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Informationen zum Thema:
Forum:
Gaby Guder
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Gaby Guder, Felo

Wie soll ich mich verhalten?

Startbeitrag von Felo am 21.07.2009 05:53

Hallo Gabi,
ich habe heute (eigentlich auf der Suche einer Beziehung zwischen Schlafstörungen und Neumond) Dein Forum gefunden.
Endlich etwas wo ich meine Erfahrungen / Fragen loswerden kann.
Ich fange mal gaaaanz von Vorne an.
Rückblick 12. Februar 2005:
An diesem Tag (ein Samstag) war ich auf einer Bundeststraße unterwegs zu einem Seminar der Gewerkschaft (als Leitung der Jugendvertreter unseres Betriebes).
Auf diesem Weg geriet mein Auto in einer Kuve ins Schleudern und ich verlor die Kontrolle. Ein mir entgegenkommendes Auto krachte, als ich gerade auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde frontal in meine rechte Seite. Ich fuhr einen Van, er fuhr ein kleines älteres Auto, ohne Airbags und leider auch nicht angeschnallt. Bei diesem Unfall verlor er sein Leben. Er war Vater von (meines Wissens nach) 2 jung erwachsenen Kindern und Ehemann. Ich selbst kam mit nur einem gebrochenem Kreuzbein, sowie einem Trauma, was ich bis heute nicht richtig überwinden kann davon.
Am Tag darauf wurde ich 25 Jahre und mein Leben veränderte sich total.
....................
Ich wusste, dass ich dieses Erlebnis nicht wie alle anderen meiner Vergangenheit einfach wegstecken konnte und weitermachen, denn ich habe den Tod eines Menschen zu verantworten, ich allein...
Aus diesem Grund begab ichmich in therapeutische Behandlung, welche zu meinem Glück auch sehr schnell (2-3 Wochen) nach dem Unfall begann. Mein Therapeut empfahl mir, mich mit dem Toten in Verbindung zu setzen und ihm zu sagen, wie sehr mich selbst der Unfall belastet und dass ich nie wollte, dass so etwas passiert (mich zu entschuldigen), was ich auch tat...

Damit beginnt das eigentliche Thema erst:

Ich ging abends zusammen mit meinem Mann ins Bett. Aber anstatt zu schlafen, dachte ich nur an diesen verstorbenen Mann, an meine einige Jahre zuvor verstorbene Oma udn an menen verstorbenen Stiefvater, aber vorallem an den mir unbekannten Mann, der für mich sein Leben liess.
Es kam mir vor, als würde ich meinen Körper verlassen, als würde mein Körper nicht mehr zu mir gehören. Ich spürte nicht mehr die Matratze auf der ich lag, ich fühlte mich schwer, unglaublich schwer und zugleich schwebte ich über der Matratze. Es war kein reden, wie wir es kennen, es war nichts zu sehen, aber meine Gedanken sagten "Danke, danke, dass Du mir das leben gerettet hast. Du ist gestorben, nur um mir das Leben zu retten, das tut mir leid, wie gerne würde ich den Unfall rückgängig machen, wie gerne würde ich Dich Deiner Familie zurückgeben, doch wenn Du nicht gewesen wärst, wäre ich (da bin ich überzeugt von) gestorben, ich wäre den kleinen Abhang, die Böschung hinuntergeschleudert. Durch den aufprall mit Deinem Auto wurde das verhindert. Du hast mir das Leben gerettet." Ich bekam keine direkte Antwort, es waren mehr Gefühle, erst sehr negative, unterschiedliche, nicht von einer Seele, von vielen, doch dann kam eine Seele hervor, und sendete mir Gefühle, die ich nicht fassen kann, die ich nicht beschreiben kann.

mehr weiss ich leider nicht mehr von dieser Begegnung, es ist als wär ich ?vor Erschöpfung eingeschlafen?

Seit diesem Zeitpunkt "sah" ich Seelen, wann immer ich versuchte zur Ruhe zu kommen, wann immer ich versuchte zu schlafen und miene Augen schloss. Sie liessen mir keine Ruhe mehr...

In einer psychosomatischen Klinik (2008) aufgrund der durch den Unfall ausgelösten rez. depressiven Episoden sowie Fibromyalgie, malte ich zum ersten Mal ein Bild dieser Seelen, von dem was ich sah, was mich verfolgte. Ich malte sie als Augen, so wie ich sie vor meinem Auge sah. Jedes war in einer anderenUmgebung, nicht in Gesichtern, schwebend...
Meine Therapeutin wollte sehn, was die "Augen" sahen und bat mich um das Bild ein weiteres zu malen. Ich wusste doch nicht, was sehen diese "Augen" also befragte ich sie, ich ging in mich, wann immer ich zur Ruhe kam... es dauerte mindestens eine Woche, bis ich das letzte "Ziehlbild" gemalt hatte. Ich nahm mir ein "Auge" aus meinem Bild in meine Gedanken und fragte, ich fragte einfach: "Was siehst Du, zeige mir was du siehst" bis ich selbst vor meinem Augen ein Bild sah. Das versuchte ich dann festzuhalten und zu Papier zu bringen.
Als das Bild fertig war, wurde es der Gruppe vorgestellt. Ich bekam beängstigende Rückmeldungen. Wer bereits Schmerzen hatte, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen o.Ä. dessen Schmerzen wurden bei Anblick meines Bildes verstärkt, wer keine Schmerzen hatte, der bekam Schmerzen, nur ich ich sah das Bild an und wusste nicht was ich sah oder wie ich es einordnen, zusammenbringen konnte, was mir das Bild sagen wollte - die Seelen sagen wollten.

Als wir in nur einem Smily und nur 2 min unsere derzeitige Stimmung / Verfassung malen sollten, malte ich einen Smily, dessen einer Mundwinkel lachte, der andere nach unten hing. Damit wollte ich ausdrücken, dass meine Stimmung gut ist, aber meine körperliochen Beschwerden dezeit recht stark sind.
Meine Therapeutin sagte, sie sehe in dem Smily ein recht gelungenes Abbild meiner selbst. Auch andere Bilder würden das so zeigen, als ob ich 2 wäre...
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Dort lernte ich auch jemanden kennen, die sich selbst auch Wahrsagerin nannte. Bei Ihr suchte ich Hilfe, da ich bei Ihr eine Verbundenheit spürte, ein Vertrauen, was ich bei keinem zuvor gespürt hatte. In der ersten Stunde berichtete ich Ihr wo mene Probleme lagen und auch von den Bildern. Und Ihre Aussage war, dass sie mich auch gerade neben mir stehen sah (ich sass ihr gegenüber). Sie sagte mirich müsse versuchen in meinem Körper zu bleiben... Doch wie mache ich das, wenn ich mir gar nicht bewusst bin, dass ich nicht in meinem Körper bin?
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Nach einem psychischen Zusammenbruch sagte eine Pflegerin zu mir, ich solle die "Seelen" einfach wegschicken, und ihnen sagen, dass sie mich in Ruhe lassen sollen, was ich auch tat...
Seit dem sehe ich nur selten etwas vor meinem inneren Auge, aber das sind dann keine "Augen" mehr, das sind Gesichter, wie auf Fotos so deutlich, aber auch so kurz... zu kurz...
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meine körperlichen Beschwerden haben seit diesem zeitpunkt nur noch zugenommen...
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Ein weiteres Problem habe ich mit gefühlen, ich kann sie nicht immer zeigen / fühlen, wie sie gerade richtig wären...
Wenn z.B. andere an meinerstatt fürchterlich wütend über eine situation wären und das auch kund täten, bin ich ruhig, fast hilflos und eher traurig, oder empfinde eben gar nichts.

Wenn ich in gewissen Übungen (die meist in Gruppen stattfanden) versucht habe mich zu öffnen, bin ich überflutet worden, ja überflutet von anderen Gefühlen, mir wurde schlecht so viel traf auf mich ein...
Bei meinem Mann kann ich z.B. sagen wenn er enttäuscht is, bevor er selbst das Gefühl wahrnimmt. Enttäuschung tut weh, aber nicht die eigene, die der anderen tut furchbar weh.

Ich erhalte immer nur den Tip mich davor zu schützen, das nicht zu zulassen, mich abzuschotten, aber noch nie konnte mir einer sagen wie ich das machen kann. Vorallem wie ich das machen kann ohne meine eigenen Gefühle zu vernachlässigen, ohne mich selbst zu vernachlässigen.

Ich hoffe, dass ich in Deinem Forum richtig bin und hier auch mal eine Antwort erhalten kann, die mich weiter bringt...

Ich habe einfach alles runtergeschrieben, was mir gerade in den Sinn kam, wenn noch Fragen offen sind, scheut nicht davor sie zu stellen, so weit es mir möglich ist, werde ich alles beantworten.

Viele Grüße
Andrea

Antworten:

Hallo Andrea,

Zunächst einmal herzlich willkommen in meinem FORUM. Ich muss gleich noch ein paar Sachen erledigen und werde mich daher wenn ich zurueck bin ausgiebig mit dem Thema beschäftigen, was ich gerade eben nur überfliegen konnte. Aber vielleicht bekommst du in der Zwischenzeit ja schon ein paar Antworten.:Küsschen

Alles Liebe


von Gaby Guder - am 21.07.2009 07:58
Liebe Andrea,

Nun hatte ich Zeit alles in Ruhe zu lesen. Ein furchtbares Erlebnis aus menshlicher Siht, jedoch nicht im Spirituellen. Der Mann im Auto war sicherlich aus deiner Seelengruppe und er sollte dir eine Lernerfahrung bringen.
Es ist auch nicht er der dich nicht zur Ruhe kommen lässt, sondern Du selbst, weil du Gewissensbisse hast. Aber es ist nun mal passiert, da nuetzt kein wenn und aber.
Auch seine Familie sollte daraus etwas lernen. Wie Du an dir selber siehst ist gravierend was man dann lernen kann und meist bringt das extreme Veränderungen mit sich.

Durch deine Ängste hast du auch Wesenheiten angezogen, die nicht wuenschenswert sind. Oder Wesenheiten die einfach befreit werden wollen, weil sie im niedrigen Astral festhängen.

Hülle dich einfach jeden Tag in göttliches, goldenes Licht und bitte um Schutz. Bitte mach dir in der Astralebene auch unsichtbar, indem du dir vorstellst dass du dir z.B. eine Tarnkappe aufsetzt. Zu Wesenheiten, die dich belästigen sagtst du einfach: Jetzt habe ich keine Zeit fuer euch, aber gerne heute abend um ...........(Zeit einsetzen) und dann kannst du sie fragen, was sie wollen und was du tun kannst.

Alles Liebe





von Gaby Guder - am 21.07.2009 15:46
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