Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Gaby Guder
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hopeful

Gedanken sind dein Schicksal

Startbeitrag von Hopeful am 20.01.2006 21:02

entnommen aus dem Buch von Claire La Belle, "Heilung von der Seele her"
Grauer Verlag Stuttgart, ISBN 3-86186-777-X




Das Thema Gedankenkräfte soll nun einmal von verschiedenen Seiten beleuchtet werden, um dann einige Rückschlüsse daraus zu ziehen.

Schauen wir uns zunächst einmal an, was Materie wirklich ist (siehe hierzu auch das Kapitel "Die Wahrheit über den Urknall" auf dieser Homepage). Die exakte Wissenschaft hat durch ihre eigene Forschung in Physik und Chemie entdeckt, daß die Materie in Wirklichkeit eine in verschiedenen Schwingungszuständen befindliche Energieform ist. Eine höchst erstaunliche Entdeckung für materialistisch eingestellte Wissenschaftler.

In verständlicher Sprache vereinfacht ausgedrückt:
Alles, ob sichtbar oder unsichtbar, hat eine ihm eigene Schwingung, von Wissenschaftlern auch Pulsation, wellenförmige Bewegung, Turbulenz u. a. genannt. Die Eigenschaft des Stoffes wird u.a. durch die Schwingungsfrequenz (Schwingungszahl pro Sekunde), die sich normalerweise der Wahrnehmung der Menschen entzieht, bestimmt. So ist also bei schweren und festen Stoffen die Frequenz niedriger als z. B. bei gasförmigen. Sogar im so fest erscheinenden Eisen wären (bei millionenfacher Vergrößerung) Schwingungen sichtbar.

Hieraus können wir sehr schön erkennen, daß es genaugenommen keine Trennung im Leben gibt. Ob etwas für uns sichtbar oder unsichtbar erscheint, ist nur eine Frage der Schwingungshöhe und unserer eigenen Wahrnehmungsfähigkeit. So hat der nächst feinstoffliche Körper, in welchem wir nach dem physischen Tod leben, eine höhere Schwingung als der materielle Körper, so daß er für das physische Auge unsichtbar ist. Menschen mit Nahtoderfahrungen erlebten sich in solch einem feinstofflichem Körper, welcher ebenfalls in menschlicher Gestalt geformt ist George Ritchie, der später Arzt wurde, hatte 1943, während seiner Militärzeit, eine Nahtoderfahrung. Raymond A. Moody, selbst Arzt, hat nach seiner Begegnung mit Ritchie hunderte Menschen mit Nahtoderfahrungen ausfindig gemacht und mehrere Bücher darüber geschrieben.

So erkennen wir jetzt: Genau so wirklich, wie unser physischer Körper, sind auch unsere Gedanken und Gefühle. Unsere Gedanken wären für uns buchstäblich sichtbar, wenn wir fähig wären, auf einer höheren Schwingungsebene wahrzunehmen, wie dies Menschen mit hellseherischen Fähigkeiten erfahren. Hellsehende Menschen beschreiben z. B. die folgende Erfahrung: Sie sahen, wie sich über dem Kopf des Menschen ein schwingendes Etwas bildete, das in Form und Farben den Gedanken entsprach, die dieser Mensch gerade aussandte, und empfingen gleichzeitig den Inhalt dieser Gedanken. Die hellsehende Person empfing also in einem Augenblick ein komplexes Bild mit einem hohen Informationsgehalt, welches viel aussagekräftiger war als das gesprochene Wort.

Solche Gedankenformen wurden auch nach Angaben hellsehender Menschen gemalt, um so den Charakter des Gedankens deutlich zu machen. So entstanden Charakterbilder der selbstlosen Liebe, des selbstsüchtigen Ehrgeizes, des Zornes (schmutzigrote Blitze), des Hasses, der Eifersucht, der herzlichen Freude, der Angst oder Bilder von Menschen, welche im vollen Vertrauen sich in Gott geborgen wissen. Die Gedankenform der ausstrahlenden allumfassenden Liebe zeigt sich wie ein rosa Stern mit zahlreichen Strahlen, welcher sich ständig erweitert und wie von einer unversiegbaren Quelle, welche aus dem Mittelpunkt quillt, gespeist wird. Diese "Gedankenbilder" sind nach Form und Farbe schon von einem Laien sehr anschaulich in ihrer Aussage zu verstehen.

Bei Experimenten mit Gedankenkräften hat sich gezeigt, daß die zu einem bestimmten Menschen gesandten Gedanken auch tatsächlich ankommen. So wurden einmal bewußt und konzentriert ausgesandte Gedanken zu einer bestimmten Person ausgesandt und das andere Mal weniger konzentriert. Jedesmal waren es Gedanken helfender Art, welche vom Empfänger entsprechend der Intensität einmal als eine schöne große Form in harmonischen Farben gesehen wurde, das andere Mal, bei weniger konzentrierter Aussendung als viele kleine, ebenso schöne Formen.

Bevor wir jetzt aber anfangen, Gedanken zu anderen Menschen im gutgemeinten, helfenden Sinne zu schicken, sollten wir uns vorher immer mit der Quelle des Lebens, von der wir unser Leben erhalten haben, also mit unserem Schöpfer, Gott, verbinden und die Gedanken immer über Ihn zu anderen senden mit dem Nachsatz: DEIN Wille geschehe. Wir haben nicht die Adlerperspektive. Wenn wir nicht zum Schaffer eigenwilliger Schöpfungen werden wollen, auch wenn sie noch so gut gemeint sind, sollten wir in Verbindung mit Gott unsere Gedanken aussenden, denn Er weiß am besten, was jetzt als nächste Erfahrung für einen Menschen gut ist. Unsere Gedankenhilfe wird aber auf jeden Fall von Ihm mit berücksichtigt. Die beiden Bücher von Joan Wester Anderson (siehe Bücherliste) zeigen an realen Begebenheiten auf, wie stark helfend Gebete für andere Menschen sind.
Schauen wir uns aber jetzt an, welche Auswirkungen unsere Gedanken- und Gefühlsaussendungen auf andere Menschen und die Umgebung haben, indem wir uns einmal einen Streit zwischen einem Mann und einer Frau aus der "Adlerperspektive" ansehen (Auszüge aus dem Buch "Engel in Sternschiffen, Ventla Verlag):

" (...) Der Mann und die Frau stritten miteinander. Ich merkte, daß der Mann mit seinen Armen herumfuchtelte, wie es gewöhnlich bei einer heftigen Auseinandersetzung der Fall ist. (...) Er machte seiner Frau Vorwürfe wegen einer Sache, die ich nicht richtig verstand, die aber das Kind betraf. Dieses schien sich um den Wortwechsel zwischen den Eltern gar nicht zu kümmern und spielte weiter.

"Achtung!" sagte Raphael. "Jetzt werdet ihr die Auswirkungen des Zornes auf die feinstofflichen Körper und auf den geistigen Körper dieser Menschen sehen."
Der Mann schalt die Frau mit strengen Worten, indem er sie beschuldigte, daß sie nicht imstande sei, ihre Pflicht zu tun. Er war aufgebracht, und die Frau sah ihn betroffen an. An der Figur des Mannes sah ich, wie sich die Umrisse seiner Körper verformten, als ob sie von einer rohen Kraft verzerrt würden. Die Harmonie der Linien wurde gestört. Vom geistigen Körper, der dunkler wurde und seine schneeweiße Lichtausstrahlung verlor, ging so etwas wie Wellen von Energiefetzen aus, welche die anderen Körper durchfuhren und dabei deren Licht, deren Geschlossenheit und deren Form veränderten.

Der Mann schrie nun, und die Frau weinte. Das weißliche Licht seines Geistkörpers wurde schmutzig, fast dunkelbraun. Sein ganzes Wesen wurde von dieser unansehnlichen Färbung durchdrungen, und seine Gestalt zog sich zusammen und blieb entstellt. Nur der materielle Körper, obwohl Behälter dieser Verunstaltungen, bei denen Lichtausstrahlung und die Schönheit der anderen Körper zerstört wurde, erlitt eine geringere Schädigung. Jetzt gingen aus dem Körper des Mannes gleichsam Wogen von dieser dunklen ungeordneten Lebensenergie hervor, breiteten sich in immer weiteren Kreisen auf die umliegende Luft aus und drangen in die Körper seiner Frau ein, die sich infolge dieser Durchdringung ebenfalls zusammenzogen und dabei verunstaltet wurden und eine Verdunkelung ihrer natürlichen Leuchtkraft erfuhren.

"Was ihr da seht", erklärte Raphael, "geschieht in jedem Menschenwesen, dessen Bewußtsein sich dem Zorn hingibt. Seine Lebensenergie wird finster und entstellt. Vom geistigen Körper geht diese Zerrüttung auf alle anderen Körper über, bis zu diesem materiellen, und alle leiden darunter. Die Lebensenergie jedes Einzelwesens steht durch die Umwelt in lebendiger Verbindung mit der Energie der Wesen seiner Art, und darum hilft es den Brüdern, wenn er geordnet und gut lebt, aber es schadet seinen Artgenossen, wenn er ungeordnet und schlecht lebt. Alles Geschaffene ist in lebendigem gegenseitigem Austausch. Alles ist Wirklichkeit, und je feiner eine Wirklichkeit ist, um so lebensvoller ist sie. Der Gedanke und seine Formen und das, was ihr Phantasie oder Einbildungskraft nennt, ist von einer Wirklichkeit und Ausdruckskraft, welche die Materie nicht enthalten kann. Ich will damit sagen, daß der noch an die Materie gebundene Mensch staunen wird, wenn er die Gebundenheit der materiellen Energie gewahr wird angesichts der lebensvollen Beständigkeit seines Geistes mit seinen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen, die in ihm enthalten sind. Da er aber vorläufig diese Dinge durch die Brille (von) der Materie (her) betrachtet, schafft er sich eine Illusion, die ihm die Materie als ganz wirklich und echt erscheinen läßt und jede andere, feinere Wirklichkeit als gegenstandslos und leer.

Inzwischen fuhr der Mann in seinem Wutausbruch fort, und die soeben beschriebene "Energie-Ansteckung" überflutete nun auch das Kind, das immer noch den Anschein erweckte, als ob es sich um das Zerwürfnis der Seinen nicht kümmerte. Auch die Pflanzenwelt wurde von diesen dunklen in Unordnung geratenen Energiewellen geradezu in rhythmischer Strahlung ständig durchdrungen, und dies bewirkte eine Unstimmigkeit bis in die Felsen hinein. (...)
Die Szene erfuhr eine Art Beschleunigung und verlangsamte sich wieder zum natürlichen Tempo. Nun umarmte der Mann zärtlich seine Frau, die sich die Tränen abtrocknete. Der Kleine befand sich zwischen beiden und lachte vergnügt. Die Körper der drei Personen und der ganzen Pflanzen- und Mineralwelt erfuhren eine Art Wiederherstellung. Wellen von Licht und Farbe gaben diesen Gestalten neue Harmonie und Lebendigkeit. Man fühlte Freude und Glück zurückkehren, während der Schrecken über das Geschehene und Erlebte von ihnen wich."

Jetzt kann man sich leicht vorstellen, daß ein fortgesetztes Handeln gegen die Schöpfungsordnung eine immer stärkere Verdichtung der ursprünglich feinstofflichen Körper (der lebensvolleren Wirklichkeit!) hervorbringt und dadurch letztendlich es erst zur Bildung der Grobmaterie, wie wir sie heute haben, gekommen ist.

Der in der Adlerperspektive sich befindende Beobachter sagt hierzu:
"Hätten alle Kinder Gott des Vaters die ihnen gewährte Freiheit dazu benutzt, um nur den unendlichen Wegen der All-Liebe zu folgen, und hätten sie sich ausschließlich der Güte seiner universalen Gesetze anvertraut, dann wäre es nicht nötig gewesen, kosmische Dimensionen zu erfahren, die ach so beschränkt sind im Vergleich zum unendlichen All jenseits der Himmelsschranke. Weil es aber zu Beginn einen Rebellen gab, der seine Anhänger überzeugte, daß man dem Guten Vater den Gehorsam verweigern und auch ohne ihn handeln konnte, so entstand durch diesen Stolz die Notwendigkeit, das Böse zu erfahren [siehe hierzu auch "Die Wahrheit über den Urknall" am Ende des Buches, wo dieses Geschehen detailliert beschrieben wird]. Und dann erschuf der Vater, da Er wußte, daß andere dieses schlechte Beispiel nachahmen würden, Dimensionen mit engeren Grenzen, nämlich den Kosmos, die astralen und materiellen Welten, welche zwar ebenfalls wunderbar, weil sie immer das Werk Seiner Göttlichen Hände waren und welche die Schönheiten der herrlichen Harmonien des Himmelsraumes widerspiegelten, aber doch engere Grenzen besaßen. Dort würden viele Seiner Kinder versucht sein, den Egoismus anstelle der allesumfassenden Liebe zu üben, die Bosheit anstelle der Güte, den Sadismus anstelle des Glückes über die Freude der Geschwister. Sie würden den Wegen des Bösen folgen, anstatt des Guten, den Haß anstelle der Liebe, ihrer Blindheit statt der wahren Erkenntnis, welche das Leben schenkt.

Darum wurde die Materie erschaffen, damit nämlich der Geist und das Bewußtsein, welche in sie eingeschlossen sind, in ihr einen Schutzwall hätten. Ihr habt gesehen, daß der materielle Körper der weniger empfindliche war und daß er die in den feineren Körpern des Menschen verursachten Störungen in sich zurückbehielt und bremste. Hätten diese Kinder keinen materiellen Körper und auch keine Astralkörper, so würden sie das Böse, welches ihr Bewußtsein verkosten will, in viel offenkundigerer und schmerzlicherer Weise verspüren. Es ist wichtig, daß sich der Mensch von der Nutzlosigkeit und Gefährlichkeit des Bösen während seines materiellen Lebens überzeugt, denn sonst wird er es in feinstofflichen und wirklicheren Dimensionen auskosten, aber unter viel größeren Leiden und mit dessen ganzer Heftigkeit. Es ist notwendig, daß der Mensch die Güte des Vaters begreifen lernt, der den seiner Liebe untreuen Kindern die Freiheit nicht weggenommen hat, sondern ihnen freigestellt hat, sich davon in einer Umgebung von geringerem Leiden zu überzeugen. Das Leiden in sich selbst ist ein Heilmittel, der Schmerz ist die Stimme des Vaters, der seine Kinder heimruft; Leiden ist Reinigung und Liebe. Wehe, wenn es das Leiden nicht gäbe, bis das letzte Kind des Vaters zurückgeholt ist! Ihr habt die Wirkung des Schmerzes an diesem Mann gesehen, der begriffen hatte, daß er seine eigene Frau beleidigte und der feinfühligen Seele des Kindes Schaden zufügte. Der von seinem Bewußtsein empfundene Schmerz war eine lebendige Energie, die aus seinem Geist frei wurde und seinem Wesen wieder die Harmonie zurückgab und neu ordnete, ebenso die seiner Gefährtin und seines kleinen Kindes."

"Sobald die Güte und die Liebe von den Erdenkindern wiedererlangt sein werden, (...) wird euer Geist wunderbare Lebensenergien hervorbringen, welche eurem Verstand Licht und euren Herzen Wärme geben werden. Dann wird die wohltätige Kraft, die von euch ausströmt, eure geistigen, seelischen und materiellen Übel wieder heilen. Auch die Tiere werden dadurch entgiftet werden, ebenso die Pflanzen und Steine. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr die ganze lebendige Wirklichkeit der Umwelt an euer Bewußtsein gebunden ist. Die selbstbewußten Wesen bestimmen tatsächlich die Beschaffenheit ihrer lebendigen Umwelt, ihrer Welten. Alles ist lebendige Wirklichkeit, jede Gemütsbewegung, alle eure Wünsche, Gedanken oder Gefühle und genauso eure Leidenschaften. Diese Wirklichkeiten lächerlich zu machen bedeutet, euren Weg zum Lichte noch um viele Jahrtausende zu verlängern. Jedes Kind des Vaters wird aus eigenem Antrieb und aus freien Stücken zur Erkenntnis gelangen, kraft der eigenen Überzeugung von der Wahrheit, vom Guten und vom Trug des Bösen. Wir werden euch immer helfen, bis der Vater von neuem darüber glücklich sein wird, wiederum eure Liebe und euer Vertrauen zu Ihm empfangen zu können, zu Ihm, dem Alleinigen Schöpfer und Gott der Höchsten Liebe.

Jeder Gedanke hat seine eigene Form, seine eigene Farbe, seinen besonderen Duft, seinen Klang und eine Bedeutung. Das gilt für alles, was im menschlichen Geist lebt. Die Kinder des Vaters können Paradiese schaffen oder unendliche Höllen hervorbringen. Der Vater wird sich immer bemühen, sie wieder an Sich zu ziehen, und wir werden Seine treuen Kinder und Mitarbeiter sein, so lange, bis alle sich von der Wahrheit dessen überzeugen."

(...) "Gewiß, all dies wird ein Ende haben. Die Kinder des Vaters, die daran sind, falsche Versuche durchzuführen, werden bald zur Einsicht kommen. Sie werden auf Erden so viel Schmerz verursachen, daß auch die Blinden sehen und die Tauben hören werden. Die Herzen werden sich aus ihrer tausendjährigen Starre lösen und ihr Verstand wird nach Licht verlangen. Dann wird der Vater ein Fest abhalten, wie es in der Geschichte der Schöpfung noch nie eines gab, weil der verlorene Sohn endgültig in Sein Vaterhaus zurückgekehrt ist."

Lebenslange destruktive Gewohnheiten zerstören den Fluß des Lebens. Schlag auf Schlag werden Übelwollen, Neid, Hohn oder irgendeine Form von Gemeinheit und Häßlichkeit akkumuliert und dann entladen. Daß dies letztendlich uns selber schadet, wenn wir reale Gedankensubstanz in negativer Ausprägung aussenden, können wir verstehen, wenn wir erkennen, wie stark die Auswirkungen unserer Gedanken sind.

Zehn Minuten im Hader wider das eigene Schicksal verbracht oder im Neid gegen fremdes Glück, bedeuten, eine Summe eigener Kraft für selbstgemachtes Unglücklichsein zu verschwenden, denn jeder Neid- oder Haßgedanke kommt auf uns zurück wie ein Bumerang. Eine schöne Erweiterung eines bekannten Spruches lautet: Jeder wende für seine eigene Charakterveredelung so viel Zeit auf, daß keine Zeit bleibt, andere zu kritisieren.

Senden wir Gedanken der Kritik zu einem Menschen, so beeinflussen diese ihn und hindern ihn, sich zu ändern. Außerdem fühlt er sich meist veranlaßt, dem Absender ähnliche Gedanken bewußt oder unbewußt zu schicken. Viel fruchtbringender ist es, dem anderen in einfühlender Weise zu begegnen und dann in Frageform mit ihm über seine negativen Angewohnheiten zu sprechen, so er sich öffnet. Das Einfühlen in den anderen ist hierbei das A und O, weil wir viel zu oft die Dinge nur von unserer Warte aus bewerten und beurteilen.

Solche Gedankenenergien finden ihren Niederschlag zunächst in den eigenen ätherischen Körpern, wo sie durch Einsicht gelöst werden können. Werden sie es nicht, so werden sie in den fleischlichen Körper, unsere letzte Hülle, übertragen, was sich bei negativen Gedanken als Krankheiten, Depressionen und in ähnlichen Formen auswirkt.

Negative Energie schwingt meist langsam, ist dunkel und schwer, lähmt also die Zellen des Körpers, während positive Energie schnell schwingt, leicht und hell ist (voller Licht) und ein erhebendes, frohes Gefühl der Leichtigkeit erzeugt. Jeder Mensch kennt das lähmende Gefühl durch Betrübnis und das erhebende durch Freude.

Oft ist es schon vorgekommen, daß die Veränderung des Denkens Krankheiten verschwinden ließ. Es wird uns leichter fallen, unser Denken umzustellen, wenn wir dabei in Verbindung mit unserem Lebensspender Gott treten und ihn um Hilfe bitten bei unseren Schritten vorwärts zu unserem wahren göttlichen Wesen. Gott ist die größte Kraft im ganzen Universum, und mit Seiner Hilfe gelingt es, sehr eingefahrene Verhaltensmuster zu überwinden. Seien wir uns immer bewußt, daß eine Krankheit, selbst eine sogenannte unheilbare Krankheit, nur solange sein muß, bis wir das zugrundeliegende Negativ-Verhaltensmuster, welches uns durch die Krankheit deutlich vor Augen geführt werden soll, mit Gottes Hilfe umgewandelt haben.

Jeder kann sich selber fragen: Wie wirke ich auf andere Menschen? Bringe ich das Gute in ihnen zum Vorschein oder das Häßliche? Sind sie erfreut über meine Gegenwart? Oder wirke ich so auf sie, daß sie froh sind, wenn ich sie verlasse? Gerade im täglichen Leben liegen die vielen Gelegenheiten und Gefahren. Wir denken und fühlen ununterbrochen und erschaffen damit Energieformen zum Segen oder zum Schaden für uns und die Welt.

Die großen Hindernisse auf dem Weg zurück zu unserem wahren göttlichen Sein sind, aus Bequemlichkeit oder Trägheit, immer wieder Nachsicht gegenüber den eigenen Gedanken, Gefühlen und Handlungen zu üben, ebenso Zweifel statt Vertrauen zu Gott. Wer von vornherein zweifelt, baut sich selber ein großes Hindernis, das er doch eines Tages überschreiten muß.

Dafür, daß wir nach dem sogenannten Tode in unseren feinstofflichen Körpern weiterleben, gibt es genügend beweiskräftige Literatur (sehr empfehlenswert: George Ritchie "Rückkehr von Morgen").
Menschen, die an ein Weiterleben nicht glauben, haben sich überwiegend mit diesem Gedanken noch nicht genügend befaßt.

Zum Schluß noch ein paar Sätze über das "Positive Denken". Es wurde von Psychologen festgestellt, daß das "Positive Denken" auch krank machen kann. Mit "Positivem Denken" ist hier gemeint, daß alles, was einem geschieht, durch eine rosarote Brille gesehen wird. Die negativen Gefühle und Gedanken, die in einem hochkommen, werden unterdrückt und es werden nur positive Gedanken zugelassen. Und wie in einem fest verschlossenem Kochtopf steigt der Druck stetig an, bis sich irgendwann alles auf einmal entlädt, und die Menschen werden dadurch psychisch und physisch krank.

Die Gefühle und negativen Gedanken dürfen nicht negiert, sondern müssen bearbeitet werden, deshalb kommen sie ja in einem hoch. Wenn ich erkenne, daß alles, was mir geschieht, mit mir zu tun hat, bekomme ich eine realistischere und somit auch gesündere Einstellung zum Leben. Dadurch fühle ich mich freier und muß nicht ständig in mir meine Gefühle und Gedanken negieren.

Natürlich soll man seine schlechten Charakterzüge ändern, durch bewußtes Bearbeiten und nicht durch Unterdrücken mit positiven Affirmationen. Die Affirmationen legen sich auf die negativen Gefühle und Gedanken obenauf und all der "Mist, der darunter ist, gärt und fault, bis alles auf einmal hochkommt."
Nicht durch Verdrängen und Schönreden können wir uns ändern, sondern durch Erkennen und eine bewußte Richtungsänderung.


Connie



















Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.