Maitreyas Plädoyer

Startbeitrag von Hermann Mayer am 27.01.2006 15:25

Von: rainbow-sprit.de:

Maitreyas Plädoyer

Von Andrea Bistrich

Es ist der 22. Juli 1977, kurz nach Mitternacht. Die kleine Gruppe sitzt nach der gemeinsamen Meditation noch bei einem Tee zusammen. Jemand schaltet den Fernseher ein, gerade läuft ein Familiendrama mit Bette Davis in der Hauptrolle. Einige schauen aufmerksam zu, andere unterhalten sich. Plötzlich platzt es aus einem der Anwesenden, Benjamin Creme, heraus, sie sollten den Fernseher ausschalten, er hätte ihnen eine wichtige Neuigkeit mitzuteilen: Heute habe er von seinem Meister erfahren, dass der Weltlehrer jetzt in voller physischer Präsenz in der Welt sei und mit seiner Mission beginne.

"Seit damals habe ich viele Male vor zahlreichem Publikum das gleiche verkündet, aber nie wieder mit diesem Gefühl, an einem großen, planetaren Ereignis ein kleines bisschen teilgenommen zu haben. Die Freudentränen auf den Gesichtern aller, die um den Tisch saßen, zeigten, dass auch sie so fühlten", erinnert sich Creme später.

Nicht erst seit dieser Zeit ist die Existenz der Meister und die Tatsache der zyklischen Wiederkehr eines großen Lehrers für Creme Realität. Er, der als Kind im Alter von vier oder fünf Jahren den Wind sehen konnte - nicht das Bewegen der Bäume und Blätter, sondern die Luftströme selbst - wurde später, als junger Mann, immer empfänglicher für diese energetischen Strömungen der ätherischen Ebenen. "Das ging so weit, dass ich allmählich sagen konnte, wann eine Atombombe im Pazifik oder sonst wo gezündet worden war", erklärt Creme, der jedes Mal über Tausende von Meilen die von der Explosion verursachte Verschiebung der ätherischen Strömungen spürte.

Geistige Schulung

Seit 1959 ist er in bewusstem und engem Kontakt mit seinem Meister, der ihn intensiv für die Vorbereitungsarbeit geschult hat: "Er, der Meister, schuf damals ein Instrument mit dem er arbeiten kann und das auf seinen kleinsten Anstoß reagiert (natürlich mit meiner vollen Unterstützung und ohne die geringste Verletzung meines freien Willens). Was immer ich sehe oder höre, sieht und hört auch er. Wenn er will, kann ein Blick von mir ein Blick von ihm sein und meine Berührung die seine. So steht ihm bei geringst möglichem Energieverlust ein Fenster in die Welt offen, ein Außenposten seines Bewusstseins", erläutert Creme. Heute spricht der inzwischen 80-Jährige weltweit in Fernsehen und Rundfunk und hält regelmäßig Vorträge über die Wiederkehr des Weltlehrers Maitreya und der Meister der Weisheit - eine Gruppe von aus unserer Sicht vollkommener Menschen, die jetzt erstmals in das Alltagsleben treten und exoterisch in der Welt arbeiten werden. Seine Vorträge und Meditations-Workshops in Europa, in den USA, in Kanada, Japan, Australien und Mexiko sind immer gut besucht. Creme ist zufrieden, denn er möchte vor allem so viel Menschen wie möglich über dieses, wie er sagt, "größte Ereignis in unserer Geschichte" informieren: " Ich verlange nicht von Ihnen, dass Sie dem, was ich sage, Glauben schenken. Meine Arbeit besteht nur darin, die Geschichte bekannt zu machen." Und dafür nimmt er kein Honorar.

Die Rolle der internationalen Medien

1982 gibt Benjamin Creme am 14. Mai auf einer Pressekonferenz in Los Angeles, mit mehr als 90 anwesenden Journalisten erstmals den Aufenthaltsort des Weltlehrers bekannt: die Brick-Lane-Gegend in London. Maitreya sei jetzt jederzeit bereit, sich öffentlich zu erklären, wenn die Medien - als Sprachrohr der Menschheit - in dazu einladen, so Creme. Die Menschheit selbst müsse ein gewisses Maß an Energie aufbringen, damit sich das "Gesetz der ewigen Wiederkehr" erfüllen könne. In einer seiner frühen Botschaften vom 22. September 1977, die Maitreya Benjamin Creme übermittelt hat, betont er den freien Willen des Menschen, der unantastbar sei.

Im Januar 1986 stimmen die britischen Medien zu, in einer Pressemitteilung zu publizieren, dass ein Mann in der asiatischen Gemeinschaft in London lebt und von sich selbst sagt, er sei der Weltlehrer aller geistigen Traditionen, und der ein Zusammentreffen mit internationalen Medienvertretern wünsche, um in einer Ansprache an die ganze Menschheit seine Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen. Nach den Angaben Cremes wurde diese Mitteilung bislang jedoch unter dem Druck von Klerus und Regierungsvertretern zurückgehalten.

Im darauffolgenden Jahr wird Maitreya von der größten amerikanischen Fernsehgesellschaft Cable Network News (CNN) zu einem Interview gebeten. Er präsentiert sich nicht als Weltlehrer, sondern stellt sich unter seinem Eigennamen Maitreya vor. Das Interview wird in 26 Ländern in Europa, Skandinavien, Nordafrika und im Mittleren Osten ausgestrahlt, aber nicht in den USA. Bis heute wartet Maitreya auf eine glaubwürdige Einladung der Medien. "Nach meinen Informationen wird diese Gelegenheit nun sehr bald kommen", der weißhaarige Creme lächelt verschmitzt.

Die Menschheit am Scheideweg

Sobald Maitreya offiziell die Weltbühne betreten hat, wird er ein Plädoyer für Gerechtigkeit und Frieden, Teilen und gesunden Menschenverstand halten und uns vor die Wahl stellen: Entweder so weitermachen wie bisher, und unseren Planeten und alle Lebewesen, uns eingeschlossen, zugrunde richten, oder den notwendigen Wandel willkommen heißen. "Wenn ich mich zu erkennen gebe, werde ich der Hoffnung der ganzen Menschheit auf ein neues Leben Ausdruck verleihen, auf einen neuen Anfang, auf die Bereitschaft zur Richtungsänderung; um die Bauweise einer neuen Welt kennen zu lernen, in der die Menschen in Frieden leben können; frei von Furcht vor sich selbst; frei, um aus der Freude ihres Herzens schaffen zu können; frei, um einfach und ehrlich sie selbst zu sein." (Maitreya, 27. Oktober 1977)*

In seinen Vorträgen vergisst es Creme daher nicht, sein Publikum jedes Mal wieder auf die Fakten zu weisen: dass wir in Wirklichkeit zwei Welten haben - die entwickelte und die unterentwickelte Welt, dass ein Fünftel der Weltbevölkerung - etwa 1200 Millionen Menschen in den Entwicklungsländern - in offizieller, absoluter Armut und von weniger als einen Dollar pro Tag leben; dass täglich 24.000 Kinder den Hungertod sterben, während wir uns schon am Mittagstisch überlegen, was wir Abends essen sollen; dass wir in Wirklichkeit einen riesigen Pro-Kopf-Überschuss an Nahrungsmittel haben und daher niemand in dieser Welt hungern müsste; dass die Nahrung in den Lagerhäusern der Industrieländer von Ratten gefressen wird und verrottet. Dabei liege die Lösung auf der Hand: Nahrungsmittel, Bodenschätze, Energie und das Wissen der Welt gehören allen und sollten viel gerechter auf der Welt verteilt werden. In einer seiner Botschaften sagte Maitreya: "Die Probleme der Menschheit sind real, aber sie sind lösbar. Diese Lösung liegt in eurer Hand. Macht die Bedürfnisse eures Bruders zum Maßstab eures Handelns und löst so die Probleme der Welt. Es gibt keinen anderen Weg."*

* aus: Benjamin Creme (Hg.), Botschaften von Maitreya , Edition Tetraeder München.

Mehr dazu im Internet:

www.shareinternational-de.org

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