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Gaby Guder
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Hermann Mayer

Atmos vom Sirius vom 22.12.2006

Startbeitrag von Hermann Mayer am 25.12.2006 15:57

Atmos vom Sirius vom 22.12.2006
übermittelt durch Mike Quinsey (www.treeofthegoldenlight.com)
übersetzt von Martin Gadow


Liebe Freunde,
es ist nun fast ein Jahr her mit den Verheißungen über Vieles, was sich immer noch nicht materialisiert hat; aber für all das bietet das Jahr 2007 die Aussicht auf eine wundervolle, aufregende Zeit. Auf welche Weise auch immer ihr Weihnachten feiern mögt:
Ich hoffe, es wird euch bezaubern und Jedem viel Zufriedenheit geben.

Ich werde mit meiner nächsten Botschaft am 27. Dezember wieder da sein.
Mein Dank und meine Liebe an alle, die meine Botschaften weiter verbreiten!
- Mike Quinsey


"Große Ereignisse warten auf die Gelegenheit."

Was ist das Magische daran, in ein Neues Jahr hinüberzugehen? Ich denke, es ist der Anschein, als ob mit dem Verlassen des alten Jahres auch all dessen Probleme endlich hinter euch liegen. Diese Annahme ist natürlich falsch, aber durch die Kraft eurer Gedanken hört ihr auf, eure Energie auf das zu verschwenden, was war, und stattdessen konzentriert ihr euch auf das, was sein wird. Das bedeutet, dass eure Erwartungen mit großer Schubkraft wach gehalten werden, was deren Manifestation beschleunigen wird.

Eure Erwartungen für 2007 sind bereits extrem hoch, und man muss euch applaudieren dafür, dass ihr eure positive Einstellung beibehalten habt. Nach all dem, was im Jahr 2006 als eine Reihe von Enttäuschungen erschien, glaube ich, herrscht nun Verständnis dafür, dass viel Flexibilität geübt werden muss, was die erwarteten Veränderungen betrifft. Ereignisse werden kontinuierlich in Richtung ihres endgültigen Abschlusses bewegt, und das ist keine leichte Aufgabe angesichts der Schwierigkeiten, die euch in den Weg gelegt werden.

Bedauerlicherweise können wir unsere Pläne nicht über einen generellen Überblick hinaus enthüllen, da jene Kräfte, die sich uns widersetzen, dafür verantwortlich zu machen sind, dass sie vor nichts haltmachen, um diese Pläne zu stoppen. Gleichwohl habt ihr genügend Kenntnis von den Zielen, die da gesetzt sind, um zu begreifen, was vor sich geht. Wenn die Zeit fortschreitet, werden wir uns in der Position befinden, dass wir euch vollends aufklären (erleuchten) können. Ihr wisst andererseits aber auch, dass wir so lange daran gehindert sind, bis die letzten Kabalen von der Bühne entfernt sind.

Da wir für das LICHT wirken, sind wir auch allezeit in der Lage, das Geschehen zu diktieren, doch wir müssen auch zulassen, dass Karma abgearbeitet wird. Das durchkreuzt zuweilen unsere Pläne, aber wir sind in der Lage, die Auswirkungen auf ein Minimum zu begrenzen. Das ist besonders wichtig, wo es Mutter Erde betrifft, denn sonst würde sie auf ihre eigene Weise reagieren, und das könnte sich auf Leib und Leben höchst zerstörerisch auswirken! Der Gedanke, dass Mutter Erde ein Bewusstsein hat, ist für viele unter euch ein seltsames Konzept. Es wird vielleicht besser verstanden, wenn ihr euch daran erinnert, dass alle Schöpfungen ein Bewusstsein haben, bis hin zur einfachen Zelle.

Es gibt so viel Wissen, das wir euch vermitteln werden, wenn wir endlich offen mit euch zusammentreffen können. Natürlich ist dann eine offene Verständnisbereitschaft eurerseits hilfreich, damit ihr das größere Wissen aufnehmen könnt. Es ist unerlässlich, dass ihr aus eurem langen Schlummer erwacht, und diese jetzige Periode eurer Evolution bietet euch eine wunderbare Gelegenheit dazu. Für jene, die ihr Bewusstsein noch nicht anheben können oder wollen, werden sich diese Zyklen wiederholen.

Was für ein wundervolles Jahr liegt da jedoch vor euch, in dem viele Lehrmeister und erleuchtete Seelen sich erheben werden, um euch weiterzubringen!

Es ist gar nicht so wichtig, dass auch bei den 'erleuchteten' Gruppen nicht immer Übereinstimmung in jedem Aspekt herrscht. Ihr werdet herausfinden, dass Alle, ungeachtet der Art und Weise, wie sie die Dinge sehen, schließlich das selbe Ziel erreichen werden. Es wird auf jeden Fall ein großes Zusammenfinden kommen, wenn sich der Weg des Aufstiegs entfaltet.

Da ist kein Platz mehr für irgend etwas anderes als die Wahrheit, die sich mit der Zeit zunehmend enthüllen wird.

Die 'Gründe', die euch dazu verleiten, dass ihr euch als separiert voneinander betrachtet, sind es, die beseitigt werden müssen. Die Akzeptanz, dass ihr alle Eins seid und aus der selben Quelle stammt, ist der erste Schritt, der sich mit dem Hinweis qualifiziert, dass ihr eine äußere Hülle aus physischer Materie angelegt habt, die euch als menschliche Spezies kennzeichnet. Überdies habt ihr fünf Wurzel-Rassen, die euch einfach unterschiedliche Erfahrungsmöglichkeiten gewähren. Euer Einssein ist dadurch nicht im Geringsten beeinflusst, obwohl so Manche bisher nur die physischen Unterschiede verstehen, die sich in den unterschiedlichen Rassen zeigen. Doch nicht einmal Distanz kann euch voneinander trennen, und die Mysterien des Lebens und der Traditionen in anderen Ländern wurden bereits offenbar.

Es muss auch gesagt werden, dass es nicht wirklich wichtig ist, dass es so viele 'Götter' in den verschiedenen Religionen gibt. Noch einmal: Mit der Zeit werden sie als Ausdruck der selben Energien erkannt werden, die identifiziert und gemeinschaftlich verstanden werden. In Wirklichkeit besteht keinerlei Notwendigkeit, dass da so viele Mysterien um eure Existenz oder die der höheren Reiche gerankt werden. Ihr werdet in der Lage sein, die Wahrheit völlig zu begreifen, wenn sie euch eindeutig präsentiert wird. Diese Bereinigung eurer Glaubensvorstellungen erklärt klar und deutlich die Tatsachen um eure Herkunft und eure Evolution.

Viele große Ereignisse warten auf die Gelegenheit, sich zu manifestieren, und wir sind aufgeregt vor Freude, diese Ereignisse auszulösen.

Dann werdet ihr keinen Zweifel mehr daran haben, wo eure Zukunft liegt, und das Leben auf Erden wird zu einer Gelegenheit für euch werden, euch in einer Weise zum Ausdruck zu bringen, die euch volle Zufriedenheit verschafft. All eure Beiträge werden für Jeden positiv und nützlich sein. Da wird Mutter Erde nicht mehr vernachlässigt oder missbraucht, und ihr Platz in eurem Leben wird vollständig verstanden werden. Ihr werdet in der Tat zusammenarbeiten, und Harmonie und Ausgeglichenheit in allen Dingen werden an der Tagesordnung sein.

Die Aufsicht über all eure Aktivitäten werden die Galaktische Föderation und viele andere Wesenheiten aus den höheren Dimensionen haben. Das Freisetzen einer natürlichen Liebe füreinander wird ebenfalls offenkundig werden, da alte Differenzen dann überwunden sein werden. Als Resultat wird die Eigenschwingung der Erde und ihrer Bevölkerung rapide ansteigen, und in ein oder zwei Jahren werdet ihr auf die jetzige Periode zurückblicken und erkennen, wie weitgehend ihr euch verändert habt. Diese Aussicht verheißt große Fortschritte für Alle, und dann wird die Vergangenheit nicht länger Zugriff auf euch haben. Ihr werdet euch auf eurem Weg als erleuchtete Wesen befinden und werdet eure lang gehegten Befürchtungen und Zweifel darüber hinter euch gelassen haben, wer ihr denn wirklich seid und woher ihr eigentlich kommt.

Ich bin Atmos von der Galaktischen Föderation, und wir sehen so viele wahrscheinliche Ereignisse, die bald geschehen werden. Sie werden wesentlich sein für die abschließende Reinigung, und wir sind glücklich, sagen zu können, dass Alles sehr gut vorankommt.

Überlasst es den Dunkelkräften, in ihre eigenen Fallen zu tappen, denn auch ihr Pfad ist für ihre eigene Zukunft vorbestimmt.

Im Namen der Galaktischen Föderation sende ich euch allen unsere Wünsche und Grüße für eine erfreuliche und glückliche Zeit! Möge sie euch mit großer Zufriedenheit weiterbringen und euch das erreichen lassen, was eurem Herzen lieb und teuer ist.

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Wisnewski über die letzten Kabalen: Bushs Mädel bei Beckmann

News: Bushs Mädel bei Beckmann
Geschrieben am Thursday, 21.December. @ 23:55:00 CET von wisnewski

Politik
Merkel bei Beckmann (Bericht auf ARD-Website)
Von Gerhard Wisnewski

Nur der Ordnung halber, damit wirs nicht vergessen: Haben Sie den Auftritt von Angela Merkel bei Beckmann gesehen (Angela Merkel ist die deutsche Bundeskanzlerin)? Ich weiß, ich bin spät dran, denn der war schon am 11. Dezember, also vor gut einer Woche. Trotzdem will ich darüber noch etwas schreiben, denn ich glaube, Sie haben das Wichtigste überhört. Und nicht nur Sie, sondern die gesamte deutsche Presse - während ich wiederum dachte, nicht richtig gehört zu haben. Doch der Reihe nach:



Zunächst erfährt man nicht viel, weder über Politik noch über persönliche Dinge. Wie war kürzlich die Aufführung von Verdis Aida in der Mailänder Scala? Natürlich "wunderbar". Die Inszenierung hat ihr "sehr gut gefallen". Die Stimmen waren "ok", die Stimmung "wunderbar". Aha. Und worum ging es in der Oper? "Wie so oft geht es um Frauen und um Liebe." Gut geraten, aber ein bißchen mager. Aber das ist doch eigentlich eine politische Oper, hakt Beckmann deshalb nach. Genau: Nämlich eine Oper um Kriege, Intrigen und Unterwerfung. "Jede Oper hat auch ein bißchen Politik", wolkt Merkel herum: "Aber ich gehe nicht vorrangig wegen der Politik in die Oper, sondern um mich an den Stimmen zu erfreuen." Sehr brav. Immerhin soviel: Die Oper spiele in einer Region, nämlich in Ägypten, "in der wir uns im Augenblick gedanklich häufig aufhalten."

Merkel bei Beckmann (Bericht auf ARD-Website)
Ja, ja - wo wir uns zur Zeit nicht so überall aufhalten. Und zwar nicht nur gedanklich. Deutschland wird eigentlich überall und nirgends verteidigt, mit der Tendenz zu überall. Ein deutscher Flottenverband dümpelt beispielsweise gar nicht so weit von Ägypten entfernt vor der Küste des Libanon herum, angeblich um Waffenschmuggel an die Hisbollah zu verhindern, in Wirklichkeit, um auf irgendetwas zu warten, auf was, weiß eigentlich niemand so genau. Schon gar nicht die Kanzlerin, jedenfalls nicht offiziell. Vielmehr zündet sie eine Nebelkerze der Harmlosigkeit nach der anderen an. Es ist schließlich Weihnachten. Das Regieren zum Beispiel mache "Spaß". Nein, halt: "Freude." Über die Erfolge ist sie "erfreut", aber auch "sehr nüchtern". Natürlich.

Bloß nichts rauslassen. Vor allem nichts Politisches. Eine Kanzlerin als graue Maus oder als Stealth-Bomber der Politik, der sich mit einer Tarnkappe der Harmlosigkeit und Beliebigkeit im geistigen Tiefflug durch die Sendung bewegt. Was die Frage aufwirft: Was will die Frau? Und: Was weiß die Frau? Oder besser noch: Was MEINT die Frau? Können wir einer Kanzlerin, die soviele Nebelkerzen wirft, überhaupt trauen? Was hat sie zu verbergen?

Daß Beckmann schließlich zum schweren Werkzeug griff, war da nur angebracht: "Die Irakpolitik von George W. Bush ist gescheitert, widersprechen Sie mir da?". Nicht doch: Sie widerspricht niemandem, Herrn Beckmann nicht und Herrn Bush schon gar nicht. Und genau das war ja das Problem: Ihre bedingungslose Liebedienerei gegenüber dem US-Präsidenten. Im Irak gescheitert? Nein, nein: Gefragt ist "eine realistische Betrachtung der Schwierigkeiten", man müsse "vorankommen". Die Baker-Kommission fordere den stufenweisen Abzug der US-Truppen, fragt der an diesem Abend fast tadellose Beckmann: "Teilen Sie diese Einschätzung?"

Teilen? Nicht doch: Sie widerspricht nicht nur nicht, sie teilt auch nicht, schon gar nicht Meinungen. Jedenfalls nicht, wenn es nicht die Meinungen des US-Präsidenten sind. Und diese teilt sie nicht einfach, sondern saugt sie auf wie ein Schwamm. Das "allein" - also der Abzug - werde die Lage noch nicht verbessern, meint die Kanzlerin. Man müsse alles mögliche tun, und auch das Gegenteil. Naja: Ganz so hat sie es nicht gesagt, aber so ungefähr. Den "Diplomatieauftrag" der Baker-Kommmission in Richtung Iran und Syrien findet Beckmann sodann erwähnenswert. Nun, es gebe ja nicht nur einen Diplomatieauftrag in dieser Richtung, meint die Kanzlerin, aber mit diesen Ländern sei es "am kompliziertesten".

Genau, und zwar weil ihr Freund George W. Bush das Verhältnis zu diesen Ländern vollständig vor die Wand gefahren hat. Ob sie mit den USA zu lange solidarisch gewesen sei, will Beckmann wissen. Nein, das Problem sei gewesen, daß Europa keine gemeinsame Haltung gehabt habe, meint Merkel - daß also nicht alle europäischen Staaten den Weg in George W. Bushs Allerwertesten angetreten haben - so wie sie. Das Irakdebakel war und ist also nicht das Problem, sondern die Spaltung Europas. Was "wir als Europäer" daraus gelernt haben, sei, "daß wir es dazu nicht wieder kommen lassen wollen". Soll heißen: Das nächste Mal sollen die Europäer gefälligst geschlossen hinter den Raubzügen der Vereinigten Staaten stehen. Die Lehre für die EU bestünde darin, "daß man gemeinsam handeln sollte." Gemeinsam mit den Amerikanern, natürlich.

"Aber es gibt doch eine menschliche Seite, Frau Merkel", beleuchtet Beckmann das ganze moralische und politische Elend dieser Kanzlerin: "Was da passiert im Irakkrieg, mit diesen vielen zivilen Toten, neben den 3.000 toten amerikanischen Soldaten, da kann doch kein vernünftiger Mensch sagen, daß das ein Auftrag war, der in Ordnung ist. Diese Mission ist fehlgeschlagen, in jeder Hinsicht."

Sehr schön. Und jetzt? Irgendein Wort des Bedauerns für die zivilen Opfer, das ganze herzzerreißende Elend, das ihr amerikanischer Freund über den Irak gebracht hat? Nicht doch: Saddam Hussein ist "weg", die Schwierigkeiten "sind groß", und wir alle haben jetzt die Aufgabe, "aus dieser Situation, wie sie im Irak ist, eine positive Entwicklung zu machen."
Interpretiert man Merkel richtig, wurde diese Situation nicht durch irgendwen verursacht, sondern fiel praktisch vom Himmel.

Beckmann: "Es springt Ihnen doch kein Zacken aus der Krone, wenn Sie sagen: was da gelaufen ist, ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit."

Und ob - da fallen Merkel sehr wohl Zacken aus der Krone, und zwar alle: "Nein, das sage ich aber nicht", bockt die Kanzlerin. Womit Frau Merkel dankenswerter Weise erstens ganz klar machte, daß sie inzwischen Karriere gemacht hat - von Kohls Mädel zu Bushs Mädel für alles. Und zweitens, wes Geistes Kind sie eigentlich ist.

Stattdessen sagt sie, "daß erstmal ein Diktator weg ist und daß trotzdem erstmal sehr viele neue Schwierigkeiten aufgetreten sind". Genau - nämlich die, daß es nun einen viel schlimmeren Diktator auf dem Globus gibt, und zwar George W. Bush.

"Früher haben Sie das kategorische Nein von Gerhard Schröder kritisiert - wie sehen Sie das heute?", arbeitet Beckmann weiter.

"Ich habe das kategorische Nein zu dem Zeitpunkt kritisiert, ja, weil es ein Beitrag dazu war, daß Europa nicht einheitlich aufgetreten ist."

Das heißt also: Hauptsache Geschlossenheit, egal bei welcher Schweinerei. Lieber vereint fremde Länder überfallen und Zivilisten abmurksen, statt über den Kurs verschiedene Meinungen vertreten. Lieber vereint Kriegsverbrechen begehen und gegen das Völkerrecht verstoßen, als über genau diese Verbrechen zu diskutieren.

Schlimm genug - ein weiterer Beweis für Merkels Untragbarkeit als Bundeskanzlerin. Das war aber nur die Vorspeise, denn nun ging es es erst richtig los:

"Und heute sehe ich das so, daß wir im nächsten Konflikt, also im Konflikt mit dem Iran, alles daran setzen müssen, Europa und möglichst Rußland und China mit den Amerikanern auch zusammenzuhalten. Und das ist bis jetzt gelungen, und das hat uns im letzten Jahr, den Bundesaußenminister und mich, ziemlich viel Zeit und Kraft gekostet, und daß es gelungen ist, finde ich richtig und wichtig."

Alles klar?

Punkt 1: Der nächste Konflikt, also Krieg, ist der mit dem Iran. Denn der letzte Konflikt, der mit dem Irak, war ebenfalls ein Krieg. Und den kann sie nicht ablehnen, weil sie ja sonst auch den "nächsten Konflikt" ablehnen müßte. Denn die ganze Sache soll haargenauso noch einmal durchgezogen werden.

Punkt 2: Merkel wird alles daran setzen, im Krieg mit dem Iran nicht nur Europa, sondern auch Rußland und China auf eine Linie mit den USA zu bringen.

Punkt 3: Die Bundeskanzlerin und der Außenminister der Bundesrepublik haben einen großen Teil ihrer Kraft darauf verwendet, ein fremdes Land im Dienste der USA zu nötigen und vielleicht sogar, einen Angriffskrieg vorzubereiten - diesmal aber mit einer geschlossenen Front.

Vielleicht wissen wir jetzt auch, worauf die deutsche Flotte vor dem Libanon wirklich wartet. Damit kann man Beckmanns Sendung fast historisch nennen. Leider hat der bis dahin äußerst eloquente Talkmaster diesen Punkt glatt verschafen. Das ist aber auch kein Wunder. Fast erscheint das, was die Kanzlerin da sagt, zu ungeheuerlich um wahr zu sein. Der nächste Krieg steht also schon fest, und Merkel soll dabei die Zuchtmeisterin der Amerikaner spielen, die den Laden auf Linie bringt. Für sterbende Frauen, Kinder und männliche Zivilisten interessiert sie sich den berühmten feuchten Kehricht. Sie sind ihr nicht mal eine Floskel des Bedauerns wert. Und glauben Sie ernsthaft, daß sich die Frau um deutsche Zivilisten schert, egal, ob ihnen nun Arbeitslosigkeit, Hartz IV oder eine schlechte Gesundheitsversorgung drohen? Natürlich nicht.

Daß Spiegel Online hinterher über "das aalglatte Medienverhalten eines Frontkopfes" schimpfte, war da nur recht und billig. Doch leider meinte das Online-Magazin damit nicht etwa Merkel, sondern den "vor politischem Unverständnis triefenden" und "unbeholfenen" Beckmann. Verkehrte Welt: Merkel sei "diejenige, die das Gespräch am Montagabend nach den ersten, grauenhaft belanglosen 15 Minuten etwas konkretisiert, quasi moderiert" habe, lobt Spiegel Online. Konkretisiert? Merkel? "Etwas energischer wirkt Beckmann nur, wenn es um sein Lieblingsthema Sport geht". Sport? Und was ist mit Beckmanns Fragen zum Irak-Krieg? Nur eine "schlechte Vorlage" und "Kinderkram".

Soso. Damit sagte die Sendung nicht nur viel über die Bundeskanzlerin, sondern auch über die wichtigsten Medien der Republik aus, die verzweifelt versuchten, die entlarvende Wirklichkeit umzufrisieren: "Enthüllungsplauderer", "vorlauter Schuljunge", "aufgekratzter Konfirmand" schimpfte zum Beispiel auch die Website der Süddeutschen Zeitung auf Beckmann und jubelte: "Schüssellochspezialist Beckmann musste draußen bleiben."

Sehr schön. Aber welcher Planet?


von Hermann Mayer - am 25.12.2006 16:26
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