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Gaby Guder
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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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Gaby Guder

Gedanken von Roswitha Köhler

Startbeitrag von Gaby Guder am 22.01.2006 11:52


V I S I O N E N

schaffen - erschaffen - anpeilen - verwirklichen

von Rowitha Köhler

Mitte Januar schickte mir ein Freund ein Fax mit Neujahrsgedanken von Jo Conrad. Ich war sehr erfreut, wollte ich doch gerade in meiner Heilgruppe über die Vision sprechen, die jeder der Teilnehmer für das neue Jahr hätte. Da die Zeit zum Lesen des Artikels nicht mehr reichte, griff ich einfach, sozusagen als Bestärkung meines Vorhabens das Wort "Visionen" als Kraftimpuls auf. Und es wirkte.

Als ich dann am nächtsen Tag die drei Seiten der Abhandlung las, war ich tief enttäuscht. Lieber Jo, ich kenen Dich nicht. Aber ich stelle Dir einige Fragen: Warum hast Du Dich in Deinen Ausführungen so viel über die Negativitäten der Welt ausgelassen? Das wissen wir doch alle. Wir kennen auch all die essentiellen spirituellen Highlights, dass unsere Gedanken eine enorme Kraft haben können und dass nur Liebe Frieden stiften und die Welt verändern kann. "Visionen schaffen" - und wo sind sie? Welche Visionen hast Du? Was für Visionen können uns konstruktiv im nächsten Jahr ein Stück weiter bringen?

Es genügt nicht, über die Notwendigkeit von Visionen zu sprechen, ohne konkrete Visionen anzupeilen. Es ist zu wenig, wenn wir stolz darauf sind, ein spiritueller Mensch zu sein und längst all das wissen, was die Quantenphysik uns jetzt sozusagen öffentlich per Film bestätigt. Wir, die wir uns vielleicht schon seit langer Zeit mit all diesen Themen beschäftigt haben, müssen jetzt endlich dafür Verantwortung übernehmen und zur Tat schreiten.

Natürlich fängt das bei uns selbst an. Ich habe in den letzten Jahren viele wunderbare sog. spirituelle Menschen kennen gelernt. Alle sprechen sie mit Begeistierung von den tollen Büchern, die sie gelesen und von den Seminaren, die sie besucht haben. Oftmals ließen sie sich lange darüber aus, durch welche emotionalen Prozesse sie gerade gehen. Bei gemeinsamen Treffen wurde die Freude darüber geteilt, wie schön es ist, zusammen zu singen, trommeln, tanzen und sich auszutauschen. Aber ist das wirklich alles? Ist das nicht gerade mal nur das ABC und somit der Anfang jeglicher geistien Entwicklung? Was ist die Kraft, zu der wir uns hin entwickeln, die wir verwirklichen und zum Ausdruck bringen wollen?

Also fangen wir doch mit der größten Vision an, die wir zunächst haben können: Was ist die Vision für die Entwicklung meiner Persönlichkeit oder meines integrierten Selbst für dieses Jahr 2006?

1. Welche alten Muster will ich endgültig loslassen - konkret: auf welche Art und Weise, mit welchen Hilfsmitteln wirklich bewältigen und in welchem Zeitraum? Setze ich dazu bereits meine Vorstellungskraft ein und programmiere die absolute Wirkung? "Vielleicht, mal sehen, ich hoffe" gilt nicht mehr und auch nicht der uralte Zweifel der "Schlange": "Sollte es...?"

2. Welche neuen Eigenschaften oder neue Energien möchte ich an die Stelle der alten setzen und aktivieren? Mit welch neuen Bildern arbeite ich kontruktiv, konsequent und täglich bestärkend? Es genügt nicht, einfach mal so ein paar Ideen zu haben und diese dann wieder sich im Sand verlaufen zu lassen. Im Film "Rhythm is it" wurde viel von Disziplin und Kraft gesprochen.

Visionen nützen nur so viel, wie wir konsequent an ihrer Verwirklichung arbeiten! Zwei sehr gewichtige Erkenntnisse wurden in dem Film "Bleep" uns ans Herz gelegt:

- Gedanken und Visionen können ihre Kraft nur entfalten, wenn wir wirklich an sie glauben und sie konsequent verfolgen und stetig geistig bestärken.
- Die alten Muster und das ganze Kasperletheater zwischen unseren Emotionen, Gehirn und dem Spiel und Süchten unserer physischen Zellen können wir nur stoppen durch eine absolute eindeutige Willensentscheidung.

3. Wollen wir also, was wir wollen, mit ganzem Herzen und ganzer Seele? Oder vertändeln wir unsere Energie mit Halbherzigkeiten?

Noch einmal: Welche Vision habe ich also für mich selbst für 2006? Die Frage ist wichtig, denn nur wenn ich meine eigene Ausstrahlung "verbessere", mich von kollektiven Einflüssen frei mache und in meine eigene göttliche Integrität komme, kann ich auch einen positiven und neuen Einfluss ausüben, der für die Veränderung der Welt von großer Bedeutung sein kann. Nur dann hat es einen Sinn zu wissen, dass wir unser Umfeld mitgestalten können, denn nur dann haben wir wirklich die Kraft dazu. Andersfalls bleiben wir in einer rosaroten Wunsch-Illusion stecken.

Und welche Visionen haben wir noch? Ganz bestimmte Projekte endlich angehen und verwirklichen? MIt welchen konkreten Schritten, Unterstützungen und Strategien? Es gibt eine ganze Wissenschaft von logisch aufeinander folgenden Erfolgsschritten für die Verwirklichung von Visionen. Nützen wir sie?

Natürlich, am Anfang steht der Traum. Es heiß, auch Gott hatte einen Traum, bevor ER die Welt erschuf. Ein gewaltiger Teil dieses Traumes verwirklichte sich. Aber ein anderer verlief vielleicht anders als ursprünglich gedacht. Oder war alles Plan? Wir stehen heute an der Schwelle, an der sich die alten Klüfte zu schließen beginnen. Religion und Wissenschaft reichen sich wieder die Hand, wenigstens partiell, und wir stehen staunend vor dieser Chance, die wir uns vor einigen Jahren noch kam vorstellen konnten. Geist und Materie sind sich in unseren Erkenntnisprozessen näher als wir je dachten und entpuppen sich vielleicht als das innigste Liebespaar, das es im Kosmos gibt. Verstehen und fühlen wir dieses Mysterum in uns selbst?

In mir sprüdel eine unendliche Freude darüber hervor. Ich weiß aber auch, dass daraus eine tiefe Verpflichtung resultiert. Ich muss oder will noch achtsamer sein, vielleicht in jeder Minute, mit meinen Gedanken und mit meinem Geist. Bei aller Hingabe an das Leben möge mein "ultimativer Beobachter" rein, klar und präsent sein, damit ich das erfüllen kann, was Gott in mir möchte.

In dem Buch "Mayaorakel" gibt es einen wunderschönen Satz, den ich Euch, die ihr diese Ausführungen lest, als Schatz ins Herz senden möchte: "Glaubt an Euch selbst und an eure Vision! Stimmt an den perlenden Gesang... tönend vor Kraft, die alles transformiert, aus eurem Regenbogenleib kristallen strömt!".

Seid gesegnet in Euren wunderbaren Bemühungen!
Herzlichst Roswitha




----- Original Message -----
From: Andromis
To: Andromis
Sent: Friday, January 06, 2006 6:32 PM
Subject: Fw: Visionen Schaffen - Neujahrsgedanken von Jo Conrad



Tiefsinnige, klärende Neujahrsgedanken von Jo Conrad

Visionen schaffen


Was derzeit in der Welt läuft, hat mit allem anderen als positiven Visionen zu tun. Und man mag schier verzweifeln, wenn man zu denen gehört, die nicht blind alles glauben und sieht, wohin alle derzeit gestellten Weichen führen. Zumal man meint, dass man als Einzelner überhaupt keine Möglichkeit hat, etwas dagegen zu tun und wenig Einfluss auf das Weltgeschehen zu haben. Aber das scheint nur so, und trotz einer immer mehr materialistisch orientierten Umgebung haben wir doch gerade heute Zugang zu Wissen, das uns die Erkenntnis ermöglicht, dass wir durchaus unsere Welt mitgestalten können; durch unsere Gedanken und Visionen.

Und heute steht das Wissen zur Verfügung, das auch tatsächlich zu beweisen; Die Quantenphysik wirft heute mehr und mehr unseres wissenschaftlich anerkannten Weltbildes über den Haufen - und ist doch selber hochwissenschaftlich. Nur, eine Wissenschaft, die bestätigt, dass es die Materie, an die wir uns so gerne klammern - und an der wir uns auch immer wieder die Köpfe einhauen - eigentlich gar nicht gibt. Nun ja, eigentlich ist eigentlich ein ziemlich unkonkreter Ausdruck. Die Quantenphysik macht aber vieles - eigentlich - möglich, was sonst bei Esoterikern und Licht- und Liebedenkern belächelt wird - zumindest von denen, die das alte Weltbild aufrechterhalten und meinen auf dem Boden der Vernunft und Wissenschaft zu stehen. (Einen schönen Einblick in die Quantenphysik gibt der Film "What the bleep do we know" übersetzt etwa "Was zum Pieps wissen wir eigentlich", der derzeit in einigen Kinos läuft.)

Die Forschung des Japaners Emoto mit den Wasserkristallen zeigt, dass sich Gedanken auf Materie auswirken, sich Wasser sichtbar verändert, je nachdem, ob man positive oder negative Gedanken oder Gefühle hegt, Worte spricht oder aufschreibt, Musik hört oder Bilder ansieht.

Die Placeboforschung zeigt, dass sehr viele Heilungen ohne irgendwelche Wirkstoffe stattfinden, wenn der Patient nur glaubt, vom Onkel Doktor eine heilende Substanz bekommen zu haben. Und selbst Operationen werden heute schon vielfach gar nicht mehr gemacht, sondern nur vorgespielt. So gibt es Kniegelenksoperationen und sogar Gehirnoperationen, die dem Patienten nur glaubhaft vermittelt werden und tatsächlich die gleichen Heilungsquoten haben wie die wirklichen Operationen - nur ohne deren Nebenwirkungen. (Mehr dazu habe ich in meinem Buch "Wendungen" geschrieben.)

Das alles zeigt, dass wir in unserer immer materialistischer scheinenden Welt wissenschaftliche Beweise für die Wirkung des Geistes auf die Materie finden können. Und so können wir durchaus etwas tun, ohne zu denen "da oben" zu gehören, die scheinbar die Macht haben, die Welt zu verändern, dies aber meist nur zu eigenen, profitorientierten Zwecken tun.

Jedoch fällt es in unserer Welt immer schwieriger, positive Visionen zu haben. Die Träume, die man als Kind und Jugendlicher vielleicht noch hatte, kann man immer schwerer überhaupt noch erinnern, geschweige denn, dass es einem gelingt, sich neuen und positiven Visionen hinzugeben. Dabei wäre das so nötig in dieser Zeit. Denn unsere Gedanken wirken sich aus. Sie fliessen in das Massendenken ein und beeinflussen auch diejenigen, die an den Schalthebeln der Macht stehen.

Die breite Masse ist zu träge, um sich überhaupt noch eigene Gedanken zu machen. Allerdings war es schon immer so, dass nur ein kleiner Teil der Menschen überhaupt Anteil an der Gestaltung der Zukunft nahm. Man darf es durchaus als gesellschaftliche Konstante annehmen, daraus im Umkehrschluss aber auch ableiten, dass es immer nur einige Wenige braucht, um Veränderungen in der Welt herbeizuführen.

Wir laufen Gefahr, uns vom Massendenken in eine Abwärtsspirale herunterziehen zu lassen, wenn wir uns nicht immer und immer wieder bewusst machen, wie wichtig neue und positive Zukunftsvisionen für unsere Welt sind. Das Fernsehen hypnotisiert uns tagtäglich eine Sicht der Welt ein, die weitgehend erbärmlich, aber von uns kaum noch beeinflussbar erscheint.

Da wir die Wahrnehmung der Welt weitgehend an die "Augen" der Fernsehkameras delegiert haben, ist es nicht verwunderlich, wenn die Welt so verrückt und trostlos scheint, wie sie uns dargeboten wird. Scheinbar vielfältig, aber überwiegend doch geprägt von Egoismus, Dummheit und Gewalt.

Doch alles auf der Welt hat zwei Seiten. Alles, was eine negative Seite hat, hat auch eine positive. Das Fernsehen ermöglicht uns Einblicke in Teile der Welt, die wir sonst niemals bekommen könnten. Und vielleicht trägt es sogar zum globalen Zusammenwachsen bei, vielleicht hat es zum Zusammenbruch des Eisernen Vorhangs zwischen der westlichen und östlichen Welt geführt, dass wir sehen konnten, dass woanders auch nur Menschen leben, die nicht viel anders sind als wir, vielleicht andere Lebensumstände und Überzeugungen haben, aber doch Menschen sind.

Tatsächlich machen uns die Massenmedien heute sehr viel Wissen über die Welt zugänglich. Auf der einen Seite ist also der Zuwachs an Informationen da, auf der anderen Seite die Aufmerksamkeit, die wir auf das Schlechte in der Welt, die Katastrophen, Kriege, Morde, Verbrechen richten. Auf der einen Seite das hypnotische Hinnehmen der Zustände, auf der anderen Seite das Verständnis für das Leben an allen möglichen Stellen auf unserem Planeten.

Das Gemeinsame, dass wir alle Teil der Schöpfung sind, wird uns von den Einflüsterern selten vermittelt. Dass überall auf der Welt Menschen versuchen, zu überleben, nach ihrem Platz im Leben suchen, sich Gedanken über den Sinn ihres Daseins machen. Anstatt dass sich die geistigen und politischen Führer auf der Welt darauf verständigen, dass alles Leben Teil der Schöpfung ist und von daher das Recht hat, zu sein, werden andere als Ungläubige oder Böse bezeichnet und Misstrauen und Trennung erzeugt.

Wir bekommen über die Massenmedien mit, wenn in New York oder Bali Terroranschläge stattfinden - egal, ob Al Kaida dahinter steht oder die Geheimdienste der Neuen Weltordnung. Dinge, die wir gar nicht wissen würden ohne Fernsehen und Zeitungen. Die Massenmedien sind also Fluch und Segen zugleich.

Bei der Tsunami-Katastrophe vor einem Jahr nahm die ganze Welt Anteil, zeigte Mitgefühl, wollte helfen. Auch, wenn zur gleichen Zeit anderswo ebenso Menschen unter katastrophalen Umständen litten und starben, ohne dass die Bilder um die Welt gingen, zeigte sich, wie viele Menschen sich doch auch verantwortlich fühlen für Dinge, die an einem ganz anderen Teil der Welt stattfinden. Die Welle der Hilfsbereitschaft und Spenden zeigte durchaus das globale Mitgefühl der Menschen - fast mehr als das der Politiker.

Und es scheint, dass der überwiegende Teil der Menschheit nur in Frieden miteinander leben möchte, während einige Wenige mit Lügen und inszenierten Anschlägen die Völker gegeneinander aufhetzen und Kriege inszenieren, um ihre eigenen Macht- und Profitinteressen zu verfolgen. Diese Wenigen schaffen Tatsachen. Sie scheinen viel Macht zu haben. Es wäre aber dumm, anzunehmen, dass es einen Schöpfer gäbe, der diesen Wenigen mehr Macht als allen anderen gegeben hätte oder irgendein Schicksal sie mit einer Macht ausgestattet hätte, von der wir nur träumen können.

Tatsächlich haben sie nur so viel Macht, wie wir zulassen. Gut, die Massen mögen sich einlullen lassen, wenn die Politiker in ihren teuren Anzügen vor die Kameras treten und ihre Massnahmen darlegen, die sie für das vermeintlich Gute leider ergreifen müssen. Aber wenn wir, die wir die Welt noch mit ein bisschen eigenständigem Denken betrachten, uns auch einlullen lassen und unsere Visionen von der Massenlethargie zerstören lassen, dann dürfte die Zukunft tatsächlich nicht rosig aussehen.

Allenfalls Hollywood bietet uns noch traumhafte Visionen anderer Welten an - computergeneriert und perfekt inszeniert. Und es ist leicht, diese Bilder wehmütig zu betrachten, und immer schwieriger, noch eigener Visionen zu haben.

Die Quantenphysik, die Placebomedizin, die Wasserkristalle von Herrn Emoto - und viele andere Forschungszweige - geben uns heute das Wissen, dass wir die Welt verändern können, durch unseren Gedanken und Visionen von einer besseren, friedlicheren und lebenswerteren Welt. Wir müssen nicht mehr blind glauben, wie die Menschen der vergangenen Jahrtausende.

"Dein Glaube hat Dir geholfen" sagte Jesus. Aber Glaube kann auch in die Irre gehen, Fehlvorstellungen von einem eigenen Gottesbild fanatisch verteidigen und andere bekämpfen. Aber heute haben wir viel mehr als den Glauben, denn die Auswirkungen der Gedanken auf die Realität werden heute von Forschungen bestätigt. Und wir können uns über alle möglichen Religionen und Weltbilder informieren und das für uns Annehmbare herauspicken.

Was wir mit dem Wissen machen, bleibt immer wieder uns selber überlassen. Das war schon immer so, nur dass die Menschen in den vergangenen Jahrtausenden nicht Zugang zu solch einer Fülle von Wissen hatten.

Gut, ein Grossteil des Vorgesetzten in unserer Informationsgesellschaft ist eher überflüssig, dumm und sehr häufig sogar bewusste Fehlinformation. Wissen muss man sich mühsam aus einer Fülle von Dreck, Lügen und Desinformation heraussuchen. Aber zum Glück hat die Schöpfung uns ja mit einem leistungsfähigen Verstand ausgestattet.

Sicher, eine Menge Umstände im Leben sind beängstigend, traumatisieren uns, programmieren uns die merkwürdigsten Verhaltensmuster ein. Und sich aus dem Wust an Informationen, Sorgen, Konzepten usw. des Massendenkens zu lösen, gelingt scheinbar immer nur einem kleinen Teil einer Gesellschaft. Dieser kleine Teil genügt aber durchaus, um das Ganze zu verändern.

Wir müssen uns immer wieder nur daran erinnern, wo wir herkommen und was wir hier wollen: uns seelisch weiter entwickeln - in einer Welt der Dualität, in der es all diese Probleme gibt, mit denen wir uns herumschlagen müssen. Und wir haben Schöpferkräfte bekommen. Ob von Gott oder einem irgendwie sinnvoll geordnetem Universum ist Ansichtsache - und vielleicht das selbe. Diese Schöpferkräfte allerdings wieder sinnvoll anzuwenden, vergessen wir allzu leicht, wenn wir uns abends vor den Fernseher hocken, um die Nachrichten zu verfolgen, in denen uns ausgemalt wird, wie uns das Leben noch schwerer gemacht werden wird. (Oder im Internet, wo es vielleicht etwas mehr "in" scheint.)

"Die da oben" scheinen vergessen zu haben, dass wir alle Teile derselben Schöpfung sind und stellen sich über uns und alles Leben. Es scheint ihnen nichts auszumachen, Soldaten in Kriege zu schicken, Abwurfbefehle für Bomben oder sonstiges Ungemach zu befehlen. Aber vielleicht glauben sie auch, dass sie etwas Gutes tun. Wie können wir sie verurteilen? Und was würde es nützen? Nichts. Ein politischer Umsturz würde auch nicht viel verändern, da danach wieder andere skrupellose Machtmenschen das Steuer an sich reissen werden, solange sich das Denken nicht verändert hat und die Menschen ihre eigene Macht nicht wieder annehmen.

Verschwörungstheorien sind nicht dazu da, mit dem Finger auf die da oben zu zeigen und zu denken, dass die dafür verantwortlich sind, dass es uns schlecht geht, sondern zu erkennen, was läuft und sich von deren Manipulationen zu befreien.

Wir sind da, wo wir sind, weil wir es zugelassen haben. Individuell und kollektiv. Nun, einige haben versucht, es nicht zuzulassen und sind vielleicht im Gefängnis gelandet oder sonstwie Verfolgungen des Systems ausgeliefert.

Wir lassen zu, was passiert, wenn wir unsere eigenen Visionen verraten - oder vergessen haben, dass wir mal welche hatten. Das ist kein Vorwurf an Sie, denn ich schreibe dies durchaus auch als Beobachtung meiner Selbst. Ich weiss, wie leicht es ist, sein Schicksal mit Sorgen zu betrachten und mit sich selber unzufrieden zu sein, weil man nicht so recht weiss, was man überhaupt Sinnvolles tun kann, den Fernseher leichter ein- als ausschaltet und ebenso ins Internet geht oder herauskommt.

Die Erinnerung daran, dass wir geistige Wesen sind, die Erfahrungen in einer physischen Welt machen, um zu lernen, ist immer wieder wichtig, wenn wir uns im Hamsterrad festgelaufen haben - (Kann man das so sagen? Hm...)

Erinnern wir uns an unsere Visionen, die wir als Kinder hatten. Stellen wir uns vor, dass trotz aller Einflüsse finsterer Kabalen die Menschen immer mehr erkennen, dass sie Teil desselben Schöpfungsplanes sind, und dass wir an einem Spiel teilnehmen dürfen, bei dem die Karten zwar zunächst ungerecht verteilt erscheinen, wenn wir uns aber an die Kraft unserer Gedanken erinnern, auf einmal wieder alle die gleichen Chancen haben. Und es geht bei dem Spiel nicht ums Gewinnen, sondern um die Erfahrung des Spielens. Denn die Mitspieler sind genauso Teil der Schöpfung wie wir. Warum sollten wir anderen das Leben schwer machen, wenn wir auch nicht wollen, dass sie uns das Leben schwer machen?

Wir haben in uns eine Instanz, die weiss, was richtig oder falsch ist. Ein Teil unseres Selbst ist mit Allem-Was-Ist verbunden, mit dem gesamten Universum, das beseelt ist und lebt. In unserem Herzen spüren wir - auch wenn es manchmal verschüttet ist unter massenhaft traumatisierenden Erfahrungen - was gut ist und was nicht. Und es gibt einen Riesenspielraum, Entscheidungen zu treffen. Fehler zu machen ist erlaubt. Aber nicht daraus zu lernen ist zumindest leichtfertig.

Wenn wir verliebt sind, spüren wir in unserem Herzen die Freude oder den Schmerz. Wir dürfen immer lieben, auch wenn wir denken, dass Liebe nur Liebe ist, wenn sie erwidert wird. Aber Liebe ist auch das, was das Universum erschaffen hat und aufrecht erhält. Liebe urteilt nicht. Liebe vergibt. Liebe möchte nicht, dass es einem anderen Teil des Universums schlecht geht. In einen anderen Menschen verliebt zu sein, ist nur die Volksausgabe der Liebe. Diese Gefühle auch für alles Leben zu entdecken, wird uns hier wirklich nicht leicht gemacht, wäre aber Voraussetzung für eine bessere Zukunft.

Wenn Vieles in der Welt heute ohne Liebe entschieden wird, ist nicht Kampf gegen irgendwelche dunklen Mächte die Lösung, sondern Liebe. Und davon können wir massig ausgeben, ohne dass es weniger wird. Auch wenn das, was zurückkommt, manchmal wenig liebevoll aussieht, ist es doch immer dazu da, dass wir lernen und uns entwickeln.

Wir setzen Ursachen und bekommen Wirkungen ab. Und diese haben miteinander zu tun, auch wenn uns der Verstand sagt: "Ich kann doch nichts dafür, dass die anderen...."

Wir sind gemeinsam in diesem Spiel, das sich Leben nennt. Wir können es gegeneinander spielen, weil uns irgend jemand eingeredet hat, dass man ein Weichei ist, wenn man sich zu sehr um andere kümmert, oder erkennen, dass wir alle auf der selben Seite spielen.

Erinnern wir uns daran, was schöpferischer Geist alles machen kann. Erinnern wir uns daran, wie schön das Leben ist. Vielleicht mal wieder erhebende Musik hören, vielleicht etwas klassisches, das uns daran erinnert, was ein schöpferischer Geist im Herzen von anderen bewirken kann.

Wir schaffen stets durch unsere Gedanken. Aufmerksamkeit ist Energie. Wir sollten wachsam sein, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und uns öfter daran erinnern, dass die Trennung von den anderen nur eine Täuschung ist, um uns als das kennen zu lernen, was wir sind.

Wir stehen heute durchaus auf (Quanten-) wissenschaftlich anerkanntem Boden, auch wenn unser Geist sich manchmal von der Erdenschwere lösen möchte. Es ist erlaubt, ihn frei zu lassen, um eine lebenswertere Zukunft zu manifestieren. Die Quantenphysik ist unser Freund, wenn man uns weismachen will, dass das, was wir glauben, unwissenschaftlich ist. Nein, das ist es nicht. Unsere Visionen können die Zukunft verändern!



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