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Gaby Guder
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
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Gaby Guder, Hermann Mayer

Freitag, der 13. Januar 2006 (Quersumme: 13): Regierungsentmachtung in USA?

Startbeitrag von Hermann Mayer am 13.01.2006 09:30

Von: N24.de:

Freitag der 13.: An diesem Tag würden viele lieber im Bett bleiben (dpa) -
13. Januar 2006
Paraskavedekatriaphobie oder die Angst vor Freitag, dem 13.
Von Jan Brinkhus

An diesem Freitag blüht in Deutschland wieder der Aberglaube: Zum ersten Mal im neuen Jahr fällt der Wochentag auf den 13. eines Monats. Viele halten die Furcht vor dem vermeintlichen Unglückstag für Humbug, bei anderen Menschen löst die Kombination aus 13 und Freitag dagegen echte Panikzustände aus. Auch die Psychologen beschäftigen sich mit dem Thema und haben einen eigenen Namen für das Phänomen gefunden: Mit dem Zungenbrecher "Paraskavedekatriaphobie" bezeichnen sie die krankhafte Angst vor Freitag, dem 13.

Für die Betroffenen hat das oft schlimme Konsequenzen: In extremen Fällen trauen sich Patienten an diesem Tag gar nicht aus den eigenen vier Wänden, sagt der Greifswalder Psychologieprofessor Alfons Hamm. Oft seien nicht mal schlechte Erfahrungen an einem Freitag, dem 13. für die Zwangserkrankung verantwortlich.

Die Patienten steigerten sich vielmehr in eine Art "magisches Denken", im Volksmund auch Aberglauben genannt. "Meistens befürchten sie eine Konsequenz, wenn sie etwas bestimmtes nicht tun", erklärt Hamm. Zum Beispiel, wenn sie an diesem Tag nicht mit einem bestimmten Bein zuerst aus dem Bett steigen.

Verhaltenstherapie gegen die Furcht

Behandlungsbedürftig wird die Erkrankung, wenn die Angst quälend wird und die Patienten nicht mehr im Alltag zurechtkommen. Mit einer Verhaltenstherapie versuchen Psychologen ihnen dann die Furcht zu nehmen. "Man muss die Leute systematisch mit ihren Angstzuständen konfrontieren", sagt Hamm. Etwa zwei Prozent der Bevölkerung leiden nach seinen Schätzungen an schweren Zwangserkrankungen, etwa 0,1 Prozent davon an einer schweren Form des "magischen Denkens".

Einen statistischen Grund für die Angst vor Freitag, dem 13. gibt es eigentlich nicht. Verschiedenen Untersuchungen zufolge werden an dem vermeintlichen Unglückstag nicht mehr Unfälle als an anderen Tagen verzeichnet. Die Verbindung Freitag und 13 gilt auch erst seit etwa 50 Jahren als Unheil bringend, hat die Volkskundlerin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Christiane Cantauw, herausgefunden. "Interessanterweise wurden die Wochentage und die Zahlensymbolik lange Zeit unabhängig voneinander als Glück oder Pech bringend betrachtet. Erst in den 50er Jahren begann man diese beiden Vorstellungswelten zu verknüpfen."

13 - Dutzend des Teufels

Die 13 überschreitet das geschlossene Zwölfersystem und ist als Primzahl nur durch eins und sich selbst teilbar. Das verleiht ihr schon eine besondere Bedeutung. In der Bibel hat die 12 eine harmonische Wirkung, beim Abendmahl war die 13. Person der Verräter Judas. Lange hieß die 13 im deutschen Volksmund das "Dutzend des Teufels". Nicht überall ist die Zahl aber ein Symbol für Unglück. In der jüdischen Tradition ist die 13 eine Glückszahl und ein Symbol Gottes, weil sie über der Zwölf steht, sagt Volkskundlerin Cantauw.

Der schlechte Ruf des Freitags hat ebenfalls einen religiösen Hintergrund. Nach der christlichen Überlieferung wurde Jesus an einem Freitag gekreuzigt, auch Adam und Eva sollen an einem Freitag von dem verbotenen Apfel gekostet haben. Noch 1930 galt aber etwa im Norden Deutschlands der Freitag als Glückstag und besonders guter Termin zum Heiraten, berichtet Cantauw. "In der Mitte und im Süden Deutschlands glaubte man hingegen eher an die Unglück verheißende Wirkung dieses Wochentags."

Münze als Anreiz

Eine Münzladen-Kette in Südafrika hat sich jetzt einen neuen Anreiz ausgedacht, um die Angst vor Freitag, dem 13. zu überwinden. Reisende, die an diesem Tag von Johannesburg oder Kapstadt abfliegen, bekommen eine silberne Medaille im Wert von umgerechnet rund 70 Euro geschenkt. Dazu müssen sie allerdings noch ein Produkt in einem der Läden der Kette kaufen. Eine Ausnahme gilt nur für Patienten, die ein Attest mit der Diagnose
"Paraskavedekatriaphobie" vorlegen. Diese bekommen die Münze gratis.

(N24.de, dpa)

Antworten:

Wat en Jlück abba auch....dat ich in Spanien wohne!!!



................denn hier ist es DIENSTAG der DREIZEHNTE....der Unglückstag...

also Leute MIR KANN NIX PASSIEREN!



von Gaby Guder - am 13.01.2006 10:51
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