08:02

Wer ist der Guru?

In der Heiligen-Terminologie wird der Heilige, der die Wissenschaft des Wortes anwendet und lehrt, ein „Guru“ genannt.

Das Wort „Guru“ stammt von dem Sanskritwort „Giri“ ab, was „tönen“ oder „sprechen“ bedeutet.

Das Wort „Guru“ weist somit auf einen hin, der das Tonprinzip praktiziert, der damit in Einklang steht und der es im Menschen hörbar macht.



Paltu Sahib erklärt den Guru als das Wesen, welches das Wort - die Ewige Musik - von den himmlischen Sphären herunterbringt und uns hören lässt.



Auch Guru Nanak sagt:

Der, welcher die wirkliche Heimat in diesem Körper zeigt, ist der wahre Guru - der Allmächtige.



Er lässt das fünftönige Wort im Menschen widerklingen, und so tönt es weiter als Schlüssel zum Wort.


Malar War M.1Soami Shiv Dayal Singh Ji beschreibt den Guru so:




Ein Guru ist der, welcher das Wort liebt.



Er verehrt nichts anderes als das Wort.



Derjenige, welcher das Wort praktiziert, ist der allmächtige Guru.



Sei glücklich im Staub Seiner Füße und halte demütig an Ihm fest.



Und Kabir sagt:Alle Sadhs sind groß, jeder auf seine eigene Weise.

Aber der, welcher sich mit dem Wort verbindet, ist der Anbetung würdig.

Doch einem solchen Guru zu begegnen, ist allein durch göttliche Fügung möglich. Im Überschwang Deiner Gnade lässt Du uns einen Gottmenschen finden.

Ohne die Anweisung eines Gottmenschen kann man sich nicht mit dem Wort verbinden; und wenn diese Verbindung zu Stande kommt, führt es die Seele zum Herrn, von dem das Wort ausgeht und all unser Mühen hat seinen vollen Lohn.

Verbindung mit dem Wort bedeutet Verbindung mit dem Herrn, und alles Mühen sprießt weiter dem ersehnten Ziel zu.Sri Rag M.3Wenn man durch ein unfassbares Glück einen solchen Heiligen findet, dann sollte man beharrlich mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele an Ihm festhalten, denn durch ihn kann man das Ziel des Lebens erlangen - die Selbstverwirklichung und Gottverwirklichung.



Seht nicht auf den Glauben oder auf die Rasse.




Lernt von Ihm die Wissenschaft des Wortes, und weiht euch mit Herz und Seele der Praxis des Wortes.



Der Guru ist eins mit dem Wort.



Das Wort ist in Ihm und inkarnierte sich im Fleisch, um der Menschheit Weisungen zu erteilen.



Im Evangelium heißt es:Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.

Wenn wir lernen, das sterbliche Kleid nach Belieben abzustreifen, uns über das Körperbewusstsein zu erheben und die Astralwelt zu betreten, erscheint der Meister in Seiner strahlenden Astralform und hilft uns weiter zu den darüber liegenden Ebenen.

Er verlässt uns nicht, bis wir den Allmächtigen erreicht haben.Christus hat in klaren Worten gesagt:Ich will dich nicht verlassen noch versäumen, bis an das Ende der Welt.

Mit den Worten des Meisters:Bani oder das Wort ist der wahre Lehrer, und der wahre Lehrer ist das personifizierte Wort.Nat M.4 und Ramkali M.1Und wieder heißt es:Im Innern ist das himmlische Licht, und aus ihm geht Bani oder der Ton hervor.

Er stimmt die Seele auf den wahren Herrn ab.Sorath M.1Dort, in der verborgenen Quelle, brennt ein Licht ohne Öl und Docht; und von diesem strahlenden Licht gehen erhabene Symphonien aus.Paltu SahibNun

erhebt sich die Frage:



Wo können wir das Licht und den Ton finden?



Es ist weit entfernt vom Blick des Sterblichen und von mehreren materiellen Schichten umgeben. Wir müssen uns über die Festung der Materie erheben, wenn wir es zu finden trachten.

Es kann wohl gesehen und empfunden werden, aber mit Augen, die anders sind als die sterblichen Augen des Fleisches.

Wir haben alle Achtung und Anerkennung für die heiligen Schriften, weil wir darin die Lehren vom Wort - Bani - finden.

Aber, um es genau zu nehmen, sind Tinte, Papier und der Druck nicht Gegenstand unserer Verehrung, mit ihnen jedoch wird das Wort - der Weltlehrer - beschrieben.

Auf ähnliche Weise verehren wir im physischen Körper des Heiligen das personifizierte Wort in Seiner Person.

Aus diesem Grund sind beide ungetrennt zu respektieren.


Es ist genauso, als ob ein Geliebter im Innern eines Hauses sitzt, dessen Türen fest verschlossen sind.

Wir wollen uns verneigen, aber wie können wir es?

Wir wissen, dass es der Geliebte ist, vor dem wir uns verneigen wollen, und nicht der Lehm, Kalk und Mörtel des Hauses, in dem Er weilt.


Vor wem verneigen wir uns, wem liegen wir zu Füßen?


Nun, vor dem Bewohner des Hauses, der sich hinter den Mauern befindet, wenn es auch den Anschein hat, als ob unsere Verehrung den Lehmmauern gelten würde.


Das Wort oder Bani ist der wahre Lehrer für die ganze Menschheit.


Es ist der eine Lehrer für alle. Es war der wahre Lehrer in der Vergangenheit, ist es in der Gegenwart und wird es in allen zukünftigen Zeiten sein.


Es gibt keinen zweiten Lehrer oder Guru der Menschheit.


Der Mensch, der ihn (das Wort - den Guru) gefunden hat und der eins mit Ihm - dem Wort in Ihm - geworden ist, ist mit uns auf dieselbe Weise verbunden wie der Geliebte, auf den oben Bezug genommen war.


Es ist die aus sich selbst leuchtende, strahlende Form im Innern des Fleisches und der Knochen des äußeren Menschen, die der wahre Lehrer und eins mit dem Herrn ist.

Es ist kein anderer als der Herr selbst, denn Gott erscheint wahrhaftig in Gestalt eines Sadh.Gauri Sukh M.5Die großen Schätze des Guru Granth Sahib, wie alle anderen heiligen Schriften, rühmen einen solchen Gott-Menschen, der uns mit dem Herrn verbinden kann und uns über das Meer der Materie bringt.

Wir lesen in diesem Zusammenhang:

Der, welcher Seinen Sitz über den Himmeln hat, bringt die Ewige Musik hervor, o Nanak! Den Ruhm eines Sadh können die heiligen Schriften nicht ergründen. Ohne das Wort herrscht völliges Dunkel im Innern.

Der Mensch hat es nicht, und er entgeht nicht dem endlosen Zyklus der Geburten. Der Schlüssel ist in den Händen eines Gott-Menschen, und kein anderer darf das Tor aufschließen.



Ein seltenes Glück bringt den Gott-Menschen zur Rettung herbei.



Majh M.5Der Gott-Mensch und der Herr betrachten sich als eines; sei darüber nicht bestürzt in deiner Unwissenheit. Gond M.5Ihr alle, die ihr nach innerer Ruhe, genannt Sahaj, verlangt, seid sicher, ohne einen Gott-Menschen führt kein Weg dahin.Sri Rag M.3Wer immer den Gott-Menschen verherrlichte, kennt den Herrn. Alle Not wird zunichte, alles Leid aufgehoben, wenn man den wahren Shabd - das Wort - findet.Asa M.1Kommt man mit einem Gott-Menschen zusammen, lässt das Gemüt von allen Verzweigungen ab, und man erhält Zugang zur wahren Heimat im Innern.


Asa M.3Groß ist der Gott-Mensch, der Sat Purush, denn Er verleiht Sättigung und Befriedigung.Wadhans War M.4Das köstliche, erfrischende Wasser kosten, für das du in die Welt kamst, kannst du nur durch die Gnade eines Gott-Menschen.Sorath M.1Der Dienst für den Meister macht den Tonstrom hörbar und dann erfährt man die Erlösung.


Sorath M.3Das Wort des Meisters offenbart das göttliche Licht.Bilawal M.5Hat man einen Gott-Menschen gefunden, tritt der Herr in Erscheinung.Bhairon Nam DevDurch die Gnade eines Gott-Menschen wirst du den Tempel des Herrn in dir schauen.Parbhati M.3Bei aller Geschicklichkeit kannst du dich auf dein Geheiß nicht mit Naam verbinden, denn es kommt als ein Geschenk des Gott-Menschen.Malar M.5Betrachte den Gott-Menschen und den Herrn als ein und denselben; denn was dem einen wohlgefällt, ist auch für den anderen annehmbar.


Gond M.5Die Schätze von Naam - der spirituelle Strom - sind im Tempel Gottes (dem Körper). Die Unwissenden erkennen sie nicht. Durch die Gunst des Meisters werden sie uns gewahr, und der Herr wird ins Innerste des Herzens gebettet.


Parbhati M.3Der Prophet sagt, dass Gott verkündet habe:Die Erde, der Himmel und die höheren Regionen reichen alle nicht aus, Mich aufzunehmen. Ich kann nicht in ihnen sein, wisset dies, ihr Lieben.


Doch so seltsam es auch scheinen mag, Ich wohne im Herzen eines Heiligen. Wenn ihr mich also sucht, dann sucht mich dort.Maulana RumiDarum lerne, den Satguru zu verehren.

Guru Amar Das Ji sagt:Verehrung des wahren Meisters ist Verehrung des Herrn. Aus grenzenlosem Mitleid verbindet er dich mit Naam und leitet dich über das Meer der täuschenden Materie. Jene, die das Leblose und die Gräber verehren, mühen sich umsonst.

Antworten:

So gut!!!

Das ist ja sooo genial! Wo um alles in der Welt hast du das da her? Das ist uuuraltes Zeugs - manno - ich werd wieder zur Leseratte *giggl*
Das da is gailst!!! Es duftet nach buddhistischem Geist mit leicht hinduistischen Wurzeln - das is SAUGUT!

Wart - nu geh ich mir mal ne Kanne Cappu kochen und dann werd ich die mal drüben verankern - mit Link nach hier.



von Andreana - am 19.02.2005 09:51
..........welch himmlisch reines glückseligkeitsvergnügen..........,alleswasist und ewigallseiend und alleswasistreinbewusst........soseies.......die ewigen zwei.....,die auf immer und ewig eins sind............*

von THEODORIC der 2. - am 19.02.2005 10:10
Andreana schrieb:

Zitat

So gut!!!

Das ist ja sooo genial! Wo um alles in der Welt hast du das
da her? Das ist uuuraltes Zeugs - manno - ich werd wieder zur
Leseratte *giggl*
Das da is gailst!!! Es duftet nach buddhistischem Geist mit
leicht hinduistischen Wurzeln - das is SAUGUT!

Wart - nu geh ich mir mal ne Kanne Cappu kochen und dann werd
ich die mal drüben verankern - mit Link nach hier.

Andreana

Jesus sagte: Ich bin das Licht, das über allen ist. Ich bin
das All;
das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist zu mir
gelangt.
Spaltet das Holz, ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr
werdet mich dort finden.

#


Mein Gott, fällst Du Dir nicht selbst auf den Wecker mit Deiner Sprache?

Lilo

von lilo Witter - am 19.02.2005 10:12
Ai nö - ich find mich einfach genial - un wenn du ein Problem damit hast - lies es einfach nicht. Musst deine Nase ja nicht in alles reinstecken und dass es von mir is, könntest eigentlich sogar du erkennen. Steht doch mein Name dran.



von Andreana - am 19.02.2005 10:47
THEODORIC der 2. schrieb:

Zitat

..........welch himmlisch reines
glückseligkeitsvergnügen..........,alleswasist und
ewigallseiend und
alleswasistreinbewusst........soseies.......die ewigen
zwei.....,die auf immer und ewig eins sind............*






von Andreana - am 19.02.2005 11:05
Andreana schrieb:

Zitat

Ai nö - ich find mich einfach genial - un wenn du ein
Problem damit hast - lies es einfach nicht. Musst deine Nase
ja nicht in alles reinstecken und dass es von mir is,
könntest eigentlich sogar du erkennen. Steht doch mein Name
dran.

Andreana


Ich versuch es ja, Deinen Namen und Dein "Gegacker" zu übergehen, aber es gelingt mir nicht. Du gibst ja überall Deinen Senf dazu.
(Dabei muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich gerade auch mal was Vernünftiges von Dir gelesen habe. Das gibst es also auch, aber sehr sehr selten.)

Lilo

von lilo Witter - am 19.02.2005 11:33
Das liegt halt ganz im Auge des Betrachters - gibt unglaublich viele menschen, die meinen, dass Weisheit unbedingt an vernünftiges Gehabe gebunden ist.
Wemma aber erstmal verstanden hat, wieso der Nazarener gemeint hat, wir sollen (wie die) Kinder werden, dann weiß man, dass auch der albernste Mensch sehr wohl auch weise sein kann - manchmal sogar gerade deshalb. Also weil er sich Albernheiten erlaubt.
Mir erscheint ein sich selbst reinkichernder Dalai Lama (der natürlich auch ernst sein KANN - aber nicht MUSS) um ein vielfaches weiser als ein verknittert dreinguckender Ratzinger. Wenn du ein Problem damit hast, dich ernst zu nehmen, obwohl du albern bist, dann isses halt deins - meins isses auf jeden Fall nicht. Die Wurzel eines jeden unangenehmen Gefühls wächst in der Ablehnung gegen irgendetwas in uns selbst - das ist Gesetz



von Andreana - am 19.02.2005 12:45
Andreana schrieb:

Zitat

Das liegt halt ganz im Auge des Betrachters - gibt
unglaublich viele menschen, die meinen, dass Weisheit
unbedingt an vernünftiges Gehabe gebunden ist.
Wemma aber erstmal verstanden hat, wieso der Nazarener
gemeint hat, wir sollen (wie die) Kinder werden, dann weiß
man, dass auch der albernste Mensch sehr wohl auch weise sein
kann - manchmal sogar gerade deshalb. Also weil er sich
Albernheiten erlaubt.
Mir erscheint ein sich selbst reinkichernder Dalai Lama (der
natürlich auch ernst sein KANN - aber nicht MUSS) um ein
vielfaches weiser als ein verknittert dreinguckender
Ratzinger. Wenn du ein Problem damit hast, dich ernst zu
nehmen, obwohl du albern bist, dann isses halt deins - meins
isses auf jeden Fall nicht. Die Wurzel eines jeden
unangenehmen Gefühls wächst in der Ablehnung gegen
irgendetwas in uns selbst - das ist Gesetz

Andreana


Weisst Du, da muss man aber wenigstens kindisch von kindlich unterscheiden können.

Lilo

von lilo Witter - am 19.02.2005 12:53
Wo genau liegt der Unterschied?



von Andreana - am 19.02.2005 13:09
Ja liebe Lilo.......Kindisch wäre blödsinnig und Andreana sehe ich kindlich...sie kann noch geniessen, macht Blödsinn, kann aber auch ernst sein:

Beispiel: 2 Kinder zanken sich wegend er Förmchen im Sandkasten.....die Mütter greifen ein...zanken weiter....jede für ihr Kind! Sie zanken nun schon 2 Stunden...die Kinder spielen seit 1 Stunde 55 Minuten wieder freidlich miteinander......haben es vergessen und verziehen..... Wahrscheinlich werden sie jetzt sogar ihren Kindern verbieten miteinander zu spielen in der Zukunft...


Da werden Andreana und ich doch lieber wie die Kinderlein und spielen mit ihnen gemeinsam weiter..oder?

Sorry, ich ahbe Dich einfach miteinbezogen, liebe Andreana, aber ich sehe Dich so, aus und vorbei....ein kindliches Gemüt soll man sich bewahren...

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 19.02.2005 13:40
Voll korrekt, Süße.

Aber ich bin auch manchmal völlisch abartisch strunzplöht - is gailst!
Wieso denn nicht? Wenn ich mir die Bedingung stellte, nicht plöht sein zu dürfen, um mich lieben zu können, dann wär da aba watt verkehrt.

Aber zu den Kindern und dem Satz von Jesus, von dem uns Lilo mal wieder keine Ahnung zeigt:

In manchen Übersetzungen kann man noch lesen: Jene, die gesäugt/gestillt werden

Es sind sehr, sehr kleine Kinder gemeint - und zwar aus folgendem Grund:

Was tut ein Neugeborenes, wenn es Hunger hat?
Fragt es, ob es wert ist, gefüttert zu werden?
Nein - es schreit!

Was tut ein Neugeborenes, wenn es Angst hat?
Fragt es, ob es wert ist, behütet zu werden?
Nein - es schreit!

Was tut ein Neugeborenes, wenn es traurig ist?
Fragt es, ob es wert ist, getröstet zu werden?
Nein - es schreit!

Was tut ein Neugeborenes, wenn es sich alleine fühlt?
Fragt es, ob es wert ist, umarmt zu werden?
Nein - es schreit!

Gott will nicht, dass Mensch auf ihn zurobbt, sonst hätte er ihm den aufrechten Gang nicht ermöglicht



von Andreana - am 19.02.2005 16:57
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