auch das muss aufhören!!! ... Mißhandlung durch US-Polizei ...

Startbeitrag von nesarafan am 16.03.2006 00:47

gruß harry



entnommen aus:

http://www.jungewelt.de/2006/03-15/005.php




15.03.2006 / Ausland / Seite 5
Zum Inhalt dieser Ausgabe
Cindy Sheehan mußte Europatour absagen
Nach Mißhandlung durch US-Polizei ist die namhafte US-Friedensaktivistin reiseunfähig
Von Andrej Hunko

Am 6.3. verhaftete die Polizei Cindy Sheehan in New York
Foto: AP
Der Polizist zog dann ruckartig meinen rechten Arm in die Höhe und schlug mich mit der flachen Hand, dann zog er mich mit dem Arm hoch und schlug auf den anderen Arm«, so Cindy Sheehan in einer persönlichen Erklärung, die dieser Tage auf der geplanten Auftaktveranstaltung ihrer Europatournee in Aachen verlesen wurde. Es habe sie erschreckt, daß die Beamten trotz der Anwesenheit von Journalisten und Kameras so rücksichtslos und unverfroren vorgegangen seien.

Sheehan war am 6. März in New York mit einigen anderen Frauen auf dem Weg von einer Pressekonferenz zur US-Mission bei den Vereinten Nationen, wo sie dem US-Botschafter John Bolton eine Petition übergeben wollten: »Frauen sagen nein zum Krieg«, unterschrieben von 72 000 Frauen aus 78 Nationen, die den sofortigen Abzug der Besatzungstruppen aus dem Irak fordern.

Nachdem die US-Mission einer Delegation von vier Frauen, darunter Sheehan, trotz Terminvereinbarung den Zugang zum Gebäude verweigert hatte und auch die Petition nicht entgegennehmen wollte, begann die Aktivistin das Schreiben vor Medienvertretern zu verlesen. Kurz darauf wurden die vier Frauen brutal verhaftet. Nach ihrer Freilassung am nächsten Tag diagnostizierten Sheehans Ärzte Verdacht auf Gehirnerschütterung, Prellungen und eine Schulterverletzung. Sie rieten ihr von der Reise nach Europa ab.

Ursprünglich wollte Sheehan auf ihrer Tournee in Aachen, Berlin, Strasbourg und Paris reden. Im Europaparlament war eine gemeinsame Anhörung mit Major Florian Pfaff vor Abgeordneten des EU-Parlaments geplant. Pfaff vom »Darmstädter Signal« ist durch seine Weigerung, sich an der indirekten Unterstützung des Irak-Krieges durch die Bundeswehr zu beteiligen, bekannt geworden. Auf der Veranstaltung der Initiative Aachener Friedenspreis, an der Sheehan nicht teilnehmen konnte, hob er die Bedeutung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes vom 21. Juni 2005 hervor, mit dem ihm Recht gegeben und der BRD-Regierung »Unterstützungsleistungen« für den Irak-Krieg nachgewiesen worden waren, gegen die »gravierende völkerrechtliche Bedenken« bestünden.

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