Berichte letzter Spieltag

Startbeitrag von dEx am 27.04.2008 22:52

Abpfiff geht im Jubel unter

28:27; HF Helmstedt/Büddenstedt lassen am letzten Spieltag nichts anbrennen
Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Das Zittern endete erst mit der Schluss-Sirene: Die HF Helmstedt-Büddenstedt sicherten sich in einem dramatischen Saisonfinale gegen die HSG Schoningen/Wiensen durch einen 28:27 (14:9) den Verbandsliga-Aufstieg.

Bei einem Nicht-Sieg hätte der VfB Fallersleben profitiert, der auf der Zielgeraden vorbeigezogen wäre. Die Dramatik war vermeidbar, doch den Helmstedtern gelang es nicht, Nervosität und Druck abzustreifen. Schoningen, ungewöhnlich motiviert, zog vor rund 250 Zuschauern zunächst auf 4:2 davon. "Wir waren in den Köpfen blockiert", sagte HF-Trainer Sven Balzer.

Der reagierte, stellte sein Team neu ein und fand offenbar die richtigen Worte. Über Tempogegenstöße trafen seine Schützlinge zum 6:5 und gewannen etwas Sicherheit. Wenngleich die Hausherren bis zur Pause gar auf 14:9 enteilten, hatte keiner in der Halle das Gefühl, dass die HSG damit abgeschüttelt war. Selbst nach Helmstedts 17:10-Führung steckten die Gäste nicht auf. "Da muss wohl im Vorfeld eine ordentliche Motivationsspritze aus Fallersleben nach Schoningen gegangen sein", mutmaßte Balzer.

Dessen Team fühlte sich nach 40 Minuten zu sicher, leistete sich in der Offensive einige Leichtsinnsfehler, wirkte in der Rückwärtsbewegung arg pomadig und übertrieb in der Defensive das körperlose Spiel. Die Folge: Schoningen schloss zum 17:18 auf. Das Drama nahm seinen Lauf. Erneut berappelten sich die Gastgeber und legten wieder vier Tore zwischen sich und ihren Gegner (26:22, 55.).

In den vorzeitigen Meisterjubel tönten jedoch einige Pfiffe des Schiedsrichtergespanns Hillegeist/Kunze. Nacheinander schickte das Duo Florian Majewski (55.), Dennis Wedrich (56.) und Michael Motz (57.) mit Zeitstrafen auf die Bank. Schoningen nutzte die Überzahl clever und war 90 Sekunden vor dem Ende beim 26:27 auf Tuchfühlung. Mit einer beherzten Einzelaktion warf Markus Zeitel gegen die offene Manndeckung der Gäste 50 Sekunden vor dem Abpfiff das 28:26. Doch wieder verkürzte Schoningen – 20 Sekunden standen da noch auf der Spieluhr. Die inzwischen wieder vollzähligen Helmstedter spielten die Zeit geschickt runter, ohne noch das Risiko eines Stürmerfouls oder Ballverlustes einzugehen. Der Abpfiff ging im Jubel der Spieler und Zuschauer unter.

Der Meisterehrung durch Staffelleiter Karl-Heinz Pickrun folgte ein feucht-fröhlicher erster Teil der Feier in der Halle. "180 Liter Bier gingen weg. Kurz vor Ladenschluss haben wir aus einem Getränkemarkt noch zehn Kisten Bier nachgekauft", erzählte Balzer. Später ging die Party in einer Helmstedter Diskothek weiter. Und wie lange wurde gefeiert? So genau weiß das keiner mehr. "Als ich nach Hause kam, war es schon hell", so der Coach.

HF: Baier, Neubauer – Disselhoff (5), Botta, Wedrich, Eppers (1), Wilke, Motz (1), Müller, Asselmeyer (2), Zeitel (4), Rohstock (6), Krause (5), Majewski (4).

Quelle: www.newsclick.de

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Re: Berichte letzter Spieltag - VfB Fallersleben - SG Adenstedt

Trotz Kantersieg: VfB verpasst Aufstieg

Handball-Landesliga der Männer: Fallersleben 32:20 gegen Adenstedt - Helmstedt gewinnt knapp

FALLERSLEBEN. Hauchdünn hat der VfB Fallersleben Meisterschaft und Aufstieg in der Handball-Landesliga der Männer verpasst. Zwar gewannen die Hoffmannstädter mit 32:20 (13:9) gegen die SG Adenstedt, doch die Schützenhilfe von Schoningen/Uslar/Wiensen blieb aus.
Die Fallersleber waren darauf angewiesen, dass Spitzenreiter Helmstedt-Büddenstedt an diesem letzten Spieltag Punkte lässt. Dies schien möglich. Denn schon im Hinspiel konnte der Tabellenführer gegen Schoningen nicht gewinnen. Damals gab es ein 28:28. Die Fallersleber machten sich also berechtigte Hoffnungen. Zudem betonten die Schoninger, unbedingt gewinnen zu wollen, um im Rennen um die Meisterschaft ein entscheidendes Wörtchen mitzureden. Die Gäste verkauften sich sehr gut beim Aufstiegsfavoriten. Dennoch siegten die HF Helmstedt-Büddenstedt denkbar knapp mit 28:27. "Die Enttäuschung hält sich in Grenzen. Wir wissen, dass wir es selbst verschenkt haben. Schoningen können wir da keinen Vorwurf machen", betont VfB-Teamsprecher Hannes Ermisch. Ein Tor fehlte den Fallerslebern zum Aufstieg. Im direkten Duell mit Helmstedt (Endstand: 28:28) waren die Chancen da. Mit nur einem Treffer mehr, hätten die Hoffmannstädter die Spitzenposition in der Landesliga übernommen.
Gegen Adenstedt erledigte der VfB seine Pflicht. Die Hausherren kamen in der Sporthalle am Windmühlenberg zu einem ungefährdeten 32:20-Erfolg. "Wir haben uns früh eine Führung erspielt und diese immer weiter ausgebaut. Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel gelaufen", analysiert Ermisch. Die Fallersleber kontrollierten das Geschehen ohne Probleme. Nicht einnal mussten die Gastgeber die Führung abgeben - und dennoch fühlt sich dieser Sieg wie eine Niederlage an?
VfB Fallersleben: H. Ermisch, Yavuz - Jeziorowski (8), Schulenburg (3), Heimann (4), Schmidt (1), Ernst, Andreasen (1), Meomartino (11), Grassel, Frerichs (1), S. Ermisch, Greger (3), Sperling.

Quelle: www.newsclick.de

von Brother78 - am 28.04.2008 12:18

Re: Berichte letzter Spieltag - VfB Fallersleben - SG Adenstedt

Vizemeister eine Nummer zu groß für Adenstedter

Handball-Landesliga: Fallersleben siegt deutlich

Ohne Chance. Beim Vizemeister VfB Fallersleben ging die SG Adenstedt unter. Der Handball-Landesligist verlor 20:32 (9:13).
Der VfB, der seine Minimalchance auf die Meisterschaft nur mit einem Erfolg wahren konnte, zeigte sich in allen Belangen klar überlegen. Die SGA hatte sich für das letzte Saisonspiel noch einmal richtig viel vorgenommen. "Es wurde wirklich Zeit, dass die Saison zu Ende geht. Einige Spieler sind auf dem Zahnfleisch gegangen", erklärte Adenstedts Ralf Könnecker. Der Gastgeber legte los wie die Feuerwehr. Der Gastgeber stand in der Deckung sehr sicher. Die SGA fand kaum Mittel gegen die robuste Abwehr und leistete sich eine Vielzahl von Fehlwürfen. Dann ging es zumeist sehr schnell. Besonders über die rechte Angriffsseite trug der VfB viele erfolgreiche Angriffe vor.
Nach der Pause sorgte Fallersleben schnell für die Entscheidung. Die Adenstedter Abwehrarbeit, die in der ersten Hälfte noch einigermaßen geklappt hatte, ließ nun auch immer mehr zu wünschen übrig. Erst in der Endphase setzte sich die SGA im Angriff noch ein paar Mal gut in Szene.
SGA:L. Klein, Roffmann - Gappenberger (2), Löfflath, Marris (2), Kollmeyer (4), Fewig, Bortfeld (4), Bertram (1), J. Klein (3/2), Salösch (4), Pindelsky.

Quelle: www.newsclick.de

von Brother78 - am 28.04.2008 12:20

Re: Berichte letzter Spieltag - MTV Jahn Schladen - MTV Groß Lafferde

Erst Stotterstart, dann Blitzstart

Einen versöhnlichen Saisonabschluss legten die Landesliga-Handballer des MTV Jahn Schladen in eigener Halle hin. Gegen Favorit MTV Groß Lafferde reichte es zu einem 26:26.

MTV Jahn Schladen - MTV Groß Lafferde 26:26 (12:12). Nach einem Stotterstart und einem deutlichen Rückstand fingen sich die Hausherren in der zweiten Halbzeit. "Wir sind grandios aus der Kabine gekommen", berichtete Schladens Teamsprecher Karsten Kleinert. Schladen zog auf 17:12 davon.
Einige Zeitstrafen gegen Schladen halfen den Gästen jedoch, die Partie wieder auszugleichen. "Für uns wäre mehr als ein Unentschieden möglich gewesen", sagte Kleinert. Bei drei Tempogegenstößen und zwei Strafwürfen versagten jedoch die Nerven.
MTV Schladen: Alexander Heyer, Germer - Jens Kleinert, Karsten Kleinert 5, Reddehase, Wöltje 1, Kays 5, Christoph Heyer 11, Warnecke 2, Löhr 2, Omozik.

von Brother78 - am 28.04.2008 12:22

Re: Berichte letzter Spieltag - Kurzinterview mit Sven Balzer

"Geschichte geschrieben"

Herr Balzer, Glückwunsch zum Verbandsligaaufstieg. Welche Bedeutung hat der Aufstieg für die Mannschaft und den Verein?

Ich denke, dass wir ein kleines Stück Geschichte für den noch jungen Verein geschrieben haben. Wir wollen auch künftig alles daran setzen, ein Aushängeschild für den Verein und als Namensträger für die Stadt zu sein, nachdem der Helmstedter Handball in den letzten Jahren nach dem unrühmlichen Rückzug aus der Oberliga nicht immer für positive Schlagzeilen gesorgt hat.
Wann haben Sie erstmals vom Aufstieg geträumt?

Der knappe Sieg gegen Fallersleben und der klare Erfolg gegen Warberg in der Hinrunde waren Schlüsselerlebnisse. Wir waren uns aber nie sicher, weil wir wussten, dass am Saisonende noch richtige Kracherspiele vor uns liegen.
Wird sich das Gesicht der Mannschaft in der Verbandsliga verändern?

Klar ist, dass wir Verstärkungen im Rückraum benötigen, sowohl links als auch rechts. Auf allen anderen Positionen sind wir ausreichend und ausgeglichen besetzt.

von Brother78 - am 28.04.2008 12:24
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